Erst einmal meinen herzlichen Glückwunsch, Marcolito, dass Du es unter diesen Umständen geschafft hast, trocken zu werden und zu bleiben. Pass gut darauf auf, das ist auch nach fünf Jahren kein Selbstläufer, wie Du hier bei vielen nachlesen kannst.
Zu Deiner Frau: SIE sollte, wenn ihr Abstinenzwunsch tief und echt ist, sich diese Gedanken machen, wie sie zu unter diesen Umständen in die Klinik kommt.
Muss es denn unbedingt ein stationärer Entzug sein, ginge es nicht auch ambulant, mit ärztlicher Begleitung? Was genau löst die Panik und Angst bei ihr aus? Vielleicht insgeheim doch Angst vor einem Leben ohne den vermeintlich unverzichtbaren Alk?
Ich (betroffener medizinischer Laie) fürchte eher, dass ihr Abstinenzwunsch nicht tief genug ist, eher der Vernunft und Deiner Erwartung geschuldet, als aus eigener echter Einsicht und Kapitulation. Was macht sie, beschäftigt sie sich mit dem Thema Sucht, geht sie z. B. Zur Suchtberatung oder zu einer SHG?
(Bitte nicht dieses Forum empfehlen, das ist jetzt deine SHG, damit du frei schreiben kannst.)
Wie bist Du denn unter diesen Umständen trocken geworden? Was hat Dich angetrieben, Dir geholfen?