Einen lieben Menschen zu verlieren...........

  • Servus Cousine73,

    es macht mich immer stutzig, wenn jemand auf seinen Thread nicht am gleichen Tag eine Antwort erhält. In Deinem Fall ist es ja so, dass Du eine recht hoffnungslose Situation schilderst.

    Um vorweg auf Deine letzte Frage einzugehen -was sollen wir noch tun: Euch abgrenzen.

    Was passiert hier? Deine Cousine hat sich-aus welchem Grund auch immer- für ein Leben mit Alkohol entschieden. Diese Entscheidung kann ihr niemand abnehmen. Ab einem gewissen Grad der Zerstörung von Körper und Geist durch den Alkohol kann zwar m.E. keine Rede mehr von freier Entscheidung sein, aber das kann es bei Sucht ohnehin nicht.
    Fakt ist, ihr werdet nichts daran ändern, so lange sie nichts ändern will.

    Somit bleibt Dir nur, Dich abzugrenzen. Tu etwas für Dich, um diesen sinnlosen "Tod auf Raten" verarbeiten zu können. Denn auf den Tod läuft unsere Krankheit hinaus, sofern sie nicht zum Stillstand gebracht wird. Aber merke Dir immer: Du bist nicht Schuld daran, niemand ist das!

    LG
    Spedi

  • Hallo cousine73

    Angst ist ein schlimmer Begleiter in dieser Situation. Er geht immer mit Dir mit und ist da wenn Du ihn eigentlich gar nicht brauchst.........

    Vielleicht hilft Dir diese Zeit jetzt, um ihr auch irgendwie mal im nüchternen Zustand gesagt zu haben, was es für Dich bedeutet, Sie so zu sehen.

    Du hast ihr die Hand gereicht, nehmen muß sie sie nun selbst.

    Auch, wenn es wie eine Art "Abschied" ist, gehe nicht selbst unter, deine, wie hast Du sie genannt, "kleine" Familie braucht auch Dich.

    *** Fühl Dich von mir verstanden und umarmt***

    stoffel

    "Schmetterlinge fliegen hoch, aber auch die müssen ersteinmal laufen lernen"

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