Beiträge von Twizzler

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Schönen guten Morgen,


    lange nichts mehr hier in meinem eigenen Thema geschrieben.


    Meine App hat mir gestern (oder vorgestern?) 850 trockene Tage angezeigt.

    Echt Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

    Mir kommt es noch gar nicht so lange vor.


    Mein Leben läuft recht gut zur Zeit.

    Arbeit läuft und die kleineren oder größeren Baustellen im Leben bekomme ich auch ganz gut bewältigt.


    Meine Katze ist jetzt so ein kleiner Pflegefall. Sie hat sich vor einigen Wochen plötzlich am Hals (beide Seiten) das ganze Fell weggekratzt und sich die Haut auch aufgekratzt.

    Was es genau ist, wissen wir immer noch nicht.

    Sie ist jetzt auf Ausschlussdiät. Evlt. eine Futtermittelallergie.

    Dazwischen wurden ihr aber noch fünf Zähne gezogen und zig Tierarztbesuche liegen hinter uns.


    Als ich noch getrunken habe, war mein Konto immer am Limit. Das ist es jetzt zwar auch, aber diesmal nicht wegen Sauferei und Raucherei, sondern wegen der vielen Arztkosten.

    Um das Geld tut es mir auch nicht weh.

    Meine Gesundheit damit wissentlich zu ruinieren......das tat weh.


    Ich wünsche euch einen entspannten Tag.


    Viele Grüße


    Twizzler

    Hat er sich um irgendetwas gekümmert?

    War er beim Arzt? Hat er eine Entgiftung beantragt?


    Wenn nicht, dann ja, sind das alles nur leere Worte.


    Aber du wirst es ja in den nächsten Tagen erleben, wie ernst er es meint.

    Wahrscheinlicher ist, dass er heimlich trinkt und du nach und nach an deinem Verstand zweifelst, weil er dir einredet du würdest dir Dinge einbilden.


    Um gestern ihm nach der Arbeit vom trinken abzuhalten, holte ich ihn mit den Kindern zusammen von dem Bahnhof ab.

    Nochmal: Es ist nicht deine Aufgabe ihn vom Trinken abzuhalten.

    Das muss er selber wollen. Wie du jetzt selber wieder erlebt hast, trinkt er wenn er das möchte. Du hast da keinerlei Einfluss drauf.

    Sie hat es sich doch nicht ausgesucht, Alkoholikerin zu sein.

    Das nicht. Aber sie sucht es sich aus in dieser Krankheit zu verweilen und sie nicht zum Stillstand zu bringen.

    Wenn sie Krebs hätte, würde ich sie doch auch nicht angehen, sondern versuchen zu unterstützen.

    Der Vergleich hinkt. Krebst kann man nicht durch Eigeninitiative zum Stillstand bringen. Alkoholismus schon.


    Das ist der einzige Vorteil den diese Krankheit hat. Es liegt an jedem selbst ob man sich der Krankheit ohnmächtig ergibt oder jegliche Hilfe annimmt und sie eben zum Stillstand bringt.


    So wie sie weiterhin saufen darf, darfst du auch weiterhin versuchen für sie da zu sein. Vielleicht ändert sich was. Vielleicht nicht. Fakt ist aber: so lange sie nicht möchte, wirst du das weiterhin aushalten müssen wie es jetzt ist, es wird sogar eher noch schlimmer werden. Erfahrungsgemäß geht die Spirale eher abwärts.

    Und da du in diesem Forum Hilfe gesucht hast, wirst du mit der momentanen Situation wohl nicht sehr glücklich sein.

    Weil ER nicht weiß wie sein Leben weitergehen soll (beruflich,Wohnort etc.)schafft er es immer wieder dass ich dann doch denke:Ok,der arme Kerl weiß gar nicht wohin und überhaupt…jetzt kann ich nicht noch eins oben draufsetzen.

    Das hat aber zwei Seiten. Er macht sich diese Gedanken über dich gerade eher nicht ("Die Arme. Wenn ich weitersaufe, muss sie ganz von vorne anfangen. Wo soll sie dann hin?")

    Du brauchst kein Mitleid mit ihm haben. Denn er ist erwachsen und darf selber entscheiden wohin die Reise geht. Und er hat sich nun mal (zumindest im Moment) für diese Reiseroute entschieden.

    Ich werde belogen.

    Mache jahrelang die Sachen mit mir selbst aus zu seinem Schutz.

    Irgendwann ist doch auch mal gut.

    Aber auch hier: Du lässt dich belügen, du lässt das mit dir machen. Das ist nicht vorwurfsvoll gemeint. Aufgrund deiner Krankheit und der Unwissenheit darüber, konntest du vielleicht nicht anders. Aber jetzt öffnen sich deine Augen langsam und du hast die Möglichkeit für die Zukunft etwas zu verändern.


    Ich persönlich bin der Meinung, dass sowohl der Alkoholiker wie auch der Co-Abhängige seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen muss um etwas zu verändern. Der ist bei jedem ganz individuell und muss auch nicht zwangsläufig bei jedem kommen (es gibt genug Menschen, die an ihrem Alkohol-Konsum sterben).

    Und aus deinem Text entsteht bei mir so ein wenig der Eindruck, als wenn dein persönlicher Tiefpunkt nicht mehr sehr weit entfernt ist. Und auch das ist positiv gemeint. Denn dann kannst du etwas verändern.


    Du bist wütend, du bist traurig und das ist gut so. Lass die Gefühle ruhig alle zu. Vielleicht sind es gerade diese Gefühle, die bei dir zu einer Kehrtwende führen.

    Es ist eben so, dass die Suchtproblematik in der bisherigen Beziehung nur ein sehr kleiner Teil war. Genau genommen war sie jahrelang gar kein Thema, dann die letzten Monate zunehmend vorhanden und die letzten 4 Wochen problematisch und sehr belastend.

    Da siehst du, dass es schlimmer wird. Und da ist noch sehr viel luft nach unten vorhanden.


    Mich um mich selbst zu kümmern ist in der Tat nicht meine Stärke, allerdings unabhängig von meinem Mann.

    Vielleicht versuchst du die energie, die du gerne in deinen mann stecken würdest, lieber in dich steckst und dafür sorgst, dass du zukünftig besser um dich selber kümmern kannst.


    Co-abhängigkeit ist genauso eine Sucht, wie sie der alkoholiker auch hat und bedarf ebenfalls Arbeit an sich selber.

    Aber wie könnte man denn in der Situation aktiv werden, helfen, eben gerade ohne Co-abhängig zu sein?

    Indem du nicht hilfst.


    Es gibt jetzt gerade nur einen Menschen, dem du aktiv helfen kannst und solltest. Und das bist du selber.


    Deinem partner hilfst du tatsächlich am besten, wenn du jegliche hilfe sein lässt.

    Es ist seine Entscheidung entweder weiter zu trinken oder die Kehrtwende einzulegen und sich aktiv um seine Sucht zu kümmern.

    Bei ersterem kannst du dir sicher sein, dass er dich mit in den Abgrund reißen wird.

    Vor allem psychisch.


    du kannst sehr stolz auf deine Handlung sein. Auch wenn es in dem Moment für dich eine kurzschlussreaktion war, ist es genau das, was absolut richtig ist um dich selber zu schützen.


    Ich wünsche dir, dass du auf diesem Weg bleibst.

    Wenn du ihn jetzt kontaktierst, wird es genauso weitergehen bzw es wird eher noch schlimmer.


    Schütze dich selber. Das sollte deine oberste Priorität sein.

    Er drückt deine co-knöpfe sehr erfolgreich. Denn du zweifelst.

    Alkoholiker können zu allen möglichen Mitteln greifen um ihren co zu halten. Deiner versucht offensichtlich gerade die mitleidstour.


    Das ist Manipulation und obendrein auch noch emotionale Erpressung. Würde ihm wirklich was daran liegen, dass ihr bleibt, dann würde er sich seinem Problem stellen. Von sich aus, ohne dass du erst dahingehend drängen musst.

    Hallo Hope,


    herzlich Willkommen hier.


    Vielleicht hast du dich ja schon ein wenig durch das Forum gelesen.


    Dann wirst du feststellen, dass Alkoholiker gerne alle Register ziehen, wenn der Co abzudriften versucht.


    Da wird versprochen und geredet. In den meisten Fällen ist es aber nur leeres Gerede. Wenn dein Mann trocken werden will, dann macht er das für sich selber und nicht weil du ihn sonst verlässt. Und dann macht er das auch, obwohl du für eine Zeit nicht mehr zu Hause wohnst.

    Daran wirst du übrigens sehr schnell merken, wie ernst es ihm wirklich ist.


    Wenn du jetzt schon eine Wohnung in Aussicht hast, solltest du überlegen, ob du und er mal unabhängig voneinander zur Ruhe kommen könnten. Dann kann er sich um seine Genesung kümmern und du dich um deine.

    In ein paar Monaten kann man sich dann nochmal zusammen setzen und schauen, an welchem Punkt man steht und wo man hin möchte in der Zukunft.


    Beim Bleiben riskierst du, dass er sehr schnell wieder in alte Muster verfällt, weil er dich um den Finger gewickelt hat und du den Absprung schwerer oder gar nicht mehr schaffst.

    Davon kannst du dutzende Beiträge hier lesen.


    Komm in Ruhe hier an und fühl dich wohl.


    Viele Grüße


    Twizzler

    "Aus meinen schönen Rotweingläsern trinke ich abends jetzt immer guten Traubensaft."

    Auf dieses bezogen, möchte ich gerade nochmal meine Erfahrung vom letzten Weihnachten teilen (die, die es schon kennen, dürfen es gerne überlesen :mrgreen: )

    Zu diesem Zeitpunkt war ich etwas über ein Jahr glücklich trocken.


    Die Familie hat mit Sekt angestoßen und ich habe mir zu diesem Anlass mein Lieblingsgetränk gewünscht. Ein Eistee mit wenig Kohlensäure (ich liebe dieses Zeug einfach, vor allem im Sommer wenn es heiss ist).

    Ich wollte es gerne aus der Dose trinken, wie immer. Das hat jemand aus der Familie aber nicht mitbekommen und es in ein Sektglas geschüttet und mir hingestellt.

    Ok, ist ja nur Eistee, habe ich mir gedacht und angestoßen und den ersten Schluck getrunken. Ich war noch nie so schnell am Waschbecken um das Zeug auszuspucken. Oh Mist, das ist Sekt, kein Eistee.

    Kurios an der Geschichte ist, es war tatsächlich nur Eistee. Aber dieses Glas hat mich sooo sehr an den Geschmack von Sekt erinnert, dass mein Hirn das direkt mal total verwurschelt hat. Ich habe das Glas dann in die Spüle gekippt und den weiteren Abend nur noch aus der Dose getrunken.


    Das Suchtgedächtnis ist wirklich soo wahnsinnig erfinderisch. Das war mal wieder ein Lerneffekt für mich. Und es hat mich nachhaltig sogar noch zwei bis drei Tage ganz leicht getriggert.

    Letztendlich bin ich nur froh, dass ich an diesem Abend keinen Alkohol im Mund hatte, auch wenn mein Gehirn mir das gerne einreden wollte.


    Und sowas kommt bei mir nicht mehr vor. Keine Gläser oder Flaschen, die mich in irgendeiner Form an Alkohol erinnern.

    Obwohl ich alle Skills zur Hand habe und alle Verhaltensweisen runterbeten könnte...Warum tue ich das dann nicht??

    Ich kann da jetzt nur von mir und meiner immer währenden krankheit alkoholismus reden.

    Wenn ich nicht kontinuierlich an meiner Krankheit bzw Genesung dranbleibe, dann laufe ich Gefahr zu vergessen.

    Zu vergessen wie schlimm es war als ich noch getrunken habe, zu vergessen warum ich aufgehört habe und zu vergessen wie ich trocken bleibe.

    Irgendwie ähneln sich die Krankheiten Alkoholismus und co-abhängigkeit ja sehr.


    Es ist super, dass du dich so viel informierst, hier liest und schreibst. Das ist "dein dranbleiben" an deiner Krankheit. Deine anderen skills kannst du auch wieder häufiger nutzen. Aber erinnere dich dran, dass es sie gibt und du sie immer mal wieder zur Hand nehmen musst um sie umzusetzen.

    Es ist, genau wie der Weg in die Trockenheit, ein langer und oft nicht sehr einfacher Prozess.

    Du lebst quasi jetzt aus, was du bei deiner Mutter in der kompletten Kindheit gelernt hast. Suchst dir womöglich genau diese Männer, an denen du dein erlernten Verhalten ausleben kannst.


    Ich habe es jetzt gerade nicht auf dem Schirm: hast du kinder?

    Falls ja, wiederholt sich gerade alles. Dann lernen deine Kinder gerade das gleiche von dir wie du von deiner Mutter. Das ist ein Teufelskreis, bis er durchbrochen wird.


    Es ist übrigens gar nicht ungewöhnlich, dass so st so co-abhängige frauen bei ihren Partnern in anderen Bereichen richtig tough sein können. Das habe ich in meinem persönmichem Umfeld schon sehr oft so erlebt.


    Käme es für dich nochmal in Frage eine Therapie zu beginnen?


    Lebt eigentlich deine Mutter noch? Und wenn ja, wie ist euer Verhältnis heute?

    Das wäre auch ein sehr guter Aspekt, das mit in die Therapie zu nehmen. Diese Beziehung hat dich immerhin sehr nachhaltig bis heute geprägt.

    Es ist im Grunde völlig egal, ob er sich seinen Verstand weggesoffen hat oder nicht.

    Ich leise bei dir nur er, er, er.


    Er ist aber nicht hier. DU bist hier. Wo bleibst du bei der Sache? Wann ist dein tiefpunkt erreicht. Wie lange möchtest du weiter hoffen u d zurück stecken für etwas, was keinen Sinn mehr ergibt.


    Was möchtest du für dich tun, damit es dir besser geht? Was sind deine Gefühle dabei?

    Ich denke nicht, das der Alkoholiker der Kranke ist und sein CO der Gesunde.

    Da stimme ich dir 100% zu.


    War heute morgen nich etwas früh, als ich meine Antwort verfasst habe.


    @ Zitronenfalter: natürlich ist co-abhängigkeit auch eine Krankheit, eine Abhängigkeit.

    Nur möchte dein Partner dir eine Art von Krankheit einreden. Das ist lediglich Ablenkung von sich selber.

    Hast du mal über eine Therapie für dich nachgedacht? Damit DEINE Seele wieder heilen darf. Ich finde es wirklich sehr bedenklich, wie sehr seine Versuche dich zu manipulieren bei dir wirken.

    Bedenklich für deine gesundheit.


    Statt nach toxischen Beziehungen zu googeln und diese komplett auf dich zu beziehen, solltest du lieber hier im forum bei den Co's lesen und dass dein alkoholiker sich kein bisschen von anderen unterscheidet. Diese "Gehirnwäsche" kannst du hier sehr oft nachlesen.

    DAS ist krank. Nicht du.


    Was ist daran auf Augenhöhe, wenn dein Partner dich soo klein halten will?

    Du solltest nicht vergleichen, du hast Probleme mit dem Trinken eines Angehörigen,

    Genau das kam mir auch gerade in den sinn.


    Es ist völlig egal, was andere "ertragen" oder wo bei ihnen die Schmerzgrenze liegt.

    Hier geht es um dich und deine Gefühle. Und wenn die trinkerei deines Mannes für dich zu viel und nicht mehr aushaltbar ist, dann hast du jedes Recht der Welt dich und deine Kinder davor zu schützen.

    Das ist ein ganz typisches Verhalten. Die Schuld auf dich abwälzen, dich klein halten. Nicht bei sich selber hinsehen. Lies dir mal verschiedene Themen hier durch. Genau das gleich findest du dutzendfach.


    Wie du siehst, der Alkohol ist ihm wichtiger.

    Ist das Liebe? Bist du dir selber nicht mehr wert als vor ihm zu kriechen und um seine Liebe zu betteln? Ich stelle es jetzt ganz bewusst überspitzt da. Letztendlich ist es aber genau das was da gerade zwischen euch abläuft. Du kommst ihm entgegen und er tritt das mit Füßen. Du möchtest Zugeständnisse über Zugeständnisse machen, wirst aber letztendlich für alles alleine verantwortlich gemacht. Und handlungsbedarf bei sich selber sieht er gar nicht.

    Ich liebe ihn... und die Kinder ihn auch.

    Oft ist es schwer auszumachen, was Liebe und was Abhängigkeit ist. Vor allem für die Betroffenen selber.

    Bitte nicht falsch verstehen: ich Maße mir nicht an, das eine oder das andere von dir zu behaupten.

    ich frage mich wie ich Ihn dazu bringen kann das er Einsicht hat und Hilfe holt.

    Gar nicht. Das ist alleine seine Sache und von ihm alleine muss die Einsicht und der Wille vorhanden sein. Du kämpfst gegen Windmühlen, wenn du das versuchst. Für dich wird es immer im Frust enden, wenn er es nicht will. Denn dann wird versprochen, gelogen etc, nur um den Partner ruhig zu stellen.

    ist es nicht meine Aufgabe als Ehefrau auch so etwas auszuhalten/ welche Limits sind ok..

    Das ist alleine deine entscheidung. Da kommtbder persönliche tiefpunkt ins spiel. Ich persönlich denke, den braucht ein alkoholiker genau wie ein co um selber ein umdenken in gang zu setzen. Es heisst "persönlicher tiefpunkt", weil der für jeden anders aussehen kann.


    Wenn du deinen tiefpunkt noch nicht erreicht hast, verlangt keiner von dir dich zu trennen. Jedoch verläuft die Spirale Alkoholismus kontinuierlich nach unten. Es wird eher schlimmer als besser. In einem Jahr kommen die beleidigungen vielleicht nicht mehr alle drei monate, sondern alle zwei. Dann jeden monat und irgendwann mehrfach die woche. Muss nicht so sein, ist aber absolut nicht unrealistisch.

    Ist es nicjt meine Aufgabe richtig zu helfen?

    Du kannst nicht helfen. Höchstens indem du ihn schneller an seinen tiefpunkt bringst. Solange alles gut für ihn läuft, wird er keine gründe finden aufzuhören.



    Was würdest du deiner besten Freundin raten, wenn sie sich genau wegen deines Problems bei dir ausweinen würde? Oder was würdest du deinen Kindern raten, wenn sie eines Tages vor genau deinem Problem stehen würden?

    Stattdessen müsste bzw. muss der Co ebenso wie der Trinker - mit ggfs. professioneller Hilfe - versuchen herauszufinden, warum er da reingeraten ist , warum er sich leer fühlt und warum es so schwer scheint, wieder rauszukommen.

    Ich stimme dir da absolut zu. Nicht selten wird sonst vom co der eine suchtstoff durch den nächsten ersetzt. Heisst, es ist nicht unwahrscheinlich, dass der nächste partner wieder eine suchtproblematik hat.