Ich habe am Anfang die strikte Ablehnung von alkoholfreien Alternativen auch nicht verstanden. Ich war so stolz, dass ich schon seit Wochen alkoholfreies Bier statt bisher das ‚richtige‘ trank und wurde richtig wütend, als mir hier keiner dafür auf die Schulter klopfte.
Ich dachte ‚ihr könnt gerne päpstlicher sein als der Papst- ich komme so gut klar‘. ABER das Ersatzbier hielt mich in alten Verhaltensmustern! Ich prostete wie immer, soff mit den gleichen Leuten und war sogar stolz, wenn keiner merkte, dass ich nüchtern war.
Wenn ich damit nicht aufgehört hätte, würde ich 100% heute wieder trinken. Das Ziel ist nicht, den 16:00 Uhr Sekt auf 0% umzustellen, sonder radikal das Verhalten zu ändern!
Erst mal heißt das Orte und Getränke zu meiden, die man mit Alkohol verbindet. Risikominimierung heißt das. Wirkt erst mal wie trister Verzicht, entpuppt sich aber mit der Zeit als recht spannender Weg zu einer völlig neuen Freizeitgestaltung.
Anstrengend ist das, aber es lohnt sich so sehr!