kornelia

  • hallo kornelia und herzlich willkommen.

    ich habe dir mal einen eigenen thread gegönnt und wie du siehst, schreibe ich auch alles klein. das ist nicht die einzige gemeinsamkeit die wir haben, auch ich habe aufgehört zu trinken als meine leber nicht mehr so ganz wollte. es war fünf vor zwölf.
    ob man es schaffen kann, weiß ich nicht, ich habe es geschafft und du kannst es auch schaffen.
    gerne werden wir dich begleiten und auch versuchen zu helfen. deinen neuen weg mußt du aber selbst wollen und gehen.

    pass gut auf dich auf und melde dich wieder.
    es geht hier nicht um komma oder groß und klein, sondern wie lebe ich ohne alkohol.

    liebe grüße

    schorni

  • Hallo Kornelia,
    Du hast schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, Du warst beim Arzt und kennst Deine Blutwerte, wie sie momentan sind. Das ist GUT, auch wenn die Werte selber vielleicht nicht so gut sind. Wenn Du aufhörst zu trinken, werden sich die Werte bessern, wahrscheinlich sogar recht schnell. Das macht dann extra Mut, wenn die Werte sich bessern, so war es bei mir der Fall, und ich hatte wirkliche Horrorwerte...Dann überlegt man sich sehr genau, ob man das alles wieder wegschmeissen soll wegen der Mistdroge Alkohol. Ich kann allerdings vielleicht etwas leichter daherreden,weil ich ja durch eine medikamentöse Entgiftung keine Entzugssymtome hatte, das wurde mir erspart.

    Dein Arzt hat Dich ganz offen auf Dein Problem angesprochen, ich finde, das war ganz richtig. Was soll schönes Drunherumreden, nützt Dir gar nichts. Du kennst jetzt die Fakten, das mag erstmal beunruhigend sein, aber Du kannst nun daran arbeiten. Ich nehme an, Dein Arzt wird Dir heute Vorschläge machen, was Du nun tun kannst. Ob Du eine stationäre Entgiftung machen solltest oder evtl. ambulant, wie Du mit den Entzugssymtomen umgehen kannst, vielleicht gibt er Dir ja auch ein Beruhigungsmittel, was auch immer...oder er rät Dir zu einer Selbsthilfegruppe. Es kommt sicher darauf an, wie tief Du drin steckst , ob es eine ambulante Entgiftung noch bringt, ob Du stark genug dafür bist. Und die darf man ja auch nicht allein machen, hast Du jemand, der während des Entzugs bei Dir sein kann?

    Ich bin mal gespannt, was der Doc Dir heut gesagt hat...aber schäm Dich nicht für Dein Problem, das haben viele. Wenn DU mit dem Trinken ganz ernsthaft aufhören willst, dann schaffst Du das auch. Aber das muss Dein wichtigstes Ziel sein, alles andere muss erstmal unwichtig sein, man wird nicht so nebenbei trocken.
    Auch wird sich vieles in Deinem Leben ändern müssen, aber mach langsam einen Schritt nach dem anderen, dann schaffst Du es auch. Bei zu riesigen Schritten fällt man zu leicht hin, mach lieber kleine Schritte , dann kommst Du auch sicher an Dein Ziel. Und das wichtigste: Lass das erste Glas stehen.
    Ich habe diesen Spruch erst nicht verstanden, aber jetzt schon. Wer das erste Glas trinkt, trinkt auch das zweite und dann gehts immer weiter.

    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft Und lass hören, was der Doc heut gesagt hat....okay?

    Es grüßt Dich ganz lieb
    Die Lilly

  • Hallo Kornelia,

    und herzlich Willkommen im Forum.
    Schön, dass Du hier hin gefunden hast, und noch schöner, dass Du Dir Unterstützung suchst.

    Und natürlich kannst Du es schaffen, wenn Du wirklich willst und auch bereit bist alles dafür zu tun und wie schon gesagt wurde können wir Dich auf diesem Weg, der sich wirklich lohnt, unterstützend begleiten.

    Also, wenn Fragen auftauchen, immer raus damit.

    Ich wünsch Dir viel Kraft dafür, und halt uns auf dem Laufenden.

    Gruss Joachim

  • Hallo Kornelia und auch von mir ein herzliches Willkommen

    Läuft doch prima, kannst es gar nicht besser machen. In den neun Tagen wirst du dich schon verändert haben, das hat dein Mann nicht nur so dahergesagt. Aber auch du selbst wirst bereits merken, dass es dir besser geht, da die Entzugserscheinungen vorbei sein müssten.

    Nur weiter so, du schaffst es.

    Lieben Gruß
    Henri

  • Hallo Kornelia,

    auch ich sage dir ein herzliches Hallo ! Deine 9 Tage sind der Anfang. Toll und Glückwunsch. Und jeder Tag, den du hinter dich gebracht hast, muss (wird) dir neuen Antrieb für den nächsten geben. Ist das nicht ein geiles Gefühl, wenn man spürt, dass der Alkohol und der Druck den Körper langsam verläßt. Du musst jeden Tag an dir arbeiten, bald zählst du Wochen, dann Monate ... und irgendwann sagst du nur noch ... seit Mai 2006 !
    Oft ist Einsamkeit und Langeweile des Teufels Kompagnon ... aber an der Seite deines Partners, hier deines Mannes, kannst du noch zusätzlich Kraft schöpfen und den Weg eisern gehen. Der Lohn, deine geistige und körperliche Freiheit, lässt nicht lange auf sich warten. Mach weiter so !

    Gruß, Freund.

  • Hallo Kornelia,
    mensch, ich freue mich richtig für Dich. Du hast alles toll gemacht, prima. Und der Doc war auch ok zu Dir. Ich glaube, Du bist auf einem Guten Weg und schaffst das, wenn Du es wirklich willst, aber das hört man aus Deinen Worten heraus. Und Dein Partner steht voll hinter Dir, das ist sehr viel wert. Er hat alles weggeschüttet, das war richtig so.Die positiven Veränderungen gehen recht schnell, freu Dich darüber. Dein Partner tuts bestimmt. Ich habe Meinen jahrelang schlecht getan, er ist jetzt glücklich, das es vorbei ist. Es war wie in einem schlechten Alptraum .Und Du wirst wieder mehr Zeit für Dich haben, die Du sinnvoll nutzen kannst.
    Übrigens ist Alkoholismus kein Kündigungsgrund,schon gar nicht, wenn Du in Behandlung bist. Bei uns in der Firma sind Alkoholiker sogar besonders geschützt, da wir extra Suchtberater haben, die da ein Wörtchen mitzureden haben. Du wirst auch jetzt wieder Deine Arbeit besser erledigen könenn, war bei mir jedenfalls so der Fall. Meine Kollegen ahnten es übrigens bzw. wußten es. Aber die haben mich nach meinem Entzug immer unterstützt und auf Feiern drauf geachtet, das mir z.B. erst gar kein Glas Sekt etc. angeboten wurde. Ich hätte zwar eh NEIN gesagt, aber sie meinten es gut.

    So, dann wünsch ich Dir alles Gute, und wenn der Saufdruck kommen sollte, denke daran, was Du schon erreicht hast und daran, wieviel Du wieder wegwerfen würdest. Dieser Gedanke hat mir immer geholfen. Du hast die Kraft in Dir, es zu schaffen, nutze sie.

    Gruß von der Lilly

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