Wie geht man mit einer Alkoholkranken Schwiegermutter um???

  • Hallo j_lo,

    herzlich willkommen hier in unserer Online SHG.

    Ihr könnt der Mutter nur helfen,wenn sie es will.
    Sie muss die nötige Einsicht haben.
    Es ist natürlich auch schwer für sie,da sie mit einem Partner lebt,der auch trinkt.
    Ob Ihr etwas erreichen könnt,wenn Ihr den Kontakt abbrecht,ist die Frage.
    Dazu kommen dann noch die Vorwürfe,was passieren kann.
    Ich kann Euch leider keine Ratschläge geben,Ihr werdet aber bestimmt noch einige Beiträge von Angehörigen bekommen.

    LG Peter Pan

  • Hallo j-lo,

    Dein Beitrag macht einen sehr gefassten und übersichtlichen Eindruck, und das wäre auch Deine Rolle in dieser Angelegenheit.
    Ich denke du solltest Dich auf jeden Fall im Hintergrund halten, um die Situation nicht unnötig zu verschlimmern. Wie Du schon geschrieben hast, bist Du dann die böse.
    Es muss für Deinen Mann eine Möglichkeit geben, seiner Mutter evtl. im nüchternen Zustand klare Richtlinien zu geben, und auch die Konsequenzen von Eurer und seiner Seite.
    Deine Schwiegermutter ist krank, aber Sie darf keinen Freifahrtschein in Euer Seelenheil bekommen.

    Sie muss sich behandeln lassen...wollen!!!!

    Diese Einsicht scheint eher fern, wenn auch Ihr Partner trinkt, kommt Sie aus dem Trinken noch schwerer raus.

    Suizidale Gedanken gehören eindeutig ins Krankheitsbild des Alkoholikers, allerdings ist das natürlich auch ein prima Druckmittel.
    Wenn sie sich das Leben nehmen wollte, könntet Ihr es nicht verhindern. Stellt Euch die Frage am Tisch, wie weit sollte das wohl gehen.

    Werden konkrete Suizidgedanken geäussert, die für Deinen Mann ernst klingen, solltet Ihr die Polizei benachrichtigen, die kümmert sich sofort darum.

    Sie kommt dann unter psychatrische Überwachung und kann sich nach dem Ausnüchtern mit den Ärzten darüber unterhalten wie es weitergeht.

    Bei jedem ist die Schmerzwelle so etwas zu ertragen und zu dulden anders gelagert, pass auf das es Deinem Mann nicht zu sehr an die Nieren geht. Er wird sonst selber krank.

    Wichtig ist, das Ihr realisiert, das ihr keine Schuld habt, weder an der Trunksucht, noch an den Folgen.

    Sie hat sich für den Alkohol entschieden, und sich damit von Euch distanziert.
    Wenn Sie sich helfen lassen wollte, hätte Sie keine Probleme damit, da Ihr alle Wege dafür bekannt sind.

    Ich wünsche Euch alles Gute

    Viele Grüsse

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

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