Servus Dieter,
hm, schwierige Situation.
Wegen therapie kann ich Dir nur empfehlen, umgehend auch über BfA einen Antrag zu stellen und diesen parallel weiter zu verfolgen. Tägliches Telefonieren mit BfA und Suchtklinik (Platz frei?) kann sehr hilfreich sein.
Aber das löst ja nun nicht das Grundproblem, nämlich: will Dein Sohn jetzt etwas für sich tun? Oder ist es "nur" der äußere Zwang, der ihn antreibt? Das kann Dir leider niemand beantworten.
Ein Indikator (aber auch nicht mehr) kann sein, wenn sich Dein Sohn zu einer Langzeittherapie (12-16 Wochen) ohne jedes wenn und aber bereit erklärt. Viele, die "noch nicht so weit sind", werden da versuchen, im Vorfeld eine Verkürzung zu erreichen oder gar ganz ablehnen ("ich mach das ambulant..."). Aber, nochmal: das ist nur ein Indikator, kein Beweis dafür, ober er es ernst meint.
Wenn der Therapeut Deines Sohnes meint, Dein Sohn sei momentan extrem gefährdet, dann soll er ihn so lange in der Entgiftungsklinik halten - wird ungern gemacht, da teuer, ist aber die einzig sinnvolle Massnahme. Dort ist qualifiziertes Fachpersonal, das sich mit Suchterkrankungen und den daraus resultierenden Beschwerden (auch den z.T. schwerwiegenden psychischen) auskennt und ggfl. gegensteuern kann.
Eine Aufnahme zu Hause, was soll sie bingen? Oder bist Du 24 Stunden am Tag da, um auf Deinen Sohn aufzupassen?
LG
Spedi