Hallo Exocet,
das ist natürlich nicht ganz einfach. Du hängst da etwas zwischen den Stühlen. Eine Angststörung zu diagnostizieren ist so eine Sache , wenn derjenige Alkoholabhängig ist. Wenn das nicht besser wird, ohne Alkohol natürlich, muss Dein behandelnder Arzt, vorzugsweise ein Neurologe Druck machen.
Grundvorrausstzung ist die Abstinenz. Es muss ausgeschlossen sein, das es vom Alkohol oder vom Entzug kommt.
Wenn Du jetzt wieder anfängst zu trinken wird es richtig schwierig. Die Mischung aus Anti-Depressiva und Alkohol macht es dann völlig unmöglich eine Diagnose zu stellen. Von den Wechselwirkungen werden die Angstzustände sowiso noch schlimmer. Da hebt dann jeder Arzt die Hände.
Ich würde an Deiner Stelle folgendes machen: Lass Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung für einen Neurologen ausstellen und lass Dich untersuchen. Damit die Diagnose begründet wird und in trockene Tücher kommt.
Als zweites würde ich mich informieren ob Du irgendwo an einer Angstgruppe im Selbsthilferahmen teilnehmen kannst. Sowas gibt es nämlich auch.
Bevor Du wieder anfängst zu trinken, sieh zu das Du ins KHS kommst. Jeder Schluck wirft Deine Uhr wieder zurück. Leberwerte lügen nicht.
Du kannst Dich auch einweisen lassen BEVOR Du trinkst.
Viele Grüsse
White