Beiträge von dagmar007

    Lieber Terrorkrümel, da hst Du nur zu Recht.

    Ohne Wut hätte ich nicht einmal erkennen können, dass etwas schief läuft - geschweige denn zu gehen. Unabhängig ob Alk oder nicht - die Beziehung tat mir nicht gut! Ja, hätte ich ihn verlassen können - still und leise - ganz sicher nicht, denn dieses still und leise setzt ja voraus, dass beide Seiten still und leise sind, nun und das bieten wir wohl beide nicht.

    Von der Warte hatte ich es nicht gesehen, ich war nur einfach stocksauer, dass er nun plötzlich nachliest was in meinem Leben ist, während es ihn alle die Jahr zuvor nicht interessiert hatte was mit Katzen oder mir läuft.

    Ich bin enttäuscht und sauer, dass hier eine Schuldverlagerung versucht wird um der Außenwelt ein anderes Bild zu verpassen. Nur sehr, sehr langsam kommt bei mir an, was mir das Umfeld schon seit Jahren signalisiert hat: "warum bist Du noch bei dem". Vom Friseur bis hin zu den Nachbarn hatte das niemand verstanden und mich oftmals mit Seitenblick befragt.

    Ncoh viel zu tief bin ich drin im "Schuld geben lassen" und darin in der Öffentlichkeit schlecht da zu stheen. Noch viel zu sehr ist das als Kind eingeprägte "was sollen die Nachbarn dazu sagen" in mir drin.

    Hi, und wenn ich mir so überlege, dann ist gleich und gleich noch lange nicht gleich ;) Er macht ja nichts anderes als ich - nur mit dem Unterschied, dass mein Medium ein anderes ist.

    Und das ich nicht versuche über andere einen Kontakt zu erpressen.....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Du, Crevette, eines überlege ich mir immer wieder bei Deiner oder meiner Geschichte... Sind wir uns eigentlich darüber im Klaren, dass die Herren die Beziehung beendet haben um mit einer anderen Frau ihr Leben zu teilen?

    Wir sind ausgetauscht - das ist ihr Recht - und wäre unser Recht gewesen! Nur wir haben es nicht getan, obwohl es für uns bestimmt besser gewesen wäre.

    Ich mag das nicht nur auf den Alkohol schieben, auch wenn ich bei meinem Partner mit Sicherheit Sexsucht einbeziehen kann.

    Mir persönlich ist Vertrauen, Offenheit und Treue das wichtigste wenn eine Bezeihung besteht. Nichts davon wurde mir geboten - es wurden mir damit die Grundlagen für eine Beziehung entzogen. Ich bin mir sicher, diesem Menschen gegenüber niemals wieder Vertrauen aufbauen zu können! Könntest Du das? Würdest Du ihm wirklich guten Herzens alles glauben können, was er Dir vom Geschäftsessen erzählt ect.? Könntest Du ihn voller Vertrauen auf Reisen gehen lassen?

    Würdest Du wirklich, nach einer Therapie, davon ausgehen, dass sich nun beide Seiten zueinander hin bewegen und nicht voneinander weg? Die Frage, ob es ihm gelingt trocken zu bleiben wage ich noch nicht einmal zu stellen....

    Hättest Du wirklich die Bereitschaft, nach dem Geschehnen die Jahre des Lernens in Trockenheit zu begleiten? Dabei vielleicht zu erfahren, dass Ihr Euch do sehr voneinander entzweit habt um dann, vielleicht in zwei drei Jahren doch wieder alleine "da zu stehen". Eben so wie jetzt ....

    Wenn ich für mich an das Wort "Zukunft" denke, dann beinhaltet es ganz viele Dinge. Aber bei allen diesen vielen Dingen sehe ich - selbst wenn ich wollte - gar nicht die Möglichkeit bei einem "was-wäre-wenn-Szenarie" den Ex einzubauen.

    Meine Lebenszeit wird nicht länger - die Hälfte ist rum. Will ich tatsächlich - willst Du tatsächlich?? - mit einem was wäre wenn und vielleicht, es könnte dann ja vielleicht, leben?

    Ich will für mich versuchen mein Leben zu leben und mich überraschen lassen was es in Zukunft bringt, ob, wer, wie oder was mir begegnet. Ich will versuchen mit dem ex nichts negatives und nichts positives zu verbinden, keine Angst vor Wutanfällen oder Erwartung auf Hilfestellung in sachen handwerliche Hilfe. Einfach nichts .....
    Er ist da - soll leben wie er will - und mein Leben am besten nicht streifen, wenn doch, dann kann ich nichts machen .....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Die Geschichte vom Toten Herz empfand ich als so grausam - als so schrecklich was einer Kinderseele angetan wird. Das ist wohl für mich persönlich die beste "Auf-wach-Geschichte". Denn es ist tatsächlich so, den kranken Partner suche ich mir - die Eltern nicht. In meiner Jugend lief vieles schief, welches sicher auch beitrug dass ich so wurde wie ich bin - aber das ist einfach nur grausam, was ich da lesen musste. Dinge, die ich mir nicht hätte vorstellen können, da ich persönlich keinen Kontakt zum Thema Alkohol hatte.

    Hass - Liebe - sind diese Gefühle wirklich so unterschiedlich??? Ich bin mir da gar nicht sicher: beides sind Energien und beides bindet. Letztendlich ob ich liebe oder hasse - das Objekt, für welches diese Gefühle stehen, ist in mir und hält mich gefangen, oder?

    Ich glaube nicht, dass die Trockenen Totes Herz für diese Worte hassen. Ich denke vielmehr, dass ihnen klar sein dürfte auf welchem Weg sie sich nun befinden können. Nämlich auf dem Weg sich mit anderen wieder auszusöhnen oder wenigstens friedfertig umzugehen. Ich persönlich denke, dass es oft möglich ist von Schuld auf neutralen Boden zu gehen - daraus vielleicht sogar weitere, positive Dinge, zu entwickeln.

    Alkoholismus bleibt eine Krankheit, ein Leben lang, dennoch habe ich auch hier wieder das Gefühl, dass die Grundpersönlichkeit entscheidend ist. Da kann ich mich täuschen....

    Ach totes Herz, ich wünsche Dir von ganzem Herzen dass diese traurigen Gefühle irgendwann einmal von Dir abfallen mögen. Dass dieses Band von Hass und Wut Dich loslässt. Ich persönlich kämpfe auch mit diesen Gefühlen und spüre, sie tun mir nicht gut und sie binden auf unglückseelische Art. Ich für mich versuche mittlerweile demjenigen, der mich verletzte, gute Energien zuzusenden - damit wir endlich beide voneinander loslassen und jeder sein Leben leben kann ohne dem anderen nochmals begegnen zu müssen.

    Viel Kraft wünscht Dir
    Dagmar

    Hallo, liebes Kaltblut,
    eigentlich waren es mehr die Baustellen innerhalb des Hauses (Flur nicht fertig, Möbel nicht da, Mülltonne nicht käuflich zu erwerben, Schränke fehlen oder kriege ich nicht zusammen - und nur die Baustelle der Co des nicht verstehern können und des unsauberen Endes - die ich angesprochen hatte. Denn mich haben mehr die fehlenden Dinge im Haus belastet als sein "Fehlen". Mehr meine defekten Radlager am Auto als die defekte ehemalige Beziehung.

    Aber genau das habe ich auch gedacht, ich mache keine Hehl daraus, dass ich es noch nicht verarbeitet habe, mein Freundeskreis weiß das. Es gibt also kein Lügen, kein verzieren oder beschönigen.

    Auch muss ich sagen, bis letzte Woche hatte ich noch Angst vor diesen wutvollen Attacken, mir alles mögliche auf den Hof zu werfen. Mittlerweile kann ich nur sagen "mach es" ich entsorge dann. Die Erpressung "wenn sie nicht heute anruft" durch einen dritten übermittelt, ist dieses mal fruchtlos geblieben.

    Wie es im Ernstfall wirklich ist vermag ich nicht zu sagen. Aber die Anrufe nehme ich nicht mehr entgegen und ich vertrete die Meinung, daß ich mit ihm keinerlei Berührung mehr haben möchte - nach innen und außen.

    Wie gesagt: die Eskalation hat dahin gehend ein gutes weil der Karren sich immer mehr in den Dreck fährt und es nicht möglich ist darüber die Friedenspfeife zu rauchen und wieder in alte Mechanismen zu geraten.

    Ich denke, es kommt alles so, wie es soll.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich für meinen Teil finde Wut und Enttäuschung gegen den Alkohol etwas ganz normales - auch wenn ich schon hören musste, dass viel Feindschaft und Sarkasmus in meinen Beiträgen steckt. Das drückt sich nunmal in Worten aus, die sich dann zumeist gegen den Kranken richten, weil er einfach das verkörpert wodurch es uns allen (Kranke und Co.) schlechter geht.

    Trotz dem Wissen um die Krankheit gelingt es mir immer oft noch nicht vieles zu begreifen, was passiert.

    Ja, der Alkoholismus ist eine Krankheit - das ist keine Frage - aber dennoch passieren im Rahmen dieser Krankheit durch den Alkohol Taten und Aktionen die durch die Herabsetzung der Hemmschwelle entstehen. Ich für meinen Teil muss sagen, sexuelle Übergriffe sind für mich ein Thema, durch welches bei mir sehr viel Wut entsteht besser gesagt entstand, denn nun ist das nicht mehr möglich. Ich denke nämlich, dass nur wenige Alkoholiker solche Dinge wirklich tun.
    Meines Erachtens haben Menschen, die das tun, bereits zuvor - also vor den Alkoholikerzeiten - etwas in sich, dass nicht üblich ist. Dieses Ausleben mit dem Alkohol ist dann für mich ein Ausbruch der Persönlichkeit und nicht des Alkohols.

    Ich denke mal ein Alkoholiker, der diese Zeilen liest könnte zuweilen schon erschreckt sein. Auf der anderen Seite lese ich viele ehrliche Zeilen von Alkoholikern, die selber sagen, wie unmöglich es quasi ist nass eine Beziehung zu leben. All jene, die trocken wurden, wissen unter Garantie, welche Wut und welche Enttäuschung im (Ex-)Partner ablaufen kann, je nach Verhaltensweise.

    Wobei - Beziehung mit einem Trockenen - ich denke mal, wenn er/sie das aus ganzem Herzen ist, dann kann Menschen die Alkoholgeruch nicht mögen nichts besseres passieren! Denn ich denke, viele sind wirklich raus aus der Sucht - da ergänzt sich jemand der keinen Alkohol zu sich nimmt gut - aber die Co-Seiten dürfen eben nicht mehr vorhanden sein, da sehe ich mehr die Schwierigkeit. Vom Grundprinzip würde mir wohl nur ein trocknere Alkoholiker ermöglichen nicht mehr die elende Bierfahne riechen zu müssen. Da ich selber aber noch viel Co in mir habe, könnte eine solche Beziehung dann aber auch für alle beide schlecht verlaufen.

    Ich denke, so was muss sich einfach zeigen durch Freundschaft und den Umgang mit den beiderseitigen Krankheitsseiten.

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s.s ich finde es wichtig - auch wenn ich jetzt eine aufs Dach kriege - die dinge so zu schreiben wie sie gefühlt werden. Nur so kann der Betreffende ver- und bearbeiten. Auch trockene Alkoholiker sind ja als Antworter willkommen und gerne nehmen doch die meisten von uns deren Antworten an, eben weil sie trocken sind und wissen was abläuft....

    Es ist viel verlangt, einem Co, der selber für sein Leid sorgte, die richtige Einsicht in die Krankheit zu vermitteln und die Wut auf den Alk unter Kontrolle zu bringen - ich denke, es dauert Jahre bis der Schmerz und die Enttäuschung relativiert werden kann (wohl zumindest bei mir).

    Lieben Gruß von Dagmar

    Wäre auch ein logischer Schluss. Aber so oft bat ich ihn um Infos über Bastelanleitungen für eben diese Seite, da wusste er nicht mal wie er hinkommt.

    Es wäre für mich da wirklich einfacher, die Telefonanrufe zu beantworten, die jede Nacht erfolgen, glaubt mir. Nicht loslassen weil etwas nicht verarbeitet ist - dass ist ein paar Stiefel - ein anderes wäre für mich Kontakt zu ihm haben zu wollen (letzteres ist nicht der Fall, deshalb auch keine Anrufreaktionen von mir).

    Davon einmal abgesehen finde ich es recht zweifelhaft einen Dritten einzuschalten um mir ein Ultimatum zu stellen, entweder ich würde mich nun heute nacht bei ihm melden oder er würde mir morgen einiges vors Haus werfen.

    Gut, soll er, wenn ihm das eben gut tut! Mir tun Telefonate mit ihm nicht gut - dann lege ich eben eine Nachtschicht ein um das "mir vor die Tür geschmissene" zu ver- und entsorgen.

    Nicht loslassen - da habt Ihr recht - kann ich damit, wie die Situation endet, auf welchem Level das Ende steht, das werde ich vielleicht nie verarbeiten, weil ich so etwas bisher nicht kannte.

    Dass mich aber jeder - egal welcher - Kontakt über zwei Tage lähmte, das wissen sogar kleine Dummerchen wie ich. Und sogar die, erkennen irgendwann dann einmal dass jeder Kontakt krankheitsförderlich wäre und stellen ihn ab.

    Ähem, ich habe noch nicht mal geschrieben dass er für mich gestorben ist und wie toll es mir geht. Hätte ich nämlich gewusst dass er dort liest hätte ich nicht so ehrlich von meinen vielen Baustellen gesprochen, die noch renoviert werden müssen. Mich brüskiert viel eher dass er lesen durfte dass ich es noch nicht verarbeitet habe.

    Mein Ego ist nicht so ausgerichtet, dass ich behaupte ich hätte das verarbeitet. Ich habe noch nie ein Geheimnis daraus gemacht dass mir das alles weh tat und das ich das Ende so nicht einfach wegstecke. Hätte ich vom Mitleser gewußt, so wären andere Inhalte darin gestanden und nicht die In-Frage-Stellung von mir selber.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nee Lilly,
    in allen den Jahren hat es ihn nicht interessiert (nicht mal dann, wenn ich seine Hilfe gerne gehabt hätte), ich war der Meinung, er kennt nicht mal die www adresse. Nee Lilly, mein innerstes sagt etwas ganz, ganz anderes ! Kontaktversuch? Nee Lilly, dann würde ich seine täglichen Anrufe beantworten - das aber mache ich nicht sondern lasse das Bimmeln ins Leere gehen - weil es nicht wichtig ist ob oder was er zu sagen hat.

    Weißt Du Lilly, Macht hatte ich nie - ich habe mich nett dominieren lassen "Du machst das, Du machst das ect. Das einzige was ich habe ist Angst vor seiner Wut und vor seinen unsachlichen Aussagen!

    Nur dumm, dass ich mich rechtfertige, weil das ja schon wieder meine Aussagen in Frage stellt. Ich habe gerade ernsthaft überlegt, ob ich den ersten Teil lösche .... aber denke mal, ich lasse ihn stehen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Na, ich habe mir gestern ja ein gehöriges Eigentor geschossen ;)

    Ich habe selber eine Katzencommunity im Netz, die ganz gut besucht ist. Viele von uns kennen sich persönlich und wir treffen uns auch regelmässig. Ein Teil der Leute hat auch beim Umzug geholfen.

    Nun, naiv wie ich bin habe ich da nun meine Story reingeschrieben, da ja fast alle wussten dass ich damals einen Partner hatte und den Umzug so nicht ganz verstanden.

    Nun ja, ich habe geschildert was so alles vorgefallen ist - sicherlich für ihn nicht schön - aber einige der Leute kannten ihn ja und haben seine Aktionen ja schon life miterlebt.

    Nur eines habe ich in meiner Naivität außen vor gelassen: dass er auch in meiner Community liest ;)

    Na, klug war das von mir nicht, denn nun habe ich seine Wut nochmals richtig angeheizt .... wobei ich in dem Beitrag schon auch mich selber in Frage gestellt habe. Nun wie auch immer gestern hat er sich dann gleich mit einem Bekannten in der Wolle gehabt, dem gesagt er solle seinen "Scheiß" von ihm abholen wenn er ihm nicht beim streichen hilft. Aber er wäre nur deshalb so sauer gewesen, weil er das über sich gelesen habe.

    Nicht gut von mir, unüberlegt - aber nun ja, ich habe nun mal den Beitrag entfernt um die Wogen nicht noch höher kochen zu lassen und um in Ruhe meine Zigaretten auch weiterhin im Freien rauchen zu können ohne damit zu rechnen, dass von hinten ein Knüppel über mich gezogen wird.

    Trotz allem "ungut" gelaufen, dachte ich da ein bischen an den Lauscher an der Wand, der seine eigen Schand hört .... Aber auch an meine, denn war ich nicht jahrelang mit diesem Menschen zusammen und habe ihn verteidigt gegen Menschen, die ihn als verrückt empfanden und ich immer sagte, er ist ja "nur eigen"....

    Lieben Gruß von Dagmar
    die mal wieder über das eigene Ziel hinausgeschossen ist

    Liebe Caro,
    "er" hat tatsächlich durchgehalten, und nicht nur das : er war sogar bereit die 80 l Mülltonne in sein innerstes "aufzunehmen". Im Üblichen Baumarkt mal wieder, nee noch nicht nachgeliefert. Himmel nochmal, wenigstens die Baustelle Mülltonne müsste ich doch beenden können, oder? Also zum Genossenschaftsmarkt und da ein solches Model erstanden. Ist komisch, über was man plötzlich glücklich sein kann. Ohne Mülltonne das ist einfach übel ....

    Heute morgen Job-Coaching, eine Initiative vom Arbeitsamt, klasse. Der Mensch hat so genau die Interessen wie ich Hömopathie, Naturbezogenheit und einfach das Leben nehmen wie es ist und das Beste daraus machen. Gemeinsam sehen wir nun mal, ob sich auch der passende Job finden lässt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen Ihr Lieben,
    da ich heute morgen einen Termin habe und nicht auf die Weckfunktion (zusätzlich zum Wecker) vom Handy verzichten kann war es heute nacht an.

    Zwar gab es ein paar kleine Anrufe, die mich jedoch nicht hinderten dann doch ganz gut weiter zu schlafen. Ich denke, ich lasse mich mal überraschen, ob tatsächlich irgendwann einmal meine Dinge in der Auffahrt liegen oder nicht.

    Jetzt hoffe ich erst einmal, dass mein guter alter A**i heute durchhält - eine Besprechung zwecks Jobcoaching - um danach zu sehen, ob Mülltonnen wieder käuflich sind. In einer neuen Wohnung keine Mülltonne ist genial :( Leider passt ein solches 80 l Modell nicht in meinen alten A**i, somit kostenpflichtige Anlieferung :( wenn sie denn mal da sein sollten....

    Mir geht es so lala, ich bin derzeit wieder in meiner Spur, wenn auch nicht gerade mit Speed und Power.

    Es war ein gutes Gefühl zu spüren, die Anrufe ins Leere gehen lassen zu können ohne dass der Herzschlag sich merklich veränderte. Ich denke einmal, wer so viel Wut in sich spürt und so viele ergebnislose Anrufe startet, der vergeudet ziemlich viel Kraft. Wo so viel Wut innewohnt, da scheint es nicht weit her zu sein mit eigener Zufriedenheit.

    Ich für mich muss einfach auf dieser Straße bleiben, kein Kontakt, überraschen lassen ob oder was passiert und einfach versuchen mich auf heute und morgen zu konzentrieren. Ich spreche von versuchen..... ob das gelingt, das wird sich zeigen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Oh je, liebe Ribanna,
    ganz erhlich, das was ich schreiben würde als Antwort würde Dich so schocken, dass Du vielleicht nicht mehr wieder kommst, deshalb lasse ich das.

    Les Dir mal unsere Geschichten durch und das, was sich aus der Zuneigung zu einem Alkoholiker entwickeln kann (nicht muss).

    Eine zweite Chance hat derjenige verdient, der beginnt sein Problem selbständig zu lösen. Hilfe zur Selbsthilfe - jederzeit. Wer aber vermeintlich jemanden sucht, wegen dem oder mit dessen Hilfe er aus seinem Loch kommen möchte, der sucht nur eine Krücke.

    Und denk dran, auch Krücken werden morsch wenn die Belastung zu groß wird. Du schreibst vom "mittrinken" - mein Gott, ich befürchte, Du bist Dir nicht im Klaren, auf welchem dünnen Seil Du schon jetzt balancierst.

    Les Dich mal in unsere Geschichten ein - obwohl ich befürchte, das hilft nichts weil Dein Herz schon auf dem Weg in eine schwere Zeit ist.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen, liebe Hope,
    auch ich musste ganz besondere Züge kennenlernen, als es darum ging, die neue Wohnung zu suchen und zu beziehen. Um genau zu sein, sein Verhalten wurden viel extremer - alles von Wut über Trauer in imensen Dimensionen.

    Dann die Drohung: wenn ich aus dem Urlaub zurück b in bist Du weg. Ich war weg und er drehte erst recht am Rad. Wut - Wut - Drohungen - Wut. Ja, da lernte ich extreme Facetten kennen. Ich kannte Wut und Ignoranz - aber in dieser Dosis war ich dann doch geschockt.

    Mich hat das sehr zurückgeworfen. Dennoch hatte ich das Gefühl die ohnmächtige Wut zu spüren, die dieses Handeln und gehen ausgelöst hat. Zwar hat er eine neue Mittrinkerin zur Freundin und müsste erleichtert sein, aber diese Änderung der Wohn- bzw. Lebenssituation scheint doch etwas unvorbereitet für ihn gekommen zu sein - trotz monatelanger Vorbereitung der Umzugsaktionen.

    Ich will damit sagen, selbst wenn es ganz logisch ist dass einer geht, der andere das cool überspielt, so ist es doch (wenn es dann so weit ist) wohl etwas anders.

    Auch für mich waren die letzten Wochen sehr, sehr anstrengend und die wechselnden Gefühlswogen, denen ich gegenüber gestellt war. Auch ich wollte nur noch raus, raus, raus, weil ich nicht mehr zur Ruhe kam.

    Nunmehr bin ich ausgezogen, mir geht es noch nicht gut, aber seit ich den Kontakt meide schlafe ich wieder normal. Anrufe auf dem Handy ignoriere ich weil ich weiß dahinter steht nur Terror und Wut, die mir nicht gut tun. Nur über diesen Umzug habe ich vielleicht die Chance zur Ruhe zu kommen und in mein Leben.

    Ich wünsche Dir, dass Deine Zeit bis zum Umzug schnell und folgenlos ganz schnell geht.

    Diese eine dunkle Seite, liebe Crevette, ist für Dich vielleicht noch nicht dunkel genug, dass es für einen Horrorfilm reicht. Viele kleineren Vorkommnisse habe ich vergessen und verdrängt, und nur wenige großen sorgen wirklich fürs schockieren. Schlimmerweise werden von mir sogar ab und zu diese verdrängt...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hihi, genau diese Gefahr sah ich auch bei mir, deshalb bin ich am Wochenende nicht zum Bikertreff hier im Ort gegangen.

    Ich weiß nicht so ganz, ob es für mich jetzt schon gut wäre überhaupt nähere Kontakte zu knüpfen oder bewußt auf Männer zu achten um das in Zusammenhang mit "Gefallen" zu bringen. Ich selber bin noch nicht weit genug um Abstand zu haben vom geschehenen. Ich würde für mich befürchten, dass das, was ich jetzt noch nicht ausgestanden habe, dann per Fortsetzung folgt, weitergespielt wird.

    Vielleicht sehe ich diese Gefahr ein Leben lang und bleibe deshalb solo, auch ein Schicksal von manch einem, der/die sich vor Schaden schützen will. Ich kann es nicht sagen. Was mir aber auffiel, mein Ex war niemand, denn ich "normalerweise" genommen hätte. Am ersten Zusammentreffen war mein Hopelhase gestorben, und so etwas wie Trost war durch ihn ausgelöst worden. Ich denke, das war ein Türöffner, den ich tätigte, der normalerweise so nicht funktionieren würde.

    Denn ich weiß noch, anfänglich dachte ich, er tut Dir nicht gut, dann der Herzschmerz und dann 8 Jahre irgendwas und nun wieder "Herzschmerz bzw. Be- und Verarbeitung".

    Kling - Klong - das Co-Gespenst geht um.

    Lieben Gruß von Dagmar
    die das eigentlich nicht so witzig findet, wie es klingen dürfte....

    Na, liebes Kaltblut, das ist ja mal die Grundvoraussetzung ;) Nur wenn ich Co bin, habe ich die Chance meine Opfer an die Angel zu nehmen.

    Ob diese Opfer aber nun Partner, Eltern, Verwandte oder gar "nur" die Nachbarin ist, dürfte egal sein. Da wo diese - meine - Grundeigenschaft vorhanden ist dürfte zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort mit der richtigen Person mein Co-Pendel nur noch so ausschlagen und sagen "Volltreffer" ein Opfer .... deshalb schrieb ich "immer der Retter sein", der sich dabei selber um Kopf und Kragen bringt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ein Thema, welches mich nichts angeht und dennoch war ich gestern sehr geschockt, als ich erfahren musste, dass mein alkoholkranker Ex-Freund sich zum Leihpapa für die Kinder seiner neuen Freundin erkoren hat.

    Es geht mich nichts an - es sollte mir egal sein - ich sollte mir erst recht keine Gedanken darüber machen.

    Dennoch: ich sehe meine Qualen am loslassen, habe hier immer mal wieder in diesen Thread reingelesen und frage mich, wie Teenager zwischen 13 - 18 das verarbeiten können. Da wirkt es ja noch cool, wenn jemand lässig die Bierflasche hebt. Da ist es ja noch toll, wenn jemand ein guter Unterhalten ist, wenn er / sie den Spiegel hat. Ich werde das nicht sehen und habe auch darum gebeten darüber keine Informationen mehr zu erhalten, aber ich denke mit Grauen daran, was speziell das Mädchen, 13, für ihr Leben mitnimmt.

    Ganz davon abgesehen, dass der Knabe sexsüchtig ist und sie eventuell mal hinter ihm und dem Laptop steht wenn die Pornos dudeln. Ich denke schon, Kinder sollten frei erzogen werden mit einer natürlichen Sexualität und dem Bezug zu Partnerschaft, Liebe und Erotik. Aber denke einfach mit erschrecken, wie schlimm ich mir mein Leben gezimmert hat - und ich hatte keinen alkoholkranken Hintergrund im Elternhaus.

    Menschenskind, warum passierten solche Dinge immer unbeobachtet und keiner kann diese Wesen schützen, die als Erwachsene vielleicht sehr leiden müssen.

    Ach Leute, könnte man doch nur diesen kleinen Wesen das ersparen, was bei uns abläuft.....

    Trauriger Gruß von Dagmar
    die das alles nichts angeht, die das weiß, die aber trotzdem traurig ist....

    Ja, liebes Kaltblut, dieses "hoffentlich" war ganz bewußt so gewählt, wie ich das Wort "eigentlich" versuche zu verhindern.

    Du schreibst immer so lieb, dass Du gerne bei mir mitliest. Das ist aufbauend - in Momenten aber, wo ich auf der Stelle stehe frage ich mich dann mit meinem sarkastischen Humor, ob Ihr Euch gerade dieses "auf der Stelle treten" bildhaft vorstellt ;)

    Gerade in den Phasen, in welchen ich mich von der Sucht, dem Süchtigen oder dem alkolosierten Verhalten von mir selber entferne. Immer und immer wieder kann ich lesen und in den Kopf hämmern "bleib bei Dir". Nur leider gelingt es mir nicht immer - leider nehmen zuweilen Ängste um das was er mir serviert meine Ruhe oder aber ich selber ärgere mich (am meisten über mich selber) über Lügengeschichten die verbreitet werden. Ich bin noch nicht so weit über allem zu stehen.... Ich bin erst soweit mit den Kartons zu kämpfen, die noch hier stehen und den nun zweiten Umzug - mal zu ihm - mal weg, wegzustecken.

    Genau deshalb das "hoffentlich". Denn ich bin hier, ich bin ausgezogen, ich meide den Kontakt, falls möglich - ich für mich bin schon froh über diese kleinen Schritte, mit den Grossen wie "bleib ganz bei Dir" muss ich mir eben noch Zeit geben.

    Keine Zeit die ich schinden möchte, sondern Zeit die ich benötige weil ich nicht in der Lage bin etwas über mein Knie zu brechen - mich selber zu vergewaltigen um mir etwas vorzumachen - ich habe es noch nicht verarbeitet und bin auch nicht so bereit so zu tun als ob, selbst dann, wenn das den Eindruck der Suchtverlagerung entstehen lässt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Danke liebe Ingrid für die Gratulation und Dir liebe Skybird für die Zuversicht

    Was das alte Haus betrifft, so muss ich der Fairness wirklich sagen, in einem solchen Haus benötigt man Alkohol, Drogen oder anderes um es zu ertragen. Kleine Fenster, direkt an der Straße oben und unten - kaum eine Grünfläche, Leitungen alt und instabil, einfach schlimm. Ich habe immer flachsweise gesagt, wahrscheinlich muss man in einem solchen Haus zum Alkoholiker werden.

    Aber ich merkte dort sofort dass meine Energie weg war. Ich kam, war guter Dinge und aus .... Auch meine Shiatsu-Therapeutin sagte dass dieses Haus total einengen würde und keine Energien zulassen, aber jede Menge abbauen würde. Es war wie ein Käfig....

    Die neue Umgebung ist auch wirklich ganz, ganz anders, so wie ich es mir früher als Teeny gewünscht hatte. Nur hatte ich als Teeny nicht an die vielen Kartons gedacht, die ich jetzt noch zu bewältigen habe, den Möbelkauf und und und....

    Ja, ich will versuchen, mir soweit möglich die Ruhe beizubehalten und nicht mehr stören zu lassen. Ich denke, es wird Zeit, dass diejenigen, durch die ich mich in Unruhe bringen ließ sind nun miteinander beschäftigen - und zwar ohne meinem Zutun. Ich denke, ich habe mit mir selber genug zu tun.

    Letztendlich konnte ich ja immer für alles verantwortlich gemacht werden was schief lief, zum Trinken oder zu Wutanfällen führte. Nun, durch meine Nichtmeldung wird das zwar auch wieder so sein, aber dafür bleibe ich vielleicht in ruhigeren Gefilden.

    Lieben Gruß von Dagmar,
    die gleich wieder ein paar Portionen auspacken darf ;)

    Da mir meine Anhängerladung für die nächsten 14 Tage avisiert wurde gehe ich davon aus, dass das nicht in den nächsten 7 Tagen der Fall sein wird.

    Somit werde ich - wie ich es auch in den vergangenen Wochen, außer den letzten Tagen, handelte nicht mehr an mein Handy gehen wenn dieses Werte Geschöpf der wandelnden Aggressionen anruft.

    Ich denke, es wird Zeit, dass ich ihm die Möglichkeit nehme mit mir rumzustreiten um so als Aggressor zu dienen. Ich denke, das soll doch besser sein neues, rotweintrinkendes, Sonnenscheinchen an seiner Seite ausbaden ;)

    Es könnten zwar wieder Besuche erfolgen, so war das nämlich in der Vergangenheit wenn ich nicht ans Telefon ging, aber da ist es dann vielleicht möglich auf "nicht zu Hause" zu trimmen.

    Wie auch immer, ich denke, es wird Zeit, dass ich nicht mehr zur Verfügung stehe für Wut, Vorhaltungen oder Gespräche. Diese helfen ihm sich abzureagieren und schwächen mich...

    Mal sehen, ob das so durchführbar ist, wie ich es mir vorstelle.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Einsam,
    bereits vor Jahren - damals hatte ich noch eine 60% Stelle wusste ich, dass meine Beziehung krankt. Wenig Geld, es reicht nicht zum gehen, außerdem gibt es mein Katzenasyl - ich halte aus, bis es irgendwann finanziell geht, dachte ich....

    Mein Job wurde wegrationalisiert, Vater und Großeltern des Partners verstarben, er soff ohne Ende. Ich sagte ihm dass ich seinem Absturz nicht zusehen würde und er suchte sich eine neue Co und servierte mich ab.

    Und nun begann der Terror vom Feinsten - denn er wollte beide - die neue und die alte. Und nun musste ich arbeitslos eine neue Bleibe finden! Wäre ich zuvor gegangen als ich schon spürte die Probleme werden nicht besser, so wäre meine Seele vielleicht gesünder geblieben, so hat sie viele Narben und ich bin sehr beschäftigt mit Heilsalbe aufzutragen.

    Je mehr Zeit ich mir ließ, desto kraftloser wurde ich, desto weniger war ich ich selber und desto schlechter konnte ich für mich Perspektiven suchen.

    Ich selber habe das wahre Ausmass nicht geschnallt, da im Keller getrunken wurde und ich die Mengen weder sah noch roch, da unser Kontakt schon sehr begrenzt war.

    Dennoch traf mich das, was dann folgte, wie ein Schlag und der Umgang damit fällt mir noch immer schwer. Ich bin nun ausgezogen, habe selber nach Häusern bzw. Wohnungen inseriert, wurde fündig und bin nun am aufarbeiten, was noch lange dauern wird.

    Ich für meinen Teil habe wertvolle Lebenszeit verspielt und stehe nun einem Menschen gegenüber, der Alkohol konsumiert und aggressiv Wahreiten verdreht, erdenkt oder ersinnt und dessen Narzismuss mich für alles in seinem Leben verantwortlich macht.

    ... Nur weil ich zu lange gewartet habe ...

    Viel Kraft wünscht Dagmar

    Oh Minibine,
    das mit dem Reden über Beziehungen mit einem Alkohoholkranken, der eine Beziehung beendet hat (meine Story ähnelt ja der von Crevette verdammt stark) ist so eine Sache für sich. Je nachdem wie offen ein Alkoholiker noch sein kann mag er darauf eine offene Antwort geben können.

    Bei vielen Versuchen von mir mit meinem Ex zu reden kam nur: "ich weiß selber nicht was ich will".

    So, in der Übersetzung bedeutete das bei uns von Montag bis Donnerstag wollte er gerne mit mir, nebst hormonellem Beisammensein, während er von Freitag bis Sonntag bei seiner neuen Saufkumpanei weilen wollte. Ausnahme, wenn sie ihn mal wieder abgeschossen hatte, dann war er auch übers Wochenende da.

    Ich weiß nicht, wie es bei Crevettes Mann ist, ob er überhaupt in der Lage ist sich und seine Gefühle zu reflektieren (War Dein Partner dazu in der Lage Minibine?)

    Deinem Gedanken in Sachen Therapeuten kann ich nur zustimmen. Wobei ich in meinem Fall sagen muss, es kamen nicht viele Anregungen, es gab einige wenige Fragen, aber dennoch entstand ein Prozess der Hinterfragens. Ich kann mir vorstellen, dass meine Therapeutin einfach wartete ob ich auf die Antworten komme und dann eingestiegen wäre, wenn ich mich auf der Stelle drehe. Wobei meine Therapie auf Arbeitsplatzproblemen basierte, die nachher in Sachen Alk und Bezeihungsende standen.

    Schön, dass Du dich so auf Deinen Urlaub freust. Vielleicht spielt der Zuckerspiegel gut mit, da dort eine andere Ernährung vorherrschen könnte als hier bei uns. Eventuell gesünder mit Früchten, Meeresfrüchten ect.

    Schön, wie Dein Weg verlaufen ist und dass er einfach in Zufriedenheit steht. Einfach ein annehmen der Situation und damit klar kommen.

    Dann wünsche ich Dir bis zu Deinem Urlaub viel, viel Vorfreude :)

    Lieben Gruß von Dagmar