Ich kann bald nicht mehr. Meine Mutter macht mich krank.

  • Hallo Vanessa,

    trinkende Angehörige sind "peinlich".
    Ich habe das auch oft gehört und hören müssen.
    Ich weiss,wie Du und Dein Vater unter der ganzen Situation leidest.
    Es ist wichtig,dass Du etwas für Dich tust.
    Ich wünsch Dir noch viel Erfolg für Deine Prüfung.

    Alles Gute Peter Pan

  • Hi Vanessa,

    Zitat von Vanessa

    Ich habe meinem Vater dann gesagt, dass ich ihn über alles liebe, ich aber froh bin, wenn ich nächstes Jahr ausziehe, denn dann sehe ich dieses Elend nicht mehr mit meiner Mutter.

    ich hoffe für deine Mutter empfindest du auch noch etwas.

    Zitat von Vanessa

    Sie hatte vor zwei Wochen eine Phase, wo sie EINE Woche lang nichts getrunken hatte. Es war so schön, ich hab es so sehr genossen, einfach herrlich.

    Wenn du dich mit deiner Mutter gut verstehst, hast du mal versucht, dich einfach neben ihr zu setzen, und zu fragen, was sich ändern soll. Auch wenn Sie nach Alkohol riecht, und komisch aussieht. Egal. Ich kann mir gut vorstellen, das sie sich mal so richtig ausheulen will.

    :arrow: vielleicht ein kleines Statement von dir, dazu

    Ich habe das in abwesenheit meines Vaters getan. Letzlich kam sehr viel ans Tageslicht, wo ich auch erst einmal Durchatmen musste.

  • Hallo Vanessa, ichbin sehr erstaunt, dass Du es so lange überhaupt zuhause ausgehalten hast. Die meisten Kinder, wie DU hier sicher immer weider lesen wirst haben die Flucht schon sehr viel früher ergriffen. So wei ich auch.
    Du schreibst ja, dass Du DIch sher gut mit Deinem Vater verstehst. Möglciherweise könntet ihr Euch zusammnetun und ihr ein bißcehn Druck machen, dass es so nicht weitergehen kann. Das probieren ja viele und ienige auch mit Erfolg, wenn DU Dich mal so im Co-Abhängigenforum umschaust.
    Dein Vater spielt da sicher eine wichtigere Rolle. Vielleicht täte es ihm mal gut, so eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen zu besuchen,oder hier im Forum.
    aber alle hier haben recht- denk in erster Linie an Dich, mach was besseres aus Deinem Leben, als das was DU vorgelebt bekommst.
    Es hört sich doch sehr gut an, was Du bisher gemacht hast und noch weiter vorhast. ichhoffe, dass mindestens Dein Vater Dir diese Anerkennung gibt.
    Übrigens diese geschichte mit deien mutter, dass sie meint, Du hättest zu viele geschenke bekommen von Deinem Vater, das klingt sehr danch , dass sie sich irgendwie vonDeienm Vater vernachlässigt fühlt. Oft ist es ja eigentlcih eher umgekehrt. Die Frau bekommt ein Bab und der vater fühlt sich zurückgesetzt und vernachlässigt. aber heir schients umgekeht zu sein. Vielelciht fühlte sich auch Deine Mutter in dieser Rolle überfordert.
    Manchmal hilft es zu verstehen, was einen Menschen dazu bewegt hat sich nach und nach mehr und mehr vollaufen zu lassen. besonders bei den Eltern. Dann hat man zumindest die Möglcihkeit ihnen irgendwie einmal verzeihen zu können, dass sie ein doch im Grunde vernachlässigt haben, manchmal auch regelrecht im Stich gelassen. Auch Eltern sind 'nur' Menschen mit ihren Stärken und Schwächen. leider gehören unsere Eltern hier oder zumindest ein Elternteil zu den schwächeren.
    Um aus ihrer Schwäche heraus aber dennoch Kraft zu mobilisieren brauche sie wohl aber irgendeinen besonderen Kick. und das kann sein, wenn man krank wird, den Partner durch den Alkohol verliert oder den Beruf. Bei meinem Vater war es die Gesundheit und es war schon sehr sehr spät. Er war in einem katastrophalen Zustand. Traurig ist es für die, die es überhaupt nicht mehr schaffen. Sprich doch mal mit Deienm Vater.

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