Meine Aggressionen bei alkoholkrankem Vater

  • Hallo,ein Gruß in die Runde!

    Auf der Suche nach Informationen zur Langzeittherapie fand ich zu euch in dieses Forum.
    Zunächst ein paar Infos:mein Vater trinkt solange ich mich erinnern kann und hat es bis vor ca.1/4 Jahr negiert.Zu dem Zeitpunkt tyrannisierte er uns zum x-ten Mal mit Suiziddrohungen und vor lauter Verzweiflung suchte ich Hilfe beim Sozialpsychiatrischen Dienst und es gelang ihn zum freiwilligen stationären Entzug zu bewegen.
    Ich bin 33J.alt,verheiratet und wir leben mit unseren beiden Kindern realiv nahe an seinem Wohnort.
    Meine Mutter verstarb vor 3 Jahren und als eine meiner Schwestern vor 2Jahren an einer Schizophrenie erkrankte,begann das gesamte verwandtschaftlich Umfeld mich für verantwortlich für Vater und Schwester zu erklären.Ich fühlte mich auch verantwortlich(Helfersyndrom)obwohl ich schon lange keine Kraft mehr dafür habe.

    Aktuell ist es so,dass er sich um eine Langzeittherapie bemüht hat und sie in ein paar Tagen antreten wird.Gleichzeitig sagt er er bräuchte das gar nicht...wüßte nicht wozu.Scheinbar hat er seit dem entzug nicht wieder getrunkenn und verhält sich überkompensiert...alle trinken ja wieder nur er nicht.Ich kann mir nicht vorstellen dass es so leicht sein soll,gibts das?
    Mit mir direkt spricht er kaum noch da ich oft eine andere Meinung habe als er,ist beleidigt bei allem möglichen und mich belastet das alles unglaublich.Habe immer wieder gehofft wir könnten ein besseres verhältnis zueinander finden.
    Ich habe versucht inneren Abstand zu finden,gehe kaum hin und nehme selbst Beratungen bei einer Psychologin des Soz.psych.Dienstes in Anspruch.Im Kopf ist klar,dass ich nicht verantwortlich bin aber ......im Gefühl bekomme ich es nicht geregelt.Es tut weh zuzusehen wie er sich zumüllt und gleichzeitig von mir absolut keine Hilfe annimmt und uns weiterhin versucht "heile Welt"vorzuspielen...Ich mag das nicht mehr mitmachen und sage nur noch nach reiflicher Überlegung etwas da er sonst gar nicht mehr mit mir spricht.Er weigert sich ein erwachsenes Gespräch zu führen und weicht in läppisches Verhalten aus....
    Ich wünsche mir dauernd er möge die Therapie als Chance ansehen und nicht als Bedrohung.
    MIr ist natürlich klar,dass er selbst es wollen muß aber ich sehe keine befriedigende Lösung als die Abstand zu nehmen und bin doch nicht froh damit.
    Vielleicht klingt das konfus,vielleicht versteht´s auch wer....
    WAs meint ihr könnte ich für mich tun um wieder innere ruhe zu finden und nicht mehr nur aggressionen zu empfinden wenn er auftaucht oder auch nur zitiert wird????????

    DAnke für´s "zuhören"/mitlesen und eure Meinung dazu.
    liebe GRüße
    girasol

  • Hallo Karsten,

    danke dir für deine Antwort.

    Ja,mit der Tatsache nur mich selbst ändern zu können beschäftige ich mich in dem Zusammenhang schon lange.Es gab auch schon Momente in denen ich meint ihn einfach lassen zu können wie er ist....und andere in denen mir das alles nur wehtut,ich mich immer wieder verletzt und ausgegrenzt fühle und seine negative Sicht der Dinge nicht aushalte.

    Funkstille-auch das kam in meinen Überlegungen schon vor.Nur,was sollte sich ändern,wenn ich den Kontakt wieder aufnehme-tut es mir wieder weh....oder gibt es noch eine andere Sicht darauf?
    Ist es nicht eine Art ihn zu "bestrafen"für unerwünschtes Verhalten?Oder eher mein Selbstschutz,der mir auch zusteht weil ich mit grübeln nicht fertig werde?
    Ich habe mich schon sehr mit der Kontaktpflege zurückgehalten und lange war er wie ein Bumerang-stand immer wieder da,jetzt ist das nicht mehr so häufig.
    Oder hilft es mir eher zu üben ihm meine Meinung zu sagen?Bisher hab´ich immer Schuldgefühle und den Drang mich entschuldigen zu müssen wenn ich seinen Vorstellungen nicht entsprechen kann....Ich bin sonst kein ängstlicher Mensch aber meinem Vater die Meinung zu sagen und dann auszuhalten das er beleidigt ist-das macht mir regelrecht Angst :(

    Wie ist läuft so eine Langzeittherapie(er hat 8 Woche genehmigt bekommen)? Ist es nötig ihn zu besuchen?Oder soll das gar nicht sein?Ist es hauptsächlich eine Psychotherapie????

    DAnke dass ich hier die Möglichkeit habe darüber zu schreiben!!!

  • hallo girasol,

    herzlich willkommen hier im forum. schön, dass du hergefunden hast und dir hilfe suchst - allein ist es oft einfach zu viel, mit solch einem problem fertig zu werden, und ich denke, dass es dir auch gut tun wird zu sehen, dass du damit nicht alleine bist.

    das thema eltern und alkohol finde ich ein ganz schwieriges - denn irgendwie bleibt man doch immer kind, möchte von seinen eltern geliebt werden, ihnen gefallen, keinen streit haben - das ist auf der einen seite ganz normal. auf der anderen seite gibt es aber auch situationen, wo sich so etwas gegen einen selbst wendet - und das scheint mir hier bei dir der fall zu sein.

    und da bleibt irgendwann wirklich nur noch die distanzierung - oder funkstille, wie karsten schreibt. meine eltern sind/waren auch alkoholiker, und mich hat das als kind und auch noch als junge erwachsenen sehr mitgenommen, ich hatte schuldgefühle, meinte, ich müsse doch was tun können, es wären doch meine eltern, ich könne sie nicht hängen lassen, liebesgebot "du sollst deine eltern ehren...". irgendwann hat mich das so fix und fertig gemacht, dass ich letztlich die wahl hatte: lasse ich es zu, dass sie mich kaputtmachen, oder distanziere ich mich?

    ich hab mich dann für letzteres entschieden, und bin heute sehr froh darüber. ich wäre sonst untergegangen. mein vater ist mittlerweile gestorben - leberzirrhose und leberkrebs, meine mutter trinkt nach wie vor - mit trockenen abschnitten. natürlich denke ich oft an sie, aber es hilft ja nichts. ich habe für mich beschlossen - und ihr das auch gesagt - dass ich nur noch mt ihr rede, wenn sie nüchtern ist. gespräche über ihre alkoholkrankheit gibt es nicht mehr, das hat keinen sinn. im zweifel weiss sie sowieso alles besser, und mich regt das nur fürchterlich auf. das will ich nicht mehr.

    du musst für dich schauen, wie du deine kraft einsetzt. du hast eine eigene familie, du hast kinder, die eine stabile mutter brauchen. du hast dein leben, und für das bist du verantwortlich, und das solltest du dir so schön wie möglich machen. dein vater hat seins, und es ist seine entscheidung, was er damit macht. wenn er trinken will und das ok findet, wirst du ihn nicht vom gegenteil überzeugen können. wenn der die reha dir zuliebe macht ist es fraglich, ob sie dauerhaft erfolg haben wird. ich kann dir wirklich nur raten, dich auf dich zu konzentrieren. alles andere ist seine sache.

    wünsche dir viel kraft.

    lavendel

  • Liebe Lavendel,

    auch dir ein lieber Dank für deine Begrüßung!
    Du sprichst mir aus dem Herzen-mit jedem SAtz!!!Ja,es tut mir gut hier "gelandet"zu sein.
    Und ja-immer noch der alte Wunsch auch mal geliebt zu werden.....und immer wieder die Erkenntniss dass es einfach nie so sein wird wie ich es mir wünsche.

    Genau als ich begonnen habe meine eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren,bekam ich dann Vorwürfe von aussen wie ich wäre hartherzig und würde ihn fallenlassen und sowas haftet wie ein böser Zwerg im Gefühl und macht mich dermassen ratlos und eben auch wütend und ich würde gern gelassen reagieren können...passende Antworten zur Hand haben.ABER....es gibt auch verständnisvolle Freunde,bei denen ich mich seit noch nicht gar zu langer Zeit auch traue das Thema erstmal beim Namen zu nennen und das ist ja auch schon etwas,nicht wahr?

    Meine Kraft für mich/uns einsetzen-ich denk´ die Richtung hab´ich schon,werde nur äußerst schnell emotional aus der Bahn geworfen,übertrage Probleme auf meinen Mann :( ,sehe schnell alles schwarz und verzweifelt ohne manchmal so recht zu wissen warum.

    Ich möchte auch niemanden nerven mit meinem Gejammer,da es ja doch so vielen so ergeht....

    Woran könnte ich denn erkennen dass ich mich endlich "abgenabelt"habe?Ich dachte nämlich lange Zeit das hätte ich längst,da ich bereits mit 16Jahren sogut wie weg war aus dem Elternhaus und auch zeitweise weit weg,auch im ausland.
    Danke!

  • hallo girasol,

    Zitat von girasol

    Genau als ich begonnen habe meine eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren,bekam ich dann Vorwürfe von aussen wie ich wäre hartherzig und würde ihn fallenlassen und sowas haftet wie ein böser Zwerg im Gefühl und macht mich dermassen ratlos und eben auch wütend und ich würde gern gelassen reagieren können...passende Antworten zur Hand haben.

    das kenne ich auch. mir macht zum beispiel die schwester meiner mutter böse vorwürfe, dass ich mich nicht mehr kümmere. am anfang hat mir das weh getan, irgendwann hab ich dann mal losgepoltert, dass sie das ja wohl nicht beurteilen könne und dass ich auch ein recht auf eine eigenes leben habe. ich denke nicht, dass sie mich versteht, aber sie lässt mich in ruhe. der rest ist mir egal. ich lasse das mittlerweile an mir abprallen, hat ja doch keinen sinn. hab ich auch so gemacht, als meine großmutter mir dauernd vorwürfe gemacht hat (mutter meines vaters), à la "du bist doch das einzige, was er noch hat, er ist doch dein vater, du kannst doch nicht, wie vereinbarst du das mit deiner christlichen religion...." sie hat alle register gezogen, ganz mies, fand ich. am anfang hab ich noch versucht es ihr zu erklären, auch was mein vater mir alles angetan hat. zwecklos. meine härteste waffe war dann "wenn du noch weiter kontakt mit mir haben willst, will ich von meinem vater nichts mehr hören aus deinem mund." ab da war ruhe. manchmal hilft einfach nur noch die brutale keule.

    Zitat

    Ich möchte auch niemanden nerven mit meinem Gejammer,da es ja doch so vielen so ergeht....

    drum. hier versteht man dich wenigstens, hier kannste jammern. das forum ist geduldig :wink:

    Zitat

    Woran könnte ich denn erkennen dass ich mich endlich "abgenabelt"habe?Ich dachte nämlich lange Zeit das hätte ich längst,da ich bereits mit 16Jahren sogut wie weg war aus dem Elternhaus und auch zeitweise weit weg,auch im ausland.

    ich merke das daran, dass mich die katastrophenmeldungen von meiner mutter nicht mehr so mitnehmen wie früherh. wenn sie betrunken anruft, lege ich auf. klar mache ich mir meine gedanken, aber ich habe keine schlaflosen nächte mehr. ich fahre auch nicht mehr hin, wenn ich lange nix gehört habe. ich bemitleide sie am telefon nicht mehr. und vor allem anderen: ich habe kein schlechtes gewissen mehr. es ist ihr leben, sie hat es in der hand, ich nicht. ich bin für meins verantwortlich, das ist schwer genug :wink: .

    lieben gruß

    lavendel

  • Hallo....

    ich verstehe mich einfach selbst nicht.....Gestern hat mein Vater seine Langzeittherapie begonnen.Ich bin oft erleichtert wenn er sich nicht oft meldet,nun ist er nicht nochmal erschienen und ich bin auch nicht zufrieden....Was ist das denn???Der alte Anspruch ernst genommen,ja sogar verstanden zu werden?Mein Kopf sagt mir,dass ich eh nicht mehr erwarten brauch´.....aber das Gefühl kommt nicht hinterher und ich habe immer ein Mangelempfinden...und verstehe mich nicht.......

    Meine Schwester bereitet mir das nächste Kopfzerbrechen...Wir haben nie einen engen Kontakt gehabt,immer nur Konkurrenz und das Gefühl sie setzt immer ihren Willen durch und ist immer"das liebe Kind",hat sich ja auch immer genauso verhalten wie die Eltern das wünschten und ich konnte das eben nicht.DAnn hatte ich mal versucht unser Verhältniss zu bessern,sie hat nicht verstanden was ich will,Kontakt hieß mal paar Minuten im "vorbeifahren"...mir hat das immer irgendwie weh getan.Jedenfalls.....seit ihrer Schizophrenie(seit nem Jahr unter Medis "normaler"Alltag mit Arbeit usw) wurde ich nicht nur für verantwortlich erklärt,also sie machte mich schuldig an ihrer Krankheit,die Verwandten spielten Telefonterror ich müsse mich kümmern und nun will sie dauernd engeren Kontakt zu mir.Und ich kann einfach nicht.Ich bin nicht der richtige Ansprechpartner für ihr gejammere über den Ex,der der Beste war als er noch ne Menge Geld und 3xUrlaub im Jahr einbrachte.Seit ihre Welt nicht mehr so ist wie sie war,soll ich herhalten.
    Dafür gibt´doch aber keinen vernünftigen Grund,oder?
    Von Vater hat sie vorher nur schlecht geredet und nun spielen die beiden"heile Welt"...ich kann das nicht aushalten. :(

    Habe ich ein recht drauf mich von beiden fernzuhalten wenn mein Gefühl nun mal so ist???Wäre ich nicht mit beiden verwandt-ich hätte schon längst jeden Kontakt gelassen.

    danke für´s"zuhören"
    girasol

  • Hallo girasol,
    zu allererst einmal,habe keine Erwartungen!Habe allenfalls Wünsche!Du darfst dich nicht zum Seelentröster in der schwere der Zeit machen lassen,als es deiner Schwester gut ging,wollte Sie da den näheren Kontakt zu Dir?Ich denke nein!Dein Vater und Sie haben sich verbündet,so lese ich es zumindest heraus,es wird immer ein jemand gesucht,der für alles herhalten soll,in dem Falle also Du!Du kannst nicht's für deren Krankheiten,aber um es so aussehen zu lassen,machen jetzt beide mobil gegen Dich,und versuchen dich in etwas hereinzudrängen,womit Du wie schon gesagt überhaupt nicht's zu tun hast!Ja,Du hast weiß Gott nochmal das Recht dich von beiden fernzuhalten,selbst weil Du mit Ihnen verwandt bist,und Sie haben kein Recht dich so zu behandeln,und unter Druck zu setzen,nur weil Sie mit Ihrem Leben nicht klar kommen.Rede mal mit Ihnen über deine Gefühle,und sollten sie Dir nicht zuhören wollen,und dich nicht verstehen,halte dich für eine gewisse Zeit von Ihnen fern,und beschränke den Kontakt nur auf das nötigste.

    Liebe Grüße,Andi

  • Hallo Andi,

    ja genauso war es ,als es ihr gutging und alles so lief wie sie es wollte,da wünschte sie keinen Kontakt zu mir.
    Und nochmal ja-die beiden haben sich verbündet und suchen ein schwarzes Schaf.Das war ich immer schon,da ich einfach "anders"war als der Rest der Familie....und jetzt,wo ich erstmals meine eigenen Bedürfnisse achte ,heißt es:"ja duuuu machst schon immer was du willst...."Hm,naja ich denke jetzt es war gut so meinen Weg zu gehen,immer anders zu bleiben aber es hat mir meine Gesundheit bewahrt!

    In diesem Sinne hast du recht,ich will und werde mich nicht mehr so leicht unter Druck setzen lassen.Bin nur oft so überrascht von irgendwelchen neuen Anforderungen an mich ,dass ich nicht gleich adäquat reagieren kann.Vielleicht reicht es schon wenn ich mal sage,dass er erst darüber nachdenken muss bevor ich antworten kann???Bisher schleicht sich dann immer noch sofort ein undefinierbares Schuldgefühl ein...

    Also-ich werde einen letzten Versuch unternehmen und meiner Schwester ein paar Zeilen schreiben-mal schauen ob ich diesmal eine Antwort bekomme.

    liebe gRüße
    girasol

  • hallo...

    ein nächster Schritt ist getan und ich habe mir 2 Bücher zum Thema Co-Abhängigkeit bestellt.Irgendwo hier gab´s einen Titel und nun habe ich sie günstig bekommen und bin schon ganz gespannt ob mir das eine oder andere "LIcht "aufgeht...

    Mir geht´s ganz oft so,dass ich mich benachteiligt fühle und irgendwie immer noch der Aufmerksamkeit meines Vaters nachrenne obwohl verstandesmässig völlig klar ist,dass das nix wird. :-(( gibt es da möglicherweise doch irgendwann eine Veränderung in mir,die möglichkeit diesen Anspruch endlich loszulassen indem ich mit damit beschäftige wie sich das in mir entwickelt hat????

    euch alles liebe und viel Kraft
    girasol

  • Hallo an alle und ein Ostergruß!!!

    Ich habe mich lange nicht gemeldet und möchte gern mit euch ein wenig die "news" über den Stand der Dinge teilen.

    Mir ging es um meinen Vater.Er hat inzwischen 8 Wochen seiner LZT hinter sich .Bis dahin war ich maximal angestrengt und von Fragen,Zweifeln usw gequält.Jetzt merke ich wie gut es mir tut kaum einen Kontakt zu ihm zu haben,d.h. er meldet sich maximal wenn er etwas erledigt haben möchte und klärt das dann bevorzugt mit meinem Mann.Mir hilft diese Zeit aufzuatmen und mich um meine eigenen Dinge kümmern zu können,frei von irgendwelchen "gutgemeinten"Überraschungen.

    Ich nutze die Zeit und habe mit meiner Therapeutin vieles bewegt,immer soviel wie möglich war und ich kann nun schon gut unterscheiden wieviel möglich ist und wann Pausen nötig sind.
    Ob ich mich wirklich innerlich ein Stück weiter freigemacht habe wird sicch erst noch zeigen aber ich übe daran.

    Natürlich laufen nebenbei die üblichen Spielchen,z.B.dass meine Schwester weiter das "gute Kind"spielt und ihn jede Woche besucht.Mich angreift obwohl sie den Kontakt zu mir nicht nicht pflegt...

    An diesen Stellen merke ich sehr schnell meine Grenzen und reagiere verletzt und gerate in hohen Anspannungen...aber.....es hat ja keiner gesagt dass es schnell gehen würde mit den eigenen Veränderungen,nicht wahr? :wink:

    Insgesamt finde ihc mich hier in sehr vielen Beiträgen wieder und auch im Buch"um die Kindheit betrogen".....
    fühle mich emotional nicht stabil und wünsche mir sehnlichst mal eine Lebensphase in der ich mich innerlich gleichmässig fühle...hm...fällt mir schwer das plausibel auszudrücken....nicht so viele Schwankungen im Befinden und unerklärliche "schwarze Löcher".....

    Ich danke euch für die Möglichkeit uns hier auszutauschen und freue mich über jede Meinung!

    Seid für heute alle herzlich gegrüßt und schöne Ostern!

    girasol

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