Möchte mich kurz vorstellen

  • Hi,


    möchte mich kurz vorstellen:


    Bin Co-Alkoholikerin und mein Lebensgefährte ist grad in der Klinik und macht seinen 3. Entzug.


    Ich bin wütend, traurig, ich fühle mich hilflos, bin trotzdem hoffnungsvoll weiß aber nicht, wie es weitergehen soll.


    Bin beruflich ziemlich eingespannt, habe 2 Töchter und einige Haustiere.


    Unser großes Problem: Wir können nicht miteinander - ohne geht aber auch nicht. Das heißt: Wir waren schon mal 12 Monate getrennt (habe ihn fallenlassen) - 2 Monate keinerlei Kontakt gehabt und dann langsam wieder unser Beziehung aufgenommen. Nach erneutem Einzug ist er nun wieder rückfällig geworden :(


    Schön das es dieses Forum hier gibt - vielleicht gibt es ja Menschen, denen es ähnlich ergeht.


    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.


    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
    am richtigen Ort
    und zur rechten Zeit!

  • Hallo Diandra und Willkommen im Forum.


    Die Anzahl der Entzüge spielt keine Rolle. Ich selbst habe auch so an die 20 während meiner nassen Zeit gemacht.
    Wichtig ist, warum man diesen Entzug macht.
    Wenn er nur auf äußeren Druck geschieht oder weil man anderen beweisen möchte, dass man ja was gegen seine Alkoholsucht unternimmt, hat das keinen dauernden Erfolg.


    Dann wird es immer wieder zum Rückfall kommen, weil der Betroffene es nicht für sich macht.


    Zitat

    Unser großes Problem: Wir können nicht miteinander - ohne geht aber auch nicht


    Ist dies wirklich Euer Problem oder nur Deins? Die Anfänge, wo man sich das Problem zu sehr zu eigen macht, kan schnell in eine Coabhängigkeit führen, wo man sein eigenes Leben für den Partner aufgibt.

  • Hallo chrissyta,


    irgendwie stehen wir ja noch am Anfang - es hat viele Jahre gedauert, bis auch ich zur Einsicht kam, dass mein Partner alkoholabhängig ist.


    Nach seinem vorigen Entzug hatten wir das beste Jahr überhaupt.


    Wieso es nach seinem Einzug innerhalb von 3 Monaten gekippt ist kann ich nicht mal sagen. Anzeichen gab es schon, aber ich sollte ihn ja machen lassen - nichts abnehmen nur da sein. Und trotzdem ist es schief gegangen.


    Ich habe es seinem Betreuer gesagt - von ihm kam aber nur die Rücmeldung: keine Anzeichen für einen Rückfall zu erkennen.
    Gerade sie müssten doch wissen, wie gut man sich verstellen kann, wenn man sich nur 1 oder 2 x die Woche eine Stunde sieht.


    Mir ist schon klar, dass schlussendlich nur mein Partner selber dafür verantwortlich ist.


    Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass 2 Seiten an ihm rumzerren. Einmal ich und auf der anderen Seite Betreuer und Psychologin.


    Grüßle
    Diandra

    Mögen alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst wenig Lärm dabei machen.


    Überwältigend was geschehen kann,
    wenn sich die Fingerspitzen zweier Menschen
    ganz leicht berühren,
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