Beiträge von Whitewolf

    gerade über die Momente wenn der Druck kommt. Sie hat kein Werkzeug das ihr über diese Zeit hinweg helfen kann. Wenn der Entschluss zu trinken gefallen ist, geht sie los und kauft Alkohol.

    Wenn das so unmöglich wäre mit der "Druckbekämpfung" wie von ihr dargestellt, würde sich die Anzahl der trockenen Alkoholiker hier im Forum schlagartig halbieren..., wenn es reicht.

    Sie könnte sich ärztliche Hilfe holen, es gibt auch ein paar Möglichkeiten für den Alkoholiker Selbst um solche Druckmomente zu entschärfen.

    Nein, so wie Du das hier darstellst, ist weder ihre Entscheidung gegen den Alkohol , noch der innere Leidensdruck zum aufhören in Stein gemeisselt.

    Was genau hattest Du jetzt vor wenn sie wieder "losgeht" ?

    Das Handy ist auf stumm geschaltet.

    Du siehst trotzdem ob und wie oft er anruft. Eine Mailbox gibt es vermutlich auch noch. Messenger ( WhatsApp z.B. ) ist vermutlich auch noch am Start.

    Morgen schaust Du als erstes aufs Handy um Dich zu informieren, was wie oft und wann. Aber vielleicht ist das auch ein "runterkontakten" und es folgt bald das blockieren damit Du endlich wieder durchatmen kannst.

    Jeder in seiner Geschwindigkeit, der Weg ist klar.

    lG

    Guten Morgen Luzy,

    früher Vogel wurmt... irgendwie so :mrgreen:

    ich sehe mich auch noch vor dem Penny stehen mit der Flasche in der Tüte mit dem Gedanken wenn du die jetzt trinkst ist es vorbei dann bist du Alkoholiker.

    Alkoholiker-Strategie der langen Wege. Deswegen alkoholfreier Haushalt, der Schritt ist nur sehr kurz zum Kühlschrank oder dem Schnapsregal.

    Wenn wir erst einkaufen müssen, haben wir sehr viel Zeit uns zu überlegen was wir da tun und warum wir es tun. Und natürlich was es für Folgen hat. Die Bilder sind immer präsent, der psychische Zustand danach ist auch noch abrufbar.

    Es ist mir noch nie untergekommen, das jemand so einen Blackout hatte, das er plötzlich ohne etwas zu wissen mit der Flasche am Hals aufgewacht ist.

    Einfach beschäftigen, viel trinken ( Wasser, Tee, Kaffee... ), den Rest macht die Zeit selbst. Es geht nur um ein paar wenige Stunden die überbrückt werden müssen, dann übernimmt der Alltag wieder. Vorzugsweise nüchtern, klar und beweglich.

    lG WW

    Ich habe das Gefühl, ihn hängen zu lassen, im Stich zu lassen. Kann ich denn gar nichts tun? Einfach sterben lassen?

    Wie Elly schon geschrieben hat, kannst Du die 112 anrufen. Du gibst dann diese schwere Verantwortung ab, in der Du Dich für Dich gefangen fühlst. Die Personen am anderen Ende der Leitung entscheiden anhand Deiner Schilderung ob sie jemanden schicken oder nicht. Du brauchst also kein schlechtes Gewissen wegen eines vermeintlichen Fehlalarms zu haben. Du bist dann raus, wirst nicht mehr kontaktiert oder unterrichtet. Du hast dann alles für Dich Mögliche getan um schlimmeres zu verhindern.

    Zu dieser Sache mit dem Termin am 12.05. : Ich bin mir aus meiner Sicht ziemlich sicher, das das so nicht funktionieren wird. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Kurz vor Beginn der Maßnahme kommt eine Art Torschußpanik und es wird nochmal richtig zugeschlagen. Ich war in meinem besoffenen Hirn einen Tag vorher immernoch der Meinung, das ich das irgendwie noch schaffen würde da hin zu fahren. Das war natürlich nix, habe den Termin dann still und trinkend verstreichen lassen.

    Mal abgesehen davon das er sich in akute Lebensgefahr begeben würde, wenn er da kurz vorher versucht einen kalten Entzug zu starten.

    Die Kliniken schreiben / sagen übrigens immer das man da nüchtern auftauchen soll. Täten sie das nicht, würden da nur noch auf der Trage liegende Schnapsleichen antreten. Es wird dann qualifiziert entgiftet, das gehört zum Programm.

    Scheue Dich nicht beim nächsten Mal ( dazu wird es ja wohl leider kommen, Du hältst den Kontakt ja noch )die 112 anzurufen. Wenn er in ein Krankenhaus kommt, besteht die realistische Möglichkeit das er von da aus direkt zu seinem Termin am 12.05. käme... wenn er es dann überhaupt noch will.

    lG WW

    Hallo Poni,

    Hier ein paar Regeln für mich

    Wenn Du hinter dem Wort Regeln ein Komma setzt, dann wird ein Schuh draus.

    Dann brauchst Du vermutlich nur eine Regel,.... wenn Du es für Dich tust. Denn im Moment arbeitest Du eher gegen Dich und leidest seine Sucht mit. Und Du bist für ihn eine Teil, welcher seine Sucht erträglicher macht. Oder würdest Du das Beziehung nennen?

    Du baust ihn und seine Sucht noch fest in Dein Leben ein, ist so eine Art Lernprozess.

    Hier mal kurz ein Fakt: Du kennst ihn garnicht ohne diese anhaltende und wesensverändernde Vergiftung mit Alkohol. Du hast ihn schon vergiftet kennengelernt. Eigentlich weisst Du garnicht was er für ein Mensch ist, wenn er mal vom Alkohol dauerhaft loskommen sollte. Im Moment siehst Du nur was Du in dieser Situation sehen willst und hoffst.

    Ich meine da nicht die paar Tage zwischendurch wenn er mal nichts trinkt. Die reichen nicht um das Gehirn und die Psyche von den Folgen des Alkohols zu befreien. Das kann viele Wochen, ich sag mal 2-3 Monate dauern bis Du den eigentlichen Menschen dahinter erkennst. Es ist garnicht sicher ob Du ihn dann noch lieben würdest und es ist auch nicht sicher ob er Dich noch lieben würde.

    Es besteht durchaus die Möglichkeit, das Du nach seiner Therapie erkennen musst, das Du auf verlorenem Posten kämpfst, wenn er es denn schaffen sollte trocken zu bleiben, er sein Leben umkrempelt und mit Trockenarbeit beginnt um es durchzuziehen.

    Zumindest bist Du dabei es etwas erträglicher zu machen mit diesen Regeln, aber ganz ehrlich: Das Beste wäre beenden und nach einem halben Jahr trocken nochmal anzufangen, wenn es dann noch Thema sein sollte.

    lG WW

    Promille ist der Alkoholgehalt im Blut ‰ ( Mille> Tausend ) , da kommen auf tausend Teile Blut ein Teil Alkohol.

    Der Alkoholgehalt auf Flaschen wird in Vol.-% angegeben, 1 Gramm Alkohol auf 100 ml.

    In der PC-Version des Forums finde ich das 0,0 garnicht mehr im Logo, auf dem Handy steht oben links 0,0 Promille. Bezieht sich also auf den Alkohol im Körper ( der Alkoholgehalt auf den wir Einfluss haben, wenn wir es denn wollen 8) )

    Irgendwie war das früher mal anders, da stand soweit ich weiss das Promillezeichen ‰ im Kopf.

    Keine Garantie auf Vollständigkeit oder Richtigkeit :mrgreen::mrgreen:

    Hallo Heinzi,

    auch nur zwei Tage mit Konsum.

    Ich kenne das nur zu gut. Es kommt da auf einen Tag mehr oder weniger nicht an, das nächste Mal sind es vielleicht 5 Tage oder mehr.

    Entweder ist jemand abstinent mit 0,0 oder er trinkt ( säuft, passt hier besser ). Ein bisschen Alkoholiker gibt es nicht. Du hangelst Dich da an einer Hoffnungsliane hoch und denkst es wäre eine Besserung.

    Das ist es keinesfalls. Sie weiss das Du Dir Sorgen machst und sie kann es trotzdem nicht lassen. Das sagt alles was man wissen muss.

    Deine Gedanken gehen in die richtige Richtung und es wäre etwas blauäugig jetzt Urlaubspläne zu machen.

    Ich vermute das ihr Ex Partner sie triggert und sie dann trinkt. Aber sie spricht nicht mit mir darüber was ihre Exzesse auslöst.

    Vergiss das mit dem Ex-Partner als Grund. Der Grund zum saufen liegt in der Erkrankung selbst. Das Suchthirn stellt die Regeln auf, in Ihrem Fall wohl alle paar Monate. Das die Abstände irgendwann kürzer werden liegt übrigens leider schon fast auf der Hand.

    Der Alkohol will alles, er macht keine Gefangenen und gibt erst Ruhe wenn eine dauerhafte Abstinenz wirklich gewollt und umgesetzt wird. Und selbst dann ist eine Trockenarbeit bei Ihr unerlässlich um die Rückfallgefahr zu minimieren. Das müsste sie aber wissen wenn sie in einer SHG ist.

    "Gründe" gibt es wie Sand am Meer ( Stress im Job, schlechte Kindheit, Traumata in der Vergangenheit, unglückliche Beziehungen zu anderen Mitmenschen, andere Erkrankungen, .... schlechtes Wetter... etc. ).Wer nicht will ( in diesem Fall aufhören ) findet Gründe, wer tatsächlich will findet Wege.

    Deine Frage " was war denn los, warum hast Du wieder angefangen ?" kann sie für Dich nicht befriedigend beantworten. Die klare Antwort wäre : "Ich wollte einfach wieder trinken, ich hatte Suchtdruck" wird so nicht von ihr kommen und das willst Du auch nicht hören. Da Du das nicht nachvollziehen kannst, ist es für Dich kein "greifbarer" Grund.

    bleibt mir nur für mich zu definieren wie weit und lange ich das ertragen möchte.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, wohnt ihr nicht zusammen? Auch wenn es sich für Dich nicht so anfühlt, währe das für Dich besser als wenn ihr zusammen wohnt.

    Du findest im täglichen Zusammensein nämlich schnell heraus, wo während der Trinkphase die Prioritäten liegen. Der Partner kommt in der nassen Phase allenfalls auf Platz 2, mit großem Abstand zu Platz 1, dem Alkohol. Sie würde es eher billigend in Kauf nehmen das Du gehst,... solange Du die Flasche nur dalässt. Klingt fürchterlich, ich weiss.

    Kannst Du ihr helfen? Jein.

    Du könntest bei einem Hilferuf parat stehen und den Notarzt alarmieren. Während einer Entgiftung oder gar stationären Maßnahme bürokratische Hilfe leisten, Besuche machen... so etwas in der Art.

    Einen alkoholfreien Haushalt unterstützen wenn gewollt. Wenn Du merkst das es wieder losgeht, versuchen darauf hinzuweisen, damit sie für sich Maßnahmen ergreifen kann um nicht trinken zu müssen ( wird aber gerne wieder abgewiegelt und verharmlost, also nicht unbedingt vom Erfolg gekrönt, sie merkt das eigentlich selber und ignoriert es ). Also leider alles recht überschaubar für Dich.

    Vermutlich hast Du ein schlechtes Gewissen, denkst das Du ihr nicht genug hilfst und sie deshalb immer wieder abschmiert? Das stimmt so nicht.

    Wie Du jetzt sicher gemerkt hast, hier überall lesen kannst, hat der Alkohol hier zwei Opfer gefunden.

    Es geht Dir nämlich auch nicht mehr aus dem Kopf und Du ringst mit ihrer Sucht. Da Du in diesem Sinne keine körperlichen Entzugserscheinungen hast, lässt sich Deine Belastbarkeitsgrenze beliebig auslegen und erweitern.

    Kopf und Bauch liegen da ständig im Zwist. Der Kopf sagt Dir das Du schnell abhauen solltest, der Bauch will helfen und den geliebten Menschen nicht loslassen. Zumal ja hier noch erschwerend dazu kommt, das da wohl oft eine monatelange Abstinenz vorliegt, welche das alles nur wie einen lange zurückliegenden Alptraum erscheinen lässt.

    Achte eben auf Dich, denn wenn Du Dich zu viel mit ihrer Sucht beschäftigst, dann brennst Du aus und brauchst irgendwann selber Hilfe. Wir haben hier leider kein anderes Patentrezept zum Partnertrockenlegen als die dauerhafte , selbst gewollte Abstinenz.

    Wir raten auf Abstand zu gehen und das ist leicht gesagt, vor allem wenn nicht durchgehen getrunken wird wie bei ihr. Wie lange Du diesen Zustand erträgst liegt in Deinem Ermessen, das Forum hilft Dir diese Erkrankung etwas besser zu verstehen, hilft Dir dabei kein schlechtes Gewissen haben zu müssen, und hilft Dir auch dabei zu sehen das Du nicht der einzige bist in dieser Situation.

    Hallo Heinzi,

    herzlich Willkommen im Forum. Aus Deinen Texten erlese ich das Du mit der Alkoholkrankheit noch nicht ganz vertraut bist. Das Google-Wissen über die Trinker-Einstufungen reicht eben nicht aus um bestimmte Sachen einzuordnen.

    Du hast es hier offensichtlich mit einem suchtkranken Menschen zu tun, da werden "normale" Erwartungshaltungen einfach ausgehebelt.

    Habe gedacht ihr irgendwie mehr helfen zu können.

    Dieses Denken ist normal, am Anfang denken das viele. Wenn Du Dich hier im Forum austauschst, dann ändert sich das etwas denke ich.

    habe ich das Gefühl das sie einfach nicht ehrlich zu mir ist

    Manchmal fühle ich mich ausgenutzt

    Ich denke sie verlässt sich zu sehr darauf das ich das alles mittrage,

    Der Suchtkranke nimmt das so nicht wahr. Klingt komisch, ist aber so. Die Sucht regiert und steht über allem in der nassen Phase, bei Epsilon geht es ja vom Verhalten schon früher los, Reizbarkeit, Aggressivität, Unruhe.

    Du erwartest emphatische und oder rationale Entscheidungen und / oder Gefühle, alles Wahrnehmungen welche für Dich gesund und selbstverständlich sind.

    Das gilt aber bei einem nassen Alkoholiker nicht mehr. Du kannst Dich als Nicht-Suchtkranker nicht da einfühlen, und das gibt erhebliche zwischenmenschliche Missverständnisse und Probleme.

    Komm erstmal an und ich hoffe der Austausch hilft Dir in Deiner Selbsthilfe um etwas klarer zu sehen.

    Hallo Deli,

    da kreist aber der Kopf. Es gibt dafür keine perfekte Lösung. Dein Partner und seine Reaktion ist nicht oder schwer einzuschätzen. Einen Streit vom Zaun brechen um ein schlagendes Argument zu haben wird gerne genommen. Finde ich persönlich allerdings nicht besonders gut.

    Wenn Du so eine Angst vor dem persönlichen Gespräch und keine Lust auf endlose Diskussionen hast, dann musst Du das eben anders lösen. Sonst sitzt Du in 2 Wochen immernoch mit diesen Gedanken da rum. Mit den Versprechungen welche dann kommen werden kannst Du eh nichts anfangen. Das Vertrauen fehlt und da hast Du auch recht.

    Du könntest in seiner Abwesenheit packen und zu Deiner Mutter fahren. Das warum und wieso liesse sich über Telefon klären, ggf. wäre auch ein Brief eine Möglichkeit.

    Wenn Du in Deinem Leben für Dich eine Entscheidung triffst , dann bist Du nicht in einer Erklärungspflicht. Du brauchst dafür kein Wohlwollen des anderen oder gar eine Erlaubnis.

    Mach es Dir nicht noch schwerer, ein schlechtes Gewissen hast Du (unnötigerweise) eh schon.

    lG WW

    Hallo Schmidtty,

    du kannst Dich wegducken oder zum Angriff übergehen. Du könntest ihm vorschlagen in eine WG zu ziehen. Da kann er ruhig mit Kollegen lernen und das ist auch nicht mehr toxisch.

    Ich weiss nicht wie das finanziell läuft bei euch, aber ich würde bis dahin erstmal den Geldhahn so weit wie möglich abdrehen. Wäschewaschen, kochen, putzen... fällt alles flach. Einkaufen tust Du nur noch für Deine Bedürfnisse.

    Selbstredend würde natürlich, immer wenn der Herr gedenkt zu ruhen, der Staubsauger angehen. Und das Euer WLAN-Kennwort sich alle paar Tage ändert ist natürlich technisch bedingt :mrgreen::wink: und da kannst Du mal gaaanix für:mrgreen:.

    Das klingt für mich wie ein "durchs Abi rasseln " mit Ansage, und dafür muss ein Schuldiger her. Raus mit Ihm, aber schnell.

    Wie gestaltet ihr denn jetzt in Eurer "Un-Zweck-Gemeinschaft" die Osterfeiertage?

    lG WW

    von Rückfällen nach vielen Jahren zu lesen...Das scheint mit vielen, sehr viel zu machen...

    Hallo Murmel,

    dafür gibt es ja das Forum. Beiträge / Erfahrungen werden geschrieben und idealerweise treffen sie bei dem einen oder anderen ins Schwarze und derjenige nimmt etwas mit.

    das es viele in schwere Ängste versetzt ( bewusst oder unbewusst )

    Wenn dem so ist, dann hat das Gründe. Wenn es jemanden unruhig macht, das die Kuh auch nach 25 Jahren noch nicht vom Eis ist ( das wird sie auch nie sein ), dann stimmt da etwas nicht.

    Für Rückfälle nach sehr langer Trockenheit gibt es immer personenspezifische Gründe. Das lässt sich nicht 1:1 auf jemand anderen übertragen. Von daher ist es unnötig, sich als jemand der erst kurz trocken ist von solchen Begebenheiten ängstigen oder erschrecken zu lassen. Es besteht für jeden die reelle Chance dauerhaft trocken zu bleiben.

    Das kommt vermutlich auch öfter vor als es hier zu lesen ist. Nicht jeder findet den Weg (zurück)hier ins Forum um davon zu berichten. Das gilt für beide Fälle.

    Am Anfang meiner Abstinenz sah ich nur einen riesigen grossen Berg Leben vor mir, den ich ohne meinen alltäglichen Begleiter Alkohol bewältigen sollte um zu überleben. Das kam mir unmöglich vor. Ich habe mir dann immer die nächsten 24 Stunden vorgenommen und das wurde dann ein Selbstläufer.

    Jetzt, nach 20 Jahren, weiss ich nicht wo die Zeit geblieben ist und wie ich es überhaupt geschafft habe mit dem Alkohol zu leben und zu handeln.