grenzerfahrungen sammeln

  • hallo zusammen,

    seit ich denken kann arbeite ich am limmit meiner kräfte. es gibt tage, da spür ich das nicht einmal, bin aber ziemlich kaputt danach. das kommt meisst tage später, dann bin ich mittags oft so erledigt dass ich schlafe.

    wenn ich mein leben so anschaue leiste ich sehr sehr viel. ich habe drei kinder, haushalt,ein haus in dem ich lebe, das aufgeräumt und geputzt werden muss, mit nem grossen garten, der auch viel arbeit macht(wobei ich hier einen riesen spass daran habe).
    zudem habe ich auch noch hobbys die spass machen . doch auch hier merk ich das ich die fast nicht ausüben kann, weil die zeit fehlt und ich sehr sehr müde und kaputt bin. dann wird mir sogar das liebste hobby zu etwas lästigen.

    ich gehe stundenweise arbeiten um den labensunterhalt zu sichern.dennoch brauch ich unterstützung vom amt, renne häufig von einer stelle zur anderen, fülle anträge aus und bin auch hier sehr viel gefragt mich zu informieren, zu managen, dass die gelder auch fliessen.ich bin alleinerziehend, übernehme dadurch ach die volle organisation und verantwortung für meine kinder, was ich sehr gerne tuh, mich aber auch an grenzen bringt.

    ich will durch die sucht meiner eltern hier keine unterstützung mehr haben.zudem ist mein exmann alkoholiker und auch hier verzichte ich gerne auf unterstützung. denn hier seh ich keine möglichkeit wirklich gut unterstützt zu werden, das habe ich erkannt, denn sonnst würde ich wieder in die coabhängigkeit rutschen.

    ich sehe, dass ich viel leiste, gebe mir auch so gut wie es geht die nötigen auszeiten. die folgen sind leider, dass die arbeit liegen bleibt und ich das nachschaffen muss.

    ich organisiere mich sehr gut, meiner meinung nach habe ich viel geschafft und so sortiert, besser gehts nicht.doch merke ich das ist für einen einzelnden menschen sehr viel arbeit.

    nun zum thema grenzerfahrungen. ich seh mich in dieser situation an meinem obersten limmit. ich habe mich organisiert so gut wie ich das kann. nun bin ich an dieser grenze, dass ich nicht noch etwas oben drauf setzen kann. das habe ich auch schon erkannt. besser für mich wäre etwas abgeben zu können, nur leider ist das nicht möglich, da keiner da ist dem ich was abgeben kann, ich bin allein.

    nun ist es schwer für mich, ich erfahre eben immer wieder das mir von aussen häufig noch mehr aufgeladen wird. sei es diese anträge vom staat die immer komplizierter werden, das ich für jeden cent bald einen extra antrag brauche. sei es die schule die von mir erwartet, dass ich meinem sohn noch besser bei den hausis helfe. sei es bei der arbeit, die mir noch mehr dienste eintragen, weil urlaubszeit ist und es anderst nicht möglich wäre.sein es die kinder, die natürlich auch ihre wünsche haben.ich gebe hier alle energie rein, mach es auch gerne, will hier nicht jammern, doch ich merke einfach das die belastung wieder einmal riesig wird und ich an der grenze des leistbaren bin. bei all diesen dingen kann ich nicht einmal was ändern, ich kann da sogar inzwischen sagen "nein das kann ich nicht leisten", doch häufig wird mir dann keine andere möglichkeit gelassen das doch zu tun,denn es würde mir eher schaden als nutzen.

    all das sehe ich. nun was mir gerade im kopf rumgeht ist, wenn ich an meiner grenze stehe und nicht weiter komme und auch offen und ehrlich da stehe und sage"ich kann das nicht" macht das nun den eindruck, das ich aufgebe oder ist das ein signal das positiv zu sehen ist, weil ich im grunde ja meine grenze erfahren habe?

    ich bin darin kein meister, ich lerne erst dieses mich durchsetzen und auch dieses nein sagen. ich weiss auch mein eigener perfektionismus ist da sehr hinderlich und ich versuch mich da auch runter zu schrauben.oft gelingt mir das.

    doch wenn ich dann wieder dastehe in dieser situation, ich für mich kämpfe habe ich schon gesagt bekommen, ich würde aufgeben. ich solle ehrgeiz entwickeln.

    ehrgeiz habe ich, endlos viel. will auch gern alles geben, das ist ja mein grosses problem das ich habe, denn ich überfordere mich sehr oft was mir schadet. ist es denn nicht so zu sehen, das wenn ich zugebe, das ich hier an meiner grenze bin, es nicht mehr weiter schaffe ein eingeständniss ist , ewas aufgebe sogar positiv zu sehen ist? ich meine wer kann denn schon jahrelang überm limmit laufen, da bricht doch jeder zusammen! jeder mensch hat irgendwann ein limit für etwas erreicht und kann nicht weiter, ist das nicht normalität?

    wiso kommt es denn negativ bei den leuten an, wenn ich da stehe und offen sage, das ich für mich eingesehen habe, das ich da an meiner grenze bin und darum auch nicht weiter machen will? ich sorge da doch gut für mich. das ist doch nicht mit faulheit oder mit zu wenig ehrgeitz in verbindung zu bringen.

    ich möchte da weiter daran arbeiten, ich seh das so bin mir leider nicht ganz sicher ob diese sichtweise die ich nun neu entwickelt habe auch wirklich gut und gesund ist. könnt ihr mir dabei helfen das einwenig zu sortieren?

    lieben herzlichen dank
    melanie

  • Hallo Melanie und ach, wie gut kann ich das nachvollziehen. Bin ja auch in einer ähnlichen Situation und dass aber nur mit einem Kind...allerdings sind ja noch meine beiden Eltern mit im Spiel, die irgendwo von mir mitbetreut werden....also auch 3 Personen...
    Bin auch so perfektionistisch veranlagt und ja, ich versuche auch alles zu organisieren, zu erledigen, zu bewältigen, was auch bei mir recht gut funktioniert.
    Es ist absolut gut und gesund, auch mal sagen zu können: "So, das geht nun nicht- Ich kann das nicht (mehr oder nicht noch mehr)." Es ist gut und gesund, dass man seine Grenzen spürt. Ich setze diese für mich allerdings schon viel zu hoch an - leiste mehr, als ich sollte. Bekomme ja schon deswegen manchmal von mir selbst den Eindruck, bin ich nun zu faul, habe ich nicht genug Energie und Ehrgeiz? Aber das ist Unsinn- bin dabei, dies wirklich für mich zu überprüfen und mich selbst zu loben und richtig zu bewerten, was ich alles geschafft habe und noch tagtäglich meistere.
    Aber dann kommen die anderen ins Spiel, die mir dann auch noch den Eindruck vermitteln, ich solle mich nicht so anstellen, mal ein wenig mehr Ehrgeiz entwickeln und ich müsse doch MAL und ich könne doch MAL dies und das und jenes und welches noch zusätzlich...
    Mich hat das eine Zeitlang wirklich zum Kochen gebracht - hatte den Eindruck, wenn ich von der Arbeit kam, dass alle meinten, ich käme gerade wie jeden Tag von der Wellness-Oase und könne doch nun mal Vollgas geben.
    Warum ist das so? Weil die anderen einfach möchten, dass man die Dinge für sie auch noch regelt? Ist es Unkenntnis, Gleichgültigkeit, einfaches Nicht-Nachdenken, sind es Floskeln, ist es Egoismus oder soll es eine Art Ansporn sein, dass man selbst nicht aufgibt etc.??? Haben die anderen Angst, sie müssten sich kümmern, hätte also dann auch mehr zu tun?
    Ich habe dieses Phänomen schon oft zu spüren bekommen und je nachdem, um welche Person es sich handelt bzw. wie diese zu einem steht, ist die Motivation einer solchen Einstellung oder Aussage eine andere.
    Liebe Grüße an Dich, Hanna

  • liebe hanna,

    ich habe meine grenzen auch runtergesetzt, ich spür ja ich kann nicht mehr so wie es mal war. doch eingefordert wird es wie es früher so gewohnt war und so stehe ich im moment im dauerfeuer von aussen an mich kommenden erwartungen die ich nicht bereit bin zu erfüllen. leider ist die akzeptanz nicht bei allen so gut, häufig bekomm ich den eindruck vermittelt, ich muss ob ich will oder nicht. leider ist das richtig harte arbeit den ansprüchen von aussen nicht mehr gerecht zu werden und sich durch zu setzen. es klar zu sagen NEIN ich mach das nicht und auch dabei dann zu bleiben. ich hoffe das lohnt sich , ich hoffe auf die zeit und darauf, das sich diejenigen die mich heute so nicht kennen auch daran gewöhnen, das ichs heute nicht mehr mit mir machen lasse, so wie früher.

    ich kann mich daran erinnern, das mich zum Beispiel ne lehrerin so runter gemacht hatte, das das in mir was auslöste"der zeig ichs" und mich dann voll angestrengt habe. geschafft habe ich das auch, doch das kann ja nicht angehen, das ich etwas erreicht habe, weil mir da von aussen her jemand so negativ zugesetzt hatte!das hat mir weh getan. auch wenn das ziel erreicht wurde, so will ich heute keinen ansporn mehr bekommen was zu tun. darauf habe ich heute keinen bock mehr, da blockier ich heute und mach nichts mehr.doch das ist nicht gut, ziele werden dann so nicht erreicht.

    ich kann mich auch daran erinnern, das jemand an mich glaubte, mich stützte, mir geholfen hat um ein ziel zu erreichen und auch das habe ich geschafft. doch das war dann so positiv, das hat mir freude bereitet und ich bin darauf auch mit nem guten gefühl dahin gekommen.das ziel war auch erreicht, doch mit nem guten gefühl dabei und nicht mit dem gefühl ich muss mich beweisen!

    ich denke daran liegt es auch, warum mir das heute noch schwer macht was tu tun wenn mir der zeigefinger hoch erhoben wird und ich zu leistung gezwungen werde, die ich dann auch nicht erreichen will. so nicht.nicht auf der ebene, das geht wie gesagt auch anderst.

    nur es ist für mich so, das ich das in frage stelle, denn im grunde sollte ich das ziel das da steht sehen. kann ichs erreichen oder nicht. ja oder nein. das erkennen und handeln danach wie es mir danach ist, zeigefinger hin oder her oder auch lob hin oder her. für mich!das wäre dann die unabhängige lösung für mich.


    einen lieben gruß
    melanie

  • Liebe Melanie,
    irgendwann gilt es einfach, Prioritäten zu setzen - welche Ziele MÖCHTE ICH, welche ZIELE SOLLTE oder muss ich, weil diese für zum Beispiel die Kinder wichtig sind - und welche würde ich nur mit halbem Herzen erfüllen wollen.
    Bei allem oder bei jedem Ziel kommt es ja darauf an, was für eine Bedeutung oder Gewichtigkeit es im Leben eines Einzelnen hat- das kann für jeden individuell unterschiedlich sein.
    Im Grunde finde ich es eh anmaßend von anderen, diesbezüglich den drohenden Finger zu zeigen oder sonst irgendetwas oder überhaupt Vorgaben zu machen oder sich einzumischen.
    Da muss man bei sich selbst auch die Wertigkeit solcher Aussagen und Menschen betrachten und wieder mal Grenzen setzen :)
    Und es kommt auch immer darauf an, um welche Dinge oder Ziele es sich handelt. Muss ich etwas besorgen, bewerkstelligen oder bis zu einem gewissen Termin erledigt haben, was mit der Schulausbildung meines Kindes zu tun hat..dann muss ich einfach ran !
    Soll ich ständig zusätzlich das Babysitting für die Nachbarin erledigen, weil ich es all die Jahre getan hab - ich aber nun keine Nerven mehr dazu finde, dass kann und darf ich das verändern.
    Muss ich unbedingt noch eine Zusatzausbildung machen, weil das haben die und die und die und die ja auch nach einer Zeit gemacht - es mich aber enorm auszehren und stressen würde?
    Muss ich weiterhin für jede Party und Festivität kochen und backen, weils ja so lecker ist und ich das doch immer gemacht habe, obwohl ich dafür mittlerweile echt keine Zeit und Lust mehr habe???
    Die Frage ist doch wirklich, warum möchte ich oder warum soll ich bestimmte Ziele erreichen? Sind diese wirklich wichtig und notwendig -für mich - für uns- oder geht es uns auch ohne weiterhin gut.
    Mit zunehmendem Alter wird es immer wichtiger, zu sortieren, in sich hineinzuhorchen und den Dingen Vortritt zu lassen, mit denen man selbst zufrieden sein kann, damit man glücklich und einigermaßen entspannt und GESUND bleiben kann.

    Es ist nicht einfach, die unabhängige Lösung zu wählen und sich dem Einfluss der anderen, die ERWARTUNGEN haben ( da sind wir wieder bei den Erwartungen) zu entziehen.
    Genörgelt, kritisiert, gemoppert, gequengelt wird immer, denn ein jeder hat eine andere Sicht der Dinge - wie in der PArtnerschaft - so im Großen und Ganzen.
    Sonnige Grüße von Hanna

  • Ach und noch so ein Gedanke dazu:
    Wo sind denn dann diejenigen, die den Zeigefinger erheben o.ä,. wenn ich nicht mehr kann und umgefallen bin...übernehmen diese meinen Job - meine Aufgaben? Bestimmt nicht.- im Gegenteil, ich dürfte mir dann anhören, warum ich wohl meine Grenzen überschritten habe und nun flach liege-- ich hätte doch besser mal an mein armes Kind denken sollen - das braucht mich doch ...Alles schon erlebt und dagewesen.

  • liebe hanna,

    ich habe eifrig mein leben umgebaut. viele ehrenamtliche tätigkeiten wie kuchenbacken, basteln gehen usw mach ich nicht mehr. dafür gibt es genug eifrige frauen, die die zeit haben es zu tun.ich muss es nicht mehr tun, um gut da zu stehn sowiso nicht.

    eins habe ich beibehalten, das mach ich gerne für mich weils mir wichtig ist. dieses ehrenamt ist mir wichtig, es geht dabei auch um mein kind, für mich, darum mach ichs auch gerne. dabei bleibe ich auch.

    zur arbeit muss ich gehen. um meinen lebensunterhalt zu bestreiten. ich hinterfrag mich immer wieder ob es wichtig ist dort zu arbeiten oder ob mich mich eventuell versetzen lasse. doch wenn ich da schaue, wird es schon schwieriger. denn ich habe einen super arbeitsplatz von den bewohnerinen her ein traum. doch im team stimmt es leider nicht. doch würde ich mich versetzen lassen dann müsste ich was die bewohner angeht etwas aufgeben, würde dann wieder dieses angenehme klientel verlassen, was ich nicht möchte.ob auf ner anderen gruppe das team dann passen würde, ich weiss es nicht. es ist überall die selbe thematik, wenn mehrere leute miteinander arbeiten gibts immer ärger miteinander. das ist eine natürliche dynamik.wenn ich weiter hinschaue, bewohner anstrengender und das team stimmt nicht dann habe ich hier wenigstens das angenehme klientel, ein vorteil, also bleib ich.

    die anträge beim amt muss ich stellen. da bleibt nichts anderes übrig wie zu akzeptieren, das ich mich informieren muss, hinterher sein muss, das immer schwiriger wird und aufwendiger. doch das zieh ich durch und wenn ich für jedes blatt toilettenpapier das ich brauche einen extraantrag stellen müsste, würd ichs machen. :wink:

    bei meinen kindern ist hier eine veränderung vorgegangen. früher litt ich für meinen sohnemann. um ihn zu schützen. damit hat er leider nicht selbst spüren können, das er mist baut. inzwischen darf er wenn er mist baut das selbst ausbanden. ich stell mich da nicht mehr schützend vor ihn. ich hab ihm einiges abgenommen, was nicht nötig war. heute schau ich nach lösungen für ihn, mit ihm zusammen und auch zusammen mit der schule, ohne mitzuleiden. zum glück habe ich inzwischen eine schule für ihn ausgesucht wo es um positiven ansporn geht und nicht um diesen negativen. so wie ichs auch schon beschrieben habe.ich sehe dadurch eine sehr positive entwicklung nicht nur für mich sondern auch für meinem sohn!

    auch die zwei anderen lass ich inzwischen erfahrungen selbstmachen.

    klar steh ich mit rat und tat zur seite, bin verlässlich. doch hier ist eine grenze für mich, wenn sie zum beispiel ihre hausis nicht machen ich sie zwei mal daran erinnert habe und beim dritten mal immernoch nichts passiert ist dann sind sie selbst veratnwortlich wenn sie dann ärger in der schule bekommen. dann bekommen sie mit mir ärger,das wissen sie, wenn die schule den ball wieder mir zuschiebt und die schule dann von mir die information, das ich meinen kindern nicht die hausaufgaben mache, das das aufgabe meiner kinder ist das zu tun!ich da meine verantwortung wahrgenommen habe, ich da auch nicht mehr tun kann. soll ich sie denn auf dem stuhl festbinden und dann erst wieder losbinden, wenn sie es gemacht haben? es sind erfahrungen die meine kinder nun selbst machen müssen und das finde ich auch inzwischen ok!da setz ich mich der schule gegenüber auch durch und das ist manchmal mit wenig verständniss von seiten der schule aus verbunden. nur seh ich das nicht mehr ein, weil das thema hausaufgaben hier bei uns schon so oft zu so viel streit zwischen mir und den kindern gegeben hat, mit viel tränen verbunden ist, so viel wut auf meine kinder das ich irgendwann sagte, stop hier ist ne grenze überschritten. so geht es nicht weiter.

    sie sind alt genug selbst hin zu sitzen und das selbständig zu machen. wenn sie fragen haben und nicht weiter kommen dann können sie gern zu mir kommen und mich fragen. doch hier kann ich auch nicht immer helfen, die aufgaben sind langsam so schwierig für mich oder werden heute ganz anderst gelöst wie ichs gelernt habe, da würd ich die nur verunsichern, auch hier eine grenze. dann lass ich die finger weg und sag ich kann dir nicht helfen, ich weis es nicht. geh zum lehrer, sag ihm offen und ehrlich du hast es nicht verstanden, lass es dir nochmal erklären, kümmer dich darum das es dir richtig erklärt wird.

    beim schulpsychologen und auch bei dem psychologen der das gutachten machte habe ich für diese einstellung sehr positive reaktion bekommen. er meinte es sei die richtige einstellung dazu. ich hätte das richtige gespür für meine kinder. gerade bei meinem jüngsten, der legastheniker ist habe ich gut gehandelt. weil er es nicht kann, nicht weil er es nicht will, hat er nicht geschrieben. wär ich da noch mehr drauf eingestiegen ihn mit strafen und massregelungen weiter gemacht , hätt ich ihn gezwungen zum schreiben hätte er einen knacks bekommen. so kann er sich gut gesund entwickeln und ich suche mir hilfe von aussen damit das hier besser läuft.

    mit positivem handeln und motivation geht das besser, das versteh ich heute besser wie jeh und auf was anderes lass ich mich nicht weiter ein. merk ich ich schaff es nicht lass ichs sein (grenze). ich gebe zu, ich bin emmozional häufig nicht in der lage gewesen ihm zu helfen, dazu steh ich, das habe ich so auch der schule mitgeteilt.ich kann ihm nicht helfen, darum brauch ich hilfe von aussen.wie gesagt ichbin inzwischen gern bereit grenzen zu spüren, die dann auch zu sehen und auch nach aussen hin mit zu teilen. ich mach das schon richtig. alles andere handeln wäre von aussen mich manipuliertes und ich würde fremdgesteuert handeln. das will ich nicht mehr und dazu steh ich, auch vor der schule.es ist sicher kein eingestädnis von schwäche, es ist ein eingeständnis dafür, das eine grenze erreicht ist.

    meine kinder werden mit garantie einen guten weg machen. sie sind gut in der schule, haben gute noten, die sie sich selbst erarbeiten konnten. aus ihnen wird sicher was, warum auch nicht? die angst von uns eltern vor der zukunft unserer kinder, dieser leistungsgesellschaft hatte ich auch lange zeit und trieb das ganze bis auf die spitze. das kanns nicht sein. nicht für diesen preis.nicht für den preis das ich die beziehung zu den kindern kaputt mache, weil mein ehrgeiz sie zu höchstleistungen zwingt. sie machen das für sich, nicht für mich.auch hier eine grenze!

    zudem bedeutet es nicht, weil ich sage ich mach es nicht für meine kinder, das ich mich nicht um die kinder kümmer. die ansage"macht eure hausaufgaben, lernt auf eure klassenarbeiten, lernt eure vokabeln, das ist wichtig es zu tun" ist für mich genug ansage und kümmern. wenns um dieses thema lernen geht rede ich gern mit ihnen und beschreibe ihnen wie wichtig es ist zu lernen. gute noten zu haben ist heute wichtiger den jeh und für einen guten job notwendig. eine gute ausbildung bringt euch weiter im leben. ihr habt mit eurer mutter ein so gutes vorbild!so lernen die drei finde ich besser als mit druck und zwang.

    grenzen setzen auch hier bei den kindern, wichtig!auch meinem sohn zu sagen, ich bin bereit dir aufmerksamkeit zu geben, da wo ICH es will. nicht da wo du meinst ich muss es tun. auch hier lass ich mich zu was zwingen, was ich selbst nicht will (grenze). das hört sich schlimm an, ist es nicht! ich gebe hier sehr viel, sehr gerne, kümmer mich sehr gern um die drei. das mach ich weil ich sie liebe.

    doch ich mach nicht mehr wie ich selbst kann und wo ich nicht die bereitschaft habe. auch meine kinder werden leren das ich grenzen habe und lernen das auch ich als mutter ein NEIN formulieren kann.sowie ich das auch den kindern ermögliche mir gegenüber ein nein zu formulieren, wenn ich von ihnen was möchte. erzwingen will ich nichts mehr. wir reden sehr offen über alles und haben vertrauen zueinander aufgebaut, welches ich nicht bereit bin dieses vertrauen wegen irgend jemand anderen kaputt zu machen.weil mir von aussen jemand weiss machen will, das das was ich mache angeblich falsch wäre. ich schau hier nicht mehr auf andere. hier bin ich ganz allein verantwortlich und all das was ich für die drei mache, mache ich mit voller überzäugung, mit bestem gewissen und viel energie und liebe.

    das thema ist ein sehr erfülltes thema, denn hier in mienem leben geht es heute im jetzt ja hauptsächlich um mich und die kinder. die meisste zeit verbringe ich mit ihnen, sie sind im moment zentraler punkt in meinem leben. doch das es in zukunft nicht mehr so sein wird weiss ich heute auch und um so wichtiger ist es heute zu sehen, das ich mich nach und nach auch von ihnen löse und auch sie sich von mir lösen können, ich sie lasse. da werden sicher grenzen immer wichtig sein, die nach und nach auch verschoben werden, weil die entwicklung der kinder ja nicht stehen bleibt. darum find ich wichtig mich hier immer und immer wieder zu hinterfragen, wo setze ich grenzen neu um auch die neue entwicklung gut zu empfinden. auch für die kinder.

    hana es ist sehr wichtig grenzen so zu setzen, das es einem noch gut tut. doch auch da grenzen zu setzen das es den kindern gut tut. abzuwägen was ist wichtig, was nicht. in allen lebensbereichen wäge ich das für und wieder ab, schau wo gehts für mich angenehm weiter, ohne dabei über leichen zu gehen. das würd ich nicht können. denn im leben begegne ich andere menschen. nur ich selbst werde nicht diejenige sein die ihr innerstes noch irgendwie mit füssen tritt. es ist hier ein immer wieder abwägen, schaff ich das noch oder geh ich damit zu weit, mich dahingehend mitzuteilen und um andere lösungen zu finden.mich als mittelpunkt zu sehen und von mir aus zu gehen. ich kann auch eingeständnisse machen, nur nicht soweit das ich anfange zu leiden. darum setz ich heute meine grenze so, das sie mir noch einen kleinen freiraum lasse zu verändern.so eine art puffer, den ich noch habe um auf den anderen zugehen zu können. doch wenn der dann aufgebraucht wird, dann ist konsequentes durchziehen angesagt. dann gibt es ein NEIN ohne wenn und aber!

    lieben gruß melanie

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