Hallo INSA,
herzlich Willkommen bei uns im Forum.
Die Geschichte hört sich so an, als ob es nicht ganz einfach wird.
Grundvorraussetzung ist natürlich, das Dein Vater nichts mehr trinken will.
Mir scheint es. als ob er von allen Seiten überredet und aus Rücksicht auf Deine Mutter dann um des lieben Friedens willen in eine Entgiftung geht....und mehr auch nicht.
So wird das nix.
Ich kenne die Geschichte Deines Vaters natürlich nicht und inwieweit der Alkohol da Trumpf ist, bzw. welche Vorgeschichte da mitspielt.
Aber von vorneherein eine weiterführende Therapie ablehnen heisst soviel wie " ich bin doch nicht krank", was soll der Aufstand.
Ich hoffe das die Suchtberatung da mehr erreichen kann. Nur für andere aufhören wird auf Dauer nicht funktionieren. Wenn von ärztlicher Seite eine Therapie angezeigt ist, sollte er die auch machen. Trockensein heisst mehr als nur mit Trinken aufhören, das bekommt man in der Threapie vermittelt. Umstellung der Lebensweise , andere Problemlösungsstrattegien, das lässt sich ohne die fehlende Einsicht schwer erreichen.
Eine SHG ist natürlich auch nicht schlecht, bleibt abzuwarten ob er das möchte. Das würde Outing bedeuten.
Das direkte "irgendwohinschicken" ist leider etwas komplizierter und hängt von der ganzen Diagnose und Einsicht Deines Vaters, als auch von den Kostenträgern ab.
Ich hoffe das war schnell genug???
Schreib uns ruhig weiter wie es so läuft, das kann auch für Dich eine grosse Hilfe sein.
Viele Grüsse
White