Die Illusionen und Tücken unseres Suchtgedächtnisses

  • Hallo,

    ich würde gerne dieses Thema aus dem Themenchat hier noch einmal aufgreifen, da ich im Chat das nicht so schnell erklären kann........

    Ich habe im Moment so ein Problem mit den Tücken meines Suchtgedächtnisses......

    Seit Anbeginn der Advents/Weihnachtszeit/Sylvester, befindet sich ja wieder nach meiner Wahrnehmung zumindest, wieder vermehrt Alkohol in den Einkaufswagen im Supermarkt, vor mir an der Kasse z.B.

    Bei Schnaps und Bier passiert bei mir nichts.......beim Anblick von Rotwein und Champus habe ich sofort wieder deren Geschmack im Mund, das geht manchmal soweit, daß mir schlecht wird und ich ganz schnell raus muß,..........ohne meine Einkäufe. :(:twisted:

    Kennt das jemand von Euch auch ?

    Ich hab`s schon versucht mir so zu erklären, daß Weihnachten und Feiertage bei mir früher immer ganz besonders alklastig waren, vielleicht daher.......und vielleicht weil jetzt überall vermehrt der Alk rumsteht......

    ........und weil das Suchtgedächtnis immer auf der Lauer ist ????

    Liebe Grüße, Rose

  • Hallo Rose,

    beim Einkaufen habe ich meine Mitmenschen eher belächelt und bemitleidet, wenn ich die überladenen Transporter sah.

    Aber es stimmt schon, dass über die letzten zwei Wochen meine Gedanken an die "feierlichen" Sauftage zurückgingen.

    Aber die Erinnerung mit der Gegenwart zu vergleichen, das in diesem Jahr Erreichte zu bilanzieren (Wohnungs- und Arbeitsplatzwechsel, KOMMALINE) und meine Pläne für das nächste Jahr haben nie sowas wie Saufdruck augelöst. Dabei hilft mir auch mein tägliches Tagebuch.

    Ich bin zufrieden, so wie´s ist- trocken und wachsam.

    LG kommal

    unterwegs...

  • Hallo kommal,

    Zitat

    nie sowas wie Saufdruck augelöst.

    Nee, da haste mich vielleicht ein bischen falsch verstanden, ich habe keinen Saufdruck dadurch im Gegenteil, mir wird dann nur übel wenn mir das "Zeugs" zu nahe kommt und ich merke dann auch das ich aggressiv werde..........

    Na ja, das ist wohl mein persönliches Problem zwischen Nähe und Distanz, oftmals kommt "es" mir eben zu nahe, da fehlt wohl doch noch eine Menge geistige Loslösung und Distanz !

    Liebe Grüße, Rose

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