Hallo …,
der Weg in die Trockenheit, ich spreche hier einmal von der verinnerlichenden Trockenheit, hat viele Wege. Die Menschen sind auch zu unterschiedlich.
Nur gehören eben einige Grundbausteine dazu, die fundamental sind.
Ich habe es selbst erfahren und erlebe es hier immer wieder, dass das Loslösen vom alten trinkenden Umfeld, die absolute Abstinenz zum Alkohol immer wieder als das Schwierigste und „opferbringendste“ empfunden und vielfach nicht zwingend als notwendig angesehen wird.
Wieso reicht es nicht mittels Disziplin und Willen, seinem alten Umfeld treu zu bleiben und nebst Cola oder Wasser diesen Menschen und Orten weiterhin beisitzen zu dürfen ?
Ich spreche hier von der verinnerlichenden Trockenheit, also nicht der Nüchternheit, dass ich nichts trinke. Dem Prozeß und dem Zustand des Trockendenkens und Trockenlebens.
Mir wurde in unzähligen Versuchen, jenen Trinkpausen, in denen ich weiterhin dem Alkohol beisaß, aber konsequent nichts trank, auch mit Überzeugung, Selbstbewusstsein und schöpfender Bestätigung, der Alkohol und der „Genuß“, ergo auch der Verzicht im Unterbewusstsein suggeriert.
Das führt letztendlich immer wieder zum Rückfall, so meine Erfahrung, nur eine Frage der Zeit.
Du kannst eine verinnerlichende Trockenheit nur erreichen, indem du fern des Alkohols dein Leben neu strukturierst und die Nebensächlichkeit dieser Volksdroge erlernst, Und das bedarf seiner Zeit, die man sich nicht zu spärlich nehmen sollte.
Für mich war das eine Investition , die den cash-flow (Gewinnschwelle) nach kurzer Zeit erreichte. Booooaaah, war datt ne Rendite !
Gruß, Freund.