hi mucki
schön das du wieder hier bist und das etz mal aweng was vorwärts geht bei deinem vater.
ZitatEr sagte zu meiner Mutter: "was soll ich denn noch im Leben"
wenn ich ehrlich bin, kann ich deinen vater diesbezüglich schon etwas verstehen.
er liegt etz im krankenhaus und is jetzt zwangsweise nüchtern. er hat viel zeit über sein leben nachzudenken, ihm wird jetzt auch richtig bewußt, was er schon für sch... gebaut hat, was er nicht nur sich sondern auch euch angetan hat. er wird sich dessen bestimmt auch sehr schämen.
momentan ist er auf entgiftung, da gehts nur um den körperlichen entzug.
die richtige arbeit beginnt erst wenn er auf langzeittherapie nach der entgiftung in ne klinik geht. da wird alles durchgegangen, was ihn belastet, er wird möglichkeiten gezeigt bekommen, was er anstatt des trinkens machen kann, es wird unwahrscheinlich viel geredet und erfahrungen ausgetauscht werden.
was die jetzt genau machen? manche die sich nicht auskennen mögen sagen nicht viel, aber ein entzug kann lebensgefährlich werden. im krankenhaus ist er unter ärztlicher aufsicht, da kann sofort eingeschritten werden, falls es probleme geben sollte.
viel kannst du nicht machen, aber wenn du ihn besuchst und mit ihm redest (sei's etz irgendwas oder/und über den alkohol), ich denke das wird ihm schon eine große hilfe sein.
liebe grüße & viel kraft