Beiträge von Twizzler

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Tellerrand,


    bei mir war es eher so, dass ich mein Inneres verändert habe und mein Äußeres Leben sich diesen Umständen angepasst hat.


    Ich habe angefangen sehr viel für meine Trockenheit zu machen, das bringt dann auch automatisch eine Veränderung im Alltag mit sich.

    Viele neue Kontakte, viel Literatur, eine Morgenroutine etc.


    Diese ganzen Tools habe ich nach und nach in mein Leben integriert. Das kam nicht über Nacht. Es hat einige Monate gedauert. Ich habe ganz viel von dem was ich von anderen gehört habe, selber angewendet und gemerkt, dass es mich stabil trocken hält.


    Als ich angefangen habe diesen Beitrag hier zu schreiben, war der erste Satz: Mein Alltag hat sich gar nicht sooo sehr verändert.


    Aber wenn ich jetzt drüber nachdenke, doch er hat sich sogar sehr verändert.

    Immer in kleinen Schritten.

    Die kamen immer so nach und nach, dass ich es fast vergessen hätte.

    Das ist in etwa so, wie einem Kind beim Wachsen zuzusehen. Wenn du das Kind jeden Tag siehst, merkst du nicht so sehr, dass es jeden Tag wächst. Schaust du dir dann alte Fotos an, siehst du erst richtig wie groß es geworden ist.


    Heute hat mein Leben und vor allem meine innere Einstellung nur noch recht wenig mit der Person von damals gemeinsam.

    Und das finde ich auch sehr schön so. :)


    Liebe Grüße


    Twizzler

    Hallo Hartmut,


    danke für das interessante Thema.


    Ich habe im ersten halben Jahr so etwas wie Suchtverlangerung betrieben.


    Zum einen habe ich mich oft mit Essen, zum anderen mit Diensten und Meetings "weggemacht".


    Beides hat mich aber sehr unzufrieden gemacht auf längere Sicht.

    Inzwischen hat sich beides bei mir zum Glück wieder eingependelt. Das mit dem Essen seit etwa einem Monat, das mit den Meetings schon etwas länger, weil ich einfach überfordert war.


    Heute versuche ich einfach durch Auszeiten und Besinnung wieder etwas mehr Ruhe in mein Leben zu bekommen. Seitdem ich das mache, habe ich das Gefühl, dass die Suchtverlangerung eine weniger große Rolle in meinem Leben spielt.


    Aber ich bin ein suchtgefährdeter Mensch und muss darum auch immer ein Stück weit auf mich aufpassen.

    Ich kann schneller wieder in der nächsten Sucht versinken, wenn ich mal sehr unausgeglichen bin.


    Viele Grüße


    Nicole

    Hallo Mexico,


    das könnte ich auch nicht. Jetzt, nach so kurzer Zeit sowieso nicht, aber ich glaube selbst wenn ich irgendwann mal jahrelang trocken sein würde, würde ich mich so etwas nicht aussetzen.


    Ich habe erst kürzlich fast komplett zu meiner besten Freundin verloren, weil sie quasi dauerbekifft ist. Und ich auf diese negative Opferhaltung einfach keine Lust mehr hatte. Jetzt habe ich aber kein Problem mit dem Kiffen, ich habe das mal probiert und es gehasst. Mit Alkohol habe ich aber ein großes Problem.


    Keiner von uns ist vor Suchtdruck oder einem Rückfall gefeit. Pass auf dich auf.

    Hallo Mery,


    ich habe das zigmal durchgemacht. Wieder und wieder. Das war unendlich frustrierend. Ich glaube der häufigste Eintrag in meinem Tagebuch lautet "heute bin ich wieder bei Tag 1".


    Der Grund war einfach, dass ich quasi kaum etwas geändert habe. Ich habe einfach nur nicht getrunken.

    Ich bin dann über Zoom in eine SHG gegangen und seitdem ist es bei mir anders. Ich kann seit über 10 Monaten das erste Glas stehen lassen und fühle mich gut dabei.

    Schlechte Tage habe ich genug, aber ich bin jeden Tag so demütig dankbar, dass ich diese Hölle hinter mir habe in der ich trinken musste. Jeder Tag ist für mich etwas total besonderes ohne Alkohol.


    Viellicht musst du auch etwas mehr für deine Genesung tun. Ich bin fast täglich in min. einem Meeting, verbinde mich täglich telefonisch mit einer trockenen Freundin und lese nebenbei noch viel Literatur und bin in Foren unterwegs. Das klingt jetzt vielleicht nach viel, aber es ist für mich alles ein wunderbares Geschenk was ich noch oben drauf bekommen habe, Zu meiner Trockenheit.


    Du kannst ja mal ein paar Ideen sammeln, was du für dich noch verändern kannst.


    LG


    Twizzler


    edit:

    Ganz wichtig für mich ist auch ein alkoholfreies Umfeld. Ich möchte keinen Alkohol in meiner Wohnung haben, weil der Griff danach viel zu einfach ist.

    Vor einigen Monaten habe ich eine Flasche Sekt zu meinem Geburtstag von Nachbarn geschenkt bekommen und die stand 10 Minuten hier bis mein damaliger Partner hier war und ich habe ihm sofort gesagt, dass die weg muss. Entweder er schüttet sie weg (ich wollte es nicht wegen des Geruchs) oder er stellt sie sofort in sein Auto.

    Ich bin Alkoholikerin und so sehr ich meine Trockenheit auch liebe, traue ich mir da noch überhaupt nicht über den Weg.

    Hallo Mari,


    wie schön von dir zu lesen.

    Ich persönlich finde das völlig ok. Man hat ja noch ein Leben neben dem Forum. ^^


    Nee, ernsthaft, ich freue mich einfach von dir zu lesen, dass es dir gut geht.

    Und jetzt wünsche ich dir ein ganz tolles Wochenende. <3


    Liebe Grüße


    Twizzler

    Schönen guten Morgen ihr Lieben,


    ich schreibe das jetzt mal bewusst in den offenen Bereich, damit es diejenigen lesen können, die neu bei uns im Forum aufschlagen.


    Zur Zeit ist es gerade so, dass ich mich durch den Vorstellungsbereich ganz stark an eine Zeit erinnere in der ich noch getrunken habe oder immer wieder kurze Trinkpausen eingelegt habe.


    Ich kam hier an und habe erstmal alles was mir die alten Hasen geraten haben, mit einem "Ja, aber....." abgetan.


    - aber, ich bin anders

    - aber, ich kann das auch alleine schaffen

    - aber, ich bin ja nicht so tief unten

    - aber, ich habe nicht regelmäßig getrunken

    - aber, aber, aber (ihr könnt hier gerne beliebig ergänzen ;) )


    Ich war immer der Meinung, dass ich keine Hilfe brauche.


    Arzt? Nee, ich möchte nicht, dass das bekannt wird. Ich versuche es lieber erst einmal so.

    Hilfe? Nee, die brauche ich nicht. Ich bin eigentlich ein willensstarker Mensch. Das schaffe ich alleine.


    Es hat lange bei mir gedauert, bis ich verstanden habe, dass es für mich einfach nicht reicht, nur nicht zu trinken. Ich habe eine Krankheit. Eine tödliche Krankheit.

    Ich muss aktiv werden und an meiner Trockenheit arbeiten.


    An einem Tag letztes Jahr war ich dann verzweifelt genug, nach etlichen Versuchen es "alleine" zu schaffen, dass ich mir Hilfe gesucht habe.


    Und diese Hilfe hat die letzten zehn Monate für mich komplett geändert. Zum ersten Mal in meinem Leben, durfte ich das erste Glas stehen lassen und war dabei glücklich.


    Mein Leben ist nicht nur rosarot und ich bin noch ganz am Anfang. Von daher steht es mir vielleicht gar nicht zu, solche einen Text zu schreiben.

    Und ich habe auch noch genug schlechte Momente in meinem Leben.

    Aber es fühlt sich anders an diesmal.


    Ich arbeite täglich an meiner Trockenheit und ich mache es gerne.

    Ich verbinde mich täglich mit anderen trockenen Alkoholikern. Sei es hier, in anderen Gruppen oder durch meine SHG´s.

    Ich lese Literatur, gehe in Meetings, rede.


    Trotzdem bin ich nicht davor gefeit, dass es auch mal ganz anders aussehen kann. Dass der Suchtdruck mit einem Mal urplötzlich auftaucht und mich umhauen möchte. Aber ich bin dann zumindest gut aufgestellt. Weil ich viele Menschen um mich herum habe, die mich verstehen.


    Trockenheit bedeutet für mich Arbeit. Es ist aber eine Arbeit, die ich sehr gerne mache, weil ich so viel da raus ziehen kann. Neue Freundschaften, neue Ansichten und ein ganz neues Gefühl für meinen Geist und meinen Körper.


    Ohne diese Hilfe hätte ich weiter getrunken und ohne diese Hilfe werde ich auch wieder trinken. Das weiss ich ganz genau.


    Heute kann ich die Beiträge von langjährig Trockenen mit ganz anderen Augen lesen als damals. Früher habe ich mich sofort angegriffen gefühlt. Dass diese Beiträge aber einfach von sehr viel Erfahrungen her stammen, wollte ich nicht sehen.


    Danke an alle, die sich hier so toll einbringen und ein ganz tolles Forum auf die Beine stellen. Eure Erfahrungen und Geschichten sind so hilfreich für mich. <3<3<3

    Hallo Mari,


    wie schön von dir zu lesen. :)

    Glückwunsch zu 5 trockenen Monaten.


    Leider stecke ich aber momentan in einer privaten Krise und muss da besonders gut auf mich achten,


    In den letzten Monaten habe ich festgestellt, dass mein Körper mir immer sehr starke Signale sendet, wenn es mir zu viel wird. Dann kommen die Depressionen wieder stärker zum Vorschein und ich fühle mich mitunter richtig krank. Als wenn ich eine richtig heftige Erkältung bekomme.

    Die ist dann aber nach einem Tag Ruhe wieder weg.


    Und das gönne ich mir in solchen Momenten der Überforderung auch. Ruhe!


    Das ist ganz wichtig für mich, denn oft kann ich gar nicht richtig einschätzen, wann es mir zu viel wird.


    Mein Körper und auch mein Geist brauchen diese Momente (oder auch Tage) des Auftankens aber. Und ich bin froh, dass ich mich inzwischen gut genug kenne, diese auch wahr zu nehmen und entsprechend handeln zu können.


    Es gibt nichts was das Trinken besser machen könnte.

    Und auf schlechte Zeiten folgen auch wieder bessere. Das Leben ist ein auf und ab und ständige Veränderung. Das können wir nicht ändern.


    Bleib stark. <3

    Hallo lieber Lutz. Ok, dann habe ich das falsch verstanden. :)

    Danke für die Aufklärung.


    Heute scheint es mir schon besser zu gehen. Ich habe angefangen in meine Wohnzimmer aufzuräumen bzw mal ordentlich zu putzen u d daraus ist jetzt irgendwie so eine Art selbstläufer geworden.

    Ich bin ziemlich zufrieden. Wenn man mal einen Lauf hat, kann man ihn ja auch nutzen. Ich bin nämlich leider ein sehr fauler Mensch. Putzen ist mir ein Graus.


    Noch ein paar Kleinigkeiten jetzt und dann lasse ich es auch gut sein für heute. Aber ich freue mich. :)

    Schönen guten Morgen lieber Lutz,


    danke für deinen Beitrag bei mir.


    Kommt es in meinen Beiträgen so rüber, als wenn alles bei mir zur Zeit himmelhochjauzend wäre?

    Nein, das ist es ganz und gar nicht.


    Gestern hatte ich z.B. so einen Tag, an dem ich morgens schon irgendwie nicht sonderlich gut drauf war.

    Ein kleines Erlebnis brachte mich dann erst einmal ordentlich ins Selbstmitleid und in die Opferhaltung. Und dass das nicht ungefährlich ist, weiss ich.


    Ich bin dann erst einmal raus. Eine Stunde Natur tanken und allmählich wurde es dann auch besser.


    Abends war aber wieder irgend ein Gefühl da, was ich nicht richtig greifen konnte. Ich war leicht depri und bin dann auch nicht zu spät ins Bett.

    Die Nacht habe ich 10 1/2 Stunden geschlafen. Dafür geht es mir heute aber auch wieder besser.


    Ich denke, dass ich durch viele Meetings und Gespräche mit meinen AA-Freunden ganz gut aufgestellt bin. Sie geben mir Kraft und bringen mich oft auf den richtigen Weg zurück. Das ist u.a. mein Teil der Trockenarbeit.


    Ich wünsche euch allen einen gemütlichen Sonntag.


    Liebe Grüße


    Twizzler :)

    Hallo liebe Mari,


    danke für deine Worte.


    Es ist schon komisch. Obwohl ich mir selber diese Ruhe inzwischen durchaus eingestehen und einfordern kann, tut es doch immer wieder gut, es auch nochmal von anderen zu hören, dass es ok ist. :)


    Ja, aufmerksamer geworden, finde ich sehr gut formuliert.


    Es ist wirklich ein Erlebnis, der Weg in die Trockenheit. Nicht immer schön, aber aufregend. Sich selber zu beobachten, kennenzulernen.


    Das ist z.B. auch der Grund, warum ich zur Zeit keinen Partner an meiner Seite haben möchte. Ich bin viel zu viel damit beschäftigt rauszufinden, wer ich eigentlich bin. Wer ist Twizzler wenn sie sich nicht mehr wegmacht. ^^


    Eine spannende Reise.


    Gleich bekomme ich noch Besuch von einer lieben Freundin und wir zocken etwas. Die habe ich schon soo lange nicht mehr gesehen und ich freue mich sehr.


    Andererseits schaffen mich soziale Kontakte auch immer ein wenig. So schön es auch ist, es ist auch immer mit etwas Anstrengung verbunden.

    Ich bin ein eher introvertierter Mensch.


    Aber jetzt weiss ich ja, dass ich mir dann einfach ein wenig Ruhe gönnen darf. :)


    Ganz liebe Grüße


    Twizzler

    Hallo ihr Lieben,


    jetzt schreibe ich auch mal wieder hier im offenen Bereich.


    Danke Mari für deine Glückwünsche. :)


    Mir geht es heute gut.


    Gestern war wieder "einer dieser Tage".

    Ich war den ganzen Tag über total geschlaucht, meine Pankreas hat sich zu Wort gemeldet und geschmerzt.

    Darum habe ich es ruhiger angehen lassen. Am späten Nachmittag sogar noch etwas geschlafen.


    Angefangen hat es morgens mit einem plötzlichen Gefühl der Übelkeit, welches dann in eine Art Angst umgeschlagen ist.

    Ich habe schon gemerkt, dass sich da eine Panikattacke anschleichen könnte.


    Ich habe dann mit einer AA-Freundin telefoniert und kurze Zeit später ging es auch wieder besser. Aber ich war geschlaucht.


    Ich weiss ja inzwischen um diese Gefühle, die scheinbar aus dem Nichts kommen können. Natürlich ist nicht nichts. Es hat einen Grund. Ich kenne diesen Grund auch und irgendwie beruhigt mich das auch wieder etwas.


    Und ich weiss auch inzwischen, was mein Körper dann braucht. Ruhe.


    Wie oft habe ich zu Trinkerzeiten die Signale meines Körpers und meiner Psyche ignoriert. Wie war ich da eigentlich lebensfähig? Dass ich nicht komplett zusammengebrochen bin, erscheint mir heute wie ein Wunder.


    Oft stelle ich mir auch die Frage, bin ich empfindlicher geworden oder merke ich es heute einfach wenn mein Körper Ruhe braucht, weil ich mich nicht mehr "wegmache"?


    Im Grunde ist das aber egal.

    Falsch scheint meine Handlung in dem Moment nicht zu sein, denn heute geht es mir wieder gut.

    Motiviert, ausgeschlafen, lebensfroh.


    Das Leben ohne Alkohol ist schön. :)


    Ich wünsche euch allen einen guten Start in den Tag.

    Liebe Grüße


    Twizzler

    Gerade mal ausprobiert.


    Ganz oben rechts gibt es so zwei Sprechblasen die übereinander liegen. Da klickst du drauf. Dann öffnet sich ein kleines Fenster und in dem gehst du oben rechts auf das +


    Dann brauchst du nur noch den Betreff und darunter den Namen angeben. Wenn du die ersten Buchstaben des Namens eingibst, werden dir auch schon die entsprechenden Nutzer vorgeschlagen.

    Und dann wohl einfach nur noch Text und weg damit. :)

    Hallo Mari,


    deine Texte könnten tatsächlich von mir stammen. ^^


    Ich finde mich da total wieder.

    Mir graut es auch schon ein wenig davor, wieder vor Ort arbeiten zu müssen.

    Jetzt ist es bei mir so, dass wir sowieso vorher auch schon die Möglichkeit zum Home-Office hatten, wenn auch nur 5 Tage im Monat. Vielleicht wird das aber aufgrund der guten Erfahrungen noch ausgebaut. Mal sehen. Das werden dann jedenfalls so meine Sozial-Erholungstage ^^


    Und es wird auch noch etwas dauern, bis ich wirklich wieder vor Ort arbeiten gehe. Zur Zeit ist da noch kein Ende in Sicht. Ich wünsche dir da ebenfalls.

    So haben wir noch etwas Zeit uns selber besser kennenzulernen bevor wir wieder auf die Menschheit losgelassen werden. :mrgreen:

    Schönen guten Morgen,


    ich erkenne mich da auch absolut wieder. :)

    Bin auch ein eher introvertierter Mensch und brauche viel Zeit für mich alleine.

    Zum Glück habe ich die auch.

    In deinem Beitrag erkenne ich mich auch sehr stark.

    Alles Liebe


    Twizzler

    Liebe Mari,


    das mit der Ungeduld kenne ich soo gut. Ich bin genauso und übe mich noch jeden Tag darin, meine Geduld zu hegen und zu pflegen. ^^


    Bei mir waren es vor allem die ersten Tage der Trockenheit die so langsam vorangingen. Und jetzt steuere ich schon auf die 9 Monate zu. Das geht dann irgendwann schneller als man geradeaus gucken kann. :)

    Liebe Mari,


    du bist dreistellig, wie schön. :D
    Herzlichen Glückwunsch dazu.


    Ich habe für mich lernen dürfen, dass das Ausmisten in der Wohnung auch meinen Kopf aufräumt. Das ist so eine tolle Sache.
    Wenn ich mich mal wirklich richtig schlecht fühle, fange ich an aufzuräumen und mein Kopf ist direkt dabei und wird auch wieder ordentlicher.


    Alles mit der Zeit. Die drei großen G´s. Geduld, Geduld, Geduld.


    Sagt eine der ungeduldigsten Menschen der Welt. :mrgreen:


    Alles Liebe.


    Twizzler

    Hallo Mari,


    ich hatte ein paar Tage selbstauferlegten PC-Entzug. :mrgreen:
    Über die Ostertage und jetzt im Urlaub bin ich etwas seltener am PC.


    Die Entschleunigung funktioniert bei mir ganz gut. Yoga habe ich aber leider sträflich vernachlässigt die letzten Tage. Genau wie die Meditation morgens und abends.
    Heute Morgen habe ich das mal wieder gestartet.


    Deine Gedanken und Maßnahmen finde ich richtig gut. Auch das Bewusstsein darüber, was dich triggern könnte. So kannst du solchen Situationen am besten entweder aus dem Weg gehen oder eben etwas anderes planen. Klasse. :D


    Bei mir sind es gar nicht so sehr die Feiertage oder an sich bestimmte Tage die mich triggern. Ich habe das Trinken nie an "besondere Ereignisse" geknüpft. Ich habe halt immer getrunken wenn ich wollte. Ob Feiertag oder ganz normaler Wochentag war mir dabei egal.
    Natürlich ist es an Feiertagen aber etwas schwieriger, da man ja ziemlich viel Zeit hat.


    Ich versuche mir an solchen Tagen möglichst viel Gutes zu tun. Sport, Badewanne, einen schönen Film, Spaziergänge (wenn das Wetter mitspielt) etc. Dann habe ich den ganzen Tag etwas worauf ich mich freuen kann. Und ich muss sagen, dass ich jetzt, wo ich nicht mehr trinke, meinen "Feierabend" richtig zelebriere.
    Dann mache ich mir ein Räucherstäbchen an, gucke etwas schönes im TV worauf ich Lust habe und entspanne auch ganz bewusst. Das ist einfach soo schön. Als ich getrunken habe, hatte ich das nie. Selbst an den Abenden an denen ich mal nichts konsumiert habe, war ich ständig angespannt und nervös. Abschalten ging gar nicht.
    Das ist so eine wunderbare Sache an der Trockenheit. Einfach mal inne halten, durchatmen und entspannen.


    Ganz liebe Grüße


    Twizzler

    Hallo Cadda und hallo liebes Forum,


    ich muss zugeben, dass ich meistens spannende Geschichten höre.
    Ein paar Ratgeber habe ich mir jetzt auch mal runter geladen. Da habe ich ein ernstes Thema sehr witzig verpackt gefunden. " So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund" von Marco von Münchhausen.
    Auch der Sprecher gibt das ganze sehr schmunzelnd wider. Sehr unterhaltend.


    Ich habe, was das angeht, ja gerade so meine Schwierigkeiten. Mich aufzuraffen.
    Aber immerhin mache ich seit einer Woche wieder regelmäßig Sport. Das ist ja schon mal etwas.


    Ostern habe ich ganz ruhig verbracht und habe jetzt im Anschluss auch direkt eine Woche Urlaub.
    Auch wenn ich im Home-Office arbeite, ist es total schön, auszuschlafen, abends mal nicht auf die Uhr gucken zu müssen und nicht ständig am PC sitzen zu müssen.
    Das ist jetzt auch erst mein zweiter nüchterner Urlaub. Eine komplett andere Qualität.


    Ich finde das Wetter im Moment auch so total gemütlich mit Schnee und Sturm. Da kann ich mich schön auf die Couch kuscheln, Filme gucken oder anderen Hobbies nachgehen.
    Nur spazieren gehe ich im Moment nicht *g*


    Vor einer Woche hatte ich mein 8-monatigen Trockentag.
    Es ist irre, wie die Zeit vergeht.


    Alles Liebe euch allen.