Tockenes Resümee eines Co's

  • Ja, liebe Caro,
    die Lebensqualität hier im Grünen ist eine ganz andere. Zuvor das Haus war so etwas von "energietötend" dass nicht nur ich müde wurde, wenn ich in das Haus kam sondern auch meine Shiatsu-Therapeutin echt Probleme hatte in dem Haus Anwendungen zu machen.

    Egal, was man von Energie ect. hält, aber überall rund ums Haus nur Beton. Das was mal Terasse war nun nur noch Stützmauern rund ums Haus. Schlimmer ist es in Stammheim auch nicht. Denn da sieht man Grün zwischen den Umzäunungen ;)

    Schon alleine der Punkt läßt die Psyche gesunden. Meine Wohn-/Arbeitsebene ist nun so gestaltet, dass sie effektiv ist und nicht mehr wahllose Gänge durch ein Riesenhaus. Alles helle Möbel, wie ich es nunmal liebe. Oft sind sie sehr alt, aber hell.

    Das glaube ich auch, dass ich das verstecken irgendwann "vergesse". Derzeit ist ja alles noch frisch und keine Ruhe eingekehrt. Die Anlieferung gestern hat natürlich die bis dato eingekehrte Ruhe etwas gekippt. Aber irgendwann einmal ist wohl alles angeliefert oder genug gedroht, so dass wieder erneut Gras darüber wachsen kann.

    So als kleine Stütze für mich habe ich deshalb ein spezielles Gras eingepflanzt, welches auch als Hängebambus verkauft wird, obwohl es "nur" ein Golfrasen ist "Green Twist" oder "Flechtstraußengras" heißt das Gute. Wächst bei mir in einer Korbampel in der die Katzen liegen. Die Stellen, die schon durchgelegen sind haben gestern neue Samen bekommen, wurden heute begossen und eventuell wächst da auch in drei, vier Wochen Gras drüber ;)

    Ich bin schon froh, dass es mir an sonnigen Tagen gut geht und an diesen die Kreativität zurückkehrt. An den grauen klappt das noch nicht so ganz, aber nach 1 kommt 2 - und dann lassen wir mal 3 Gerade sein ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo Ihr Lieben,
    ich habe gestern einen sehr kreativen Tag gehabt und eine Apothekerkömmödchen selber zusammengeschraubt (ich habe mir ja nun einen Aku-Schrauber zugelegt, weil "selbst ist die Frau" ;-). Das erste Modell dieser Kommode, da hatte ich Probleme mit den Schlössern und ein Freund half. Gestern, jippieh, habe ich das zweite alleine geschafft und heute abend (nach Friseur, Farbe und Schnitt) geht es ans Einölen des Kieferkommödchens.

    Nach dem stundenlangen Schrauben habe ich mir einen Backcamembert und ein langes Bad gegönnt. So, zufrieden mit mir und stolz auf mich (mit der Planung heute morgen einen Angebotsgefrierschrank zu kaufen) konnte der Abend kommen.

    Der Abend an dem sich zeigte, wie schnell ich mich verrechnen kann, wenn ich meine, einen Alkoholiker Berechnen zu können ;) In dem vermeintlichen Wissen er ruft Mittwochs eh nicht an und wirft mir nichts vor die Türe, habe ich mich verrechnet - zufällig war er mal nicht bei seiner Freundin sondern zuhause und rief hier an.

    Gestärkt und stolz ging ich ans Handy, der Anfang des Gespräches war (s)ein Versuch der Noramlität bzgl. des Mietkontos. Unüberhörbar waren die Promille im Blut.

    Während er nicht einmal mehr die Kontonummer weiß und die Kontoauszüge direkt vor der Nase nicht sehen kann oder sehen will schraube ich also meine Kommode selber zusammen. Während er wieder im Laufe des Telefonates zu Drohungen überging war ich stolz auf meine "Baukunst". Ich habe das Telefonat ohne Gruß beendet als die Drohungen begannen. Er regte sich auf, dass ich ihn als Alkoholiker bezeichnete. Da musste ich leider sagen, in meinen Augen wäre er ein narzistischer Alkoholiker, der ebenfalls sexsüchtig sei. Damit habe ich dann das Telefonat beendet, da wieder "dann ist 8er-Bahn" kam. Sein Drohsatz, den ich so liebe :)

    Genau diese Gegensätze sind es, die mich spüren lassen, wie ich jetzt mein Leben in meinen Händen habe und wie anders dieses Leben ist, als das zuvor gemeinsame. Während bei mir der Aufbau beginnt und ich beginne mich zu festigen, so hängt er in Kontaktversuchen oder Groll zurück. Während ich hier beginne alles zu sortieren und mich wieder bewerbe wie der Weltmeister findet er nicht einmal die Kontonummer des von ihm ursprünglich eröffneten Kontos. Diese Welten, die so anders sind, diese Welten haben uns getrennt. Der Alkohol ist nur ein Stück davon ...

    Mensch Ihr, ich hatte echt gedacht so aus Trotz reißt er sich zusammen und beweist sich und dem Umfeld wie gut er alles im Griff hat. Ich war echt der Meinung, er renoviert das Haus und zeigt sich aus der Strahlemann-Position. Ich dachte, nun würde er wenigstens für eine gewisse Zeit, sich und seine neue Beziehung leben und dafür versuchen stabile Grundlagen zu legen. Aber eventuell habe ich mich auch hier verrechnet.

    Ich kann nicht einmal sagen, was ich nach bzw. während dem Telefonat empfand. Es war kein Mitleid, es war kein Verlustgefühl, keine Trauer sondern irgendwie ein Gefühl wie "alles unverändert, aber du musst es nicht mehr beobachten und keine Auswirkungen tragen."

    Heute morgen habe ich dann den Gefrierschrank erstanden und mich mal wieder "verrechnet". Die Unbekannte war nämlich die Verpackung, so nämlich passte das Gerät nicht in mein Vehikel.

    Aber, wie gesagt, mittlerweile ist je angesagt "selbst ist die Frau": die Verpackung im Laden entsorgt, den Vordersitz auf Liegeposition und mit viel Krechz, Ächz, Stöhn das Gerät auf den Beifahrersitz manövriert. Zugegeben, die Fahrt war nicht das Non-Plus-Ultra, aber er steht nun in meiner Küche :) Wieder etwas geschafft - ohne jemanden, von dem ich meinte es geht "ohne" nicht.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Nein Amy,
    die Sachen sind noch nicht da.

    Beim Telefonat am Mittwoch ging es auch darum. Er meinte ich solle doch einfach mal ins Haus kommen und sehen was da noch wäre. Als ich dann sage "Ich möchte Dich nicht mehr sehen" kam erst die Frage ob er mir ein Sicherheitsteam engagieren wollte und es ging dann wieder in die Droh-/Schimpfrichtung. Ich konnte dann nur sagen: "Mach was Du für richtig hältst, Du hast Dich die letzten Jahre nicht dafür interessiert was ich will, ich werde mit jeder Deiner Entscheidungen oder Anlieferungen fertig.

    Eben war er wohl bei der Bank und hat zumindest mal das erledigt.

    Gestern war Ruhe und heute - wenn ich mich nicht wieder verrechne ;) dürfte er wieder übers Wochenende weg sein und erst am Montag wieder da sein. Vielleicht ein ruhiges Wochenende ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo Dagmar!

    Ich wollte mich nur endlich wieder einmal bei Dir melden. Und sagen, wie sehr ich mich freue bei Dir zu lesen, wie Du Dich einrichtest, wie gut Dir Dein neues Zuhause tut, wie prima Du Dein Leben (inkl sperrige Gefrierschränke! ;)) in den Griff kriegst und alles. Hoffentlich rundet bald defintitves Von-ihm-in-Ruhe-gelassen-werden das Bild ab! Ich wünsch es Dir sehr!

    Herzliche Grüsse,

    c.

  • Guten Morgen Dagmar,

    es ist wirklich toll, was du in den letzten Wochen auf den Weg gebracht hast. Die Erfahrungen, dass wir unsere Stärke und Energie nicht verloren haben, sondern für UNS einsetzen können, macht zufrieden, habe ich gelernt. Es ist schön zu lesen, wie du vorwärts gehst. Irgendwann werden dann auch sicherlich Postings auftauchen, in denen du nicht mehr von deinem Ex erzählen musst, sondern ganz bei dir bleiben kannst.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Ja, liebe Ette,
    noch bin ich sehr am be- und verarbeiten und noch muss ich mich immer wieder zwingen zu mir selber zurück zu kehren. Es gelingt nicht immer und es ist noch ein harter Weg, der vor mir steht.

    Das schlimme ist für mich persönlich: je mehr Abstand ich selber gewinne und je neutraler ich die Situation betrachten kann, desto schlimmer wird das, was das Resultat (S)eines Lebens geworden ist. Ich beginne zu erkennen, in welche Gefahren ich mich begeben habe und dass der Zeitpunkt meines Gehens noch lange nicht der Punkt war, wo meine Belastungen geendet hätten (wäre ich nicht gegangen).

    Es ist so erschreckend zu erfahren, welche Spiele ich mitspielte als Co von Narzissmus und Alkoholismus. Und noch schlimmer zu erkennen, dass dieser Hoffnungsgedanke (den ich lange Zeit hegte) so was von irrational war, dass er eigentlich noch nicht einmal hätte ausgesprochen werden dürfen.

    Gerade das mit der Stärke, Kraft und Energie, die in uns wohnt und die uns gehört und die wir positiv für uns nutzen können hat mich nahezu wahnisnnig gemacht verpuffen zu lassen bzw. für Traurigkeit einzusetzen.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Liebe Dagmar, auch ich empfinde Dich als weicher...das gefällt mir sehr gut. Du bist deinen Weg in meinen Augen sehr gerade gegangen. Wußtest Irgendwie genau wohin und wie. Sowas macht mir eher Angst bei anderen, weil ich mich schnell überrrumpelt fühle von sowas, auf der anderen Seite habe ich aber auch sehr viel Respekt davor...denn ich verzettel mich oft.
    Jetzt wo Du diesen straffen Weg gegangen bist kannst Du wieder Luft holen...und in Dir ankommen und weich werden. Weiblich werden. Gefühlvoll...das ist echt sehr schön...Mach weiter so, meine liebe Dagmar, bist ne tolle...Du gehts Deinen Weg...Grüße auch an die Viecher...meine Schlafen grad...süß wie immer.

    Tschüssi Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Dank Euch schön, für die Komplimente.

    Ich denke auch dass die absolute Trauer und Schwäche, der totale Zusammenbruch einfach, zum Neuaufbau geführt hat. Vermutlich ist genau das der Punkt durch die kleinen Schritte vorwärts für die ich alle Kraft brauchte wurde ich stärker und konnte dadurch auch wieder weicher, verständiger und verzeihender werden. Letzteres auch mir gegenüber und somit wieder einen Schritt in die Richtung mich so anzunehmen wie ich eben bin - mit Ecken und Kanten.

    Während ich früher manch ein Ding verzwingen wollte, (bspw. die Möbel, die noch nicht da sind, der Ofen der noch fehlt ect.) so bin ich nun zwar aktiv aber versuche nicht mehr mit Gewalt etwas zu erreichen. Ein gewisses Gottvertrauen, welches ich in 48 Jahren nicht hatte, stellt sich ein.

    Auch ich verzettle mich oft, baue Umwege ein, aber diese waren dann wohl einfach nötig. Die eine oder andere Ampel steht bei mir halt noch auf Rot bevor ich weiterfahre in die Phase, in der alles im grünen Bereich ist.

    Ja Karotti, der Weg ging schon recht grade - aber definitiv weil es ums Überleben ging, ich war am Tiefpunkt angekommen! Mehr wäre nicht mehr gegangen - so wie bei jedem Süchtigen halt - entweder Tod oder Leben.

    Weil ichh alles verloren hatte musste ich mich wiederfinden - und zwar alleine, ohne Fremdbeeinflussung und ohne Anpassung an jemanden, dem ich gefallen möchte. Zwangsläufig kommt man/frau da wieder bei sich selber an.

    Ich bin dermaßen glücklich, dass ich kein Problem mit dem Alleinsein habe, dass ich mich kreativ beschäftigen kann und mich freue alles wieder selbst in die Hand zu nehmen. Viele Dinge, die ich auch der Bequemlichkeit halber abgegeben hatte. Jetzt kriegt mein Auto von mir Öl und ich schleppe selber den Gefrierschrank ... Und es tut gut !

    Meine Rasselbande schlummert auch, die Streuner hatten sich überlegt raus zu gehen, aber der Regen lädt sie wohl nicht sehr ein.

    lieben Gruß von Dagmar

  • Schnatter, schnatter hurra..... es ist etwas kühl hier ohne Heizmöglichkeit. Ich hoffe am folgenden Montag den Schornsteinfeger überzeugen zu können hier einen Holzofen/Kaminofen stellen zu dürfen und bis dahin muss ich schnattern.

    Meine Bedarfsschränke geben langsam auf und brechen zusammen, Zeit also, dass die Möbel kommen... sind zwar für diese Woche avisiert, aber da könnte natürlich eine verspätete Fertigstellung einen Strich durch die Rechnung machen.

    Ansonsten komme ich gut mit mir klar, merke aber, jede Information die noch ankommt (Handy ließ mich kalt, diese Anrufsversuche war ich ja gewöhnt und habe nicht reagiert) werfen mich zurück und bringen mich wieder etwas weg von mir.

    Nachdem aber wohl bald alle Spielarten ausgespielt sind dürfte es bei mir dann auch irgendwann mal aufwärts gehen. Ich nehme wieder ganz zaghaft am gesellschaftlichen Leben teil und sitze abends öfters mal mit dem Nachbarn zusammen.

    Bewältigungsphase halt ;) es läuft noch nicht so wie es schön wäre, aber das ist halt so.

    Zwar hatte ich bereits im Juli auf der Bank die Papiere vorbereitet, aber nachdem nun die Umschreibung in die Wege geleitet worden war stellt die Bank fest - upsala - das geht gar nicht bei nicht verheirateten. Hmmm, komisch, vor 8 Jahren ging es noch ;) da wurde es nämlich auch namentlich umgeschrieben. Nun gut, dann gibt es eben doch Formalitäten, wobei mein Part relativ klein ist und auf dem Schriftweg erledigt werden kann.

    Ob eine weitere Anlieferung erfolgt weiß ich nicht. Nachdem ich nicht auf Anrufe reagiere kam eine Mail ich solle bis 30.9 meinen Müll (mit drei Ausrufezeichen) abholen und meine Sachen, ich solle Leute mitnehmen und ihn informieren damit er da sei. Na, ich glaube mal, dass ich lieber auf meine Sachen und natürlich auch den Müll :) gerne verzichte. Sind zwar Fotoalben, aber ich will kein Gegenübertreten, das tut mir nicht gut.

    Wer weiß, vielleicht geht das später mal - in ein paar Monaten oder so, ich denke nämlich dass er seine Kündigungsfrist einhalten muss weil am Haus ja Bauarbeiten sind und es so kaum zu vermieten ist. Und wenn nicht, dann sind diese Dinge halt weg, weniger schlimm als ein erneuter Gang in dieses Haus und ein Wiedersehen.

    So einen kleinen Kloß gab die Vorstellung schon, dass er dann ganz weg ist. Es kam aber dann auch gleich der Gedanke "nun gut, dann kannst Du ja zu dem Supermarkt wieder fahren, weil er Dir da nicht begegnet. Ist zwar Fremdbestimmung, aber ich denke, wenn er mir als Suchtmittel fernbleibt ist es nur gut für mich.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Relativ unbewußt habe ich gerade festgestellt (ich hatte meinen Nachbarn chauffiert) dass je mehr neue Aktionen und neue Menschen in mein Leben "verirren" desto mehr lande ich bei mir selber.

    Dinge und Menschen, die jetzt neu in mein Leben kommen und nichts mit der Vergangenheit zu tun haben. Es entsteht jetzt langsam ein Ablauf/gesellschaftliches miteinander welches von vorneherein nur zwischen mir und den betreffenden Menschen stattfindet. Somit etwas "neues".

    Mein neuer Nachbar ist ein recht kreativer Mensch und zaubert ständig irgendwelche netten Überraschungen aus dem Hut. Heute ein paar Ölbilder, morgen einige Glassteine und gestern abend bimmelte es, zwei Gläser wurden mir entgegengestreckt mit der Bitte diese zu spülen, der Wein stünde dann "hinten".

    Nun, eigentlich mag ich keinen Wein, aber ich dachte nun gut testen wir mal, damit wir überhaupt wissen, wovon wir reden und lassen den Abend gemütlich ausschwenken. Ganz ohne alte Erinnerungen oder Melancholie .... sofern möglich ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Der gestrige Abend hat ebenso genial geendet wie der heutige Tag angefangen hat.

    Gestern wurde der gute alte Beistellherd, der für eine Holzbefeuerung in der Küche sorgen soll aufgestellt, wenigstens provisorisch - funktioniert und gab schön warm.

    Ich war fit bis 23.00 Uhr, was ich schon lange nicht mehr kannte weil ich vorher schlapp machte - einfach körperlich fertig war. Ich habe mir jedoch etwas harmloses aufbauendes als Kur gekauft, was mir von Bekannten empfohlen wurde wenn man schlapp ist. Da es mehrere verschiedene Leute gut finden, die sich nicht kennen probiere ich es mal mich so körperlich aufzubauen.

    Dann kam eine Riesenladung Katzenfutter von einer Tierarztpraxis die mich unterstützt bei meiner Streuneraufpeppelung :) Wahnsinn - so viel tolles Futter für meine Rasselband :) Da muss ich mir doch gleich mal ein spätes Frühstück gönnen, denn diese Zeit habe ich mir noch nicht genommen vor lauter Futter ein- und umräumen, Aschee aus dem Ofen tun und und und.

    Als nächstes muss ich mich um meine Schlafzimmer-Baustelle kümmern, für die ja eigentlich diese Woche die Möbel kommen sollten.... sollten ... nun ja, hoffentlich....

    Ich habe nämlich überlegt, wie das neue Bett stehen soll und habe mal versucht nach Feng Shui Basis zu planen. Sicher ist sicher und somit habe ich das Gästebett auf alle erdenklichen Möglichkeiten gestellt und "probe geschlafen" Nach jetzigen Erfahrungen ist das angenehmste Schlafen tatsächlich wie diese Richtlinien. Nun, falsch machen kann ich nichts.

    Schöner Tagesanfang,

    in diesem Sinne,
    lieben Gruß von Dagmar

  • :D es ist so schön, Dich zu lesen....wie Du jetzt lebst, herrlich!!!

    Ich bin im März übersiedelt und in dem Raum, der eigentlich mein Wohn-Schlafzimmer sein soll, steht ein Riesenbett (hab` ich geschenkt bekommen) und .... ich hab` keinen Schrank, meine Wäsche ist in einem Korb, es stehen noch 5 Kartons mit Büchern rum.... und das Gesamtbild "jetzt" weicht extremst vom Gesamtbild "hätte ich gerne" ab. Also: In meinem Kopf habe ich ein perfektes Zimmer, in der Realität schaut`s anders aus (aus Mangel an Kleingeld).

    Ich bewundere es an Dir, dass Du *ratz-fatz* alles so gestaltest, wie Du es möchtest. Super!!!

    Viele liebe Grüße,
    Ingrid :D

  • Hey Ingrid,
    Ratz fatz gestalten :) HAha schön wäre es - auch bei mir gibt es keinen Kleiderschrank, zwei provisorische Kleiderstangen, eine davon musst eich entsorgen weil sie immer wieder zu Boden ging.

    Nee Du, mir geht es ähnlich caotisch wie Dir, demnächst kommen ein paar neue Stücke, aber im Wohnzimmer sind eigentlich noch Kinderzimmermöbel. Aber das ist "wurscht" meins, hell und viele Pflanzen und irgendwann vielleicht einmal vollständig.

    Jetzt gerade teste ich den Uralt-Ofen aus. Die Temperatur zum Brot backen und zum Kochen kriege ich schon mal. Nun muss ich mal versuchen vom Hersteller Bleche oder Gitter zu erhalten, weil die leider nicht mehr in dem Ofen sind. Bzw. mir zu überlegen, ob das vielleicht mit einem Backstein als Aufstellfläche für die Brotform funktionieren könnte.

    Mal sehen, ob ich morgen fit bin und eine entsprechende Brot backen kann.

    lieben Gruß von Dagmar

  • Zitat von dagmar007

    Hey Ingrid,
    Ratz fatz gestalten :) HAha schön wäre es - auch bei mir gibt es keinen Kleiderschrank, zwei provisorische Kleiderstangen, eine davon musst eich entsorgen weil sie immer wieder zu Boden ging.

    Nee Du, mir geht es ähnlich caotisch wie Dir, demnächst kommen ein paar neue Stücke, aber im Wohnzimmer sind eigentlich noch Kinderzimmermöbel. Aber das ist "wurscht" meins, hell und viele Pflanzen und irgendwann vielleicht einmal vollständig.

    Jetzt gerade teste ich den Uralt-Ofen aus. Die Temperatur zum Brot backen und zum Kochen kriege ich schon mal. Nun muss ich mal versuchen vom Hersteller Bleche oder Gitter zu erhalten, weil die leider nicht mehr in dem Ofen sind. Bzw. mir zu überlegen, ob das vielleicht mit einem Backstein als Aufstellfläche für die Brotform funktionieren könnte.

    Mal sehen, ob ich morgen fit bin und eine entsprechende Brot backen kann.

    lieben Gruß von Dagmar

    :D ist doch wurscht, wo die Kleider hängen, oder??? Hauptsache in der eigenen, kuscheligen Wohnung *freu*

    Sag`... gibt es bei euch keine Sperrmüllaktionen??? Ich hab` z. B. Schamott für den Ofen in der Küche gefunden und auch Bleche und Rost... (das war noch bei meinem Ex-Lebensgefährten) Es gibt viele Menschen, die so ein "Heiligtum" (als das würde ich einen Ofen, jetzt in dieser Jahreszeit, bezeichnen) einfach rausschmeißen, weil sie es "modern" haben wollen, ....

    Viele liebe Grüße
    Ingrid :D

    PS: Genauso Geschichten, wie Du und ich sie jetzt erleben, bleiben uns lebhaft in Erinnerung, oder? Und wir können sogar darüber lachen..... :D

  • Guten Morgen Ihr Lieben,
    ich hoffe, bei Euch ist der Himmel ebenso blau wie bei mir, auch wenn es "sakrisch" kalt ist.

    Ja, ich habe gestern tatsächlich noch in dem Holz-Beistellofen Brot gebacken - und es hat funktioniert.
    Allerdings muss ich sagen, ich habe es nur mit einer Brotbackmischung getestet. Denn es ist schon heavy, den Ofen mit Brennmaterial zu befeuern um dann die richtige Temperatur zu bekommen. Da werde ich noch lange üben müssen, bis ich mal wirklich mehrere Speisen auf diese Art zubereiten kann.

    Hätte man mir das vor Jahren erzählt, ich hätte mich tot gelacht: morgens eine 10 l Wassergießkanne aus dem Brunnen befüllen. Holzofen befeuern, Topf mit Wasser aus dem Brunnen zum erwärmen auf den Herd um damit dann zu spülen ;) Fasziniert mich vielleicht in ein paar Wochen nicht mehr, aber derzeit ist es einfach ein gewisser Charme.

    Ich war gerade mit den Katzen draußen, die fühlen sich hier einfach nur bombig. Ich selber komme langsam an mich ran aber es ist dennoch so manches, über was ich mir Gedanken machen muss, wo ich meine Persönlichkeit in den letzten Jahren verändert habe ich eine Richtung, die nicht meine ist und in der ich mich nicht wohl fühle.

    Lieben Gruß aus Baden-Württemberg
    von Dagmar

  • Zwar fehlt mir noch ein Stück zu mir selber, liebe Skybird, aber es bekommt nun alles andere Relationen. Die Konzentration geht immer mehr auf andere Punkte und andere Dinge innerhalb meines Lebens.

    Der ursprüngliche Mittelpunkt meines Lebens hat nun eben nicht mehr diese Bedeutung in meinem Leben wie zuvor. Dadurch bleibt auch Platz für andere Gefühle.

    Vor allen Dingen, ich werde langsam wieder pur. Ich bekam am Montag ein ganz dolles Überraschungsgeschenk für meine Katzen. Meine Welt war einfach nur rosarot. Diesesmal konnte ich es leben und meine Freunde in und bei mir behalten. Halt - mit meinen Tigern habe ich sie natürlich geteilt :)

    Es gibt noch vieles, was nicht stimmig ist und hier noch geklärt werden muss, Kaminofen, Möbel haben sich verschroben und und und. Aber in mir finde ich langsam Ruhe - wohl auch eine gewisse Einsamkeit - aber keine, die mich belastet.

    Lieben Gruß von Dagmar

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