Hallo Honighummel,
zu Deiner Frage an mich: Lies dazu am besten bei anderen COs aus erster Hand, die sich trennen oder getrennt haben, da ist von ... Bis .. so ziemlich alles möglich, gerade wenn der andere dauerbenebelt ist.
Hallo Honighummel,
zu Deiner Frage an mich: Lies dazu am besten bei anderen COs aus erster Hand, die sich trennen oder getrennt haben, da ist von ... Bis .. so ziemlich alles möglich, gerade wenn der andere dauerbenebelt ist.
Noch ein wichtiger Hinweis an die COs:
"recht leicht gefallen, mit dem Trinken aufzuhören", ist es mir auch - NACHDEM ich mir diverse Hilfen durch 1. Lesen und Schreiben in dieser SHG, 2. Einen unterstützenden Arzt und 3. die örtliche Suchtberatung + 4. Reha geholt hatte und gut informiert (betr. Entgiftung, alkfreies Zuhause, Umgang mit Suchtgedanken und -druck usw.) und von dem hier empfohlenen Weg zur Abstinenz absolut überzeugt war.
Das muss je nach Ausgangssituation aber nicht immer so ablaufen und sagt auch nichts über die langfristige Prognose aus.
Also bitte nicht schlussfolgern: "Siehste, Aufhören ist doch gar nicht so schwer, wenn der Trinker nur will."
Und hattest Du nicht gerade im Vorstellungsbereich geschrieben, dass Ihr aktuell keinen Kontakt habt? Wattsappe ist auch ein Kontaktweg, sogar 24/7 ...
Ich hatte zum Glück noch den Psychiater und die Suchtberatung an meiner Seite, die beide sehr hilfreich waren - der erste für die Entgiftung, beide für die Reha. Und an allererster Stelle dieses Forum. 🥰
Bei mir hat der Psychiater die Diagnose gestellt. Die Hausärztin hat es nur desinteressiert zur Kenntnis genommen, keine Blutwerte genommen, bis heute nicht einmal nachgefragt, wie es um meine Abstinenz steht - aber für sie bin ich ja auch nicht trocken geworden.
Merke: Das Leben, insbesondere die Abstinenz auf viele Stützpfeiler stellen.
Mich: Dass Du Dich zu fit/gesund fühlst, um eine bezahlte Reha/Hilfe beanspruchen zu "dürfen", kenne ich von mir.
Außerdem sind Leberwerte allein nicht ausschlaggebend für die Diagnose, s. WHO. Wenn ein Arzt (berechtigterweise) reinschreibt, dass Du wegen der häuslichen Umstände stark rückfallgefährdet bist, ist die RV sehr hilfsbereit.
Hast Du denn was griffbereit?
Tipp: Als ich nach Therapeuten gesucht habe, habe ich für die Vorauswahl immer nach Feierabend angerufen, um schon anhand von deren AB-Ansage einzuschätzen, ob es für mich menschlich passen könnte.
Wichtig ust, dass Du den Suchtdruck überwindest. Alles andere hat Zeit.
PS: Hast Du mal über die Anschaffung eines Deutschlandtickets nachgedacht? Kannst Du ja jederzeit kündigen, würde sich schon nach 3 solcher Fahrten lohnen.
Wieso angelogen? Sie hat doch gesagt: frei, wenn es passt. Wahrscheinlich ust sue der Auffassung, dass SIE dir nicht helfen kann und es deshalb nicht passt.
Ist es denn nur das Stirnrunzeln, das dich stört? Kann ja auch ein Zeichen ihres Nachdenkens bzw. Konzentrierten Zuhörens sein.
Ich nenne es Staubsaugervertreter - kommt immer mit seinem Supersonderangebot, weil er nichts anderes hat - leider unbrauchbar.
Du musst dir das Gelaber vom Suchthirn aber nicht antun, schon gar nicht die Tür aufmachen. Soll einfach die Klappe halten.
Das ist leider so, Aennie, dass es zwischen der Therapeutin und Dir menschlich passen muss - und Deine Anliegen zu ihren therapeutischen Schwerpunkten.
Sieh es mal so: So verschwendest Du wenigstens nicht noch mehr Zeit und Fahrgeld an die Therapeutin von heute.
Gut, dass Du Dich hier meldest. Bist Du zu Hause, ohne Alk?
Hey, Aennie, Du bist nicht allein und der Druck dauert nicht ewig, also hau in die Tasten, egal, wie und was.
Hallo Honighummel,
Du hast ja mehrfach gefragt, ob und ggf. Wie Du ihm von Deinen Trennungabsichten berichten sollst.
Ich kann - angesichts fast täglicher Meldungen zur erschreckenden Gewalt gegen (oft trennungswillige) Frauen nur zur Vorsicht raten.
Du musst ihn nicht vorwarnen, ihm auch keine allerletzte Chance geben, wenn Dein Bauchgefühl Dir etwas anderes sagt.
Es ist Dein gutes Recht, Dich von einem Partner zu trennen, den Du nicht mehr liebst und/oder der Deiner (psychischen) Gesundheit und der Deines Kindes schadet.
Weihe ihn am besten erst in Deine Pläne ein, wenn diese ausgereift sind und es gar nicht mehr anders geht. Evtl. Können Dir dabei Freunde oder Verwandte zur Seite stehen?
Mag sich wie Hintergehen anfühlen, aber es geht um Selbstschutz - und hintergeht er Dich nicht auch durch seine Sucht?
Alles Gute!
Nicht nur vorschlagen, Stevie, einfordern...
Du musst die Beziehung ja nicht gleich beenden, Stevie - nur den Alk vor Deiner Nase.
Kann er nicht auswärts trinken, wenn er angeblich kein Problem hat?
Orangen-, Zitrus-, Essigreiniger ... Wenns was zum Desinfizieren sein muss, enpfehle ich die Eigenmarke vom Drogeriemarkt mit D.