Joachim

  • Hallo Ebbi,

    eben, weil es der Mensch ist, der Dich am besten kennt solltest Du mit ihm reden.
    Und ich denke auch, dass er wohl mindestens eine Vermutung haben wird.
    Alkoholismus ist kein Mist, sondern eine ernstzunehmende Krankheit.
    Über eine andere Krankheit würdest Du doch sicher auch mit ihm reden. Oder ??
    Ich persönlich finde, dass gerade der Mensch mit dem ich zusammenlebe ein Recht auf Aufrichtigkeit hat.
    Ach übrigens, für mich war es damals eine regelrechte Befreiung mit meiner Frau darüber zu sprechen. Das Gefühl, dass ich sie irgendwie "hintergehe" hat mich nämlich total fertig gemacht.
    Meinst Du nicht, dass die Situation so wie sie jetzt ist, nicht viel belastender für Euch beide ist ?

    Ich wünsch Dir die Kraft die richtige Entscheidung zu treffen. Das solltest Du Dir wert sein.

    Gruss Joachim

  • Hallo, Ebbi!

    Auch ich tat mich unwahrscheinlich schwer, mit meinem Mann über meine Alkoholabhängikeit zu reden, (ich schrieb ihm einen Brief, ich konnte nicht anders), und glaub mir, ich war derart erleichert und auch befreit , dass er es nun endlich wusste.. Nur so kannst Du Dir seiner Unterstützung sicher sein, ansonsten fängst Du an, zu vertuschen, zu lügen und bist in so einem blöden Kreislauf drin.. Glaub mir, ich weiss, wovon ich da red, grad das war das Schwerste für mich- meinem Mann zu "offenbaren", dass ich alkoholkrank bin. Tu es, red mit ihm, es ist für DICH und letztendlich Euch das Beste!

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut dafür!

    LG Nana

    Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
    heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
    Mut zu haben ohne Übermut-
    das ist die Kunst des Lebens.

    Theodor Fontane

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