Schnatter, schnatter hurra..... es ist etwas kühl hier ohne Heizmöglichkeit. Ich hoffe am folgenden Montag den Schornsteinfeger überzeugen zu können hier einen Holzofen/Kaminofen stellen zu dürfen und bis dahin muss ich schnattern.
Meine Bedarfsschränke geben langsam auf und brechen zusammen, Zeit also, dass die Möbel kommen... sind zwar für diese Woche avisiert, aber da könnte natürlich eine verspätete Fertigstellung einen Strich durch die Rechnung machen.
Ansonsten komme ich gut mit mir klar, merke aber, jede Information die noch ankommt (Handy ließ mich kalt, diese Anrufsversuche war ich ja gewöhnt und habe nicht reagiert) werfen mich zurück und bringen mich wieder etwas weg von mir.
Nachdem aber wohl bald alle Spielarten ausgespielt sind dürfte es bei mir dann auch irgendwann mal aufwärts gehen. Ich nehme wieder ganz zaghaft am gesellschaftlichen Leben teil und sitze abends öfters mal mit dem Nachbarn zusammen.
Bewältigungsphase halt
es läuft noch nicht so wie es schön wäre, aber das ist halt so.
Zwar hatte ich bereits im Juli auf der Bank die Papiere vorbereitet, aber nachdem nun die Umschreibung in die Wege geleitet worden war stellt die Bank fest - upsala - das geht gar nicht bei nicht verheirateten. Hmmm, komisch, vor 8 Jahren ging es noch
da wurde es nämlich auch namentlich umgeschrieben. Nun gut, dann gibt es eben doch Formalitäten, wobei mein Part relativ klein ist und auf dem Schriftweg erledigt werden kann.
Ob eine weitere Anlieferung erfolgt weiß ich nicht. Nachdem ich nicht auf Anrufe reagiere kam eine Mail ich solle bis 30.9 meinen Müll (mit drei Ausrufezeichen) abholen und meine Sachen, ich solle Leute mitnehmen und ihn informieren damit er da sei. Na, ich glaube mal, dass ich lieber auf meine Sachen und natürlich auch den Müll
gerne verzichte. Sind zwar Fotoalben, aber ich will kein Gegenübertreten, das tut mir nicht gut.
Wer weiß, vielleicht geht das später mal - in ein paar Monaten oder so, ich denke nämlich dass er seine Kündigungsfrist einhalten muss weil am Haus ja Bauarbeiten sind und es so kaum zu vermieten ist. Und wenn nicht, dann sind diese Dinge halt weg, weniger schlimm als ein erneuter Gang in dieses Haus und ein Wiedersehen.
So einen kleinen Kloß gab die Vorstellung schon, dass er dann ganz weg ist. Es kam aber dann auch gleich der Gedanke "nun gut, dann kannst Du ja zu dem Supermarkt wieder fahren, weil er Dir da nicht begegnet. Ist zwar Fremdbestimmung, aber ich denke, wenn er mir als Suchtmittel fernbleibt ist es nur gut für mich.
Lieben Gruß von Dagmar