MoniSi - Vorstellung - Angehörige und vermutlich Co-Abhängig

  • Natürlich ist aktuell noch etwas Hoffnung da, er macht sich wohl einige Gedanken, aber es ginge wohl „nicht von heute auf morgen“.

    Es tut mir leid, wenn sich das jetzt hart anhört.

    Für mich sehe ich da keinen Grund Hoffnung zu haben.

    Wenn er wirklich aktiv versucht sich Hilfe zu holen oder nicht trinkt (wobei das auf eigene Faust sehr gefährlich werden kann), dann besteht vielleicht etwas Hoffnung. Aber selbst dann scheitern noch wirklich viele Alkoholiker.

    Was er macht, ist lediglich Hinhalte-Taktik. Er unternimmt nichts, er macht sich Gedanken. Ich mache mir seit zwei Jahren Gedanken, ob ich meinen Job wechseln soll. Aber ich bin immer noch dort wo ich vor zwei Jahren war. Du siehst, Gedanken machen alleine bringt nichts und kann sich über Jahre hinziehen.

    Wieviele Jahre müssen für dich vergehen, damit du etwas änderst und wieder für dich lebst?

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