Scroll mal an den Anfang deines Fadens auf S. 2, da wurden sie Dir verlinkt.
Beiträge von Rennschnecke
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Jetzt bist Du erst mal hier, das ist fmdich schon ein großer Schritt.
Hier kannst Du für Dich beleuchten, wie Du in dies Situation gekommen bist, und wie Du am besten für Dich damit ungehen kannst. Willkommen!
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Oje. Die Dame ist vermutlich Theoretikerin (wenn überhaupt vernünftig qualifiziert, Coach darf sich ja jeder nennen). Und sie sollte doch darauf gucken, was DIR guttut.
Darum ist diese SHG so wichtig. Hier versammelt sich erlebtes Suchtwissen aus allen Perspektiven!
(Ich bin als Alkoholikerin mit Co-Anteilen hier, dauerhafte EKA-Erfahrungen habe ich nicht, nur "Phasen" in Kindheit und Jugend, die sich zum Glück mit zunehmendem Alter des betr. Elternteils gegeben haben. Und eigene Kinder habe ich, wohl zum Glück, auch nicht )
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Danke mal an dieser Stelle für Deine unermüdliche Verdeutlichung der Suchtmechanismen, Hartmut. Du bringst es immer wieder sehr klar auf den Punkt, wie Sucht funktioniert und wie Abstinenz gelingen kann. 💐
Und auch wenn ich kein Neuling mehr bin, kann ich es nicht oft genug lesen, um es voll und ganz zu verinnerlichen.
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Tipp: Wenn Du wieder zweifelst/wankst, immer mal wieder Deinen Faden von vorn bis hinten durchlesen.
Sei Dir mehr wert, das wünsche ich Dir.
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Klasse, Bibi, Glückwunsch zu Rückeroberung der Freiheit! 💐
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Einen ersten wichtigen Schritt hast Du schon geschafft, willkommen!
Es meldet sich bestimmt bald eine Moderatorin bei Dir und dann geht es weiter. Alles Gute!
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Wovor hast Du Angst? Hier bist Du doch sowas von richtig. Ich bin schon gespannt auf Deine Erfahrungen.
Herzlich willkommen und alles Gute für den Neustart!
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Glückwunsch zum Neubeginn!
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Ganz bestimmt wird es Dir wieder einen Schritt weiterhelfen.
Und was die "gute Ehefrau" angeht: Würdest Du Dich auch verpflichtet fühlen, mitzuspringen, wenn er aus dem Fenster springt?
Denn Saufen ist nichts anderes als Selbstmord auf Raten. Den musst Du nicht mitmachen!
Außerdem: Ist er denn ein guter Ehemann für Dich?
Ich bin mit dem Spruch aufgewachsen: "Wer A sagt, muss auch B sagen." (Wer das nicht tat, war ein "Versager".)
Viel zu spät auf meinem Lebensweg habe ich eine andere Sichtweise kennengelernt:
"Wer A sagt, muss nicht unbedingt auch B sagen. Er darf durchaus feststellen, dass A ein Fehler war." (Sinngemäß nach Brecht).
Auf gehts!
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Glückwunsch zu Deinem Entschluss, Stasik, der qualifizierte Entzug wird Dir guttun und dann kannst Du hier, in Deiner Online-SHG, Deine Abstinenz festigen. Alles Gute!
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So ähnlich gehts mir auch, Chrissi.
Ich finde es gut, dass Du das Thema bzw. die Sorge nach so vielen Jahren Trockenheit nicht einfach kleinredest, sondern Dich damit ehrlich auseinandersetzst, auch in Deiner Online-SHG.
Das ist auch für (stille) Mitleser hilfreich.
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Und nicht vergessen: Krankheit, Streit, aber genausogut auch Positives wie eine Beförderung oder ein Lottogewinn sind für das Suchthirn alles willkommene Anlässe, die einen Rückfall begünstigen können.
Aber sie verursachen ihn nicht. Die Ursachen liegen tiefer, und die gilt es herauszufinden, um einen weiteren Rückfall zu verhindern.
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Ungewöhnlich ist es nicht, davon kannst Du hier oft lesen. Am Anfang gilt: Alles ist besser als Saufen.
Auf Dauer besteht schon die Gefahr der Suchtverlagerung - nach dem Motto: Hauptsache, was in den Mund stopfen.
Bei mir war es anfangs weg (in der nassen Zeit wurde der Süßhunger am Ende auch immer mehr), irgendwann kam er schleichend wieder. Das zeigt mir, dass ich da noch mehr auf mich achten muss.
Auch fürs Sofa müssen neue einfache Routinen her, gern mit monotonen Handbewegungen, z. B. Ganz simpel Mit einer Strickliesel.
Dann sind die Hände auch nicht zum Essen frei. Das muss gar nicht lange sein, es reicht auch mal zehn Minuten zwischendurch, un die innee Unruhe loszuwerden.
Hast Du eine Idee für Dich und Dein Sofa?
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Wie du meinst, Angler.
Ich frage mich nur, was genau Du dann in einem Forum für den Austausch von bekennenden Alkoholikern suchst.
Vielleicht Bestätigung, dass Dein Weg in die Sucht ja vermeintlich ein ganz anderer war als beim gemeinen Alki? Dass Du vielleicht noch gar nicht richtig süchtig geworden bist?
(Musst Du mir nicht beantworten, nur Dir selbst.)
Alles Gute.
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Hmh, in meinem Mund hat Alk nichts mehr zu suchen, auch nicht zur Wunddesinfektion.
Kann mir auch nicht vorstellen, dass ich das in zehn Jahren anders sehe, aber fragt dann gern nach.
Ich hab auch schon Putzmittel aussortiert, die penetrant nach Alk stanken.
Chrissi44 Du musst ja hier nicht schreiben, aber Du darfst, auch einfach nur still mitlesen.
Hauptsache, Du findest für Dich die Unterstützung, die Du brauchst, egal, wo. Garten und Haustier sind für mich z. B. auch große Kraftquellen.
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Hmh, so einfach funktioniert das mit der Abstinenz wohl eher nicht, Angler (kann leider gerade nicht zitieren).
Wenn Du süchtig geworden bist, kannst Du das nicht mehr ablegen. Was Du eines Tages hoffentlich ablegen kannst, ist die Scham. Aber nicht die Sucht. Die ist ein Teil von dir geworden, auch wenn es dir nicht gefällt.
Außer behandelnden Ärzten und neuen Partnerinnen musst Du die Sucht auch keinem auf die Nase binden. Aber eben auch nicht glauben, dass Du die Sucht im Griff hast und du das Thema für dich abhaken kannst, weil Du "es kapiert" hast.
Oder was meinst Du, warum hier immer wieder Langzeittrockene aufschlagen und sich austauschen?
Und gerade am Anfang der Abstinenz stecken so viele Chancen für die eigene Weiterentwicklung/Neuentdeckung darin: So manche Menschen mussten erst süchtig und dann abstinent werden, um zu erkennen, dass sie ihr Leben auch anders leben können und dürfen, als sie bisher dachten.
Dranbleiben ist keine Strafe. Es lohnt sich!
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Warum möchtest Du beim Zahnarzt (ohne Not, denn es gäbe ja Alternativen ohne Alk) Kompromisse eingehen, die Du sonst nicht eingehst, Chrissi?
Weil Du keine "Umstände" machen möchtest? Bei Narkosen müsste er Deine Sucht ja auch berücksichtigen.
Selbst wenn es Dir in dem Fall nichts ausgemacht hat, besteht doch die Gefahr, dadurch leichtsinnig zu werden und dem Suchthirn (das ja auch nach 12 Jahren nur schläft, nicht weg ist) ein Einfallstor zu bieten - in Kombination mit Deinem alles andere als alkfreien Haushalt ist das kein geringes Risiko.
Du warst lange nicht aktiv hier. Hast Du denn hier noch mitgelesen? Falls nicht, wäre das jetzt vielleicht eine Idee?
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Noch ein Tipp für alle, denen Saftschorle noch zu süß ist:
Vom Biosafthersteller, der mit V anfängt und mit "-el" aufhört, gibt es (z. B. bei der Drogeriekette, die mit D anfängt) neben Cranberry-, Heidelbeer- und Sanddornsaft auch die Sorte "Bitterkräuter" in kleinen braunen Flaschen.
Ist nicht billig, aber ein kleiner Schuss zum leckeren Abrunden reicht ja, und ist sehr gesund - allerdings ohne (zumindest meinen) Süßhunger zu bremsen.
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Aber er steht mit diesem "Bonbon" vor mir - komm zurück und du hast keine Sorgen mehr!
Du hättest alle Deine alten Sorgen zurück - und dazu die permanente Sorge, dass er Dich Deinen Ausbruchsversuch spüren lässt und dass alles noch viel schlimmer wird - seine Sucht sowieso. Dieses "Bonbon" ist definitiv vergiftet!
Gut, dass Familie und Freunde Dir beistehen - und dass Du Dich auch hier meldest, wenn Du Beistand brauchst.
Es wird Frühling, die Sonne scheint, ich hoffe, das gibt Dir ein bisschen Kraft, den Rest auch noch zu wuppen - für Dich und die Kinder. Halte durch!💪