was soll ich tun.....?

  • Hi,
    ich bin fast 30, es ist Anfang März soweit, und ich trinke nicht regelmäßigaber Alkohol!
    Eigentlich brauch ich keinen Grung zum trinken. Mein Stiefvater ist auch trockener Alki und ich weiß was alles so pasieren kann...
    Aber ich bin seit Oktober arbeitslos da ich meinen 3. Bandscheibenvorfall hatte bin ich imme noch wie Stein und trau mir nichts zu! Habe noch Schmerzen und trainiere regelmäßig!
    Ich trinke nur zu gern Sekt und Wein und hab ja auch nix zu tun....außer meinen Katzen!
    Das doofe ist obendrein, dass ich keine Chance auf einen guten Job habe da ich einen sehr seltenen Beruf gelern habe.
    Mein Freund und Verlobte hat einen Job den er haßt und auch schon ein Magengeschwür bekommen hat.
    Er möcht gern studieren - ich auch - aber wie soll man das denn hin bekommen?
    Es wird mir alles zuviel und ich wär gern alleine - dann könnt ich wenigstens mein Leben hinbekommen - aber mein Freund kifft nur zu gern und ich weiß nicht mehr weiter......ich kann ihn jetzt nicht allein lassen!
    Ich nehme mir jeden Tag vor: Heut trink ich nix!
    2 Tage gehts gut dann bringt er wieder ne Flasche Sekt mit.
    Manchmal hab ich das Gefühl, er will dass ich trinke um ihn nicht mit meinen Probs zu nerven!
    Ich weiß ja wie tief man sinken kann und kenn auch die medizinischen Probleme - aber wenn ich die Flasche sehe ist alles egal!
    Wenn ich sage er soll keine mitbringen tut er es trotztdem!
    Ich brauche Unterstützung! Hab auch schon an nen Psychologen o.Ä. gedacht aber ich kann mich nicht durchringen...
    Egal...bitte helft mir!

    Gruß
    Feronia

  • Hallo Feronia,
    herzlich willkommen im Forum!
    Wie Sonja denke ich auch, dass Du Dich zusammen mit Deinem Freund in einer gefährlichen Abwärtsspirale befindest. Wie ein Wasserstrudel bewegt sie sich nach unten immer schneller....
    Du hast die Wahl, steig aus (dem Wasser) - oder geh unter.
    Hört sich gemein an, ist es aber nicht. Will nur sagen, dass nur Du es in der Hand hast, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Du musst die Verantwortung für Dich selbst übernehmen. Deinem Freund bleibt es freigestellt, dasselbe zu tun. (Oder auch nicht, seine Sache)
    Direkte Hilfe bekommst Du auch vor Ort bei Deinem Arzt, der Suchtberatungsstelle oder einer Selbsthilfegruppe.

    Es ist keine Schande krank zu sein.
    Es ist aber eine Schande, nichts dagegen zu tun!

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