Vermutlich. Sonst müsste er sich mit sich selbst und seiner Sucht auseinandersetzen und könnte sich selbst nur noch schwer vorgaukeln, dass bei ihm alles "normal" und "in Ordnung" ist.
Meilenstein1234 - Hallo ich bin Co Abhängig und habe meinen Mann ein Ultimatum gestellt!!!
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Guten Morgen,
er kam gestern auf mich zu und wollte reden. Da heute unser erster Umzugstag ist. Er wollte mir weiß machen. Ob ich weiß das wir heute umziehen und ein Neustart wäre, aber so möchte er nicht das er kein Bier trinken darf!!?? Ich habe ihn das nie verboten nur ihm gesagt das zwischen der Woche es nicht möchte und es mir nicht passt wegen Kinder, weil er dann jeden Tag betrunken ist und ich gerne ein normalen Alltag hätte. Am Wochenende trinkt er. Er fühlt sich bezüglich des Alkohol eingeengt. Also er verdreht alles und mir ist aufgefallen ihm fällt es schwer darauf zu verzichten weil er trotzig wird wenn er nicht trinkt. Ich habe ihm gesagt er ist erwachsen und kann trinken wann er will und soviel er will. Das ich ihn als meinen Mann liebe aber ohne Bier. Aber von meiner Seite ist die Beziehung vorbei. Er hat gesagt das ist eine Erpressung.
Er sieht sich nicht als einen Abhängigen, und sagte dann ist man Cola abhängig und Zigaretten, und alle weitere Argumente mir gebracht was ich hier raus gelesen habe was sagt er steckt tief drinnen die Sucht hat ihn in Griff. Beim Gespräch hatte er Tränen in den Augen. Er hat sich gestern für die Sucht entschieden und ich muss es jetzt Akzeptieren und loslassen. Dann sagte er wir ziehen jetzt gemeinsam um weil er es ja auch wollte und sehen dan weiter! Ob ich oder er den Satz hat er nicht zu Ende gebracht ich habe es stehen lassen.
Meilenstein -
Das Gespräch wirkt für mich etwas unklar. Er ist Alkoholiker und du willst, so lange er noch trinkt, nicht mit ihm Leben. Punkt.
Natürlich kommen da übliche Vorwürfe und Gehampel, aber so lange das nur dazu dient, weiter saufen zu können, musst du das nicht für voll nehmen.
Geh mal weg von ihm zu dir und deinen Kindern. Was könnt ihr mal schönes ohne ihn tun um zu spüren, dass ihr auch ohne ihn Familie sein könnt.
Ich weiß nicht wie alt deine Kinder sind, aber ein kleiner gemeinsamer Ausflug in einen Tierpark oder schönen Spielplatz richtet den Fokus weg von ihm auf euch. Wenn du es auch erst mal nur als räumliche Trennung siehst, öffne den Blick dafür, dass es auch zu dritt schön sein kann.
Nach meiner Trennung war das ein wichtiger Schritt- mich und meine Kinder als vollständige Familie zu begreifen, die niemanden sonst braucht.
Sollte das Wunder geschehen und er die Kurve noch kriegt, ist es auch für ihn schön, wenn da schon ein funktionierendes Gefüge ist und er nur seinen Platz darin finden muss und wenn nicht, geht es auch ohne ihn.
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