Wie kann ich helfen?

  • Hallo axa,

    herzlich willkommen hier bei uns in unserer Online SHG.
    Du hast bestimmt schon einiges hier gelesen und auch schon monalisa geschrieben.
    Was könnt Ihr überhaupt noch tun??
    Mit ihr reden habt Ihr schon.Leider fehlt aber die nötige Einsicht,sie spielt ihren Konsum herunter,leugnet ihn oder steht dazu,warscheinlich nur um ihre Ruhe zu haben.
    Ich glaube eigentlich nicht,dass sie 4 Wochen ohne sein kann.Sie zeigt typisches Alkoholikerverhalten.
    Gerne würde ich Euch etwas vorschlagen,aber sie hat ihren persönlichen Tiefpunkt noch nicht erreicht.
    Hat der Notarzt sie nicht eingewiesen?

    LG Peter Pan

  • Hallo axa und herzlich willkommen

    Solange sie nicht nüchtern ist, hat es wenig Zweck mit ihr zu sprechen, da hilft weder gut zureden, noch schimpfen. In den Phasen, in denen sie nichts getrunken hat, habt ihr eine wesentlich bessere Chance etwas zu erreichen. Versucht mit ihr vernünftig und in aller Ruhe zu reden und ihr dabei klar zu machen, was sie euch, aber vor allem sich selbst damit antut.

    Das ist der erste Schritt, den ihr gehen müsst. Wenn sie es einsieht, könnt ihr überlegen, was als nächstes zu tun ist. Dem Druck, von Zeit zu Zeit übermäßig viel zu trinken, kann sie nicht widerstehen. Das hat weder mit ihrem Charakter noch mit ihrem schwachen Willen zu tun. Nur, wenn sie davon wegkommen will, wird sie Hilfe benötigen, weil sie es alleine nicht schafft und da ist der Gang zu ihrem Hausarzt oder zur Suchtberatung zu empfehlen. Dort kann mit ihr zusammen über weitere Maßnahmen beraten werden. Infrage kommt eine ambulante oder stationäre Therapie. Das Wichtigste aber an allem ist, dass sie sich selbst helfen lassen will.

    Lieben Gruß
    Henri

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