Beiträge von mexico

    Vielleicht war es in meinem Fall auch eher ein Eimer mit Abflussloch ;-).

    ich sehe auch, dass das Eimerbeispiel hinkt....ein Alkoholicker läßt es so lange überlaufen, bis er im wahrsten Sinne darin ersäuft....und der/die Co, ist ständig wieder am aufwischen

    sich Hilfe zu holen ist schon der beste Weg

    Lieben Gruß

    mexico

    ich glaube, das Leben ist einfach nicht so logisch....so mit ignorierten Ausgangspunkten

    der Mensch neigt dazu, immer 5 nach 12 zu reagieren....heißt aber im Umkehrschluss....5 nach 12 ist die neue 12....es dauert alles so lange wie es dauert.....bis zu dem Punkt wo es halt nicht mehr geht.....man muss eben so oder so oft hintergangen gedemütigt usw sein...bis man reagiert....und das ist auch alles so kompliziert....da spielt Liebe (auch zu seinen Kindern) mit...Vernunft Hoffnung, Unwissenheit...man lebt sein Leben ja auch (aus meiner Sicht) das erste mal....woher soll man wissen wann und wie man reagieren soll...und dann noch die vielen Gefühle....wenn man dann wirklich nicht mehr weiter weiß, reagiert man halt...zB hier im Forum nachferagen, sich Hilfe suchen...Probleme die man schon so lange hat auch auszusprechen....und herrausfinden, dass man sein Leben beeinflussen kann....der Topf läuft halt erst über....wenn er wirklich voll ist....

    Lieben Gruß

    mexico

    bei mir war es so, dass die Rückfälle erst dazu gehörten, als ich den Entschluß gefasst hatte wirklich aufzuhören....also wo ich mich auf den Weg begeben habe, wirklich damit aufzuhören....davor waren es Versuche zu beweisen (auch mir) noch nicht davon abhängig zu sein....bzw eine gewisse Zeit nicht trinken zu können bzw es zu kontrollieren....um nicht dazu zu gehören....also erst als ich die Einsicht hatte, wirklich ein Alkoholicker zu sein....und das nicht als negativ gemeint....

    dann hat es 2 Jahre gedauert....auch mit Rückfällen, bis ich entlich trocken war....aber das waren halt andere Rückfälle....welche, die ich brauchte um rauszufinden, mein Leben ohne Alkohol leben zu können und wo die Gefahren bei mir sind.....und ich befinde mich immernoch auf dem Weg...aber nun schon seit 13 Jahren ohne Rückfall

    Gedanken....

    ich bin sehr froh, dass es meine Frau so lange ausgehalten hat....ich bin trocken geworden....und das war schon ganzschön anstrengend für meine Familie....und dann dachten wir, jetzt ist alles wieder gut und alles ist gelöst....

    die Beziehung war schon viel besser als in der nassen Zeit....aber es ging auch was verloren....Vertrasuen, Sicherheit...und es gab so viele Kränkungen, Verheimlichungen und Lügen in der Beziehung.....das geht einfach nicht weg....so die über Jahre angesammelte Wut und Angst verschwindet nicht einfach....dann kam doch die Trennung....es ist einfach zu viel passiert....und diese Beziehung musste beendet werden.....zZ beginnen wir eine neue Beziehung....ist noch eine Fernbeziehung...und es fühlt sich sehr gut an....ist schon spannend mit jemandem eine Beziehung zu beginnen, den man schon so lange und gut kennt...und auch wieder herrausfindet, was man an dem Anderen liebt....ich glaube es wäre nicht entstanden, wenn wir die alte Beziehung nicht abgebrochen hätten...

    also ist aus meiner Sicht die Trernnung, eine Möglichkeit, wieder zusammen zu finden möglich...

    aber durch die Geduld meiner Frau habe ich nicht die Kinder verloren....da bin ich wirklich dankbar für

    Liebven Gruß

    mexico

    hallo Carl Friedrich

    ich habe mir etzt alle 5 Dokus nacheinander angehört....hat mich wieder ein wenig in die Realität gebracht....so wie,,, alles nochmal neu und kurz erklärt....und gemerkt manchmal schreibe ich auch totalen Quatsch

    Danke

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo und willkommen

    ich bin Alkoholicker

    der Gedanke, auf den Alkohol zu verzichten, war für mich undenkbar....und das hatte nix mit Logik zu tun....ich war da so festgefahren, dass ich selbst bereit war, auf meine Famielie mit Kindern zu verlieren....es ist so schwer die Entscheidung zu treffen damit aufzuhören....und nach der Entscheidung, hat es auch noch 2 Jahre....mit Rückfällen usw, gedauert, bis ich das Zeug wirklich los war...das ist nicht nur deine Freundin, sondern auch die Sucht die da schreibt oder spricht ....ich bin der Meinung, reden im nüchternen Zustand kann schon hilfreich sein...(auch für dich) und jetzt nicht vorsichtig oder Therapeutisch, was man irgendwo gelesen hat....sondern wirklich ehrlich....und du solltest auch für dich rausfinden ob du das wirklich willst und/oder schaffst....die Gefahr einer Co-Abhängigkeit ist immer da....sie kommt da wahrscheinlich nur mit professioneller Hilfe raus...wenn überhaupt...gib die Verantwortung ab...ich würde von ihr verlangen, sich Hilfe zu suchen...alleine wird es schwer ....ich weiß garnicht, ob das überhaupt funktioniert....

    irgendwie musst du ja reagieren

    wenn das Gespräch negativ ausgeht, weißt du wenigstens Bescheid und steckst nicht in dieser unangenehmen Situation fest...

    jeder muss halt irgendwie seinen eigenen Weg rausfinden und gehen

    ich wünsche dir viel Kraft

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo und willkommen

    also es gibt da schon Möglichkeiten...ist aber nicht fair.... Andere warten ja auch auf einen Platz

    ruf einfach tgl. an...nerven hilft manchmal...du lömmtest auch schon eine Facharzteinweisung besorgen und das bei deinen Anrufen erwähnen (hilft manchmal

    kannst dich ja so innerlich vom Alkohol verabschieden und auf einen baldigen Termin hoffen

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo crissi44 und willkommen

    ich kenne auch solche Träume....vorallem wenn es mir schlecht geht....sind aber inzwischen sehr selten geworden....im entferntesten hat das bestimmt mit der Depression zu tun....so als Lösungsangebot.....das mit der Sucht hört ja nicht auf,,,,wenn ich angst habe. dass sich der Alkohol wieder einmischt, lese und schreibe ich in diesem Forum....das gibt mir Sicherheit und da kenn ich mich auch aus....und ich kann mein Leben wieder vom Alkoholismus trennen

    Lieben Gruß

    mexico

    Gedanken

    ich bin ein zufriedener trockener Alkoholiker.....aber bin ich nur zufrieden, weil ich das Leben jetzt ohne Alkohol schaffe....ich habe einfach Angst davor mein Leben geschafft zu haben....kann ja sein man hat nur dieses Eine....das hat jetzt auch nix mit Rückfallideen zu tun....da bin ich schon lange drüber weg....ich weiß, dass ich immer ein Alkoholicker sein werde dh. Alkohol geht bei mir nicht....und das Suchtgedächnis erinnert mich ja auch nur daran....hallo ...wenn es dir so oder so geht.....ich würde mich anbieten als Lösung...aber als Lösung für was....solange das Suchtgedächnis noch anspringt, stimmt doch was nicht....und einfach "so ist das eben" ....ich weiß nicht...

    warum ich das jetzt schreibe, weiß ich auch nicht genau...ist wahrscheinlich auch egal.....

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo und willkommen

    also die Leberwerte erholen sich meistens nach ein paar Monaten....aber eigentlich hat dein Arzt ja Recht....hat es nicht sehr gut rübergebracht...und er wird die Lösung deines Problems und nicht dich als dumm bezeichnen wollen...das mit dem schlechten Gewissen kenn ich....bringt aber wenig...also nach vorne schauen...die Anmeldung hier war schon mal ein guter Anfang....bleib am Ball

    frohe Weihnachten

    Lieben Gruß

    mexico

    hmmm

    da fällt mir dann auch nix mehr ein....oder doch auf beginnende Entzugzerscheinungen warten, dass er freiwillig ins KH geht...so lange wie er noch seine Sinne beisammen hat wird es sehr schwer ihn da hin zubekommen....und ihn einfach alleine lassen, ist glaube ich auch schwer....weil, wenn du den Krankenwagen holst und er geht nicht mit, kannst du auch nichts machen....aber ein Versuch wäre es vielleicht wert

    Lieben Gruß

    mexico

    Hallo Wollwolke,

    das ist wirklich eine doofe Situation in der du dich da gerade befindest....einen kalten Entzug überlebt er vielleicht nicht....du kannst ja schummeln ...so wie...heute kaufe ich dir deinen Alkohol nochmal, wenn du dann morgen dafür in die Klinik gehst....ist ein Versuch...ist jetzt nicht professionell...aber in deine Situation möchte keiner stecken

    ich wünsche dir viel Kraft

    Lieben Gruß

    mexico

    oh....

    mit solchen Reaktionen hatte ich nicht gerechnet...

    dann kann man ja den Zweig Psychotherapie abschaffen...einfach nur nach vorne schauen und nicht in der Vergangenheit rumkramen...oder Gründe suchen.....es geht meiner Meinung auch nicht um die Gründe, wehalb man nun gerade Alkohol getrunken hat.....alkohol wurde nur als Weg benutzt... hätte auch sein können, man bekommt eine Essstörung oder rutscht in eine Depressiuon.....oft hat es auch mit Posttraumatischen Belastungsstörungen aus der Kindheit zu tun.....und da wird oft die Sucht als Mittel und Weg benutzt.....ist so als würde man einem Essgestörten nur sagen....einfach weniger (oder mehr) essen und schon ist es vorbei....oder bei einem Depressiven....einfach nur nach vorne schauen....oder sei doch einfach lustig usw

    ich kann nur jedem raten, sich mit seiner Vergangenheit, psychotherapeutisch auseinander zu setzen....mir hat es sehr geholfen

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Confuzius

    es geht nicht um den Wunsch frei Alkohol trinken zu können....ich bin gerade in Therapie und entdecke/bearbeite meine Macken und Ängste usw...es geht nur um die Befreiung dieser....dann überlebt sich der Alkohol von selbst....also die komplette freiheit ohne Alkohol....(also die Freiheit kann auch bedeuten, nicht alles so ernst zu nehmen)...ich bin übrings auch froh dem Alkohol verfallen gewesen zu sein....hat mich dazu gebracht, mich um mich zu kümmern und mein Leben klarer mitzubekommen.... ich will aus dem Aushalten und Tag für Tag raus....

    Alkohol kommt bei mir nicht mehr in Frage

    Lieben Gruß

    mexico

    ich weiß nur, dass man sich um seine Sucht kümmern sollte....verstehen, erkennen....ich glaube daran, dass es nicht nur ein lebenslanges Aushalten sein muss...sich damit abfinden, dass es eben einfach so ist....ich will so frei sein, wie die Menschen ohne Sucht (nicht wie alle)....ich meine die Leute, die nicht lustiger sein müssen, oder nicht diese Unsicherheiten haben....es entsteht auch mit der Zeit. wenn man dann doch schon eine Weile trocken ist....aber halt immer im Hinterkopf aufzupassen, nicht in irgendwelche Fallen zu tappen....ich finde, mann solte sich seinen Macken, Ängsten usw aus der Vergangenheit stellen, woraus dann die Sucht als Weg entstanden ist...das was ich mein ganzes Leben mit mir rumgeschleppt habe....kann ja sein, dass sich dann auch die Sucht auflöst...also wenn man so zufrieden ist, dass man darüber garnicht mehr nachdenken muss, einen anderen Zustand zu suchen....und das Wort Sucht, kommt von Suchen....was ist wenn man es ohne Suchtmittel findet

    ich hoffe ja im inneren, dass Sucht doch heilbar ist....

    Lieben Gruß

    mexico

    ich glaube, in die Sucht zu geraten, ist ziemlich einfach...da gibt es auch viele Gründe, meistens aus der Kindheit....das was ich da erlebt habe, war vielleicht ohne Alkohol für ein Kind nicht aushaltbar....war irgendwie ein Weg mit dem ganzen umzugehen....dann wurde es bei mir so ein Selbstläufer, immer daran festzuhalten was funktioniert hat....im erwachsenen Alter (viel später) wurde mir erklärt und klar, dass ich den Alkohol als Schutz nicht mehr brauche, da ich jetzt in der Lage bin, mich selbst zu beschützen....diese Erkäntnis hat bei mir sehr lange gedauert...der Alkohol, hat eine ganz andere Rolle angenommen...Altagssorgen wegzutrinken oder den Zustand in dem ich mich befinde, zu verbessern...bzw mich zu betäuben um in einer Glücksblase zu leben...und diese Glücksblase hatte am Anfang einen ziemlich starken Soog,,,bis heute manschmal, wenn ich denke, alles bricht über mir zusammen....inzwischen habe ich mitbekommen, dass es eben nur ein Selbstbetrug war...aber die Gefahr des Rückfalles ist immer gegeben

    Liebebn Gruß

    mexico