Beiträge von dagmar007

    Ich glaube, meine Lieben, genau da beginnt es: "peinlich sein" es besser nicht sehen oder spüren zu wollen. Geht mir ja auch nicht anders. Aber genau da scheint mir so irgendwo ein ganz gehörig dickes Seil zu verlaufen in den Suchtbeziehungen oder einfach ungesunden Beziehungen.

    Egal, ob Kinder oder Partner von Abhängigen: es scheint ein vermehrter Wunsch nach Zärtlichkeit, in den Arm genommen werden da zu sein.

    Ich selber habe Zärtlichkeiten vermisst, einfach mal das so nebenbei in den Arm nehmen, über das Haar streicheln, ach diese ganzen romantischen Kleinigkeiten, die für mich Aufmerksamkeit sind. Habe ich deshalb nicht losgelassen aus dieser Beziehung, um irgendwann ( hat sich ja dann als nie herausgestellt ) das zu bekommen, warum ich eigentlich diese Partnerschaft eingegangen war: Zuneigung und Respekt?

    Genau das was verflixt sagt, angenommen zu sein, wieder beruhigt zu sein und somit wieder in einem funktionierenden Schema angekommen zu sein.

    Ja, es bedrückt gehörig, meine Lieben. Ich komme halt leider für mich immer wieder an den Punkt wo ich nur Mittel zum Zweck war. Und ich kann bei weitem nicht sagen, dass mich das kalt lässt.

    Vielleicht, liebe Pandora, verlieren beide Partner genau da den Respekt, wo sie merken dass diese Muster "ziehen" und funktionieren. Keiner muss mehr kämpfen oder sich um die Beziehung bemühen, wenn es doch so einfach Knöpfe gibt, die betätigt werden können.

    Macht- und Ohnmacht auf beiden Seiten also, die Spiele der Erwachsenen. Sind so dann Agressionen von Seiten der Gegenseite zu erklären, die erfolgen, wenn diese Macht nicht mehr ausgespielt werden kann?

    Boah, manchmal weiss ich gar nicht, ob ich das alles wissen möchte ....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Weißt Du verflixt, ich frage mich das schon monatelang, kam aber irgendwie nicht auf des Pudels Kern. Renates deutliche Worte haben mich da klüger gemacht. Ich hatte nur ein paar Fetzen und konnte die nicht als Zusammenhang erkennen.

    Das würde dann nämlich auch eine ganz besondere Art von Licht auf die Sexualität werfen, die ja für gefühlsintensive Menschen (wie für mich) als Zuneigung oder Liebe gelebt wird, von der Gegenseite eventuell nur als Hormonabbau.

    So, wenn der eine die Hormone abbaut, fühlt der andere sich vielleicht "geliebt" und dann beginnt das "ach so schlimm ist es ja nicht, er liebt mich doch".....

    Schlimmer wird für mich dieser Teufelskreis durch die Kombination, dass ein Suchtkranker (egal, ob Co oder Alkoholiker) im Regelfall versucht seine Bedürfnisse zu befriedigen. Somit der Co auf die Zärtlichkeit wartet und der Alkoholiker diese Technik ausübt um evtl. seine Ruhe zu haben, den Partner still gestellt hat und in Ruhe zu seinem Konsum übergehen kann.

    Ich möchte hier - um Gottes Willen - keine der Seiten verteufeln oder als gefühllos hinstellen. Im Gegenteil, es scheinen mir entsetzliche Zusammenhänge zu sein, wo jede Seite anderes interpretieren kann und sich alle nur im Kreis herum drehen.

    Mich würde echt mal Eure Meinung interessieren, denn mich persönlich schockt das imens. Das bedeutet nämlich, dass ganz ganz viele Dinge, die mann/frau partnerschaftlich nicht sehen kann in ganz engem Bezug stehen.

    Zuweilen in tödlichem für beide Seiten.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich selber kann und muss von mir behaupten, dass ich von Zärtlichkeiten zu beeinflussen war. In der Hoffnung, alles wird gut, der andere mag mich und empfindet Zuneigung.

    Allerdings stellte sich mir auch die Frage, in wie weit vielleicht genau dieses Bedürfniss nach Zärtlichkeit - bzw. das Wissen der Gegenseite um dieses Bedürfniss dieses bewußt einsetzt.

    Wenn ich meine letzen Jahre Bilanz ziehen lasse, dann stelle ich fest, dass ich zutiefst in Co-Abhängigkeit und Suchtbeziehung gerutscht bin als ich bereits an Arbeitsplätzen war, die mir nicht gut taten. Ich suchte also den Halt im Partner, an die Hand genommen zu werden, sich an dessen Schulter ausweinen ect. Ich war also schwach, wollte Hilfe ... hat mich das empfänglich gemacht ???

    Manipuliert Ihr selber mit diesem Wissen, bzw. habt Ihr vielleicht in der Vergangenheit unbewußt damit Menschen um- oder eingestimmt?

    Würde mich riesig interessieren.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Halt, da fehlt noch was, Mist,,,

    ich mache den Beitrag neu und hoffe die Mods können das noch nachtrage... sonst stelle ich es neu ein.

    Ja, als Kind von Alkoholikern reagiere ich auf Zärtlichkeit

    Nein, als Co lassen mich Zärtlichkeiten kalt

    Nein, als Alkoholiker lassen mich Zärtlichkeiten kalt

    Nein, als Kind von Alkoholikern lassen mich Zärtlichkeiten kalt

    Lange schon ging mir die Frage durch den Kopf, ob Abhängige mittels Zärtlichkeit beeinflussen bzw. beeinflusst werden können. Renate hat mir in Ihrem Posting geholfen, meine Gedanken besser zu relativieren und auf eine Reihe zu bekommen.

    Sie sagt:
    Mir ging es aber auch lange Zeit gleich. Ich dachte auch immer, es tut mir gut, wenn Zärtlichkeiten ins Spiel gekommen sind. Doch am nächsten Tag war es wieder wie vorher. Als ob nichts geschehen wäre.

    Wenn ich überlege, sobald es bei uns ernsthaft gestaubt hat und ich einfach nicht mehr wollte oder konnte, so kamen Zärtlichkeiten ins Spiel. Da kam dann beständig "nimmst du mich in den Arm" oder "darf ich Dich in den Arm nehmen" obwohl das ansonsten eher eine Belästigung zu sein schien.

    Kann es nun sein, dass wir Abhängigen, mangels Selbstwertgefühl oder was auch immer, besonders dieses Körpergefühl benötigen? Dieses Gefühl angenommen zu werden und somit in den Arm genommen zu werden, am Händchen gehalten zu werden. Alle diese Ausdrücke des Haltens/beschützens/festhaltens.

    Mich würde von seitens aller Seiten sehr, sehr stark interessieren, ob Ihr dieses Schema angewendet habt, bzw. diesem Schema erlegen seid.

    Leider gibt es nicht die Möglichkeit der Mehrfachantworten, deshalb will ich als Gegenstück auch noch die Frage einstellen, wer selber schon auf diesem Wege "manipuliert" hat. Ich sehe es nicht als Wertung, sondern als ein Mittel, welches einem vielleicht schon als Kind vom Elternhaus mitgegeben wurde. So gelernt, so umgesetzt und nun vielleicht dabei es zu bearbeiten.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Das ist einfach nur Feeling, liebes Kaltblut.

    Weich ist stärker als hart. Ich habe jahrelang Vollkontakt-Kung-Fu ausgeübt. Das weiche Anpassen an den Angriff kann eine Stärke erwachsen lassen, die nicht fassbar ist - weil sie genau die Kraft des Gegners umsetzt.

    Wie bei Deinem Bike! Entweder Ihr seid eins oder Du trittst ihn ;) Das war immer das, was mich als Sozia gereizt hatte, das liegen und schwingen mit Moped und Fahrer in Kurvenlagen.

    Ich finde es herrlich wärmend, liebes Kaltblut, wie Du über Deinen Lernprozeß schreibst. Ich finde es sehr schön, wie Du über Zugang zu Tischkultur und das sehen der schönen Dinge schreibst. Das nämlich ist ein Thema, von dem ich eigentlich dachte, der Mensch hat es. Ich war so naiv und war der Meinung ein liebevoll zusammengestellter Tisch, mit passenden Tellern und Besteck "muss" gefallen. Dass das aber manchen Leuten nicht einmal auffällt, weil Teller und Besteck nur Sinn und Zweck erfüllen musste, das traf mich wohl so wie eine Fliege durch Klatsch getroffen wird. Schön naiv ... aber na ja, so bin ich halt....

    Das was Du sagst, liebes Kaltblut "jeder ein Stück des anderen" habe ich mir in den letzten Tagen überlegen müssen, als wieder eine Lieferung vor meine Türe abgestellt wurde.

    Ich habe den Eindruck, dass denken an die andere Person Energien bei der Gegenseite bewegt, die zu Handlungen - egal welcher Art und egal ob positiv oder negativ führen. Ich denke sehr wohl, dass Menschen, die sich einmal nahe waren eine gewisse Verbundenheit besitzen, und sei es nur über persönliche Lebensrhythem oder Gewohnheiten.

    In meinem Fall - wo alles böse und aggressiv zu Ende ging - beängstigend, in Fällen wie bei Dir schön....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob die erste Beratung überhaupt etwas kosten darf. Mir wurde mal gesagt, dass erste Gespräch müsse kostenfrei sein.

    Ruf doch mal alle in DEiner Nähe durch. Ich würde dem Telefonpartner sagen: Ich überlege, ob es sinnvoll ist etwas zu tun, weiß aber nicht, ob ich es finanziell kann.... Mal sehen, wie dann die Reaktion ist...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach Mensch,
    was bin ich froh, dass wir keine Kinder hatten. Wenn ich Euch so lese, dann könnt Ihr Euch gar nicht richtig zurückziehen, weil immer die Kinder als Bindeglied da sind.

    Davon mal abgesehen müsst Ihr die Bindeglieder schützen und sehen ob den Kindern schon Schaden zugefügt wurde.

    Tja, Veranwortung und Suchtkranke. Vermutlich leider Dinge, die schlecht zusammenpassen. Ich stelle mir immer die Frage, kriegen die Kinder mit, wie anders der Vater ist. Meiner war ein Mal angeschwipst, und da wurde ich als 5 Jahre so doof und habe ihn vom Stuhl geschubst. Ich habe ihn nie wieder angetrunken erlebt, habe auch nie gehört, dass da irgendwas war. Aber ich selber spürte er ist anders und eigentlich hatte ich immer sehr viel Achtung vor ihm, aber in dem Zustand wurde ich übermütig, hatte wohl immer noch Respekt, aber seine Lustigkeit forderte meinen Übermut.

    Wie reagieren Teenies auf angeheiterte Eltern? Finden die das cool, weil sie ja selber gerade (leider) die ersten Erfahrungen mit dem Alk machen oder fühlen sie sich eher befremdet?

    Das einzige Kind eines Alkoholikers, welches ich kenne, hat die Mutter nach 3 Monaten aus der Schusslinie gezogen. Er kennt also seinen Vater nicht und kann sich nicht erinnern.

    Mann, mann, was wird den Kindern angetan wenn die Eltern es erkennen, aber diesen Zustand nicht ändern können. Ich habe immer Angst um solche Kiddies, dass sie irgendwann mal so traurig sind wie wir....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Kaltblut,
    das Problem hatte ich auch :) Der Boyler ist zum Baden zu niedrig eingestellt. Also ging es mir wie Dir: das Wasser aus dem Brunnen zum kochen bringen und mit dem Kalten vermengen. Leider nicht genial, aber doch möglich.

    Und Kaltblut:
    was nicht unmittelbar zum Tode führt, härtet ab.

    Heute war ich bei meiner Mum, die einen Herzinfarkt hatte. Normalerweise wäre ich am 24. bei ihr - aber sie muss ab 23 für ein paar Tage zur Überwachung und Untersuchung ins Krankenhaus. Zwar bin ich morgen unterwegs ins Sachen Miezuschuss, aber ganz früh.... dann gehe ich freiwillig nicht mehr auf die hektische Straße.

    Am 1. Weihnachtsfeiertag bei Freunden zum Essen, die restliche Zeit ist Katzentime und Ruhe angesagt. In Wolldecke kuscheln, ein paar Artikel schrieben und den Herrgott einen lieben Mann sein lassen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Lieber Jope,
    auch wenn ich Deine Argumente verstehe, so vermisse ich "Aktionen". Du sagst von vorneherein, als Vater hättest Du keine Chance. Gehst Du jetzt von landläufigen Geschichten und Erzählungen aus oder wurde Dir das vom Jugendamt/Gericht/Rechtsanwalt gesagt?

    Ein Rechtsanwalt kann Dich beraten welche Schritte möglich sind um etwas zu erreichen bzw. wie mit der Krankheit umgegangen werden muss um die Kinder zu schützen. Was wurde Dir da gesagt.

    Jope, ich habe ganz oft an Skybirds Worte gedacht. Ich bin von der Großstadt zu meinem alkoholkranken Ex aufs Land gezogen. Hier wird gesoffen, dass es nicht mehr schön ist. Es gibt auch hier keine Selbsthilfegruppen. Ja, die Menschen verbinden sich hier durchs Saufen.

    Dennoch: wer wirklich abdriftet und unsozial wird, das wird erekannt. Sogar von denjenigen, die selber zutiefst krank sind. So war es zumindest in dem Ort in dem ich lebte.

    Trinker ist nicht Trinker - vielleicht sind alle uneinsichtig, aber nicht alle verhalten sich unsozial! Wenn nun ein Trinker (so habe ich es erlebt) sich unsozial verhält, so bekommen das andere ebenfalls alkoholkranke, aber noch soziale Menschen, sehr wohl mit! Zwar ziehen sie keinesfalls in Erwägung selber ein Problem zu haben, dennoch stellen sie fest, der andere ist unmöglich.

    Ich dachte lange in diesem promillehaltigen Ort sieht doch keiner was mit dem los ist. Na, da hatte ich mich aber zutiefst getäuscht. Allerdings sagte man mir erst was so alles vorgefallen war und was die Nachbarn verärgert hat, als diese sahen dass ich ausziehe. Zuvor dachten die ja wohl ganz logisch: na, wenn die bleibt, ist sie vielleicht dieselbe.....

    Ja, lieber Jope, ganz schnell wird man von Fremden dann nämlich in selbige kranke Kategorie gesteckt. Ein gesunder Mensch wird nämlich sagen mit mir nicht. Nachbarn und Anwohnende könnten bei uns gesagt haben "Pack schlägt sich und Pack verträgt sich".....

    Ich will nicht auf die Tat "Schlagen" hinaus sondern darauf, das Alkoholismus von uns verdeckt wird, aber das Umfeld es schon lange, lange geblickt hat. Warum aber sollte man uns Angehörige ansprechen, wir wollen es "doch so".

    Du und ich, ja wir sind geblieben - ich bin dann irgendwann gegagnen. Aber Deine Kinder können nicht gehen ....

    Lieben Gruß und viel Kraft wünscht Dagmar

    Liebe Verflixt,
    das wird wohl bei jedem Menschen anders sein, wie lange es einen umhaut, wie und wie schnell man/frau wieder auf eigene Füße kommt.

    Die ersten drei! Monate hat mich jeder Anruf seinerseits, oder jeder Versuch (ich selber bin weder ans Telefon noch habe ihn eingelassen wenn er wütend hier stand) rund zwei Wochen zurückgeworfen.

    Nun im vierten Monat geht es anders, aber gestern kam wieder eine Ladung ans Haus gestellt - diesmal lleise und sauber - es warf mich nicht zurück; aber dennoch begannen wieder Gedanken zu kreisen.

    Ich für mich schätze mal, dass ich einen Jahresrhytmus brauche, bis ich wieder "eingiermaßen normal" lebe und die Gedanken nicht mehr abschweifen.

    Aber ... das gilt nur, wenn er seine überhebliche, gewalttätige Art beibehält, diese nämlich sagt mir "bleib im Versteck, er ist eine Gefahr" und somit setze ich mich meinem gift nicht aus.

    Ich hoffe, dass er nicht seine Emotionen ändert, denn dann weiß ich nicht, wie mich das zurück werfen würde.

    Lieben Gruß und viel Kraft wünscht Dagmar

    Um was wollen wir wetten, liebe Pandora, dass unsere Tiere unsere Gefühle spüren???

    Meine Tiere haben bisher durchgedreht wenn er kam. Die Katzen standen da (obwohl er gar nicht wusste dass ich im Haus bin) mit steilen Schwänzen und aufgerichtetem Nackenhaar. Ich hatte Angst....

    Gestern bekam ich gar nicht mit, dass er mir wieder mal eine Lieferung vors Haus schmiss. Die Tiere auch nicht .... Derzeit habe ich nämlich keine Angst .....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Orlando,
    mich persönlich hat dieser Kommentar sehr geschockt

    .... Wenn mein Partner im Suff grob zu mir ist, bedeutet es nicht, dass er mich nicht wertschätzt ...

    Ich will nicht ausklaumüsern, was Du unter "grob" verstehst, ich möchte aber k e i n e m Menschen wünschen, jemals grob behandelt zu werden, dadurch vielleicht an der Psyche verletzt zu werden um später in einem Trauma zu enden.

    Für mich persönlich ist eine grobe Behandlung keine Wertschätzung und kein Respekt. Es ist eine Ausgeburt der Erkrankung, das sehe ich sehr wohl so, wer aber so weit geht "grob" zu werden scheint nicht mehr in der Lage zu sein in dem Moment "Wertschätzung" zu leben.

    Wie viele Familiendramen haben wohl begonnen mit "Grobheit".

    In diesem Sinne,
    schönes Wochenende wünscht
    Dagmar

    Denn werde ich haben, liebe Pandora, ich warte nun schon bald eine Stunde, dass mein Holzofen endlich bereit ist meine Pizza zu empfangen. Hungerrrrrrrrrrrrrrrr..........

    Aber wie schon an vielen anderen Stellen gesagt: das Holz, das Feuer und das alles in dem Holzofen habe ich ebenso wenig im Griff, wie manche andere Dinge auf der Welt. Aber deshalb sind sie doch schätzenswert, vielleicht manchmal auf Abstand ;) aber sie sind da.

    Weißt Du Pandora, beim LIcht in eine Kerze denke ich oft: "immer wenn Du meinst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her". Nur sehen müssen wir es wollen.....

    Es ist richtig was Du sagst durch einen Austausch sieht man vieles anders, neutraler und auch aus anderer Sicht, was viele Vorteile bringen. Zuweilen auch schwer ist, weil Worte verletzen könn(t)en oder falsch interpretiert werden können. Wer von uns aber die Ruhe hat und sich die Möglichkeit nimmt geschriebenes zu überlegen, nachzuhacken und es vielleicht auch einfach als "falsch" in eine Ecke stellt, denn auch das ist immer möglich, der hat eine Chance sich selber zu reflektieren.

    Ist das nicht schon mehr, als viele anderen Menschen in der Lage sind?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich kann Dich mehr als gut verstehen, liebe Pandora, weil bei mir ein berufliches Burning-Out der Auslöser für alle die Dramen - aber auch meine Selbstbestimmung war. Mein Arbeitsplatz wurde wegrationalisiert, aber nicht sauber, sondern in dem Versuch des "Kündigungsmobbings". Nett, aber ich habe geschaltet, Rechtsanwalt, Arbeitsamt ect. gewonnen, klar gewonnen aber ausgebrannt.

    Dieser Burnout war die Chance meines Lebens. Ich bin jetzt dankbar für den totalen Zusammenbruch, für den kompletten Verlust meines Lebens in diesem Jahr. Alles war weg: Job, Partner, Wohnung - der Zwang entweder sich aufzugeben oder einfach neu zu starten!

    Diese Panik und Angstgefühle hatte ich alle auch - ich hatte ja wirklich alles verloren. Was gab es jetzt also noch mehr zu verlieren? Jetzt brauchte ich keine Panik mehr - hatte ja schon alles verloren!

    Und nun kam mein Aufbau...

    Ja, liebe Pandora, ich sah in einem Pflegeheim, welches sich nicht mehr selber finanzierte, deshalb das Kündigungsmobbing auch die Auswüchse der Sucht. Ich denke auch, diese jetzt zu sehen im irrationalen Verhalten meines Ex. Das macht mir Tag für Tag klar wie richtig und wichtig es war zu gehen. Es gibt jeden Tag mindestens einen Glücksmoment. Ich bin hier ständig in Bewegung (was sich bei der Reduzierung meines Übergewichtes bemerkbar macht und bei Steigerung der Gesundheit). Ich gehe gerne mal in den Ort oder gehe freiwillig spazieren. War in dem Ort zuvor, in der Beziehung nicht für mich möglich. Wohl unbewußt habe ich mich versteckt ....

    Es passiert so vieles subtiles in den Jahren einer Suchtbeziehung, dadurch bei mir eine schleichende Persönlichkeitsveränderung, die meines Erachtens immer gefährlicher geworden wäre, hätte es nicht mein Burnout gegeben, die lange Krankschreibung und dann die Arbeitslosigkeit. Alles schlimme Dinge, die mir geholfen haben mein Leben zu finden.

    Nichts ist so schlimm, als dass es nicht doch für irgendetwas gut ist.

    Soviel Grauen ich in den letzten 14 Monaten erlebt habe, so viel Freude gab es für mich in den vorangegangenen 46 Lebensjahren nicht - wie in den letzten Monaten.

    Viel Kraft wünscht dir Dagmar

    Na, wusste ich es doch Ihr Lieben. Ich träumte von meinem armen, eingeschläferten xxl, der plötzlich wieder ganz normal hier im Hause war.
    Nun xxl stand vermutlich für den Ex der heute hier mit einer weiteren Lieferung auftaucht.

    Na, irgendwie muss ich guten Abstand gewonnen haben. Ich hörte ein Fahrzeug, hatte mich hingelegt, wollte mir aber nicht die Mühe machen zu sehen wer es ist. Wäre früher vor Panik nicht denkbar gewesen.

    Schön säuberlich und super still hat er alles ausgeladen. Der Großteil von mir - alte Sachen, die er zuvor nicht rausrückte - aber auch einiges von ihm, was bei mir nichts zu suchen hat, da ich keine Mülldeponie bin.

    Nun gut, meine Sachen darf er vorm Gesetz her hier abliefern wenn das ohne Schäden passiert. Zwei Stunden Arbeit, und der Großteil ist weg. Seinen Teil habe ich gestapelt wie schon die Male zuvor und überlege mir dann in den nächsten Woche eine Anzeige wegen Müllablagern oder so. Da warte ich einfach mal ab wie das noch weiter geht.

    Tja, so konnte er sich wenigstens überzeugen wie wohl ich mich hier fühle, dass wieder alles weihnachtlich dekoriert ist und es mir gut geht. Die Chance auf eine Einladung hatte er sich ja selber bestens verspielt.

    Jetzt gerade, ich weiß jedoch nicht, ob dieses Gefühl bestehen bleibt, bewirkt diese Anlieferung genau das Gegenteil des eventuell beabsichtigten:
    Mir ist bewußt dass mein Umzug vorbei ist, ich es überstanden habe und mich in einem wohligen Heim befinde. Er scheint noch mitten im Umzug zu sein, den er ja letzten Monat nicht bewältigen konnte.

    Was sind schon ein paar Stunden aufräumen und ein paar Waschmaschinen, die er mir vor die Türe geschmissen hat im Gegensatz zu dem, was ich in den letzten Monaten hier geschafft habe?

    Was sind schon die Ängste davor, das er vor der Türe steht, die ich mal hatte? Hat er doch jetzt fast 80 km täglich zum Arbeitsplatz und ich gerade mal 3, die ich auch noch laufend bewältigen kann.

    Nein, dieses Mal haben sich andere Gedanken um mich herum bewegt als ich von seiner Anwesenheit erfuhr.

    Ich selber war heute tätig und habe mal Belege und Kontoauszüge für den Mietkostenzuschuss gerichtet. Morgen mache ich mich an den Antrag.

    Dann richte ich später noch für den Spender des Holzofens ein weihnachtliches Päckchen mit Teelichtern, Duftöl und einigen selbst gebackenen Weihnachtsbäckereien aus dem Holzofen. Ich werde es morgen auf einem Spaziergang ihm und seiner Frau vorbei bringen. Ich denke, er freut sich darüber zu sehen, welche Freude und welche Ergebnisse aus einem Ofen kommen, der bei ihm einfach nur in der Scheune abgestellt war.

    Dieser Ofen ist aus den 60er Jahren hat mir der Schornsteinfeger erklärt und war damals verdammt teuer. Heute sind die meisten Hersteller dieser Öfen eingegangen und somit gibt es kaum noch solche wie ich habe - mit Backofen - und wenn doch, dann schweinisch teuer. Und ich habe ein solches Ding quasi (besser gesagt der Vermieter, aber ich nutze es) geschenkt bekommen :)

    Ach Leute, wo soll da noch Zeit und Laune für Groll, Wut oder Angst sein? Meine selbst zubereitete Pizza, die in den Holzofen kommt, wenn er dir richtige Temperatur hat, wird mir nach den Stunden Arbeit doppelt so gut schmecken.

    Und dann hatte ich vorhin einen Geistesblitz: meine Tiere liegen immer in der Küche oder vor dem Kamin im Flur. Ich hasse Licht wegen einer oder zwei Minuten, die der Kühlschrank geöffnet - also gefunden werden - muss oder einfach schnell ein Kaffee nachgegossen wird.

    Nun habe ich ganz viele angebrannte Kerzen bspw. von Adventskränzen. Aber auch alte Zinnkerzenzylinder - Zinn unten Glaszylinder zum Schutz über der Kerze. Optimal also, abends einfach nur einen "Stumpen" anzumachen und brennen zu lassen. Es ist so viel Licht wie ich benötige um kein Tier versehentlich zu treten und dennoch alles zu sehen, was ich sehen muss.
    Keine Angst, es gibt Licht - und ich putze auch bei Licht :) aber abends muss es ja nicht sein, dass alles in Vollerstrahlung die Bude erhellt wo ich einfach nur zu etwas greifen muss oder eben nicht den Tieren irgendwohin treten möchte.

    Na ja, wie war das mit der Entschleunigugng :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Pandora,
    Dir etwas zuzutrauen finde ich schön und toll und sollte eigentlich nichts mit Druck zu tun haben. In meiner Vorstellung ist das "nur" das Umsetzen der Kräfte die in Dir sind, offensichtlich und noch nicht einmal versteckt. Die Kraft die Du hast, von der Du vielleicht selber "nichts wissen willst".
    Es hat für mich nichts mit Stärke oder beweisen zu müssen sondern mit dem ganz natürlich oder jeder Person innewohnenden eigenen Potential. Einfach dem was da ist, ohne große "Aufwendungen" machen zu müssen. Die ganz normale Batterie von unserer Pandora, die im Normalbetrieb - ohne Überlastung - bestimmt mehr leisten kann als sie selber meint und das noch nicht einmal als "Leistung" empfinden muss.

    Hm, wir wissen nicht ob Dein doc - oder meine Therapeutin - Ahnung hat. Fakt ist jedoch, wir arbeiten hier an uns und sind vermutlich dadurch schon weiter, als Otto-Normalverbraucher der gebrochen zur Suchtberatung/Therapeuten kommt und in der Beziehung bleiben will und selber keine Krankheitseinsicht hat.

    Mein Hausarzt hackte nach - stellte fest dass ich umgezogen bin, sagte mir das sei die einzige Lösung, die beiden helfen kann und ab dem Moment war ihm (einem sehr fürsorglichen und sozialen Menschen!) klar, dass ich für mich sorge. Er meinte nur, den wenigsten gelänge dieses "trennen bzw. loslassen". Und der Mann hat tatsächlich Ahnung, da kam einiges ganz kurz angerissen, dass von Wissen über Co und Sucht spricht.

    Denn haben wir losgelassen oder sind wir dabei, so müssen wir unsere eigenen Schritte gehen.

    Die Selbsthilfegruppe: wenn sie Dir gut tut, dann spricht bestimmt nichts gegen ein dort bleiben auf Dauer. Ich kann mir vorstellen, der Doc will eine weitere Abhängigkeit verhindern. Muss nicht sein, aber kann.
    Ich persönlich würde es so sehen, wenn es Dir gut tut und Du Dich wohl fühlst, dann bist Du ein Leben lang dort gut aufgehoben. Wenn aber nicht, oder Du andere Dinge aus Deinem Leben Vorrang haben, so ist das auch o.k.

    Ja, ich kann Dich verdammt gut verstehen, liebe Pandora. Ich selber habe Angst wieder einmal in dieses tödliche Muster zurück zu fallen. Wieder Angst zu haben, wieder eine abhängige Beziehung zu führen und und und.

    Das eine oder andere haben wir aber vermutlich über uns unsere Sucht und unsere Mechanismen gelernt. Das Vertrauen in uns selber ist aber auch ein ganz, ganz wichtiger Schritt. Denn ich stelle für mich die Möglichkeit auf, dass genau das mangelnde Vertrauen in mich selber mich in eine solche Beziehung oder Abhängigkeit gebracht hat.

    Sicher hast Du Recht mit dem Aufklärungsbedarf bei Professionellen. Zu deren Schutz muss ich sagen, obwohl ich jahrelang mit einem Alkoholiker zusammenlebte wusste ich nicht was das bedeuten kann. Was eine toxische Vergiftung ist erfuhr ich dieser Tage, von einer Gehirnverkleinerung lass ich von Jope, obwohl ich schon selber registrierte, dass so manche Zelle beim Abhängigen den Bach hinunter fließt.

    Mal ganz ehrlich, liebe Pandorra, ich hätte nicht für möglich gehalten, dass der Alk die Person verändert, dauerhaft auch bei einem nur(!?) Spiegeltrinker aufs Hirn geht (es wirkt ja so als bewältige er den Alltag. Das Gewalttätigkeit einer solchen Person plötzlich nach über 4o Lebensjahren entspringt war für mich unvorstellbar.

    Mir ist nur eine Begegnung - nein zwei - im Hinterkopf, wo Menschen ganz klar umrissen was Alkoholismus ist:
    Meine Friseuse, die klar vom Abstieg und der Verdummung sprach und die beiden Polizeibeamten, die sofort reagierten (mit Handschuhen, Pudelmützen, 1/2 Stunde Belagerung und Kontakt mit dem Staatsanwalt). Und eben mein Hausarzt, schien es für möglich zu halten, ansonsten sahen es die Leute so wie ich auch früher: jemand der trinkt aber nicht gefährlich ist. Schön naiv: Besoffene und kleine Kinder sagen die Wahrheit oder haben einen Schutzengel. Mit dieser Doofheit bin ich 47 Jahre durch mein Leben marschiert.

    Schau Pandora, Du lebst Dein Leben, genießt vieles - wenn Du Dir noch Deine natürlich Stärke erlaubst, dann wäre doch alles bombig, oder?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Bin gerade am Holzreinschaffen, liebe Karotte, ja ich liebe diese Öfen - gut,nicht gerade wenn ich durch den Matsch waten muss um Asche zu entsorgen, aber nun ja, da nehme ich das mal als Gleichgewichtsübung. Wisst Ihr dieser Holzofen, mit seinem eigenen Kopf bzw. dem charakteristischen Holz, welches so brennt, wie es gerade möchte und gewachsen bzw. feucht ist, hat mir glaube ich gute Dienste geleistet :)

    Für mich war es Schock, Angst, Entsetzen als brutale Aggression auf mich einschlug. Hilflosigkeit ohne Ende - dem Expartner die Polizei auf den Hals jagen - um Gottes willen.....

    Aber - ich bin auch jemand! Nur Opfer sein? Mich dazu machen lassen? Mich aller Willkür aussetzen? Schweren Herzens habe ich damals die Polizei geholt und seit dem ist Ruhe und ich hoffe inniglich, dass es so bleibt.

    Erst ab dem Wissen, die Polizei war da, hat mich für voll genommen, gehandelt und hat mich "beschützt" konnte ich beginnen diese Aktionen aufzuarbeiten.

    Auch ich muss lernen meine Bedürfnisse klar zu erkennen und zu befriedigen. Gerade mit dem Essen ist es ein Problem. Jahrzehntelang vernachlässigt, abends dann reingehauen gelingt es mir oft noch nicht am morgen zu frühstücken oder meinen Hunger zu hören und zu besänftigen. Ich nehme es mir immer vor, dann aber ist das wichtiger oder das - Weihnachtspakete, Kopien für den Miezuschuss und ruckzuck ist Nachmittag und der Kohldampf nicht mehr zu unterdrücken.

    Also ich habe schon noch meine Baustellen.....

    Muss mich mal kundig machen über das Thema Gewaltfreie Kommunikation - die Grundtendenz ist bei mir mit Sicherheit gegeben, aber es gibt Schlüsselelemente, die auch mich zum spontanen, unüberlegten, reagieren bringen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Schätzchen,
    schön durch Dich mal wieder von Sepdi zu lesen :) Viele überdeutlichen Kommentare habe ich von ihm "schlucken" dürfen, sie haben mir gut getan und mich weiter gebracht.

    Ich befürchte fast, meine Vorredner haben Recht in allem was sie sagen. Ich selber habe viel zu lange Verantwortung übernommen (wenn auch nur durch die Sicherung von Mietzahlung, Stromzahlung ect.). Dadurch habe ich verhindert dass mein Gegenstück erkennt wo er zwangsläufig wirklich steht.

    Geld verwalten und damit umgehen - ein Zeichen für selbstbestimmtes Handeln, somit die Aufgabe des Partners, selbst dann, wenn es schief geht. Oder willst Du später Schuld sein, dass er dies oder jenes "wichtige" nicht kaufen konnte. Das kann tatsächlich mal sein, dass über die EC-Karte etwas gekauft werden muss, das nicht möglich ist und Probleme entstehen. Handelt er für sich selber, so ist es seine Verantwortung.

    Er droht .... wurde mir auch gedroht "er suche sich den nächsten Baum oder die nächste Brücke" Nun, ich bin nicht seine Mama und auch nicht sein Schutzengel, kann also keine dieser angekündigten Vorhaben verhindern.

    Mir gefällt es jedoch überhaupt nicht, auf solche Art und Weise unter Druck gesetzt zu werden. Ich empfand damals diese Aussage als große Belastung, da ich zwangsläufig bis zum Umzug im selben Haus mit ihm leben musste. Für mich war das ein Grund mehr, so schnell wie möglich ausziehen zu können um solche Drohungen nicht mehr hören zu müssen.

    Lass es mich ganz hart ausdrücken: unabhängig von der Alkoholkrankheit wären Selbstmordgedanken zumeist in Depression zu suchen und zu finden. Das aber gehört in die Hände von Fachleuten und nicht von Angehörigen.

    Sich helfen zu lassen jedoch, muss ein Wunsch des "Depressiven" sein und nicht der der Angehörigen. Wer um Hilfe bittet, bekommt sie auch meistens - aber es muss wirklich ein Wunsch nach Hilfe sein und kein Unter-Druck-setzen von anderen.

    Ich befürchte, jeder von Euch beiden muss erst einmal für sich den eigenen Weg finden und die Verantwortlichkeit für sich selber und das eigene Wohlfühlgefühl übernehmen.

    Ich wünsche Dir viel, viel Kraft dabei

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich habe sehr wohl den Eindruck, liebe Ette, dass es von den Beschenkten gesehen und wahrgenommen wird. Eventuell können sie es nicht immer "nutzen" aber die Wertschätzung dürfte sicher sein.

    Mein Vermieter, sowie derjenige von dem der Beistellherd kam auf dem ich beständig backe, die bekommen in diesem Jahr eine Portion Kekse aus dem Holzofen mit einer Schneekugel.

    Der Vermieter bekam bereits Apfelstrudel und ein paar Weihnachtskekse und hat sich sehr darüber gefreut. Zum ersten, weil nicht erwartet, zum zweiten aus einem alten Holzofen - vermutlich 60er Jahre - er selber ist so ein alter Sammler und scheint sich sehr zu freuen, dass das hier im Einsatz ist.

    Ich bekam mal vor Jahren gestrickete Socken, damals kamen sie selten zum Einsatz: für Shiatsu und nun hier im Haus, wo der Boden kühler ist bin ich dermaßen glücklich über diese Socken :)

    Weihnachten als solches finde ich schön: der Geruch von Gebäck, Tannenzweige und freie Tage - das Gerenne, die Hektik, der Stress und die dadurch verursachten Disharmonien gehen mir ebenfalls auf den Zeiger.

    Lieben Gruß und schöne Weihnachtstage wünscht
    Dagmar