Beiträge von dagmar007

    Hey Franke,
    ich kann mich natürlich nur allem anschließen und gewinne gerade sogar ein bischen das Gefühl, dass dieses Wort "Alkohlabhängigkeit" Dir wieder Hoffnungsschimmer gegeben hat, der das bisher erreichte zurückwirft.

    Ich habe so ein Modell hier - von dem ich auch nicht weiß ob hü oder hot. Er weiß es selber nicht was sein Leben betrifft. Wie auch, der Alk ist da - die Gier ist da. Selbst wenn er /sie es anders will. Spätestens ab dem Moment wo der Stress groß wird, kommt der automatische Griff zum Alk.

    Mein Ex war über Tage auf NULL. Gestern war er der Meinung er möchte mit mir jetzt und gleich baden gehen. Da ich eine andere Verabredung hatte wurde das nichts. Nun hat er wieder seinen Spiegel - und glaube mir Franke, es wäre möglich, dass er es durchhalten wollte ohne Alk (schon alleine um zu beweisen er ist kein Alkoholiker) aber in jedem Supermarkt lächeln ihm /ihr die Flaschen entgegen, die Erleichterung versprechen.

    Lieber Franke, ich selber habe die Hoffnungen erst abstreifen können als ich ohne Wut und Ärger sehen konnte das er fremdgesteuert, abhängig und krank ist. Alles das, was mich früher verletzte, wirkt nun nicht mehr als Verletzung, weil er nicht anders kann. Nur ich kann mein Leben ändern - nicht seines.

    An dieser Stelle möchte ich noch etwas sagen: mein Ex verhält sich identisch mit einem Heroinabhängigen (war ein Kumpel von mir) exakt die selbigen Aktionen, exakt das selbige wollen aber nicht können.

    Wenn Du Dich von ihr partnerschaftlich nicht trennen willst, so kann ich das nachvollziehen, aber die Kiddies brauchen meiner Meinung nach räumliche Trennung. Wenn Du um sie kämpfen willst o.k., Du bist ein erwachsener Mann der entscheiden kann und dann auch gehen kann. Die Kinder können es nicht - zwinge sie nicht die Sucht als Teil des Lebens zu lernen. MIch geht das alles nichts an und ich hasse es anderen zu sagen was sie machen sollen (wie ich es hier subtil mache) aber eine Kinderseele ist so leicht zerbrochen....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, liebe Ettena, wie Du lesen kannst ging es vielen von uns anfänglich ähnlich. Vermutlich hat der Schmerz und das Gefühl des allein seins uns so in die erste Verliebtheit zurück versetzt, dass wir alles vergessen wollten, was uns eigentlich belastete.

    Es kommt eine andere und unser Ego ist angeschlagen und das Gefühl, wir trauern während es ihm gut geht. Nun, bei meinem Ex scheint das nicht der Fall gewesen zu sein. Sein Wechsel zu einer Frau, die selber problembelastet ist, schien gehörig in die Hosen gegangen zu sein.

    Aber genau das war meine Chance nach mir zu sehen. Meine Zeit war der Horror, JObverlust, Umbauten am Haus und ich alleine mit dem Mist. Alleine - war ich auch schon zuvor - Unterstützung durch ihn gab es in keinem Teilbereich. Vor lauter Schmerz habe ich das weit, weit weg geschoben.

    Wenn ich ehrlich zu mir und meiner Beziehung bin, dann war sie schon kaputt bevor ein Gang zur Gesellschaftstrinkerin vorlag. An Sex läuft dort nichts, weil beide fertig sind. Auf was soll ich also eifersüchtig sein - vor was Schmerz spüren? Eigentlich habe ich nichts verloren - er war früher nicht da und jetzt auch nicht.

    Aber ich finde mich in meiner Ruhe wieder, freue mich auf mein neues Heim und werde dann versuchen den Rest von mir abzuschüttln, was auch noch seine Zeit benötigt.

    Trauerarbeit benötigt Zeit, nur war es für mich wichtig von ihm und seiner Sucht loszulassen. Ihn nicht mehr als ein Stück von mir zu betrachten. Sein und mein Leben zu separieren. Diese unheilbringende Symbiose des "wir" aufzulösen durch die Wahrheit.

    Ich kann noch nicht einmal mehr sagen ich vermisse ihn - was ich noch vor Wochen tat - weil objektive Betrachtung mir sagt er ist nicht mehr die Person die ich liebte. Er ist jetzt ein Mensch, dem es nicht gut geht, dessen eigenes Leben im Chaos steckt und der sich selber nicht leiden kann. Aber es ist sein Leben, er kann es vielleicht für sich in Ordnung bringen, vielleicht nicht - aber das ist seine Entscheidung.

    Ich selber kann nur versuchen mein Leben so gut wie möglich zu führen und mir meine Zufriedenheit und Ruhe selber zu vermitteln - über viele Stufen, Schritte und Rückschritte - aber über meinen Weg.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Schon eigenartig, wie sich mir die Chance bietet Stück für Stück zu lernen, mich abzugrenzen und mich selber zu finden. Oft habe ich überlegt, ob das oder das wirklich richtig war, dass ich es ausgesprochen habe. Eigentlich, ja eigentlich wollte ich ja alle Konflikte vermeiden für die Zeit, die ich noch mit ihm zusammenleben muss.

    Für mich kann ich erkennen, dass es so richtig war, alles das zu sagen, was mir auf dem Herzen brannte. Auch wenn ich dabei Gefühle zeigte und selber dachte "Mist, nun hast Du gezeigt dass Dir nicht alles egal ist".

    Ich spüre für mich dass es mir nun gelingt loszulassen. Ich spüre, dass ich keine Hoffnungen mehr in kurze Tage der Abstinenz setze, weil die Krankheit zu stark ist. Ich spüre keine Verbitterung mehr wenn er wieder beginnt zu trinken. Ich bin einfach dankbar dafür, mein Leben nun losgelöster leben zu können.

    Gestern beendete er bereits nachmittags den Arbeitstag weil er zuvor beim Zahnarzt war, Schmerzen hätte und mit mir baden gehen wollte. Nun gut, abends wäre das o.k. aber nachmittags hatte ich eine andere Verabredung. Vorbei die Zeiten, wo ich wegen ihm Verabredungen absage.
    Das war Grund genug zum ersten Bierchen zu greifen, dem selbstverständlich weitere folgen müssen.

    Nachdem es hier gewittert hatte, das Wetter schön wurde und er auf dem Handy anrief teilte ich mit ich fahre noch zum See. Er käme dann mit dem Fahrrad nach Hause und ging mit. Natürlich ging das nicht, weil der Alk-Pegel war ja da.... Nun gut, es war so und so kurz vor dem Fußballspiel, ich machte mir eine Pizza - keine Tiefkühl ;) und gestaltete mir den Abend gemütlich.

    Es war ja nichts anders als sonst - doch es war etwas anders: ich habe nicht gewartet, ich war nicht böse sondern ich stellte mir meine Aufgaben für die nächsten Tage.

    Er kam für seine Verhältnisse sehr früh, sah recht bescheiden aus. Mittlerweile kann ich ihm wieder in die Augen sehen und sehen was der Alk aus ihm machte. Lange Zeit war ich dazu nicht in der Lage weil mir das weh tat.

    Ohne Wut, ohne Ärger konnte ich normal mit ihm umgehen und mich auf das ganz normale Geplänkel eines Abendgespräches einlassen. Seine Versuche Nähe zu erzeugen konnte ich sehr gut abblocken und das ohne Schmerz oder Wehmut.

    Vermutlich zugeschüttet bis zur Oberkante schlief er schnell ein, leider auf meiner Etage. Egal oder? Soll er eben im Wohnzimmer pennen - ich habe ja mein Zimmer :) Ob ihn nun der Wecker verlassen hat, er ihn nicht stellte oder was auch immer, der Gang zum Arbeitsplatz war wohl etwas knapp - aber noch nicht zu spät. Die Fahne nahm er natürlich mit....

    Es war für mich so befriedigend weder in Muster zu verfallen noch Schmerzen zu spüren. Einfach zu akzeptieren dass er nur so kann wie er sich verhält. Zu spüren, die Versuche mit zurückzubekommen schlagen in mir nicht an. Zu spüren, ich habe keine Vorhaltungen nötig, keine Beschuldigungen oder Vorwürfe.

    Für mich war das ein ungekanntes Gefühl der Ruhe und Befriedigung auf seinen Versuch heute mit mir schwimmen zu gehen ein "ich weiß es nicht" als Antwort mit zu geben.

    Einfach zu spüren, unsere Leben sind voneinander getrennt. Alles Schritte der letzten Tage, von denen ich dachte, sie waren Rückschritte haben mich vorwärts gebracht. Manche Aussage war gefährlich und hätte ins Auge gehen können oder könnte es noch, wie bsp. der Alkohol hat nicht nur dich sondern Deine Potenz verändert - es ist nicht mehr schön mit Dir Erotik zu leben. Hier hatte ich nach der Aussage die Angst, dass er es mit Gewalt beweisen wollte, was bisher nicht geschah.

    Alle diese Aussagen ihm gegenüber waren für mich wichtig. Dadurch dass ich es gesagt habe konnte es vom Zustand "mein Gefühl" in die Schublade "bearbeitet und gesagt, vorbei" wandern. Natürlich weiß ich nicht, ob diese Stabilität sich hält. Aber ich kenne nun das Gefühl, weiß dass es mir für Stunden möglich war und auch dass ich es dauerhaft erlangen kann.

    Ich spüre diesen inneren Frieden in mir, den ich lange, lange nicht mehr kannte. Natürlich steht noch viel Stress vor der Türe, natürlich ist mein Leben noch nicht normal. Und natürlich schaffe ich nicht das Arbeitspensum wie vor dern Problemen. Aber ich bin in der Lage mir Aufgaben zu stellen, einen Teil zu erfüllen und vorwärts zu gehen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Andrea,
    mein ehemaliges Prädikat hat sich durch die Krankeit nun auch in Richtung mangelnde Hygiene bewegt. Sag mal ehrlich, erträgst Du das? Mich ekelt das nämlich an! Zahnbürste, na, die wird nur eingesetzt wenn ich sie sehe. Duschen, das wird dann getan, wenn er versuchen will rumzukriegen? Ach Andrea, meiner schafft es sich über Tage nicht zu duschen, dann rieche ich im Stockwerk drüber, wo ich jetzt ausquartiert bin, den Geruch vom Duschgel. Früher wenn er duschte roch man das nicht, jetzt nimmt er - wenn er mich wieder rumkriegen will - vermutlich die ganze Plastikbox.

    Mal ehrlich willst Du dass Deine Kinder das auch so mitnehmen als Erfahrung - willst Du das für Dich. Ich für mich musste anfangen auf Abstand zu gehen, einfach mein Leben zu leben und diese Dinge nicht mehr zu beachten. Ihm also selber seine Verantwortung für sich und seine Hygiene übergeben.

    Intimleben, willst Du das wirklich noch? Ich nicht mehr - zumal ich sagen muss, dass das was vielleicht mal gut war durch den Alk recht gelitten hat und ich keinen Bock mehr drauf habe a) Fahne b) die Erotik als solches ist nicht mehr meine Erotik.

    Du bist nicht attraktiv? Nun ja, die schönen runden Flaschen sind vielleicht für ihn interessanter ... Ach Andrea, gewinne für Dich Abstand von ihm, denn sonst macht er Dich menschlich noch kaputt.

    Sei mir nicht böse, aber das vor die Wahl stellen geht zumeist in die Hosen wenn man es macht um "ihn" unter Druck zu setzen. Ich bin aus der Beziehung gegangen und das hat auch nicht gereicht - mal zwei Tage trocken, dann wieder Volltreffer ... Sie können nicht Andrea, selbst wenn sie wollten, die verdammte Gier ist stärker....

    Ich danke allen Mächten dieser Welt, dass mich das mittlerweile nicht mehr oder wenig trifft. Ich bin nur noch dankbar, dass ich nicht mehr die Schmerzen erleiden musste, die ich früher hatte. Er kam oft über Nacht nicht nach Hause ist versumpft, Verabredungen waren längst nicht mehr so wichtig wie die zwei Kisten Bier als Vorrat.

    Diese Vorrat ist wichtig, sorgt er doch für ein Normalbefinden. Ich konnte für mich nur den Weg des Abstands nehmen und freue mich darauf in ein paar Wochen gehen zu können um nicht selber unter die Reder seiner Sucht zu kommen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Also lieber Franke,
    ich habe da auch den Eindruck, dass Du gerne den Hoffnungsschimmer "Missbrauch" annehmen würdest. Wobei ich für meinen Teil, trotz der obigen sehr guten Erklärung, beides als ähnlich gefährlich einstufe.

    Vor allen Dingen sehe ich dahingehend keinen Unterschied wenn Dich das belastet, was bei Euch passiert. Ist es tatsächlich wichtig, wie das heisst was Deine Frau in die Arme des Alkohols treibt?

    Ich habe ja schon an anderer Stelle geschrieben, dass es für mich unwesentlich ist, ob Alkoholiker oder Alkoholabhängigkeit, wenn es mich anekelt jemanden betrunken und mit Fahne zu sehen, dann ist es nicht der richtige Partner für mich --- egal, woran er leidet, oder? Namen sind doch nur Wortspiele - entscheidend ist doch was bei Euch vorfällt und dass Deine Kinder in einen Sog gerissen werden.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Wenn ich Erdlings Worte lese, dann stellen sich mir eine ganze Portion Fragen "so lange er nicht trinkt" - hm, ich denke, es gibt genügend alkoholkranke, die es schaffen auch mal Monate, vielleicht sogar Jahre, weg zu sein und die es dann doch wieder ereilt.

    Da könnte man ja auch meinen "Sucht bekämpft" und dennoch wieder zurück auf Stufe Anfang. Wie Erdling sagt, sie sind bedacht die Sucht geheim zu halten. Wie also sollten wir sie "überführen" können. Durchs kontrollieren sicher nicht. Und da bin ich wieder auf meiner Lösung für mich: "da wo ich mich schlecht fühle, da wird ein Grund sein und sollte abgeschafft werde.

    Nach allen meinen Begleitungen der Sucht meines Ex ist es einfach so, dass alles recht schwammig ist. Als Nebenstehender sieht man weder die Mengen, noch die Auswirkungen geschweige denn die gefühlsmässigen Veränderungen. Selbst wenn wir es sehen würden, so wäre das kein Garant für Änderungen - selbst nach Therapie.

    Also kann ich mich nicht am suchtkranken Partner orientieren sondern an meinem eigenen Gefühl für meine eigene Sucht, oder? Anfänglich habe ich mir auch die Frage gestellt, Alkoholiker, oder? Aber irgendwie verliert die an Bestand, je mehr ich zu mir selber komme.

    Dieses "ich muss" wovon Erdling spricht ist ja genau der Punkt, der die Möglichkeit normaler Lösungen ausschließt. Die Lösung des Trockenwerdens ist die, auf die nur der Betreffende Einfluss hat. Ich selber habe aber Einfluß auf meine Art zu leben - das muss keine Trennung vom Partner bedeuten (was bei mir jedoch der Fall war), aber ein räumliches distanzieren wird wohl unabdingbar sein um sich gewissen eskalierenden Situationen zu entziehen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Eigentlich hat Spedi schon alles gesagt was es zu sagen gibt.

    Jeder Mensch hat Ecken und Kanten und jeder Mensch ist liebenswert. Vorteile, Nachteile, gute und schlechte Eigenschaften gehören zu jedem Menschen. Beurteilen, was gut und schlecht ist kann der Betreffende nur selber ... und ändern ....

    Ein süchtiger Mensch ist nicht mehr oder weniger wert als ein nicht süchtiger. Jeder ist es wert geliebt zu werden (auch der nasse Süchtige, wenn auch hier wohl im loslassen, wenn auch wohl mit Sicherheitsabstand und wenn auch wohl ganz, ganz anders als ein Mensch der in der Realtät lebt und ohne Suchtmittel klar kommt).

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich denke beim Lesen solcher Beiträge stark an mich, wobei ich immer für mich befand mein Expartner sei alkoholkrank.

    Aber eigentlich stellt sich doch viel mehr eine andere Frage: Wie geht es mir innerhalb der Partnerschaft. Wie geht es mir bei dem Gefühl dass er Alkohol konsumiert?

    Ich für mich habe schon immer befunden, ich mag es nicht wenn er trinkt. Ich finde seine Fahne grässlich und ich mag das nicht. Was mir persönlich fehlte war die Kraft zum Ausstieg, also mein Co-Part.

    Eigentlich ist doch "egal" was ich vermute, oder? Wenn mir das nicht gut tut, was sich um mich herum abspielt, so muss ich meine Rolle in dem "Spiel" neu überdenken. Denn wir haben ja wohl zumeist begriffen, dass wir dem Alk gegenüber machtlos sind. Somit hilft mir meine Erkenntnis ob er nun alkoholkrank oder Alkoholiker ist nicht weiter. In meinem persönlichen Fall ist es so wie bei vielen von Euch - mal Level hoch, dann für Wochen unten - mal Dauerabsturz dann wieder wochenlanger Versuch der Festigung. Ist mir eigentlich Jacke wie Hose, was das nun bei ihm ist - denn ändern kann ich es nicht.

    Ich will das einfach nicht für mich und mein Leben und meinen täglichen Lebensbereich - deshalb freue ich mich auf den Umzug in mein alkfreies Hexenhaus. Da ich selber so gut wie nichts konsumiere, wird es dort ganz einfach nix geben. Bingo ...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Da möchte ich mich doch mal gleich anschließen: ich wohne in einer mehr als ländlichen Region, was leider nicht so dolle ist was Ablenkung oder Anregung des Geistes betrifft. Aber .... es gibt hier viele kleine Flüsschen. Bei einer Fahrradtour - war bombig, ausser den letzten km bergauf zurück...., entdeckte ich einen gestauten Bach, in dem man schwimmen kann. Bäume, die für die Kiddies zum Klettern sind, von denen sie ins Wasser springen können.

    Mit einer Freundin und deren Sohnemann gestern den Mittag dort - einige Tage zuvor per Abstand mit dem Ex - Der Sohnemann meiner Freundin hat ganz große Probleme mit seinen Klassenkameraden, die auch dort waren.

    Nun, seine Klassenkameraden waren o.k. und haben doch tatsächlich dem Junior von sich aus die Hand gereicht. Das fand ich so schön: die Kinder von denen er sagte "sie mobben mich" fragten ihn ob er mit ins Wasser gehen würde oder sich zu ihnen legen wolle. Sagt doch der Junior zu mir: "Ich lege mich doch nicht zu Weibern". ... Hat sich also in den vielen Jahren meiner Teenagerspätlese nichts geändert ....

    Mit meinen neuen Vermietern habe ich das Kräutergärtchen für mich geklärt und ihnen eröffnet, dass ich sehr viel Botanik habe, die ich anpflanzen möchte.

    Mir wurde dabei erzählt, dass es bei meinem neuen Haus auch Bäche gäbe, mit ganz seltenen Pflanzen. Genial....

    Heute gönne ich mir eine Shiatsu- Behandlung und heute abend wohl wieder ein paar Schwimmzüge. Und ich habe mir eine Ledercorsage gekauft, die lange erwünschte Hose habe ich ja schon :) Viele Jahre nur davon geträumt - nun wahr gemacht.

    Meine selbstgepflückten Erdbeeren mit viel Sahne tun der Figur nicht gut, aber als Belohnung für 12 km Fahrradfahren habe ich es mir einfach gegönnt :)

    Zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich es mir gönne nur zu leben - einziger Nachteil: da ich arbeitslos bin, sollte ich ja eigentlich nur bewerben, bewerben und bewerben um mit dem Arbeitsamt keinen Stress zu bekommen. Da nicht so viele passende Jobs offen sind hält sich meine Beweismöglichkeit in Grenzen. Aber ich tue das was ich kann und die restliche Zeit gehör mir - mir alleine :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Eben genauso sehe ich es auch. Die eigene Betrachtungsweise und das finden des "ich" sorgt schon in sich dafür, dass wir auf uns achten und auf das, was eine neue Beziehung in uns bewirkt.

    Mir ist es zu einfach, falsche Verhaltensweisen nur mit dem Begriff Co zu verbinden. Ich für mich halte es für wichtig die Dinge, die ICH tue und MEINE Gedanken und Gefühle für mich auf "GUT" zu stellen. Nicht mehr und nicht weniger....

    Opferbereitschaft, Verteidigungsmechanismen für den Kranken, Annahme von Schuldzuweisen und ähnliches hielt sich bei mir sehr in Grenzen ;) da hat mein Ex also keine gute Wahl getroffen, aber was ich mit Aurora gleich habe ist die Veränderung bzw. die Probleme damit. Aber das, was wir jetzt im Rahmen von Trennung erfahren ist ja wohl die absolute Veränderung, was wir uns immer vor Augen halten können .... wenn wir uns dauerhaft verändern wollen ....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Oh je, schwere Frage: wie erkenne ich co-abhängige Strukturen.

    Ich für mich bin gerade dabei, das auf ein ganz anderes Level zu setzen. Denn fraglich ist für mich nicht was coabhängig ist sondern was schädlich ist für mich und den Umgang mit meinen Mitmenschen.

    Schon als Teenager habe ich mich damit beschäftigt, was ich unbewußt mache, habe aber nicht alles hinterfragt. Für meine Zukunft werde ich versuchen bewußter darauf zu achten, wann Automatismen ablaufen.

    Denn diese Automatismen sind immer nicht ideal weil man/frau stagniert - dabei ist eigentlich egal ob als Co, als Alkoholiker oder als "Gesunder". Das Leben muss sich bewegen, entwickeln und verändern können. Jeder Mechanismus der starr wird behindert das eigene Weiterkommen.

    Ich für mich akzeptiere meine Co-Anteile weil sie da sind. Aber wichtig ist für mich, dass ich ein zufriedenes Leben führen kann und wirklich aus meinen eigenen Gefühlen leben kann. Somit würde mir persönlich eigentlich schon genügen mein Bauchgefühl zuzulassen um dann meine eigenen Handlungen zu hinterfragen.

    Erkennen oder nicht erkennen - spüren gilt für mich. Wenn ich ehrlich bin, so hatte ich schon zu Beginn der Beziehung ein Gefühl in diese Richtung, habe dieses Gefühl aber wieder weg geschickt. Ich denke alles liegt in uns und wir sollten uns vielleicht weniger kopfmässig versuchen zu orientieren sondern im Gefühl. Bei mir persönlich waren die Gefühle immer richtig, wurden aber durch die Vernunft weg geschickt.

    Ich denke auch, wir sollten uns nicht so sehr an unserem Thema Co aufhängen. Die Zukunft kommt für uns und wir bleiben Co. Aber wenn wir immer daran denken, was wir in dieser traurigen Co-Beziehung gemacht haben, so ist auch immer der entsprechende Partner in unseren Gedanken. Ich befürchte, das tut uns nicht gut und verhindert das letzte loslassen.

    Ich weiß nicht, ob mein Weg richtig ist oder überhaupt nachvollziehbar, aber für mich die Beste Lösung.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Danke, liebe Tihaso,
    weißt Du, ich denke manchmal - unabhängig vom Alkohol - macht man in lange laufenden Beziehungen den Fehler sich nicht mehr zu bemühen. In Co-Beziehungen kann man sich noch geschickt rausreden.

    Alles was ich nun lerne über den Weg Co kann mir für mein späteres Leben hilfreich sein. Vielleicht gibt es irgendwann mal auch eine gesunde Partnerschaft, die dann gepflegt werden muss und sich nicht wieder durch Berufsdruck und Alltagsstress - und das nur um allen von anderen auferlegten Druck zu genügen - kaputt machen lässt.

    Über den Kopf war schon lange klar, dass auch Gespräche nur an fremden Orten gehört werden. Die Bereitschaft sich dort einzulassen und zumindest zuzuhören (vom kapieren spreche ich nicht mal) ist da.

    Gestern habe ich mit meiner neuen Vermieterin telefoniert, sie wird demnächst den Mietvertrag fertig machen. Ich war mir zwar sicher, dass die Leute ihr Wort halten, fühle mich aber schon mit richtigem Vertrag etwas wohler.

    Ich habe dort sogleich meinen Gartenanteil geregelt, weil mir das soooo wichtig ist für meine ganze umfangreiche Botanik einen geduldeten - oder sogar gewünschten - Platz zu bekommen.

    Es ist schon komisch, was man als Mensch für Gefühle hat, die geimpft werden bzw. genährt. Das alles hat gar nichts mit dem Alk zu tun sondern dem Mensch sein. Deshalb denke ich nicht, dass die Jahre in der Co-Abhängigkeit verschwendet waren. Sie zwangen uns uns zu beleuchten und bewußt zu leben. Ist der Schmerz mal erträglich besteht dadurch eine Chance viel besser für sich selber durchs Leben zu gehen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja, lieber Fusselhamster, das wird er wohl für sich entscheiden müssen, ich denke eher, dass das nur kurzzeitig ist - aber wie auch immer - der Weg den Lacerta ging ist (egal was sie wie entwickelt) der einzige mögliche: zu gehen!

    Nur so kann man sich Freiraum schaffen und überhaupt klar definieren was man/frau will. Die Schmerzen, die sie empfindet sind schlimm, weil es einfach ein wichtiger Teil des Lebens ist, der schwindet. Das was sie schreibt: Haus, Garten, hat mich auch lange abgehalten zu gehen, zumal ich hier aus alleiniger Kraft ein Katzenasyl aufgebaut habe.

    NUR durch das Anmieten des Hauses habe ich Stabilität erhalten. Durch das Wissen gehen zu dürfen wusste ich sein Einfluß auf mich wird immer geringer. Genau das habe ich persönlich gebraucht um wieder Kräfte aufzubauen. Oh, dort wird es mir gehen wie Lacerta, oft wird mich eine gewisse Sehnsucht überrollen - die Frage was wäre wenn wird sich in den Raum schieben.

    Die Antwort würde in meinem Fall bedeuten: wäre ich nicht gegangen, so wäre alles für mich noch schlimmer gekommen. Der Weg der sich bis vor ein paar Tagen aufzeichnete - und morgen wieder da sein kann!!!! - war einer, der als Zusehende nicht schön wäre.

    Ich glaube diese Einsamkeit, die ein Trinker verspüren könnte, von der auch Lacerta teilweise schreibt dass sie sie spürt - auch die habe ich mir selber zugezogen. In der Zeit der Beziehung habe ich mich sehr zurückgezogen. Das ist seit einigen Monaten anders - und so reagiert auch mein Umfeld. Ich denke, mit dem Übernehmen der eigenen Personen und deren Verantwortung weiß ich dass ich alleine bin, der Mensch aber Gesellschaft benötigt somit gehe ich offener auf die Gesellschaft zu.

    Sind wir mal ehrlich: kennt nicht jeder Mensch, ob Alkoholiker oder Co, ob normal oder weniger normal, das Gefühl der Einsamkeit. Ist es nicht vielleicht sogar ein Gefühl welches wir (so schlimm es auch ist) zuweilen benötigen um in uns selber Ruhe zu finden?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Lieber Fusselhamster,
    mir ist aufgefallen, dass ich unterschiedliche Reaktionen bekommen habe in der Anfangszeit dieser Saufzweckgemeinschaften als nunmehr jetzt. Anfänglich schien alles gut, schön und aufregend zu sein. Klar, alles neu, man/frau fühlt sich angenommen, hat die Spendierhosen an und alles ist rosa. Zu dem Zeitpunkt galt diese Unantastbarkeit. Auch jetzt noch werden Lügen erzählt, damit alles besser dasteht, ich denke, da können die nicht raus um sich selber nicht ganz gegen die Wand zu fahren. Deshalb kommt auch hier oftmals wieder die nächste Flucht, so denke ich. Mein Ex wollte kurzzeitig den Job schmeissen und in Richtung seiner Trinkkumpane ziehen, hat sich irgendwie wieder erledigt....

    Viele Wochen sind ins Land gegangen, die rosa Brille hat scheinbar andere Schattierungen bekommen, die Abstürze wurden tiefer und ich hätte nie gedacht, dass ein solches Ausmass bei ihm erreicht werden konnte. Nun aber schien bei ihm ein Kampf mit sich selber zu beginnen. Wie gesagt, ich kann nicht beurteilen, was Show für mich war und was von seinem Inneren, aber da spürte man die zwei Gegenpole, die gehörig rissen und reißen.

    Definitiv ausgelöst durch das von mir nie verstandene "Loslassen" gefestigt durch mein Leben, welches seine Linie hat der ich gut sichtbar folge. Das wird nichts mit mir oder Zuneigung zu tun haben sondern einfach damit, dass das Ego angekratzt ist weil auch ohne ihm ein Leben mehr als lebenswert ist. Verdammt, irgendwas läuft schief, schien er immer zu denken.... Alle Muster griffen nicht mehr, vermutlich sogar die eigenen bei ihm nicht mehr - das weiss ich nicht mit Sicherheit.

    Aber ich weiß ja selber, dass ich nie verstanden habe was man mir sagte mit dem "Loslassen" erst wenn man das gesehen und selber in sich spürt - die Erleichterung diese Verantwortung nicht mehr zu tragen. Die eigene Stärke weil die Kraft anders eingesetzt werden kann und last, not least, die Wirkung auf das Gegenüber durch Spielewandel - ist schwer.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach Crevette,
    Du brauchst kein Scheibchen von mir ;) Deine eigene Mischung stimmt schon. Nur befürchte ich, Du erlaubst Dir nicht die Trauer und das Gefühl Rückschritte zu machen. Mensch, das Leben geht den Bach runter und da darf man nicht traurig sein? Traurig, wütend, enttäuscht - alles das ist ja dabei und dann, erst dann kommen Schritt für Schritt die anderen Phasen.

    Weißt Du, egal heißt nicht dass es mir passen würde wenn er die Pocken kriegt ;) Aber egal heisst unsere 8 Jahre sind vorbei und das ist gut, denn es waren irgendwann mal keine schönen Jahre mehr. Wie habe ich am Anfang gejammert und gefleht, "Du kannst doch nicht die ganzen Jahre wegwerfen, es war doch auch schönes dabei". Ja war es, aber alles was war war ein Durcheinander und hat uns beiden nicht gut getan. Ist irgendetwas da, was es wert ist am Leben zu bleiben, dann wird sich das zeigen - aber beginnend mit NULL.

    Ich habe keine Lust mehr auf Vorhaltungen - ich habe keine Lust mehr mir zu überlegen was wann wo wie passiert und das geht für mich persönlich nur wenn ich den Dingen ihren Lauf lasse. Herrgott was wollte ich um diesen Mann kämpfen, ich wollte ihn nicht loslassen. Aber nur ein loslassen erlaubt dass jemand aus freien Stücken wiederkommt. Nur ein Loslassen von ihm würde mir überhaupt ermöglichen jemals wieder auf ihn zuzugehen. Egal in welcher Rolle.
    Ich wollte festhalten, an dem was war - Quatsch - wir haben es kaputt gewirtschaftet - er und ich - alle beide. Es war nur noch Sucht, die Sucht nährt. Das bringt uns beide nicht weiter.

    Und Mensch Crevette, haben wir nicht bisher alle Schmerzen überlebt? Sind wir nicht dadurch stärker geworden? Hast Du nicht den Termin beim Rechtsanwalt gemacht? Doch hast Du ! Also, das ist doch schon der Weg, der richtig ist für Dich.

    Mensch, ich versteh Dich so gut, mein Naturell ist eher eifersüchtig und festhaltend. Ich habe 8 Jahre an einem miesen Arbeitsplatz durchgehalten, einfach weil ich auch schlechte Dinge festhalte und mich nichts neuem stellen will. Blödsinn - so viele neue Menschen sind mir begegnet, so schön waren die Begegnungen, davor soll ich also Angst haben? Um das alles wollte ich mich selber berauben?

    Ach Crevette, wie gerne würde ich Dir helfen, weil ich Dich so gut verstehe, alle die Jahre - er ist ein Teil Deines Lebens. War doch bei mir auch so. Aber ich habe gemerkt ich gehe so vor die Hunde, wenn ich das nicht irgendwie aus mir raus kriege. Dieses mich mit ihm verbinden, dieses warten was passiert, ob er nicht endlich abstürzt damit er sich doch bitte selber hilft.

    Das ist so am Thema vorbei bei mir, weil ich ja trotz Trennung immer noch bei ihm war. Ich bin auch jetzt nicht weg, glaub das bloß nicht, aber ich gehe anders damit um.

    Werde nicht rasend weil er sein Ding durchzieht, ich weiß doch wie weh das tut, eine "andere" besser schöner, die große Liebe. Aber Crevette, eine Liebe zwischen Euch beiden hätte es derzeit schon durch die Flasche nicht geben können, oder? Dann lass ihn fliegen und versuchen ob er in der Lage ist irgendwann die gebrochenen Flügel beim Tierarzt reparieren zu lassen. Ansonsten holt ihn nämlich ein kluger großer Greifvogel.

    So wie er jetzt ist wäre er Dein Untergang, selbst als Nichtfremdgänger! Vielleicht würde er demnächst ein Haus oder einen Oldtimer unüberlegt kaufen? Ich weiß, es ist schwer zu verstehen was ich meine und mein Weg ist vielleicht auch ein irrationaler, aber für mich persönlich der einzige, der gehbar ist. Antrainiert für mich auf meine Bedürfnisse mit dem Wissen aller meiner Schmerzen und Gefahrenpunkten.

    In dieser Phase gibt es keine Rücksicht auf Verluste - es gibt keine Rücksichtnahme. Diese Phase ist entsetzlich, weil wir bereit sind zu leiden, ich ließ mich eigentlich auf ein Niveau herab in dem Kampf um ihn, welches absolut nicht meines ist. Irgendwann habe ich mich gefragt und ihm gesagt: "Das habe ich nicht nötig". Das war der Moment, glaube ich, wo bei mir der Knoten platzte. Die Aussage war keine Berechnung sondern gefühlte Wahrheit für mich.

    Ja Crevette, ich will, das mein Ex seine Geschichte durchzieht, ich will ihn so nicht zurück! Er soll sich mit seiner Gesellschaftstrinkerin auseinandersetzen, die Unmgengen von Problemen hat, da bspw. der Vater eines ihrer Kinder keinen Unterhalt mehr zahlt weil dieser 18 ist. Ja er soll frei sein und losgelassen, er soll seine Entscheidung, die er traf, leben. Er soll sein Leben ausbaden wie ich meines. Mein früheres Festhalten an ihm bewirkte nur eine Überheblichkeit, weil er kurzzeitig meinte zwei Frauen würden ihn lieben.

    Sein heutiger Stand nach seinen Worten - keine mehr will was von ihm. Nun persönliches Pech - aber selber verursacht! Ja Crevette, ich glaube ich beginne mit Freuden loszulassen. Mit Freuden beginne ich unsere Steine voneinander zu lösen, die uns gegenseitig in die Tiefe gerissen hatten.

    War jemals etwas wertvolles an diesem Kontakt, dann werden wir vielleicht irgendwann einmal etwas herausarbeiten können. War nichts, dann war es das, aber ich habe den Kopf frei um nach vorne zu sehen.

    Lieben Gruß und viel Kraft wünscht Dir Dagmar

    Ganz langsam liebe Crevette, Deinen Herzschmerz kann ich leider nicht lindern, würde ich gerne, geht aber leider nicht. Gerne würde ich Dir aber aus dem was ich in den letzten drei Monaten erlebt habe ein paar Ansätze mitgeben.

    Ähnliches habe ich erlebt als mein Ex mich gegen die Gesellschaftstrinkerin eintauschte. Die Überheblichkeit war riesig, sein Gefühl ungerecht behandelt worden zu sein und das damit zusammenhängende Gefühl deshalb alles fordern zu können.

    In Deinem Fall würde ich mich erstmal mit einem Rechtsanwalt kurzschließen, dass der das rechtliche klärt, sollte es zu einer Trennung kommen, dann ist der Rechtsanwalt von Anfang an eingebunden.

    Die Aktionen die mein Ex brachte, stellen jetzt im nachhinein, die Frage ob es ein Unterdrucksetzen war wegen der neuen oder Spiele auf die alten - also uns - noch wirken zu können. Ich denke, egal, was Du oder ich machen, es wird schon noch eine Zeit lang so ein hin- und her von unseren Kranken mit sich bringen.

    Loslassen - ja loslassen - nur das ist wichtig - zum ersten für Dich, auch wenn es langsamer geht als Du möchtest. Zum zweiten um ihn seinen neuen Stress in vollen Zügen genießen zu lassen. Glaubst denn Du, dass er überhaupt in der Lage ist alle notwendigen Schritte durchzuführen? Na, ich selber bin mir da nicht so sicher....

    Glaubst Du wirklich, das wird ein Zuckerschlecken wenn sie da sein sollte und er der Chef des Hauses ist und Wohnung und alles andere besorgen muss? Glaubst du wirklich, sein Gefühl ist gut mit einer Ex-Prostituierten ein Leben aufzubauen, von der er sich ja nicht sicher sein kann ob sie ihn liebt, hierher kommt weil sie in ein anderes Land will ect.

    Es tut weh Crevette - und es wird Dich Tränen kosten, ich selber habe mich oft gefragt, ob mein Leben noch sinn bringt - ohne JOb, ohne "Liebe" - aber nur so können sie fallen, stürzen, sich die Hacken brechen bei ihren eigenen Sturzflügen.

    Liebe Crevette, meine Beziehung war schon lange nicht mehr gut - auch ich selber habe daran ein Stück beigetragen. Wir waren so oder so am Ende. Mein Umzug steht ins Haus er beginnt zu kämpfen wie ein Löwe - vielleicht Spiel, vielleicht Bewußtsein, vielleicht nur ein paar Tage. Vermutlich nur ein paar Tage und dann eine Fortsetzung seiner letzten Woche, aber das ist gut so!

    Erstens muss ich noch viel packen um später dann umzuziehen, das ist besser ohne ihm. Ich habe ihm die Freiheit gegeben, mich interessiert nicht mehr was mit der Gesellschaftstrinkerin ist. Er hat selber durch Ausschalten alles Hirns und durch massig Abstürze bewiesen, dass es mir "ihr" nur tiefer geht. Sein Ding also!
    Ich wäre unglücklich, wenn mein Ex heute abend hier ist, er muss in ihre Region zum Zahnarzt. Ich will Ruhe haben und bewußt mit der Situation umgehen und ich weiß, daß die beiden Menschen - die beide nicht gut mit Verantwortung gesegnet sind wenn sie unter Alk stehen - weder gut für sich selber geschweige denn für den anderen sorgen können. Nur so können diese Menschen entweder begreifen dass sie etwas ändern müssen oder in dem Kreis unter Niveau bleiben.

    Crevette, so pervers es auch klingt - ist es Liebe so kann jetzt eine Chance erwachsen - wenn Ihr miteinander umgehen könnt und neu anfangen. Ist er am Ende, dann ist es Dein Anfang.

    Ich selber habe eines erkannt - ich benötige jetzt den Auszug von ihm, egal wie er kämpft was er einsieht oder nicht, sollte er es mal schnallen und wir tatsächlich uns neu kennenlernen wollen, so geht das niemals an den Orten wo wir miteinander nachlässig umgegangen waren. In dem Haus in dem wir hier derzeit leben, schweben so viele Muster und so viel Schmerz, dass KEIN Neuanfang möglich wäre.

    Ich für mich weiß, ich muss gehen, ich gehe alleine und dann werde ich für mich entscheiden was ich weiter will - aber durch dieses Wissen habe ich ganz, ganz viel Abstand, empfinde viel weniger Schmerz und ich weiss gar nicht wie ich es ausdrücken soll - mir ist egal, was geschah, meine Verletzungen sind am abheilen. Ich empfinde weder Hass, noch Wut, noch Hoffnung oder Eifersucht - 8 Jahre waren - die sind vorbei!

    Gibt es einen Neuanfang, was ich bei mir für unwahrscheinlich halte, dann muss auch der bei NULL beginnen.

    Irgendwann war es mir egal, ob mein Ex seinen Willen durchsetzt oder nicht, was hat sein Willen und sein Leben oder seine Handlungen noch mit meinem zu tun. Nur muss ich mich absichern, dass ich durch seine Handlungen keinen Nachteil erlange. Ansonsten kann er tun was er will - wie er will und so lange er will.

    Vielleicht bin ich in ein paar Tagen wieder traurig oder schwächer, das weiß ich nicht - aber auch wenn, dann ist es wieder nur ein Schritt weiter und eine weitere Phase, die ich abarbeite in meiner Seele.

    Lass Dich nicht umwehen von dem starken Wind, der derzeit auf Dich zukommt!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Lichtwind,
    ich gehe selber gerade eine Trennung durch und muss Dir eines sagen: das wichtigst ist genau die räumliche Trennung - zumindest für mich. Wohin ziehe ich mich den zurück wenn eine Beziehung krankt, doch in mein Heim, welches ich mir glücklich selber gestalte.

    Soll da wirklich ein "er" bei Dir leben, von dem du nicht weißt wie er sich entwickelt? Du hast ja selber Bedenken dass Du vielleicht mit ihm nicht so glücklich bist, bzw. Weihnachten Dich eingelullt hat.

    So, er will eine Entziehungskur! Klasse - aber was hat die damit zu tun dass er zu Dir zieht? Wenn er entziehen will, dann dürfte wichtig sein wo er DAS tut und wie es ihm DORT geht und nicht die Forderung zukünftig bei Dir leben zu können.

    Liegt ihm was an der Beziehung? Wenn ja, dann fordert er ein Zusammenleben nicht ein sondern freut sich über jeden gemeinsamen Moment - auch ohne Zusammenleben. Dann wird er kämpfen gegen seine Krankheit und für Eure Beziehung. Wenn es ihm aber zu unbequem ist sich auf den Weg zu Euch zu machen, dann wollte er ein warmes geschütztes Nest.

    Dafür solltest Du Dein Nest vielleicht nicht unbedingt aufgeben, oder?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Was ich nie gemacht habe, weil ich bei meinem Ex keinen Sinn darin sehe, das Wort Therapie in den Raum zu stellen. Denn eine Therapie folgt der Krankheitseinsicht. Solange die nicht da ist, ist meiner Meinung nach ein Drängen nach Therapie eine Art Vergewaltigung.

    Ich habe meinem Ex gesagt, dass ich nicht bereit bin, mir seinen Absturz anzusehen. Wenn er sein gewalttätiges Verhalten gut findet und die Tatsache, dass er im Ort die meistgehassteste Person ist, so ist das seine Sache - ich will daran nicht beteiligt sein.

    So, nun wurde auch ich ausgetauscht - in eine Gesellschaftstrinkerin. Schien am Anfang klasse zu sein - ungestört zu trinken, Gesellschaft zu haben und sich selber in einem tollen Licht darzustellen. Blenden und geblendet werden.

    Denn irgendwann schien es wohl so zu sein, dass die Gesellschaftstrinker sich gegenseitig schlecht ertragen konnten. Ich fände es ehrlich gesagt sehr schade, wenn die beiden sich jetzt schon ihr gemeinsames Hobby aufgeben (er kämpft wie ein Wolf um mich, derzeit als "Beweis" sogar ohne Alkohol) denn ich muss noch meinen Umzug vorbereiten und viel packen ;) und das mache ich gerne in Ruhe.

    Seid nicht eifersüchtig auf die "Neuen" - meiner hat mal zugegeben, dass er Angst habe dass ich mit ihm Schluss mache und das mit seinem Ego nicht in Einklang zu bringen wäre. Da wäre es einfacher gewesen mich abzuservieren und keine unangenehmen Wahrheiten hören zu müssen.

    Nun gut, die "Neuen" trinken vielleicht mit, lassen neue Spiele spielen und werden am Schluss in selbiger Situation sein wie wir .... nur schneller ... nur schlimmer....

    Im Fall meines Ex sieht es so aus, dass die beiden Gesellschaftstrinker sich das Leben gegenseitig schwer gemacht haben und sich eigentlich komplett gegenseitig - von Anfang an - belogen zu haben dass es kracht. Jeder hat ein Bild aufgebaut, dass er / sie nicht halten konnte. Ich war nicht dabei, kenne natürlich nicht die Situationen, die dort wirklich herrschen. Aber totale Abstürze nach solchen neuen Kontakten sprechen nicht unbedingt für glückliche Zeiten.

    Ich selber habe alle Themen zum Bereich Alk einmal beim Namen genannt - das war für mich wichtig - das war es dann. Alles weitere interessiert mich nicht, ist seine Sache und sein Körper. Er hat einen Arzt, interessiert ihn sein Leben, so muss er mit diesem darüber sprechen. Ist er Alkoholiker oder Alkoholkrank ist mir egal - denn ich weiß es nicht - will es nicht mehr wissen - und bin selber keines von beiden, was er ist oder nicht ist - was ihn interessiert oder was nicht entzieht sich meinem "Aufgabenkreis".

    Ich selber habe eigentlich nie gegen den Alk gekämpft - das Duo Gesellschaftstrinker und Alk ist eines, gegen das ich nicht ankomme - somit kann ich es lassen. Das habe ich übrigens auch ausgesprochen.

    Positive Seiten - negative Seiten - nach nunmehr vielen Wochen intressiert mich das nun auch nicht mehr. Er ist was er ist - er soll leben was er will - vielleicht mit mir - vielleicht ohne mir - alles das ist einfach im Moment egal. Komme ich mit ihm klar, so kann sein, dass ich sehr wohl Fahrrad mit ihm fahre. Hat er eine Art, die ich nicht ertragen will, dann eben nicht. Mein Leben wird dadurch nicht ärmer oder reicher, besser oder schlechter.

    Ich habe immer festgehalten an dem, was oder wie er mal war. Verdammt, dabei bin ich aber doch stehen geblieben. Verlange von ihm so zu sein wie vor 8 Jahren und verdonnere mich selber zu Stagnation. Genau das war es am Schluss nämlich.

    Ich selber entwickle und verändere mich seit 9 Monaten, beständig - er seit dem Ende der Beziehung vor rund 2 Monaten. Wohin wir uns entwickeln ist erstmal egal - denn jeder geht jetzt seine Richtung, treffen wir uns mal zwischendurch o.k., treffen wir uns nicht genauso o.k.

    Wir haben in allen den Jahren wenig unternommen, woran ich massgeblich mit schuldig war: unter Alk wollte ich mit ihm nicht unter Menschen sein! Gut, er will nun etwas mit mir unternehmen. Meine Aussage ohne Alk gilt noch immer - also sein Ding, ob er es schafft oder nicht. Ich fahre immer nüchtern Fahrrad - ich muss es nicht mit ihm....

    Ich will damit nur sagen lasst Euch nicht unterkriegen dadurch, dass ihr ersetzt worden seid. Ihr dürft das nicht so sehen, als hätte Euch ein klar denkender Mensch ausgetauscht. Diese Menschen, die uns ersetzt haben, die hätten glaube ich lieber in sich selber etwas ersetzt oder ausgetauscht. Da das aber ein schwerer Weg ist sind sie den einfacheren gegangen.

    Nie, nie, nie wollte oder konnte ich verstehen, warum es immer auf dieses "loslassen" hinaus läuft. Nun sehe ich es am praktischen Beispiel. Derjenige, dem ich alle Aufmerksam - ob positiv oder negativ zukommen ließ - der bekommt nun keine mir von mir. Uuups Defizit - da fehlt wohl was.... der Ersatz, nun der konnte nicht so richtig funktionieren weil sich ja hier zwei gleichgesinnte, berechnende Personen trafen....

    Glaubt Ihr wirklich dass unsere Kranken nicht zwischendurch spüren dass etwas schief läuft. Schief läuft weil wir loslassen und uns selber an die Hand nehmen. Nicht nur, dass wir ihnen nicht mehr helfen, nicht nur, dass wir ihr Ego nicht mehr pflegen und hätscheln, sondern auch die vermeintliche Verbesserung durch einen Austauschpartner könnte ein schales Gefühl hinterlassen.

    Aber dieses schale Gefühl, dieses mangelnde Streicheln des Egos, das können sie nur verspüren wenn wir alle loslassen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach Lacerta,
    die Trauer ist ja auch wichtig - denn sie bringt ja auch Dich weiter. Würden wir nicht traurig sein oder trauern, so würden wir verdrängen, was sich auch früher oder später rächen wird. Gut, Du sagst bei Deinen Freunden war etwas schräges, dann kann ich verstehen, dass Du Dich unverstanden fühlst. Ich hätte mir aber auch vorstellen können, dass die Freunde Dich durch diese Worte einfach wieder zu Dir selber bringen wollten.
    Dir einfach sagen wollen Du bist mehr wert - also mach Dir Gedanken um Dich und um ihn nur wenige.

    ***Bingo*** Fusselhamster***
    Meiner Erfahrung nach klammert sich ein Alkoholiker oft an jeden sozialen Kontakt, der ihm noch bleibt. Und wenn der- oder diejenige auch noch toleriert, dass er trinkt (oder vielleicht sogar mittrinkt?), dann ist er umso lieber mit ihm/ihr zusammen.

    Musste ich bei meinem Ex auch erfahren, auch schien das Niveau sich um einige Klassen abgesenkt zu haben.

    Nur ... sogar er als Trinker schien irgendwann zu bemerken, dass irgend etwas schief läuft. Ich weiß nicht, ob unsere Abstürzenden nicht selber oftmals bemerken was läuft aber nicht aussteigen können weil sie die Akzeptanz anderer Menschen - im NOtfall auch unter Niveau - benötigen. Ich wurde eingetauscht gegen eine selber schluckende Lady.

    Eine neue co war gefunden, die auch noch mitsoff - war genial. SCheinbar aber nicht all zu lange, denn nun fehlten vermutlich genau die wichtigen sozialen Komponenten, zu denen manch ein alkoholkranker nicht mehr fähig ist. Hier schien es so, als hätten sich zwei Kranke gefunden, von denen jeder nur auf sich selber achten wollte und konnte.
    So und nun kam sein Abstieg - denn ich schon als extrem empfand.

    Derzeit geht er auf NULL Alkohol, wovon ich nichts halte weil das eine Vorführung für mich ist. Aber wichtig ist doch dass Bewegung in unsere Leben kommen.

    Die Frau ist also wie er verlassen worden, ach, die armen Seelen - wenn ich mal viel Zeit habe, dann bedauere ich die beiden. Aber halt, das werden sie schon selber machen in der gemeinsamen Zeit, in der sie sich verstehen. Und wenn sie sich dann nicht verstehen, dann kann man ja ein bischen Erleichterungstrinken fabrizieren.

    Ich glaube nicht Lacerte, das Dein Partner oder der von Crevette, der ja auch so ein Spielchen spielte sich wirklich wohl fühlen. vielleicht können sie alles nicht mehr real mit Gedanken erfassen, aber auch sie werden zuweilen etwas spüren, auch sie sind wohl noch in der Lage sich an manche Gefühle zu erinnern. Vielleicht nur schemenhaft, vielleicht unklar - aber sie sind gezwungen zu behaupten es geht ihnen gut um keine Schwäche zu zeigen. Lasst Euch davon nicht unterkriegen. Meinem Ex wäre es fast gelungen. Anfänglich behandelte er mich von oben herab mit einer Arroganz und Kaltschnäuzigkeit, die mich fast zerstörte.

    Erst als ich mein Leben lebte und mir seines egal war, da fing er an zu sehen dass er wohl doch so wichtig nicht für mich war. Schlimmer noch, dass mich gegen seine Gesellschaftstrinkerin noch nicht einmal Eifersucht begleitet. Nein, im Gegenteil - verbringt viel Freizeit miteinander und teilt Euer Lieblingshobby damit ich Ruhe zum packen meiner Möbel habe.

    Langsam brechen bei meinem Ex aber die eigenen Lügen, die er für mich aufbaute zusammen. Was sollen Lügen oder Selbstbeweihräucherung wenn sie mich noch nicht einmal interessieren. Tja, und auch das Umfeld war nicht dumm, auch da bildeten sich Menschen ihre eigene Meinung und zogen sich zurück. Also jede Menge Geschichten, die niemand hören will.....

    Glaubt mir, wenn ein Partner uns austauscht oder davon rennt, so rennt er letztendlich vor sich selber davon. Er wird - früher oder später - auch vor dem neuen Partner davon rennen. Denn den Ort, wo es beim Wegrennenden weh tut, denn will er nicht finden und lösen.

    Ich wünsche Euch viel Power

    Dagmar

    Liebe CSA,
    ich habe 46 Jahre alt werden müssen um zu begreifen, dass ich nichts erzwingen kann und dass das Leben seine eigene Spielregeln hat. Erst mit dieser Kapitulation und dem Einstellen meiner kräftezehrenden Energien kriege ich Ruhe in mein Leben.

    Was mir nicht passte, versuchte ich früher zu ändern, klar im Ansatz ging es und ruckzuck hat mich etwas anderes überfahren. Nunmehr bin ich in der Lage die Schicksalsschläge wie Jobverlust anzunehmen (es war ein schlimmer Job unter üblen Bedingungen und unnötigen Todesfällen in einem Pflegeheim). Ja, ich bin arbeitslos und finanziell eine arme Seele. Aber ich bin wieder eine Seele. IN den Jahren dort war ich es nicht.

    Ich wollte partout meine Beziehung funktionierend haben. Nachdruck, Gespräche, LIebesentzug und was weiß ich alles waren meine Mittel. Bäähh kräftezehrend und energieverschleißend. Alles was passieren soll passiert so oder so, aber für mich kann ich Frieden finden um dann von solchen Geschehnissen nicht nüberrannt zu werden.

    Nichts und niemand kann mich daran hindern auf meine Wünsche hin zu arbeiten. Aber es muss nicht auf Biegen und Brechen sein. Und gibt es einmal eben keine Schritte vorwärts, dann bleibe ich stehen und gehe in mich. Vielleicht muss dass dann nämlich auch sein.

    Natürlich sind unsere Welten durcheinander. Wir müssen alles in Frage stellen, was uns bisher als richtig erschien! Wir müssen uns, wenn wir ehrlich sind, selber in Frage stellen!

    Wir gehen im MOment nicht spazieren in unserem Leben, sondern wir haben erstmal einiges zu tun, um unser Tal zu verlassen, verdammt harte Arbeit und Kampf gegen den inneren SChweinehund! Was mich persönlich betrifft ist mein Leben seit 9 Monaten total auseinandergefallen - ohne Job, ohne Partner ohne Heim - ich war traurig, dachte was soll das alles noch.

    Aber die Geschicht von Phönix aus der Asche, die möchte ich für mich auch als Hoffnung haben. Und durch diese Aufgabe und das Wissen, eigentlich gibt es jetzt nichts mehr zu verlieren - ausser Dir selber - kommt nun alles in gewisse Bahnen. Der Job noch nicht, aber ein Haus ist da, die Trauer um die kranke Beziehung weicht, das Gegenstück macht mir das Leben nicht mehr schwer durch Wut und Anfälle sondern hält sich zurück.

    Bei mir lag in der Kapitulation meiner Wünsche die Chance.

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s. ich schaffe nun, was mir 46 Jahre meines Lebens nicht gelang: ich stelle mir Aufgaben, egal wie stark oder wie schwach ich bin - ich erlaube mir auch nicht alle zu erfüllen, aber ich fordere von mir so viel dieser Aufgaben zu erledigen wie ich es belastungsfrei kann.

    ....früher habe ich mich immer und nur selber unter Druck gesetzt und kaputt gemacht .....

    Lieben Gruß von Dagmar