Hallo,
Heute habe ich zum ersten Mal mit dem bisherigen Gruppenleiter die zurzeit 14köpfige SHG moderiert. Das Gehörte muss nun erstmal in meinem Kopf zur Ruhe kommen..
Vor der Gruppe bin ich noch in einen nahegelegenen Park gegangen und habe mir einen Baum gesucht, der Schatten spendete und doch ein Sonnenbad zuließ. Ich schloss die Augen, genoss die Wärme im Gesicht und den hellen Schein, der durch meine Augenlider durchzustrahlen schien.
Gegen den Durst war ich mit einer 1,5 Liter Flasche eines Wellnessgebräus in der Geschmacksrichtung "Holunderblüte-Melisse" gerüstet. Manchmal geht mir das dauernde Wasser auf den Keks und ich suche nach (nicht zu süßen) Alternativen. Normalerweise trinke ich im Büro den ganzen Tag über Früchtetee, den ich morgens aufbrühe und auch gerne kalt trinke.
Unter meinem Baum habe ich mich gedanklich ganz kurz mit der lange geübten Konditionierung "Sommer-Parkanlage-gutes Buch- kühles Dosenbier-beschäftigt. Es gab Zeiten, da wäre es ohne Bier nicht möglich gewesen, die Sonne im Park zu genießen (so dachte ich zumindest) Dabei habe ich sonst kein Bier getrunken.....
Nun lag ich dort mit meinem Wellnessgesöffs und hatte kein Verlangen nach Bier. Ich hatte bereits im letzten Jahr das Experiment "Parkanlage ohne Bier" gestartet und gemerkt, dass es mit der Zeit möglich ist, diese Konditionierung im Hirn aufzuheben und ihr eine andere Richtung zu geben. Weil ich es so will und weil ich mich für einen anderen Weg entschieden habe.
Ich werde eine lebenslange Beziehung zum Alkohol haben, aber der Unterschied ist, dass er keinen Einfluss auf mein Leben ausübt, weil ich ihm diese Möglichkeit nicht mehr geben will.
So habe ich vorhin in zweierlei Hinsicht etwas Guters für mich getan - in der Reflektion dieser Gedanken, verbunden mit dem angenehmen Gefühl der Sonnenstrahlen auf meiner Haut
Mir war es wichtig, dies auch hier festzuhalten 
RoteLampe