Ich dachte, ich versuch's mal ohne...

  • Hallo Majarella!!
    Herzlich willkommen hier bei uns im Forum und der SHG.Schön das Du dich entschlossen hast dem Teufel Alkohol den Kampf anzusagen.Auch ich habe bereits mit 40 Jahren 2 Bandscheibenvorfälle,ich habe aber nicht getrunken weil ich somit die Schmerzen unterdrücken konnte,sondern ich habe getrunken weil ich trinken musste.Ich denke Verspannungen haben die meisten von uns,aber dagegen gibt es tausend andere Möglichkeiten.Deine Symptome sind normal wie Du ja schon gelesen hast,was ich so ein bißchen vermisse ist das Du nicht schreibst ob Du eine Therapie machen möchtest und wie es jetzt überhaupt so bei Dir weitergehen soll,nachdem Du ja den überaus gefährlichen Selbstentzug wohl ohne Ärztlichen Beistand durchziehst,vieleicht kannst Du ja mal etwas von Deiner/eurer Zukunftsplanung schreiben.Würde mich freuen mehr von Dir zu erfahren!

    Liebe Grüße sendet Dir,Andi

  • Hallo Majarella,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier in unserer SHG.

    Dass Deine Entzugserscheinungen jeden Tag weniger werden ist auch normal. Baut Dich das nicht auf? :)
    Ich finde es toll, dass Du Dich hier bei uns geoutet hast. Das ist ein guter Schritt auf dem Weg zur Trockenheit. Du hast das zwar jetzt ins Internet hinausposaunt, aber Du bist ja schließlich anonym hier. Macht also gaaa nix.

    Erzähl mal ein bisschen mehr. Du wirst sehen, es gibt sehr viele hier, die Dir virtuell unter die Arme greifen werden. Denn Du schreibst ganz richtig: "Ich musste das alles nur einfach mal bei denjenigen loswerden, die nachvollziehen können, wie's mir geht..."

    Viele Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • hallo maja,
    ehrlich gesagt würde ich dir (bei den Symptomen die schon aufgetreten sind oder noch auftreten) raten, den Alkohol ganz zu lassen, d.h. also auch nicht mal einen kleinen im Urlaub :!:
    Wenn du dazu bereit bist, findest du ganz viel Unterstützung hier, um das auch durchzuziehen
    gruß

  • Hallo Maja,

    ich habe gerade letztens auf einer Messe erlebt, dass an zwei Ständen mit völliger Verständnislosigkeit reagiert wurde, als ich sagte, ich möchte den Schnaps nicht probieren. Er roch wirklich gut, und die Wirkung ist mir allzu bekannt, aber ich war fast entsetzt, als mir der Becher unter die Nase gehalten wurde. Mein Freund half mir dann, indem er einfach meinte, ich würde Alkohol nicht vertragen, so eine Allergie kann schlimme Folgen haben...

    Auch bei den Schwiegereltern kam immer mal ein leckeres Tröpfen auf den Tisch, sie wollen das mir zuliebe erstmal lassen. Ich habe ihnn die Wahrheit gesagt, das ist mir nicht leicht gefallen, aber Menschen, die in meiner nächsten Umgebung sind, müssen wissen, dass ich weder meine Gesundheit noch die Menschen, die ich liebe, verlieren will.

    Ich bin irgendwann in die Abhängigkeit geschlittert, angefangen habe ich ähnlich wie Du, Maja. Ich habe nicht rechtzeitig die Bremse gezogen, ich musste es erst ein bisschen dicker haben, wollte es nicht wahr haben. Und dass man bei den Eltern oder sonstwo trinken muss, weil sie das Zeug extra kaufen - würden sie es denn wirklich kaufen, wenn sie wüssten, dass Du sogar schon Entzugserscheinungen hast? Oder ist das Dein Hintertürchen zum Trinken? Diese Entscheidung kann Dir keiner abnehmen, ich wünsche Dir aber, dass Du zumindest Deine Symptome so ernst nimmst, wie sie sind, Dein Körper warnt Dich doch schon...

    LG, Meni

  • Hallo Maja,
    erst einmal einen schönen guten Morgen!Ist es nicht herrlich schon den 21ten Tag verbuchen zu können?Ich denke ja!Versuche doch einfach mal nicht alles auf morgen zu verschieben,denn Du lebst im heute,heute ist wichtig,und die Entscheidungen die Du heute triffst brauchst Du morgen nicht mehr zu treffen.Du schreibst deine Eltern sind in großer Sorge um Dich,wenn Du Ihnen mitteilen würdest das Du für Dich entschlossen hast keinen Alkohol mehr zu trinken,dann wären Sie sicherlich die letzten die Dir dein Lieblingsgetränk kaufen würden,und ich denke Sie würden Dich bei deiner Entscheidung unterstützen.Meni erwähnte das schon das es Ihr ähnlich wiederfahren sei.Ich für meine Begriffe habe es immer für erforderlich gehalten,den Menschen die mir lieb sind die Wahrheit über mich zu erzählen,obwohl die meisten es eh schon wussten,so konnte ich besser damit umgehen,an mir zu Arbeiten.Bei vielen eckte ich mit meiner Offenheit auch an,und diese konnten meine Entscheidung damit umzugehen nicht so richtig akzeptieren,weil Sie so nehme ich an,ihr eigenes Bild vor Augen hatten.Das Du jetzt Magengrummeln hast,wenn Du an eine Therapie denkst,kann ich gut nachvollziehen.es ist ein bißchen so als wie wenn Du in eine neue Schulklasse kommst und das Gefühl hast das alle Augen auf Dich gerichtet sind,aber allen anderen ging es genauso wie mir und nach einiger Zeit haben wir alle erkannt das uns etwas ganz großes verband nämlich der Wunsch mit dem Trinken aufzuhören.Es ist also gar nicht so schlimm wie viele von uns vorher dachten.Zum Thema Urlaub,kann ich Dir eine kleine Geschichte erzählen.In diesem Jahr war es mein/unser 2ter trockener Urlaub,Wir spielten Wasservollyball im Pool und die Verlierermannschaft musste an der Bar einen ausgeben,dazu gehörten wir nicht.Wir gingen an die Bar und jemand aus der Verlierermannschaft bestellte unwissentlich für uns 2Bier und Ouzo Ich schaute Ihn an und sagte wir trinken keinen Alkohol er entgegnete mir mit den Worten einen könnt Ihr doch auf mich trinken ich fliege doch heute Nachmittag nach Hause,und wir sehen uns dann doch nicht mehr außerdem habt Ihr doch all inklusiv gebucht.Er wurde schon richtig sauer,und aus lauter Wut darüber das wir nichts tranken kippte er sich das Zeug hinter die Binde bei 40 Grad!!!Das was ich Dir damit sagen will,Du musst für Dich Strategien entwickeln wie Du mit deiner Trockenheit umgehst,meine lautet Sei ehrlich mit Dir selbst und gegenüber anderen und die, die das nicht respektieren die brauche ich nicht!

    Ich wünsche Dir alles erdenklich gute,auf deinem Weg in die Trockenheit!Liebe Grüße sendet Dir,Andi

  • Supi Maja!!
    Na wenn sich das man nicht gut anhört!Na siehst Du das mit den Verspannungen legt sich auch so langsam,und Du möchtest uns/mir etwas gutes tun??N gut dann wünsche ich mir von Dir zu Weihnachten ein Thread wo drinnen steht,Ich habe heute den 37ten Tag der Trockenheit für mich erreichen dürfen und bin stolz auf mich!

    In diesem Sinne alles liebe,Andi

  • Hallo Maja,

    na, das hört sich ja super an!

    Dann wünsche ich Dir weiterhin eine 'verspannungsfreie' Zeit! :)

    Liebe Grüße

    pauly

    Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden,
    doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

    Agnes Repplier

    Abstinent seit Oktober 2006

  • Hallo Maja,

    es ist gut, seiner Familie und seinen Freunden gegenüber offen zu sein, nicht wahr? Ich wünsche Dir einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Neues Jahr!

    LG, Meni

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