Beiträge von dagmar007

    Das ist ja das schöne, liebe Tina, ich habe den Eindruck durch das Loslassen können von Menschen ist man/frau auch wieder in der Lage "anfassen" zu können ohne zu klammern. Kennenzulernen ohne zu vereinnahmen. Jemanden als Menschen wahrnehmen, einfach nur wahrnehmen, einfach nur sprechen - ohne Fernziel, einfach wahrnehmen, nett sein und ein paar schöne Minuten verbringen.

    .... einfach Leben, was Leben sein kann.....

    Nicht nur das Thema ist ja wichtig bei Euch, sondern einfach nur Mensch sein unter anderen Menschen. Weg von Krankheit und Sucht - in einem netten Straßencafe, beim sonnenbad oder oder oder

    eine Schöne Zeit wünscht Euch
    Dagmar

    Ähem, stopp pupi - Du schreibst er redet Blödsinn, bzw. dass es bei Euch Streit gibt. Streit tut nicht gut, vergiftet die Stimmung unter Euch.

    Damit bist Du bereits in einem Teufelskreis, meiner Meinung nach, der in die Richtung gehen kann, wo viele von uns sind. Ihr streitet wegen Alk, ihn könnte das nerven, du magst es nicht, schaust ihn also schon entsprechend an (selbst wenn Du nichts sagst) das nervt ihn evtl., du akzeptierst damit es keinen Streit gibt, das Level könnte sich erhöhren, das Niveau der Gesellschaftstrinker sinken.....

    Könnte, könnte, könnte, muss nicht, war aber in den meisten Fällen hier so. Je früher Du Dich beginnst abzugrenzen und für Dein Leben verantwortlich zu fühlen, desto besser.

    Ich befürworte keine Trennung solange noch Gefühle da sind (egal, ob echt oder eingebildet - wie es bei mir teilweise der Fall war), bin aber bedingugslos fürs Abgrenzen - in meinem Fall auch Trennung bzw. Wohnortwechsel.

    Du möchtest eben nur mal ... ja, das ist bei Deinem Partner ebenso zu viel verlangt wie bei meinem. Ja, sie wollen den Tropfen, die Flasche, den Genuß - vielleicht brauchen sie es auch schon... Genau deshalb müssen wir Schutzmechanismen für uns lernen und übernehmen um nicht irgendwann einmal überfahren zu werden.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach liebe Crevette,
    Du musst keine Zensur üben. Einfach nur aufmerksam Dein Umfeld beachten. Du merkst ganz schnell selber (wenn Du eben Triangelkommunikation und ähnliches kennst) was Sache ist. Und ich könnte mir vorstellen, dass es bei Dir (wie bei mir) viel einfacher ist als man/frau denkt.

    Sprudel einfach aus Dir raus - vielleicht ein dummer Tip(p) weil das natürlich auch schief gehen kann. Aber genau so habe ich gelernt zu distanzieren denn wie Du so schön sagst, so zu sein wie ich bin lasse ich mir nicht nehmen. Spontanität gehört dazu wie auch meine Meinung.

    Eigentlich, liebe Crevette, muss ich jetzt sagen - mir ist nichts genommen worden durch das Ende der Beziehung. Wohl im Gegenteil: neue Kontakte, neues Selbstbewußtsein, neues Betrachten eigener Wünsche und last not least, kämpft derjenige der mich wegen Alk und Gesellschaftstrinkern verlassen hat um die Wiederherstellung alter Möglichkeiten.
    Letzteres vergebens. Den Alk hin oder Alk her, wir hatten auch ganz andere Probleme. Gestern habe ich es kurz angeschnitten, da haben mich zwei ganz erstaunte Äuglein angesehen....

    Weißt Du Crevette, es bereitet eine ungeheure Ruhe in einem selber, wenn nicht mehr alles am Alk festgemacht wird. Wenn es möglich ist ohne Verletzungen über solche Dinge zu reden. Ohne Verletzungen Grenzen setzen zu können. Auch ich muss da noch viel lernen, aber ich spüre dass der Anfang gemacht ist.

    Deine Situation, liebe Crevette, ist der meinen sehr ähnlich. Ich denke auch - was ja auch von anderer Seite bestätigt wurde - dass es irgendwann auch bei Dir in ähnlichen Sequenzen weiterlaufen wird.

    Wie es dann nach Jahren aussieht kann uns dann das Schicksal sagen, aber bis dahin sind wir stark und eigenverantwortlich geworden.

    Eine wunderschöne und erholsame Zeit, liebe Tihaso mit schönen Inspirationen und liebenswürdigen Menschen rund um Dich herum wünsche ich Dir für die kommenden beiden Wochen.

    Auch ich werde Dich und Deinen doch gewonnen Abstand zu dem Thema vermissen, weil mich das zuweilen wieder gut auf den Boden gebracht hat :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Oh Bienchen,
    das, was Du jetzt machst, kostet so viel Kraft.

    Er kann es nicht begreifen, der "Durst" ist da, der Saufdruck auch, das erlebe ich hier doch auch.

    Nur Bienchen, mir ist das egal geworden. Es ist sein Saufdruck, sein Vorrat, den er sich beschaffen muss, sein Gewissen, seine Gesundheit und sein Leben mit allen Folgen die daraus resultieren.

    Ich habe einmal! gesagt was Sache ist, das war es - er war damals nüchtern und Wiederholungen habe ich nicht nötig. Denn nicht mein Leben ist im Absturz sondern seines, als das meines Ex. Er kann kapieren oder es lassen!

    Ich befürchte, das heulende Elend kommt noch. Bei meinem wäre es jetzt so, dass er - so war es früher - tagelang wegbleibt, sich die Kanne gibt und irgendwann kommt als wäre nichts geschehen. Ich habe damals immer vorhaltungen gemacht weil ich ja schon Angst hatte dass was passiert ist. Nachdem bei uns Schluß war war ich einige Wochen gebrochen zu nichts fähig und zu nichts zu gebrauchen. Irgendwann hatte der Schmerz das Masimum erreicht und ich wollte endlich aufleben - ohne ihm.... die Tränen wurden weniger, die Kraft größer und meine Beiträge hier zahlreicher :)

    Nun, läuft das Spiel genau entgegengesetzt:
    Da mir egal ist wo er wie seine Freizeit verbringt ist mir auch egal wann er wie nach wievielen Tagen wieder kommt. Früher habe ich mich beschwert weil keine Info kamen. Nun will ich diese gar nicht mehr, was ich auch gesagt habe.

    Nur: nun kommen die Infos, nun wird auch nicht mehr gebockt (derzeit) wenn ich sage "no, keine Lust". Ich bin pur geworden, sage was ich denke und lasse mich in meinen Entscheidungen nicht mehr von ihm beeinflussen oder manipulieren. Dumm gelaufen für ihn....

    Ich bin für mich da, vielleicht bleibt da noch Platz für ihn, aber dieses vielleicht muss er entscheiden, durch seinen weiteren Lebensweg ... und ich dann in Folge dessen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Du Karotte,
    ich wurde erst arbeitslos, dann ging die Beziehung durch den Alk oder mit dem Alk den Berg runter. Ich habe das Arbeitsamt garnicht befragt. Ich muss für mein Überleben umziehen. Aus ...

    Arbeitslosengeld reicht eh nicht zum überleben, so genau weiß ich auch nicht wie ich das hinkriegen werde, aber mit meinem Ex wäre ich untergegangen.

    Oh, wenn er mal was macht, das kenne ich schon auch. Nur: wir müssen Tag für Tag ran an den Haushalt oder? Aber bei meinem Ex und mir war das eh im argen - mit und ohne Alk - weil wir uns voneinenader distanziert hatten. Er hatte keinen Bock auf Haushalt, und ich habe ihn mit dem Holzmachen alleine gelassen. Jeder von uns beiden hat das aber dem anderen auf Butterbrot geschmiert.

    Denn mein Hauptproblem in der Alkbeziehung ... die Kommunikation fehlte.... Und ob eben das irgendwann, auch trocken, anders wäre stellt sich mir in Fragen. Schon alleine deshalb : Um- und Auszug für mich.

    LIeben Gruß von Dagmar

    Ach liebe Karotte,
    egal, ob es den Mann gibt, denn Du Dir wünschst, oder nicht, so lange Du in der Lage bist, Dir DEINE Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen, genügt es wenn er ein "Mensch" ist, oder? Natürlich mit diversen anderen Grundvoraussetzungen, die Du an ihn stellst. Diese sollten natürlich auch einem Menschen erlauben in das Schema zu passen, den Supermänner sind rar... ich wollte auch keinen, denn die kleinen Fehler machen uns liebenswürdig.

    Das vertraut sein fehlt Dir? Ich bemerke mit meinem Abstand, dass dieses "vertraut" sein auch das ist, was mir nicht passte - genau das, was Du mit der Küche schreibst. Mir war vertraut, dass er Mist macht. Aber genau das will ich nicht mehr.

    Deshalb demnächst - er in seiner KÜche - ich in meiner ....

    Warum soll er irgendwas kapieren, es läuft doch so einigermassen, oder? Denn früher oder später machst Du die KÜche auf (Hätte ich ja auch, weil ich ja ab und zu selber auch was brutzeln will) und dann macht "frau" halt wieder seinen Dreck weg. Und er hat wieder die Ursprungssituation.

    Wenn Du Kraft hättest? Nun, irgendwann muss man sich überlegen, was kräftezehrender ist, denke ich. Ich habe irgendwann festgestellt, dass mein Leben überlebenswert ist und abgekoppelt sein muss vom trinkenden (Ex-)Partner. Die Kraft musste ich mir mühsam erarbeiten, das war eben meine Aufgabe an der Sache!

    Keine leichte Aufgabe, liebe Karotte, ich weiß. In Sachen Depressionen stellt sich die Frage ob ein Psychotherapeut nicht helfend für Dich wäre. Es gibt gute, nicht abhängigmachende Medis, die sicherlich eine Hilfe wären. Bei mir waren sie es!!!!!

    Und liebe Karotte: bei mir hat sich ganz viel geändert durch meine Veränderungen. Meinen Ex erkennt man nicht wieder - natürlich dennoch ohne Krankheitseinsicht, da braucht man sich nichts vormachen - aber zumindest ist er derzeit ganz gehörig am spüren der Folgen seines Lebens. Ob er das nun bewußt wahrnehmen wird oder sich wieder in die Alkwolke drückt bleibt ihm überlassen.

    Lieben Gruß und viel Kraft wünscht Dir
    Dagmar

    Ich denke, liebes Kaltblut, genau das ist der einzig mögliche Weg - DEIN WEG - DEINE ZUFRIEDENHEIT, egal, was andere - oder auch der Partner - denkt. DU sein, PUR sein, DICH leben!

    Damit beginnt die eigene Zufriedenheit, damit kommt die Selbstsicherheit.

    DADURCH kann es vielleicht auch möglich seine eine Bezeihung gesunden zu lassen und NEU zu erfahren.

    TOI TOI TOI
    wünscht Dagmar

    Tja Pupi,
    mein Ex-Lover hatte selbigen Lebenslauf, nunmehr ist er im Stadium eines viel höheren Levels als damals. Ich konnte ihn nicht ändern, Streitereien wegen dem Alkkonsum waren für die Katz und haben nur an meinen Kräften gezehrt. Ich habe damit aufgehört über den Alk zu reden und mich zurückgezogen. Seine Aktionen wurden immer übler, ich habe die Beziehung beendet weil das Duo Alkohol und Bekannte unter Niveau, Gesellschaftstrinker, ein zu starker Gegner waren.

    Seit ich mein Leben anderst strukturiere und ausziehen werde, meine Kisten werden gepackt, meinen inneren Frieden habe ich erarbeitet und ein Loslassen von ihm wird spürbar gelebt, reißt er sich am Riemen. Natürlich ohne eigentlich zu begreifen, welche Rolle der Alk spielt.

    Seine Sache, was er begreift, wie er damit umgeht oder ob er vielleicht doch einmal Hilfe in Anspruch nehmen wird. Meine Sache ist es heil aus dem Zusammenwohnen raus zu kommen, mir mein Leben aufzubauen um mir dann zu überlegen ob oder wie ich Freizeit mit ihm gestalten will.

    ICH BIN WICHTIG - dass es mir gut geht! Auf seinen Pegel, vermeintliche Einsicht oder Verhalten hat nunmehr nur noch der Alk (mal mehr, mal weniger) Einfluß.

    Ich bin es leid, gelallte Diskussionen zu führen (im Regelfall sage ich ihm dann dass ich in dem Zustand mit ihm nicht diskutiere - macht er weiter habe ich auch kein Problem ihm 10 Cent für die Parkuhr hinzulegen, die hört dann nämlich zu). Ich habe auch keinen Bock darauf, wenn er alkoholisiert ist und in der Küche ein heilloses Durcheinander anrichtet, dieses am nächsten Tag zu bereinigen. Deshalb habe ich in ein paar Wochen mein alleiniges Haus angemietet.

    Und ehrlich gesagt, ich habe keine Lust auf Vorhaltungen, Diskussionen und sinnlose neue Versuche eine Beziehung zu retten. Ich für meinen Teil ziehe aus, behalte mein Leben in meiner Hand und der Rest wird sich zeigen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich befürchte ein kleines bischen, dass das mit dem zu Tode saufen damit zusammenhängt wie das Umfeld reagiert. Je mehr Helferlein um den Kranken aktiv sind, desto eher bleiben auch gesundheitliche Folgen erspart - natürlich auch die Chance einer Erkenntniss und Bekämpfung der Sucht.

    Ich weiß aus meinen Zeiten im Pflegeheim, dass Alkoholiker auch alt werden können, ob der Zustand dann jedoch immer der schönste ist, das wage ich so zu bezweifeln nach all dem, was ich gesehen habe. Ich denke, bei Deinen Beispielen wird der Spiegel gehalten und den Leuten geht es "soweit gut".... Sofern man das sagen kann wenn man die üblichen Beiwirkungen betrachtet.

    Ja, Liebe Andrea, es gab Zeiten, da hatte ich große Angst dass er durchdreht, weil er eine Zeit lang sehr aggresiv mir gegenüber war. Ich ging mit Handy und der Notrufnummer ins Bett, war mit Jogginganzug bekleidet und die Nachbarin hatte immer eine Hintertüre offen, damit ich auch nachts zu ihr kann, wenn etwas passiert.

    Hier haben sich seit meiner Abgrenzung, klaren Linien und sehr deutlichen - aber nur einmaligen! - Aussagen die Fronten gehörig verändert.

    Es ist keinerlei Krankheitseinsicht zu finden - das ist gleich geblieben.....

    Er "reißt sich den HIntern auf" um mich zurück zu gewinnen. D. h. er bemüht sich Hobbies bzw. Interessen (wie meine Liebe zu Pflanzen) im Außengarten zu aktivieren, um dadurch eine Bindung an mich zu behalten. Es erscheint mir auch so, als wäre diese extreme, vermehrte Energie ein Teil von ihm, der so versucht gegen die Sucht anzukämpfen (im Prinzip ergebnislos, aber eben ein weiterer Versucht).

    Derzeit sorgt dieses "Hintern aufreißen" auch dafür, dass er versucht seinen bürokratischen Mist in Ordnung zu bringen.

    Derzeit, das kann sich aber von heute auf morgen ändern!, muss ich keine Angst haben weil er kämpft wie der Weltmeister - gleichzeitig eben auch bemerken muss, dass ich bei meinen Umzugsplänen bleibe, dass meine für mich gestellten Zukunftsziele weiterhin realisiert werden, unabhängig davon, was er tut.

    Weißt Du, liebe Andrea, ich habe ich meinem Fall sehr wohl den Eindruck, dass alkoholkranken Menschen klar ist, dass sie gegen soziale Formen verstoßen und anderen Menschen weh tun. Je nach eigener Verfassung reagieren sie wohl mit Wut, oder Trauer, Sentimentalität oder dem Versuch zu beweisen, dass "man doch nicht so schlecht ist". Sie haben, so denke ich, Gefühle wir wir nüchternen - nur spüren sie diese nicht so wie wir, schätze ich.

    Mein direkter und offener Weg ließ meinem Gegenstück keine andere Wahl als entweder das Verhalten umzustellen oder sich gleich an die Wand zu trinken. Es ist noch keine Einsicht da, da müssen wir uns nichts vormachen! Hilfe von fachkundiger Seite scheint auszuscheiden, denke ich! Aber das Bewußtsein dass es so nicht geht, wie das die letzten Monate lief, das scheint sich etwas zu wandeln.

    Eine weitere Wandlung wird sich nach meinem Auszug in einigen Wochen ergeben. Egal, ob so oder so - ich bin dann geschützt im eigenen Haus und kann mich dann ganz abgrenzen - oder aber Freizeit mit ihm verbringen, das obliegt dann seiner Verfassung, Laune und meinem Interesse. Aber ich kann dann entscheiden.

    Ich sehe in den Veränderungen keine massgebliche Besserung, liebe Andrea und betrachte es auch nicht als Ansatz für eine bessere Zukunft. Aber ich sehe, dass mein direkter Weg ein Umdenken bzw. überhaupt ein Nachdenken bewirkt hat. Denn eines hat er geblickt: er kann mir so viel Wut wie er will entgegensenden, es berühert mich nicht. Ich schließe die Türe und er ist alleine mit seiner Wut (die zumeist gegen ihn selber ist).

    Ja, er hat einen Scherbenhaufen vor sich - einen, den er selber zerschlagen hat. Einen, von dem er jeden Moment merkt wie er größer wird. Meine Teller sind eingepackt, er hat nun eine sehr kleine Küchenausstattung. Es fehl ihm schon an Auflaufformen ect.

    Meine Bettwäsche ist umfangreich, im Gegensatz zu seiner, somit Probleme die Betten neu zu beziehen wenn nicht gleich die alte Garnitur gewaschen und getrocknet wird.

    Möbel gibt es hier im Hause nachher nur noch sehr wenige. Vorhänge keine... Keine Dinge, die ihn berühern - aber Dinge, die er subtil spüren wird.

    Nur dieses abgrenzen und loslassen hat es mir erlaubt stark zu sein (dabei muss ich den Menschen nicht in den Hintern treten oder "ver"lassen) und mich zu leben. Ihn loszulassen und seinem Schicksal zu überlassen. Es liegt an ihm das spüren zu wollen oder zu können oder wieder abzustürzen. Einfach seine Entscheidung...

    Aber wir werden sehen, wie sich die nächsten Wochen noch entwickeln.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Wieso kurz fassen? Ist doch schön, dass Du mir Worten umgehen kannst und Dich artikulieren kannst. Eine Fähigkeit, über die manche Menschen, die ich kenne froh wären.

    Hm, eines gab mir zu denken "wir Süchtigen lassen es zu, dass sich andere in den Lebensmittelpunkt stellen". Ich hatte bei meinem Ex keinesfalls den Eindruck in seinem Lebensmittelpunkt zu stehen. Erst kam der Alk, dann die Autos, dann die Kumpels und dann mal ein Blumensträußchen für mich um mich für den Abend "einzustimmen". Ich denke, wenn dem so bei manchen ist, quasi fremdbestimmte Mittelpunkte "reingedrückt" zu bekommen, so ist der erste Weg diesen Mittelpunkt ichbezogen zu ändern. Das dauert seine Zeit Koko. Die Wege in Sucht und Abhängigkeit waren ja nicht nur ein paar Tage.

    Schau, Dein Leben hat ja schon eine Struktur, die kannst Du je nach den Schritten, die Du für dich gehen durftest ausbauen. Es kommt immer etwas dazu, wenn Du willst. Ich sehe es am eigenen Beispiel. Manchmal geht es mir fast zu schnell, und anderes wieder zu langsam. Aber Koko, in einem Fall liegen wir immer richtig : wenn wir bei uns bleiben.

    Glück erarbeiten - das habe ich mein Leben lang und mir persönlich selber die Zähne ausgebissen. Ich spüre mein Glück oder glückseelige Momente (das muss aber nicht für andere gelten) erst seit ich losgelassen habe. Seit ich keine Erwartungen mehr für mein Leben hochschraube und das annehme was kommt, mit diesen Dingen versuche ich mich zu arrangieren.

    Loslassen bedeutet, meiner Meinung nach, nicht nur den Partner loslassen sondern auch Anforderungen an sich selber oder das Umfeld. Sich freuen über die kleinen Dinge, die schön laufen, aber nicht enttäuscht sein, wenn es anders ist. Ohne Erwartungen in den Tag starten und sich abends besinnen was schön war.

    Ich arbeite auf meine Ziele zu, keine Frage - kommt aber etwas anders als ich dachte, nun gut, dann ist das eben so.

    Viel Glück wünscht Dir auf Deinem Weg
    Dagmar

    Mir fällt gerade auf, lieber Karsten, dass schon alleine meine Frage der deutlichste Augenmerk war wie wichtig es ist mit einer Abhängigkeit offen umzugehen.

    Sagt mir jemand, ich war mal Alkoholiker, dann bedeutet das für alle bei mir gibt es keinen Alk. Aber das kann ich nur dann einrichten wenn ich es weiß. Somit ist es vermutlich das A und O offen damit umzugehen und gefährdende Plätze zu meiden.

    Mir fiel nämlich in der Vergangenheit auf, dass mein Ex, wenn der Suchtdruck gross wurde, natürlich genau die Kreise aufsucht, wo trinken Standard ist. Somit wird das Rad langsam rund: Leute, bei denen Alk nicht an der Tagesordnung stehen könnten evtl. auch nichts im Hause haben, können somit evtl. nicht an der Erlösung teilhaben. Was natürlich auch im Umkehrschluss bedeutet, da die Kontakte sich nur auf trinkende Personen beschränken ist ein Ausstieg ohne fachmännische Hilfe nicht möglich.

    Schon eine "runde" Sache, wenn auch in ironischer Form :(

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hm Karsten, da würde ich Dich gerne etwas fragen.

    Ich selber mag Alkohol eigentlich nicht und habe auf Grund meiner Erlebnisse mit dem Ex beschlossen dass das nächste Haus von mir Alkfrei sein wird.

    Dennoch frage ich mich natürlich, ob das nicht vielleicht zu extrem ist gegenüber all jenen, die kein Problem mit dem Alk haben und einfach mal nach dem Essen gerne ein Bier trinken würden oder beim Grillen. Denn ich kann ja nicht alle verantwortlich machen weil mein Ex mir schlechte Erinnerungen beschert.

    Ich für mich will also das Haus alkrei haben, dennoch die Möglichkeit bieten beim grillen im Freien ect. doch etwas nach dem Geschmack meiner Besucher zu ermöglichen. Das würde nicht gelten, wenn auch nur eine Person von diesen meiner Meinung nach (sofern ich das überhaupt beurteilen kann) Probleme mit Alk hat.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Denn eines sehe ich schon wie Du: wenn das Suchtmittel dasteht, ist es ein Kampf ohne Ende nicht zuzugreifen. Womöglich passiert das dann doch in einem unbeobachteten Moment!

    Ach Koko,
    ich verstehe die Frage nur zu gut, glaube aber da muss man/frau woanders anfangen.

    Ich für mich beginne mich zu leben und zu schätzen. Die passende Brille für meine Sehkraft, Klamotten, in denen ich mich wohl fühle, Menschen, die mich durch ihre Gegenwart bereichern. Nahrung, die mir gut tut.

    Das widerum spiegle ich scheinbar nach außen wieder, so wurde mir gesagt. Ich beginne ganz neue Kontakte zu entwickeln. Plätzlich kommt man hier ins Gespräch und da ins Gespräch. Einfach deshalb, weil ich in mir zufrieden bin. Ich spreche diesen oder jenen an und wenn sich ein Gespräch entwickelt schön, wenn nicht auch egal.

    Ich selber mag derzeit noch nicht an Beziehungen denken oder daran miteinander das Leben über einen Abschnitt zu teilen. Das in den Arm nehmen ect. machen auch gute Freunde - und ich kann mich selber in (und auf ;) den Arm nehmen. Ich verstehe sehr gut was Du meinst, aber ich denke, das genau ist der Punkt den wir überwinden müssen: das Gefühl nur ein anderer kann uns das geben, wonach wir uns sehnen.

    Sind wir nämlich in der Lage, uns selber das Gefühl zu vermitteln, dann suchen wir nicht händeringend nach dem Erlöser. Mit dieser Funktion ist nämlich jeder Mensch überfordert! Ich weiß für mich nicht ob ich irgendwann jemanden finden werde oder allein bleibe - aber das überlasse ich dem Schicksal.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für Dich selber,
    der Rest kommt dann von alleine, so glaube ich

    lieben Gruß von Dagmar

    Ja, liebe Andrea, wie gut ich das kenne...

    Bevor unsere Beziehung endete gab sich mein Ex in seiner Werkstatt die Promille um dann oben im Wohnzimmer vor der Glotze einzuschlafen. War mir, ehrlich gesagt recht, somit kam alkoholisiert keine Erotikanmache.

    Nunmehr habe ich gelernt dass das eben der Fall ist, dass ich mit dem Wissen Diskussionen verhindern kann, wenn er in einem solchen Zustand ist. Im Regelfall kommt bei uns: "setzt Du Dich mal zu mir" und dann würde die Reuenummer kommen. Nunmehr habe ich etwas mehr begriffen, somit komme ich eben nicht und nach kurzer Zeit pennt er ein und ich habe ein alkoholisiertes Gespräch verhindert, welches nutzlos ist.

    Ich habe immer die dumpfe Vermutung, dass wenn mein Ex blickt dass er wieder abstürzt, so würde er gerne Hilfe in Anspruch nehmen, das aber auszusprechen wäre ja ein Eingeständnis, also wird wieder Alk benötigt um die vermeintliche Stärke zu geben. Das aber verhindert klares Denken, Sprechen und Handeln - merkst Du was, ein Kreis dreht sich - und ich denke, er dreht sich imme schneller.....

    Auch meine Kräfte sind nicht immer gleich. Morgens bin ich gefasst, während zuweilen abends schon etwas Trauer mich beschleicht. Aber ich bin mittlerweile wieder in meinem Lebensrhythmus angekommen und es läuft so wie ich es möchte, es schockiert oder beeindruckt mich nicht, was er mir präsentiert.

    Auch ich habe mal gedacht, mensch jetzt Alk zum entspannen, damit ich mal wieder runter komme. Aber das wäre der größte Fehler, den ich machen könnte. Ich habe bei meinem Ex mal an einem Tag, als wir normal über alles reden konnten, sehr bemängelt, dass er mir ein Glas Baccardi-Cola zum Gespräch hinstellte. Ich trinke kaum, wenn dann tatsächlich Baccardi. Gleich an dem Tag hatte ich das Feeling - STOPP, der will DICH in seinen Dunstkreis ziehen. Nein Andrea, wir sind stärker - wir kriegen das auch anders hin - in uns, mit uns.

    Immer wenn ich lese "ihn vor die Entscheidung stellen", dann denke ich oh je, welche verschleuderten Energien und welche Trauer, die dann daraus resultieren dürfte. Mal ehrlich, natürlich versprechen sie viel, wollen es vielleicht auch, aber der Körper kann doch gar nicht mehr so, wie der Mund verspricht, oder?

    Mein Ex ist tatsächlich der Meinung, es sei wieder alles o.k. da ich mich normal mit ihm unterhalte und auch Freizeitaktivitäten erfolgen, wenn er klar ist. Soll er es doch denken, während dessen packe ich meine Kartons für den Umzug. Ich nutze jeden Tag, den er bei seinen Saufkumpels ist um mehr zu packen und meine Schränke einzuölen und und und. Und ich freue mich auf ein ruhigeres Leben. Keine Diskussionen mehr, die zu nichts führen. Du siehst es ja bei Dir selber - ich denke wir alle erleb(t)en das ständig. Das Wechselbad der Gefühle zwischen Hoffnung und Trauer und Wut. Ach Andrea, nur zu gut kenne ich Deine Situation, kann aber zu nichts raten, weil jeder den eigenen Weg finden muss der für ihn/sie gut gehbar ist. Ich denke, der logischste Anfang ist einfach mal sich selber in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Schrittchen nach dem anderen und sich selber dabei nicht überholen und zu schnell übers Ziel hinauszuschießen.

    Ich denke wie Lilly, die Diskussionen über Alk ect. führen zu Riesentheater und keiner wirklichen Änderung. Und - klopf mal bei Deinen Gefühlen an: war wirklich alles andere o.k. in Eurer Beziehung???

    Selbst wenn ich bei mir den Alk wegdenke, so konnte er seine eigenen Verpflichtungen (Rechnungen ect.) ebenso wenig erfüllen wie die in Haushalt und Handwerk. Reparaturen der Toilette, irgendwann vielleicht wenn ich Glück hatte.... Und das ist nur die Spitze....

    Oft sehe ich in sein Zimmer wenn er weg ist und denke "nein, das will ich nicht". Klamotten aufgetürmt, unter dem Bett alles mögliche und unmögliche. Schau, ich mache hier im Haushalt nur noch das notwendigste, weil meine letzten Wochen hier anbrechen. Wäre er verantwortungsbewußt, so würde er das eine oder andere machen, schon aus reinem Überlebenstrieb. Dem ist nicht so! Sein Bett zieht er ab (der Tarnung halber für mich) bezieht es aber nicht neu. Nun, sein Problem - aber mit so jemandem will ich nicht meine Zukunft verbringen. So nicht!

    Gestern eine SMS - ich komme morgen trinke noch Bier. Klasse, er meint nun wenn er mir Bescheid sagt so ist alles o.k. Es gab früher Zauber, weil er über Nacht wegblieb und ich mir Sorgen machte. Aber um was es geht hat er nicht begriffen - kann er nicht mehr begreifen. Natürlich habe ich die SMS nicht beantwortet. Es ist nämlich seine Sache wo er wann was macht und wann er wie wiederkommt.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir viel, viel Kraft.
    Dagmar

    Klasse Lori,
    das ist doch schon mal ein Schritt, aber wie gesagt, ich denke ein mutiger - denn ich glaube die Verführung sitzt schon im Automatismus.

    Ist er ein toller Kerl, dann hat er NULL Probleme mit dem Outing. Es würde niemandem einem Diabetiker verübeln, wenn er dies und jenes nicht essen kann. Und ich kann nur von mir persönlich ausgehen, für mich ist es dann einfach eine Tatsache und aus. Ich persönlich mag ja keinen Alkohol, somit oute ich mich ja auch. Ein Gegenüber welches das nicht akzeptiert hat für mich ein Rad ab und ist intolerant.

    Ich, als Co, habe immer so den Eindruck, dass Ihr Euch schämt im Kampf dem Alk erlegen zu sein. Wäre es nicht eine schönere Betrachtungsweise zu sagen "Jetzt gibt es keinen Alkohol mehr, ich hatte damit ein großes Problem, aber nun lebe ich mein Leben ohne Alk."

    Um was es mir persönlich dabei geht ist dass die Zukunft ohne Alk sein kann und es da nichts zu schämen gibt. Das, was geschah, kann niemand rückgängig machen und auch ein Schämen oder verheimlichen macht es nicht ungeschehen. Aber alles, was nun passiert, ist ja Gegenwart und Zukunft und nicht eine benebelte Vergangenheit.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach Lütze ;)
    "ich höre es nicht gerne wenn Ihr sagt ich klammere". Du tust nur Dir selber weh wenn Du nicht Dir die Chance gibst diese Liebe etwas auf Abstand zu bringen.

    "es ärgert mich wenn sie meiner Liebe gewiss" ist. Hm, eigentlich ein super tolles Gefühl innerhalb einer funktionierenden Beziehung sich des anderen sicher sein. Ich empfind es nämlich dann so, dass ich dem anderen vertrauen kann und er mir - diese Sicherheit, solange nicht als Automatismus gelebt, ist für mich persönlich ein Zeichen tiefer Liebe.

    Hmmm, wer kann sich der Liebe eines anderen gewiss sein? Wer kann sich sicher sein, dass die Sache, die heute so ist morgen nicht anders ist.

    Ein Paar sind zwei autonome Personen, von denen jede der beiden sich entwickelt. Manchmal in selbige - oft aber in entgegengesetzte Richtungen. Ich muss Dir sagen Lütze, mein Ex war sich noch vor 8 Wochen sooooooooo sicher, dass ich ewig um ihn kämpfe.

    Er hatte schon seit Oktober 2007 verpennt, dass sich bei mir ganz viel im Leben geändert hat. Im Mai 08 (als die Beziehung dann beendet war) gab er zu Angst vor meiner anderen Persönlichkeit zu haben, die ich nun an den Tag lege. Die vermeintliche Selbstsicherheit meiner bedingungslosen LIebe, von der er meinte sich sicher sein zu können, bröckelte in sich zusammen. Niemand kann sich der Liebe eines anderen so ganz 100%ig sicher sein, oder?

    Erlaube Dir doch einfach die Ruhe zu sagen, einiges lief nicht gut - ich will das zukünftig ändern! Gescheheness kann nicht ungeschehen gemacht werden - aber die Zukunft kannst Du anders gestalten, oder ?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja, mein Lieber - sagen wir es ganz einfach: Du haderst, ich hadere - der Grund, warum es uns nicht gut geht ist der Alkohol.

    So - aus Deinem Leben muss er weg bleiben, damit er Dich nicht killt, aus meinem, damit ich mich nicht verliere.

    Unsere Schmerzen, unsere Veränderungen und unsere Entwicklungsprozesse (angeregt durch Prinzessin Alk) müssen wir beide durchgehen. Jeder von uns in der genau entgegensetzten Situation des anderen - eine (ich) als Partnerin - Du als trockener Alkoholiker. Wir beide wurden abserviert.

    Mein Ex kämpft nun wieder, da er sich das alles irgendwie anders vorgestellt hatte. Natürlich ohne Einsicht zum Thema Alkohol.

    Deine Ex-Partnerin wird ebenso wie ich die Schritte des Ex verfolgen. Wohl aus dem gesunden Abstand heraus. Auch ihr wird auffallen wenn Veränderungen an den Tag treten. Vielleicht gibt sie Dir sogar ein Feedback. Mir wurde weh getan und ich musste erst Abstand erlangen um meinen Ex als Menschen annehmen zu können.

    Soweit bin ich nun, aber es dauerte. Niemand vergißt von heute auf morgen jemanden, den er mal geliebt hat. OB es eine erneute Chance gibt, das liegt am Schicksal. Auszuscheiden ist es jedoch nie.... Kämpfe für Dich, mache Dich "Stark und groß", vielleicht kannst Du ihr irgendwann gegenüber treten und ihr beweisen wer und was Du jetzt bist. VIelleicht kannst Du ihre LIebe wieder entfachen - vielleich auch nicht.

    Aber: wer kämpft kann gewinnen - wer nicht kämpft, der hat schon verloren.

    In diesem Sinne,
    viel Glück

    Dagmar

    Ja, liebe Elfe,
    ist der Anfang mal gemacht - dann tut es soooo weh - aber immer wird der Schmerz kleiner und die Erkenntnis immer größer, so habe ich den Eindruck.

    Wer spürt, dass es ihm in seiner Beziehung nicht gut geht, der muss diese ja nicht beenden (wobei das bei mir sinnvoll war) aber auf Abstand gehen. Bei mir sorgte der Abstand für Klärung - diese wiederum für Verständnis der Krankheit und des Suchtkranken.

    Am Schluß blieb mir das Bewußtsein ich bin ich, selber für mich zuständig und selber für mein Glück verantwortlich.

    Aber auch ich muss erst noch ausziehen.....

    Viel Power auch weiterhin wünscht Dagmar

    Deine Zeilen zu lesen war für mich sehr interessant Lütze, da ich ja selber auch gerade in einer Trennungssituation bin.

    Mein Ex hat mir weh getan, ich habe mich distanziert. Dennoch gab es schöne Zeiten. Auch mein Stand jetzt ist der "Freunde, ohne Alk, bzw. Bekannte ja - Beziehung nein". Schon alleine deshalb weil nur eine trockene Beziehung für mich denkbar wäre, da im Gegensatz zu Dir meinem Ex auch noch die Krankheitseinsicht fehlt sind Argumente gleich denen Deiner Ex - Freundin logisch.

    Nur Lütze - auch sie wird nicht die guten Zeiten vergessen haben, manchmal werden auch aus Freunden wieder Liebende. Aber eben nur manchmal ...

    Lütze, hallo - hör auf Dich schlecht zu machen - komm' mal wieder auf den Boden. Wenn Du Dich selber rund machst, muss das niemand von aussen machen ;) Du hast viel erreicht, bist nun trocken. Es dauerte seine Zeit. Das loslassen, vielleicht auch das wieder finden benötigt ebenfalls seine Zeit. Wenn man/frau mal jemanden gerne hatte, dann geht es nicht von heute auf morgen zu sagen ich habe Dich vergessen, das ist harte Arbeit....

    Gib dir doch die Zeit und die Chance langsam alles aufzubauen - Selbstsicherheit und Zufriedenheit kommen auch bei Gesunden weder von selber noch von heute auf morgen. Mensch Junge, Du weißt was passiert ist, Du weißt aber nicht, ob Du nicht irgendwann doch wieder eine Chance bei Ihr hast oder anderweitig jemanden findest, der Dir ebenso viel bedeutet.

    Mach Dich selber nicht kleiner als Du bist - sonst bist Du selber Dein größter Feind,

    lieben Gruß von Dagmar

    Ehrlich gesagt Lori, verstehen kann ich das auch nicht. Ich selber trinke kaum Alkohol und mir imponieren Menschen, die sagen ich will keinen oder bei mir gibt es keinen. Mir ist auch schon passiert, dass mich jemand in einer Kneipe einladen wollte, aber nicht auf Cola, welches ich wollte.
    Herzlichen Dank ! Wer mir nur Alk ausgibt, wessen Kinde der ist weiß sogar ein blindes Huhn wie ich - nämlich zumindest ein Intolerantes !

    Ehrlichkeit von Anfang an - verkraftet der andere die Tatsache nicht (und ehrlich gesagt, wer schon auf den Wein besteht, den finde ich komisch!!!) dann hätte es eh nicht gepasst. Oh Mensch, Frauchen, Du machst einen Eiertanz wie mein Ex, der wieder um mich wirbt. Er versucht die Äußerlichkeiten zu ändern um nicht an den Knackpunkt der Sache zu kommen.

    Schau Lori, Du scheinst trocken zu leben, warum sagst Du nicht Du willst keinen Alk im Haus haben. Ich lebe trocken, bin Co, und habe kein Problem damit das zu sagen. Ich denke persönlich, schon Deine Ängste (die Du selber durch verschweigen der Tasachen verursacht hast) zeigen wie unsicher Du bist. Leute, Leute, ihr macht einen Feixtanz, dabei hat das Umfeld vielleicht schon lange geblickt was Sache ist - im dümmsten Fall werdet Ihr noch durch das "Verschweigen" zu Opfern, besser gesagt, Ihr legt Euch auf die Schlachtbank.

    Nun gut, jeder geht mit seinen Problemen anders um, aber ich danke meinen Erzeugern dass sie mir beigebracht haben offen und tolerant zu sein.

    Lieben Gruß von Dagmar