wo bekommen wir Hilfe?

  • Hallo Steffi,

    wie ich Dir ja schon im Vorstellungsbereich geschrieben habe, kannst Du Deinem Mann nicht helfen, wenn er diese Hilfe nicht will!

    Du könntest Dich mal an die Suchtberatungsstelle (gibt es in jeder größeren Stadt) wenden!

    Die können Dir sicher Anlaufstellen nennen, wo Du und auch Dein Mann Hilfe bekommen kann!

    Sonst kann ich nur raten, denke an Dich und an Dein Kind!

    Dein Mann ist erwachsen, also liegt es an ihm, sich Hilfe zu suchen!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo Steffi,

    es klingt vielleicht hart, aber Ihr seid seine Feinde!

    Denn Ihr wollt ihm das nehmen, was ihm am Wichtigsten ist, nämlich den Alkohol!

    Er hat seinen perönlich Tiefpunkt noch nicht erreicht, also ist er auch noch nicht bereit, auf seinen besten Freund zu verzichten!

    Das ist traurig, aber leider die bittere Wahrheit!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo Steffi,

    ich dann Deine Wut sehr gut verstehen!

    Ob Du ihn so einfach rausschmeissen kannst, weiss ich leider nicht!

    Und die Frage ist ja, würde er überhaupt gehen?

    Du kannst Dich ja mal an den sozialen Dienst Eurer Stadt wenden!

    Die können Dir sicher weiterhelfen und Dir sagen, welche Möglichkeiten Du hast!

    Die Polizei wird Dir nur helfen können, wenn häusliche Gewalt im Spiel ist.

    Sonst sind die bei familären Problemen auch machtlos!

    Mein Rat; suche Dir Hilfe von aussen und beende diese Farce!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Hallo Steffi,

    ich denke nicht, dass Du ihm das Kind geben musst!

    Die Besuchsregelung wird von Familiengericht getroffen und ich glaube, solange er trinkt, kann man von einem regelmäßigen Besuchsrecht absehen!

    Aber wende Dich doch mal an das Jugendamt! Sie werden Dir helfen, eine Lösdung zu finden!

    Keine Angst, die Mitarbeiter beim Jugendamt sind besser, als ihr Ruf!

    Sie werden zu Gunsten des Kindes entscheiden!

    Ich drück Dich einmal (virtuell) und wünsche Dir viel Glück für die kommende Zeit!

    Lieben Gruß
    Speedy

  • Servus Lillis Mama,

    nun mal langsam reiten, Cowgirl! So lange Dein Mann nicht trocken ist, kann Dir niemand zumuten Dein Kind in seine Obhut zu geben. Faktisch müsste er es auch erst mal einklagen etc pp.

    Also, Du kannst das recht locker und ruhig angehen.

    Bleiben wir mal beim Thema Wohnung: Mietvertrag läuft auf Dich, sagst Du. Sehr gut. Du kannst also die Wohnung regulär kündigen und mit Deiner Tochter in eine (kleinere) Wohnung ziehen. Was er dann macht ist seine Sache - ob er sich eine eigene Wohnung sucht oder unter die Brücke zieht oder oder oder ...

    Vielleicht entwickelt er ja dadurch seinen persönlichen Tiefpunkt und ist bereit für eine trockenes Leben. Wenn nicht, es ist seine Entscheidung. Nicht Deine.

    LG
    Spedi

  • Hallo Lillis Mama!

    Du kannst an deinem Mann nichts ändern, was er selbst nicht möchte aber du kannst an dir was ändern.
    Dein Mann trinkt weil er trinken muss denn sonst würde er nicht mehr funktionieren. Jetzt kommst du und sagst er solle doch aufhören zu trinken. Das weiß er selber aber ihn macht es wütend, weil du ihm einen Spiegel vorhälst.
    Schon ist Streit vorprogrammiert und er hat einen Grund weiter zu saufen.
    Alkoholismus ist eine Familienkrankheit, denn der eine säuft ihn und der andere hat ihn im Kopf.
    Es dreht sich alles um den Betroffenen und man versucht mit allen mitteln ihn vom saufen wegzubringen. Wer lässt sich schon gerne was wegnehmen.
    Man übernimmt Verantwortung für ihn, und macht dinge die er eigentlich erledigen müsste.
    Man hält alles von ihn fern was ihn belasten könnte. Man nimmt ihn ganz aus der Verantwortung.
    Man bettelt, man droht ihn zu verlassen, man macht alles für ihn, man liebt man verflucht ihn, man hasst ihn usw.
    Man steht dem ganzen hilflos gegenüber und ist genauso gefangen in der Sucht wie der betroffene
    Denn man hält ja nicht ein was man sagt.
    So wäre der Betroffene doch blöd mit dem Saufen aufzuhören, denn er denkt es geht ihm doch gut dabei.
    Man hat als angehöriger keine Chance den Trinkenden von der pulle zu bringen denn das kann er nur selbst.
    Man kommt nur heraus, wenn man an sich was ändert. Übernimm keine Verantwortung mehr für ihn. Mach das was dir gut tut, auch wenn es dir Schwer fällt. Sage ihm, wie weit er bei dir gehen kann. Zeige ihm seine grenzen. Endschuldige sein Verhalten nicht länger. Sage ihm, er könne sich entscheiden zwischen seiner geliebten (Alk ) und dir und deinem Kind. Sage ihm das dir an ihm was liegt, aber ohne Alk. Übernimm für dich und deinem Kind Verantwortung und gehe in eine Beratungsstelle und hole dir dort Informationen. Gehe in eine SHG, dort wirst du erfahren wie man mit einem Alk umgeht.
    Lass los von den Gedanken, ihn helfen zu wollen, denn das verlängert nur euer Leiden.
    Der Alkoholiker kann sich nur selbst helfen, dafür muss er aber erst tief genug in der Sch***se liegen, bis er was unternimmt.

    Lass ihn doch in den glauben, das er sein Kind alle 2 Wochen bekommt, weil das Wunschdenken von ihm ist. Gehe nicht auf seine Drohgebärden ein denn was er dir sagt glaubt er doch selbst nicht. Dir wird erst mal gar nichts passieren, denn du glaubst doch nicht wirklich, dass das Jugendamt den Alkoholkranken die Verantwortung für euer Kind gibt. Genauso wenig würde ich mir an deiner Stelle Gedanken darüber zu machen, das du für ihn aufkommen müsstest. Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Nimm erst mal Abstand von ihm, damit du ein bisschen zur Ruhe kommst.

    Es grüßt dich recht herzlich Heinrich Alk und Co-Alk


    Es (das Loslassen) löst uns nicht von den Menschen,
    um den wir uns Sorgen, sondern von der Qual der
    der Verstrickung.

    Der Mensch muss sich verändern wollen.
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes Wort zuviel und jede Anstrengung vergebens.

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