• Hallo ihr Lieben,

    So, jetzt bringe ich erstmal meine letzten Pfandflaschen(Bier) zurück ins Geschäft, ich muss sowieso grade einkaufen gehen. Macht 8 Cent pro Flasche, mal sehen worin ich das wieder investiere...Eier habe ich eigentlich noch genug.

    Liebe Grüße
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Hi Scrooge... ich hatte noch bestimmt 200 Flaschen rumliegen -- die hab ich alle weggeworfen. Ich hab noch einen kompletten Kasten, den ich abgeben will. Schon `nett' zu sehen was man alles so weggesoffen hat da kommt ganz schoen was zusammen selbst wenn man `nur' 6-8 Bier am Tag trinkt.

  • Hallo Sensei, hallo michael,

    war garnicht so schwierig wie ich gedacht habe. Habe versucht alles bewusst zu erleben...das Klimpern im Rucksack auf dem Hinweg zum Supermarkt, das Einlegen in den Pfandautomaten, das Entnehmen des Bons...na, 81 cent...da kaufe ich mir ein Eis von. Ist leider nur ein halbes Eis geworden, da musste ich doch noch etwas drauflegen. Hat gut geschmeckt. Und auf dem Heimweg hat nichts geklimpert im Rucksack - schön. :)

    Liebe Grüße
    euch beiden
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Hallo Scrooge, hallo Sensei, hallo Michael,

    ich beobachte schon in mehreren threats, dass ihr rege Wechselkommunikation führt.
    Nur anlässlich auch diesen Themas hier, stelle ich mir die Frage, inwieweit die Rückgabe von Pfandflaschen so einen tragenden Gedankenaustausch haben kann.

    Ich habe mich seinerzeit in aktive Arbeit zur Trockenheit geschmissen.
    Habe zugehört, habe gelesen, habe gefragt, habe gesprochen, wollte ohne Ende lernen, aber mich nicht dafür interessiert, wie es meinem Flaschengut „geht“.

    Ich möchte euch die Empfehlung geben, auch einmal getrennte Wege zu gehen, und neuen Erfahrungsschatz mit anderen, auch länger Trockenen, zu wechseln.

    Gruß, Freund.

  • Hallo Freund,

    Ich fühle mich gerade von dir ein bisschen über den Mund gefahren. Bin gestern hier im Forum aufgetaucht und dies ist mein erster Faden den ich im Hauptbereich eröffnet habe. Zum erstenmal kommuniziere ich jetzt mit Sensei und zum zweitenmal mit michael. Ich verstehe darum nicht ganz den Grund deines Ratschlages (oder war er nur an die beiden anderen gerichtet?) Des weiteren dient dieser Faden nicht dem Thema Pfandflaschen, sondern dem Thema Scrooge. Ich habe diesen Threat als meinen "Was mich jetzt grade zum Thema Alkohol bewegt" - Faden ersonnen. In dem ich notfalls auch Selbstgespräche führen kann, falls mich etwas zum Thema bewegt, dass niemanden sonst interessiert.

    Jeder ist in diesem Faden willkommen.

    Liebe Grüße
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Dito, wir haben uns das erste mal "unterhalten". Aber scrooge keine Angst: Das nur eine der typischen Ueberreaktionen hier. Du wirst Dich daran gewoehnen...

  • Hallo Scrooge,

    keiner fährt keinem über den Mund. Mein Ratschlag, sich breitgestreut in viele Themen einzubringen hat nichts mit deinem persönlichen threat zu tun.

    Gruß, Freund.

    P.S. Hallo Michael, Überreaktionen ? Nimm es doch einmal positiv an.
    Wir arbeiten hier ernst- und gewissenhaft an unserer Trockenheit.

  • Ich finde lediglich diese extreme Gaengelei etwas ueberfluessig. Aber Scrooge: Du kannst mich ja mal per ICQ anschreiben, die Kommunikation hat dann einen bidirektionalen Charakter.

  • Ne,ne michael,

    an sich hat der Freund schon recht. Ich war bloß etwas überrascht gerade in meinem ersten Hauptfaden so etwas zu lesen, zumal ich zuvor im Begrüßungsfaden nur mit schon länger trockenen Moderatoren geschrieben habe.

    Ach, eigentlich gut vom Freund, dass er früh einschreitet, wenn er mögliche kontraproduktive Abweichungen entdeckt.

    Los, michael lass uns ein wenig zerstreuen und mit den Großen spielen :!:

    Liebe Grüße
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Ich sitze heute morgen auf der Toilette und mit einem mal überkommt es mich: "Ach, so schlimm ist es bei dir doch garnicht....wenn ich so lese wie es den anderen hier geht...usw.

    ALTER LISTIGER SCHWEINEHUND:::NA DIR WERDE ICH IN DEN A**** TRETEN!!!

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Hallo scrooge,
    nun liest ja nicht jeder den charles dickens. Aber irgendetwas willst du mit deiner Namensgebung wohl zum ausdruck bringen. Dem scrooge erschienen ja drei geister. Einer zeigt ihm die vergangenheit, einer die gegenwart und einer die zukunft. Schildere doch mal was dir deine geister für die zeitabschnitte erzählt haben.
    gruß ernetika

  • Moin Scrooge,

    ich kann auch solche Momente noch nachvollziehen, als es einem für den Moment scheinbar besser ging, man durch Euphorie evtl. geblendet war.
    Aber es werden auch wieder jene Momente kommen, an denen man nach alten Mustern wie gewohnt, magnetisch, suchtbezogen nach dem Alk greift und der Absturz seinen Weg nimmt.

    Es heißt wirklich seinen Tief- und Wendepunkt wahrgenommen zu haben, seinem Leben ultimativ die Kehrtwende geben zu wollen.
    Und daran heißt es nun, Tag für Tag mit Akribie, aber auch Freude, zu arbeiten.

    Lass dich vom Teufel Alkohol nicht täuschen.

    Gruß, Freund.

  • Hallo Sensei,

    Die von dir beschriebene Situation im Supermarkt (das Umblicken, ob nicht jemand, der nichts von meiner Alkoholkrankheit wissen soll, mich sehen könnte) kenne ich auch. Und kennst du auch dieses Gefühl von Stolz, wenn du mal keinen Alk gekauft hast? (so nach dem Motto: "Seht her, ich habe nur lauter gesunde Produkten in meinem Korb!)

    Stay dry!
    Liebe Grüße
    Scrooge

    Hallo ernetika,

    ich möchte dich herzlich hier im Forum und der SHG willkommen heißen. :)
    Was hat dich hergeführt?

    Schön, dass du die Geschichte von Dickens kennst, die mich zu meiner Namenswahl veranlasst hat. Ja, Scrooge und dessen Erlebnisse und seine Wandlung sollen mir eine Stütze sein, wenn mein innerer Schweinehund wieder an mir nagt. Immer wieder will ich mit den Geistern meiner Vergangenheit, meiner Gegenwart und vor allem meiner Zukunft konfrontieren.

    Wenn du magst kannst du dich ja mal im "Wer ist wer"-Faden vorstellen. :)

    Liebe Grüße
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Hallo Freund,

    ich danke dir für deine unterstützenden Worte.

    Da ich hier im Forum schon mitbekommen habe, dass du deinen Weg gehst in dem du versuchst Orte an denen Alkohol konsumiert wird grundsätzlich zu meiden, habe ich eine Frage an dich.

    Heute abend habe ich mit einigen Freunden Spieleabend. Dabei geht es darum selbstentwickelte Spielkonzepte vorzustellen und probezuspielen.
    Nun ein Freund, der auch Alkoholiker ist wird dort sein und wahrscheinlich nach 2-3 Stunden total betrunken sein. Einige andere Freunde, die keine Alkoholiker sind, werden wahrscheinlich auch 1-2 Bier trinken. Ich werde nichts trinken. Ich werde dort von 19 - 21.30 Uhr teilnehmen, da ich danach Nachtdienst habe. Ich habe mir vorgenommen meine Gefühle und Wahrnehmungen bei der Geschichte genau zu beobachten und später auf Arbeit schriftlich zu verarbeiten. Ich bin jetzt noch nicht lange Trocken.
    Ist dieses Verhalten eher schädlich oder förderlich für meine Willensstärke?

    Liebe Grüße
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Moin Scrooge,

    ist dieses Verhalten (Teilnahme an einer alkoholtrinkenden Gesellschaft) eher schädlich oder förderlich für meine Willensstärke?

    Kurzum ! Deine Willensstärke führt dich nicht zur Trockenheit !!!
    Deine Willensstärke kann einzig und allein bewirken, dass du heute abend nüchtern bleibst.

    Bei dem Weg in die Trockenheit heißt es eben, sich ein neues Leben fern des Alkohols aufzubauen und für normal zu erlernen.
    Neues Leben mag ein großer Begriff sein, aber wirklich mit Freude und Stolz realisierbar.

    Ich habe mich auch früher immer, selbst bei dem Vorhaben, nichts mehr trinken zu wollen, zig-fach weiterhin in meinem alkoholtrinkenden Umfeld bewegt, auch über den Willen nichts getrunken, einmal bis zu 3 Monaten, habe aber letztendlich meine Trockenheit somit nie verinnerlichen können. Irgendwann hats mich immer wieder „erwischt“.

    Ich habe dann ultimativ abgeschlossen mit dem Alkohol.
    Ich habe erkannt, dass wenn ich weiterhin meinem alten Umfeld treu bleibe, mich nie vom Alkohol distanzieren werde, er mir immer präsent bleibt und alles nur eine Frage der Zeit (des Rückfalls) ist.

    Also, nicht für deine Willensstärke, für deine Trockenheit ist dieser heutige Event in diesem Umfeld schädlich !!!

    Natürlich wollte ich auch diese oder jene Freunde, jene Aktivitäten, nicht missen.
    Was habe ich unternommen, Ersatz zu finden ?

    Ich habe z.B. diese Menschen gebeten, dieses Zusammensein nicht an einem Ort zu veranstalten (z.B. Kneipe), wo mir der Alkohol assoziiert wird.
    Auch privat bei anderen Menschen kann man nicht immer Alkoholfreiheit verlangen.

    Drum habe ich z.B. mein alkoholfreies Zuhause als Alternative angeboten.
    Ich habe jenen Freunden vorgeschlagen, bei mir zuhause diese Freizeitbeschäftigung gemeinsam zu erleben, gänzlich ohne Alkohol. Dort war mein sicheres Refugium.

    Was soll ich dir sagen. Da erkannte ich Freunde und die Wichtigkeit der Aktivität, leider meistens die der Sucht und des Alks, weil keiner kam (Hahahaha).
    Das war`s mir aber wert.

    Wirkliche Freunde hatten Verständnis und Achtung vor meinem Weg. Sie hatten kein Problem damit, sich meinen Wünschen zu fügen und mich zu unterstützen.

    Gruß, Freund.

    P.S. Fazit: Solltest du für heute abend nicht im Vorfeld klären können, dass generell kein Alkohol getrunken wird, gebe ich dir den wohlgemeinten und erfahrenen Rat, dort nicht teilzunehmen.
    Der nächste Termin könnte wie vorgenannt beschrieben geplant werden.

  • Hallo Freund,

    danke für deine schnelle und hilfreiche Antwort. :)

    Gut, ich werde an dieser Verantstaltung heute abend nicht teilnehmen. Ich werde zwar hin gehen( weil ich noch ein paar Sachen abholen muss) aber nicht bleiben. Wenn mich meine Freunde nach dem Grund fragen werde ich sagen, dass mir aufgrund meiner Alkoholkrankheit solche Treffen, bei denen Alkohol zu sich genommen wird nicht mehr möglich sind. Ich werde ihnen mitteilen, dass ich sie nicht vergrätzen möchte, sondern das ich bei dieser Sache einzig an mich denken muss...an mein Leben und an meine Lebensqualität. Ich werde Vorschlagen das nächste Treffen ohne Alkohol zu veranstalten.

    Liebe Grüße
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Moin Scrooge,

    sehe dich gerade online.
    Wie war dein gestriger Abend, was hast du gemacht, was hast du gefühlt, was hast du gelernt ?
    Viele Fragen zu morgendlicher Stunde ?

    Neugierig bin ich auch noch :P .

    Gruß, Freund.

  • Nun kam es beim gestrigen Spieleabend doch anders, als ich dank einiger Ratschläge hier geplant habe. Ich bin nicht wieder nach hause gegangen, als ich merkte, dass Alkohol im Spiel war. Ich hatte nicht die Kraft 5 Freunde mit einem mal zu versetzen, zumal ich schon am vergangenen Wochenende für eine LAN-Party "keine Zeit" hatte. Nun so bin ich also geblieben und hatte einen sehr angenehmen, ablenkenden Abend. Keiner meiner Freunde fragte warum ich nichts trinke, da alle wohl vorausgesetzt hatten, dass ich Nachtdienst hätte. Ich weiß nicht wo die ganzen Endorphine hergekommen sind, aber ich war verdammt glücklich. Glücklich, weil ich nicht wieder gegangen bin, glücklich, dass ich mit guten Freunden beisammen war und überglücklich darüber, dass ich zu keiner Sekunde Alk vermisst habe. Ich konnte den Abend völlig frei im Kopf genießen, weil ich nicht unglücklich darüber war, durch meinen Nachtdienst keinen Alkohol trinken zu können, sondern weil ich weiß, dass Alk in meinem Leben keine Alternative ist. Die Entalkoholisierung des Umfeldes scheint noch viel schwieriger zu sein als die Trockenheit, aber ich bleibe dran. Ich habe mir nun vorgenommen, es in kleinen Schritten zu unternehmen. Ich werde mit jedem Freund/Familienmitglied einzeln sprechen (nach und nach). Ich werde ihnen mein Ansinnen erklären, sie darauf vorbereiten, dass sie von jetzt ab in mir nicht mehr den zwanghaften nassen Alkoholiker kennen, sondern den trockenen alkoholkranken Menschen kennenlernen müssen. Ich werde ihnen auch vermitteln, wie sie mich in meinem Ansinnen unterstützen können und wie sie mir schaden würden. Ich denke so wird sie Umfeldsänderung gelingen...Stück für Stück.

    Aber ich bin trocken und das ist super (*mich mal ganz doll selbst tätschel und auf die Schulter klopf*)

    Hallo Sensei,

    an dich habe ich im Moment zwei Fragen:

    Ich weiß, dass du jetzt eine Woche trocken bist.
    Was tust du für deine Trockenheit?

    Du hast geschrieben, dass du meistens schon betrunken warst, wenn deine Kinder nach hause kamen.
    Ist deinen Kindern inzwischen eine Veränderung an ihrer Mutter aufgefallen, und wenn ja, wie haben sie darauf reagiert?

    Liebe Grüße
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Moin Scrooge,

    tja, nun ist es doch anders gekommen, als geplant. Aber kein Beinbruch !

    Wichtig ist, dass du nüchtern geblieben bist und keinen Alkohol getrunken hast.
    Nur darf dich dieses Glücksgefühl, „geht doch“, „habs geschafft“, nicht darüber hinweg täuschen, dass du so nicht trocken werden kannst.

    Wie von mir beschrieben hatte ich auch solche Phasen, habe aber letztendlich am Tage x immer wieder zugeschlagen. Da nimmt dann leider das Belohnungssystem im Gehirn immer wieder Oberhand.

    Die Entalkoholisierung deines Umfeldes, wie du es beschreibst, ist sie sooo schwierig ?
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Klar sind das enorme Veränderungen. Nur musst du sie als unverzichtbar sehen. Deine Trockenheit fürs Leben muss oberste Priorität haben.

    Viel, viel wichtiger aber ist es, nun Nägel mit Köpfen zu machen, wirklich an grundlegenden Veränderungen zu arbeiten.
    Dein Vorgehen/Vorhaben bezüglich Gesprächsführungen mit deinen direkten Mitmenschen ist klug und hat Konzept.

    Glückwunsch !

    Gruß, Freund.

  • Hallo Sensei,

    schön etwas mehr über dein Leben erfahren zu haben. Leider kann ich dir keine Tipps und Halt geben, da ich selbst noch ganz am Anfang stehe. Ich hoffe es nimmt sich deiner bald einer der Erfahrenen hier an.

    Ein Rat vielleicht:
    Schreib über dich, was du denkst und fühst...schreibe, schreibe, schreibe...über dich.

    Pass auf dich auf

    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

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