• Mein Vater is nacht 8 Jahren wieder rückfällig geworden... (siehe: Rückfall nach 8 Jahren...)

    Ich mag das jetzt nicht alles noch mal zusammen fassen.. sonst wiederholt sich das alles....

    Jetzt habe ich nun eine Frage an euch... Wie soll ich damit umgehen?

    Ich kann nicht wirklich mit meinen Eltern reden.. (bitte sprich mich nicht drauf an Mama.. ich kann da nicht drüber reden...) und ich weiß nich wohin...

    Es ist einfach alles zu viel für mich... und ich hätte gerne mal nen Ratschlag von anderen, die das vielleicht schon kennen....

    Grüße Mel

    Ich nehme die Bahn Richtung Traumland...

  • Servus Mel,

    ich glaube, Deine Mutter weiss sehr gut, "was abgeht". Und ich glaube, Du solltest dringend mal mit ihr reden, anstatt "eigene" Lösungen zu suchen.
    Fakt ist, dass Dein Vater nach 8 Jahren Trockenheit wieder rückfällig wurde. Fakt ist, dass er bereits wieder trocken lebt und sich entsprechend Hilfe sucht. Richtig?
    Wo ist momentan Dein Problem, was ist Deine Angst?
    Du bist momentan eigentlich ja mit Schule etc. ziemlich gut ausgelastet - wie geht's denn da? Gibt es da Probleme?

    Sag doch mal...

    LG
    Spedi

  • hallo spedi...

    meine mutter weiß nicht genau was los ist... ich kann auch mit niemandem reden.. ich bin dabei mich total anderen gegenüber zu verschließen.. aber alles unfreiwillig...

    ich mach mir einfach gedanken drüber über das was in der zukunft kommt und was nicht.. und ich komm damit einfach nicht so ganz klar....

    ich hab im dezember den rückfall von meinem vater miterlebt... und da hat er uns einiges vorgeworfen.. auch im nachhinein noch... an manchen tagen waren wir uns alles unsicher ob er getrunken hatte oder nicht.. er stritt es aber immer ab... demnach waren wir alle verzweifelt... wir haben ihn einmal drauf angesprochen ob er wieder getrunken hatte.. und dann stritt er es wieder ab.. aber benahm sich genauso wie im dezember.. das irritierte mich total.. und seit dem geht das schon so... dieses chaos in meinem kopf...

    meine eltern wissen ja selbst nicht wie es zu dem rückfall kam... aber ich hab dafür auch schon erklärungen gehört.. und das irritiert mich auch wiederrum... es ist ja alles auf dem weg der besserung.. aber ich weiß einfach nich mehr wohin mit meinem kopf..

    in der schule haben wir im mom genug zu tun.. wegen der abschlussprüfungen... aber trotzdem haben wir immernoch genug vertretungsstunden in denen ich nichts zu tun habe und anfange nach zu denken... dann bin ich kurz vor einem zusammenbruch... und stehe wieder vor einer wand.. ich kann darüber nicht reden... aber ich will es trotzdem.. ich hab auch schon versucht es aufzuschreiben..oder irgendwie anders in worte zu fassen... aber irgendwie klappt das alles nicht so wie ich es gerne hätte....

    grüße Mel

    Ich nehme die Bahn Richtung Traumland...

  • hallo fixi...

    ich bin 16 und wohn noch zu hause.. ich weiß mir würde der abstand mal gut tun.. aber ich komm nicht dazu mir den abstand zu nehmen den ich brauche...

    danke für deine antwort...

    grüße Mel

    Ich nehme die Bahn Richtung Traumland...

  • Servus Mel,

    die Weisheit ist nicht von mir, aber sie stimmt:

    "Rede mit den Menschen, und nicht über die Menschen, und Du wirst verstehen".

    Was ich momentan aus einen diversen Threads herauslese, ist ein gewisser "Fluchtgedanke". Sei Dir bitte über eines im Klaren: jede Flucht ist auch eine Flucht vor der Realität, vor Dir selbst. Die Flucht verändert keine Situation, sie bringt keine Lösung eines Problems. Das Problem bleibt, es wird womöglich größer, und es wird Dirch einholen.

    Also, stelle Dich dem Problem. Ich kann mir vorstellen, dass es für Dich als Teenager in der Pubertät nicht leicht ist, mit Deinen Eltern zu reden.(Ganz besonders, wenn unterschiedliche Interessen mit im Spiel sind) Aber was spricht dagegen? Du willst wissen, wie es weitergeht. Wer könnte Dir das eher sagen, als die, von denen es abhängt: Deine Eltern?
    Was Dir momentan fehlt (und ich kann nicht per Ferndiagnose sagen warum) ist der Mut, Dich mit Deinen Eltern auszutauschen. Ihnen auch zu sagen, wie Du Dich fühlst. Und was Du brauchst.

    Ich würde mich für Dich freuen, wenn Du diesen Mut findest.

    LG
    Spedi

  • Hi Mel,
    geh zu einer Suchtberatung!! Die werden dir mit Sicherheit subjektiv weiterhelfen. Es sind unabhängige Menschen (und hier habe ich wirklich nur gute Erfahrungen gemacht), mit denen du über deine Probleme reden kannst, und die dich an die richtigen Stellen verweisen, an die du dich auch noch wenden kannst! Ein Suchtberatungsgespräch gibt es auch gerade für Angehörige von Alkoholikern - hier bei uns zB. beim Caritasverband https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…ung-caritas.de/ !! Viel Glück ;)

  • hallo spedi...

    ich rede schon mit meinen eltern.. aber über fakten und nicht über das was in mir vorgeht.. ich weiß selbst, dass diese situation sie fertig macht... und dass sie selbst nicht weiter wissen... und das bringt mich zum verzweifeln.. momentan bleibt uns allen nichts anderes übrig als zu warten.. und das macht mich krank...


    @ Ayki79:

    ich brauch ordnung in einem riesen großem chaos für das es scheinbar kein ende gibt :roll: ... aber danke für den rat....

    Ich nehme die Bahn Richtung Traumland...

  • Hi Mel,
    es gibt dafür einen Rat - dafür sind wie hier auch da - aber besonders auch die Leute, die darauf spezialisiert sind zu helfen! Mach dort mal einen Termin - dich zwingt ja keiner, wieder hinzugehen! Ich sag dir, es tut verdammt gut, sich mal mit jemandem zu unterhalten und sich alles von der Seele zu reden!!!

  • ja natürlich tut es gut sich alles von der seele zu reden... aber auch nur wenn man reden kann... und nicht nur fetzen denken kann...

    grüße mel

    Ich nehme die Bahn Richtung Traumland...

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