neu hier und verzweifelt

  • hallo tinka und herzlich willkommen,

    du hast dir eingestanden der alkohol ist stärker als du, daß ist bei uns allen der erste schritt. so wie du es beschreibst bist du alkoholabhängig, ist aber lange noch kein grund zu verzweifeln, steh auf und mach etwas gegen deine krankheit. als erstes geh bitte morgen zu einem arzt. einem den du vertraust oder der sich mit suchtproblematik auskennt.

    zu dem tagebuch wird dir karsten sicherlich etwas schreiben.

    lass das erste glas stehen und fang an, die volle verantwortung für dich zu übernehmen.

    wir sind für dich da helfen dir gern aber wollen mußt du.

    ich wünsche dir kraft.

    liebe grüße

    schorni

  • Hallo tinka,

    und auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Wenn Du wirklich aufhören willst, und auch bereit bist alles dafür zu tun, was wie schon gesagt mit sehr vielen Veränderungen im Leben verbunden ist, können wir Dich hier sicher unterstützen auf diesem Weg. Wir können Dir aus der Erfahrung heraus raten. Aber handeln musst Du !

    Du hast schon einen ersten wichtigen Schritt getan, indem Du Dir Hilfe suchst.
    Wichtig ist, sie auch an zu nehmen..

    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und alles Gute.

    LG Joachim

  • Hallo liebe Tinka,

    und auch von mir Willkommen,
    wenn Du etwas ändern willst dann bist Du auf dem richtigem Weg, verachte Dich jetzt nicht, Alkoholismus ist eine Krankheit wie Du schon bestimmt hier gelesen hast. Und dass Du schon ein Problem mit Alkohol hast, ist nicht abzustreiten, ich denke das Du auch so siehst sonst würdest Du dich hier nicht melden.
    Es ist nicht einfach aber es ist zu schaffen und Du kannst es auch wenn Du nur willst!!!!!

    Ich wünsche Dir viel Kraft!!!!!!

    Liebe Grüsse
    Maria
    _____

    Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.
    Chinesische Weisheit

  • Liebe Tinka,

    im Gründe erfinden waren wir alle hier Meister. Hätte doch sonst gar nicht funktionieren können mit dem Trinken!

    Vergiß niemals, ES GIBT KEINEN GRUND ZU TRINKEN! Überhaupt keinen einzigen, niemals. Wenn Du das irgendwann wirklich begriffen hast, bist Du einen großen Schritt weiter.

    Dann kommt auch der Zeitpunkt, wo Du nicht mehr gegen den Alkohol kämpfen mußt, sondern vor ihm kapitulieren wirst.

    Doch ich mach Dir nichts vor. Das ist noch ein beschwerlicher Weg, den Du bis dahin gehen mußt. Den mußt Du aber gehen, um zufrieden Trocken leben zu dürfen. Weil Dir Dein Leben wichtig ist und Du jetzt bereit bist, die volle Verantwortung dafür zu übernehmen.

    Ich wünsche Dir viel Mut und Kraft.

    lg
    Teufelchen

  • Zitat von tinka64

    Ich habe vor dem Alkohol kapituliert. Ich weiß, ich werde es niemals schaffen, kontroliert zu trinken. Der Alkohol wird mich im Griff haben, so bald ich wieder anfange auch nur einen einzigen Schluck zu trinken.

    :cry: EINE FÜR MICH SCHMERZHAFTE UND NIEDERSCHMETTERNDE ERKENNTNIS!

    Und es wird lange dauern, sie voll und ganz zu verinnerlichen.

    Liebe Grüße Tinka

    Hallo tinka64,
    ich finde, Du hast Deine Situation sehr gut analysiert, bzw. tust das gerade. Ich glaube auch, das Du bisher auf einem sehr guten Weg bist.

    Das es für Dich eine schmerzhafte und niederschmetternde Erkenntnis ist, das ist nur jetzt so. Dieses Gefühl wird immer weniger mit der Zeit. Du bist nicht dumm und wirst lernen, mit Deiner Krankheit zu leben. Ganz sicher !
    Du schreibst, es wird lange dauern, sie voll und ganz zu verinnerlichen. Das stimmt sicher, aber es sieht momentan nur so schwierig aus, es wird jeden Tag besser. Bald kannst Du sagen, ich hab die erste Woche geschafft, dann gehst Du die nächste an, die Zeit wird Dir lang vorkommen, aber es wird besser, glaub mir das.
    Es dauert halt alles seine Zeit.

    Gruß von der Lilly

  • Dein Zitat:

    Ich habe vor dem Alkohol kapituliert. Ich weiß, ich werde es niemals schaffen, kontrolliert zu trinken. Der Alkohol wird mich im Griff haben, so bald ich wieder anfange auch nur einen einzigen Schluck zu trinken.

    EINE FÜR MICH SCHMERZHAFTE UND NIEDERSCHMETTERNDE ERKENNTNIS!

    ***********************

    Moin Tinka,

    ich denke, du machst es dir mit dieser Einstellung, mit deinen Gedankenmustern aus den Zeiten des Alkoholismus, sehr sehr schwer. Du musst umdenken, um richtig zu handeln. -

    Schmerzhaft ist für mich nur, wenn ich z.B. etwas mir sehr lieb Gewonnenes verliere oder aufgeben muss. Niederschmetternd kann ich nicht nachvollziehen.

    Du musst keiner Erbärmlichkeit nachtrauern !

    Gruß, Freund.

  • hallo tinka,

    als ich endlich aussteigen konnte aus dem kampf freund/ feind alkohol, fühlte ich mich das erste mal nach jahren wieder frei, frei vom druck kämpfen zu müssen.
    an dem tag als ich mit dem alkohol frieden geschlossen habe, hat er seine macht über mich verloren, für mich hat er keine bedeutung mehr.
    erst als ich das einsah, war ich frei und die freiheit, wenn ich die verlieren würde, ja dann wäre ich traurig.

    schmerzhaft und niederschmetternd war jeder morgen meiner nassen zeit.

    verabschiede dich von freund/ feind alkohol und arbeite an deiner zukunft, vergiss aber nicht was hinter dir liegt.

    gruß schorni

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