Beiträge von Samsara

    Guten Abend, liebe Backmaus

    schade, dass Du nicht dabei warst :wink: Mir hat die Körperarbeit heute wirklich sehr viel gebracht! Ich fühle mich angenehm entspannt und habe einige wertvolle Tipps mit auf den Weg bekommen, was ich selbst mit einfachen Mitteln für mein körperliches Wohlbefinden tun kann.

    Hast Du bei Dir auch schon die Grillsaison eingeläutet und Deine Neuerwerbung eingeweiht?

    Auf dem Nachhauseweg stieg mir schon vereinzelt der verführerische Duft von Grillgut in die Nase. Da waren wohl noch mehr Leute auf die Idee gekommen :lol:

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend!

    RoteLampe

    Hallo Lütze,

    auch von mir noch eine leise, aber herzliche Gratulation zu Deinen beiden doch sehr wichtigen Ereignissen. 17 Monate sind eine lange Zeit und Du hast, seit ich Dich lese, schon sooo viel geschafft.

    Hab`Geduld mit Dir -ich weiß, auch das ist sooo leicht geschrieben und auch für mich nicht immer leicht getan-. Achte auf die Signale Deines Körpers, schau auf die roten Lampen, bevor die Sirenen schrillen und fahre einen Gang zurück. Trotz aller Verpflichtungen und Termine auf dem Bau. Schau genau hin, wo der Stress von Dir selbst verursacht ist und bau dort ab. Du kannst danach mit neuer Kraft wieder doppelt soviel schaffen.

    Wenn Du von anderen (noch mehr Hilfe) erwartest, dann sprich es an. Sprechenden wird in aller Regel geholfen und viele verstehen die Signale nonverbaler Kommunikation nicht (auch dies eine meiner Baustellen: ich gehe oft von mir aus , denke "der muss doch merken, dass..." und bin enttäuscht, dass der andere nicht merkt, was für mich in diesem Moment selbstverständlich erscheint. Er merkt es nicht, weil ich es nicht anspreche :roll: )

    Ich wünsche Dir, dass Du trotz Deiner Arbeit am Bau an diesem Wochenende ein wenig Zeit für Dich "abzweigst", um zur Ruhe zu kommen.

    Lieben Gruß,

    RoteLampe

    Guten Morgen,

    ausgeschlafen und schon wieder voller Energie war ich bereits mit unserem -ebenfalls energiegeladenen - Hundi draußen und habe die Morgenluft des noch recht diesigen Tages genossen. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Sonne auch heute wieder der Durchbruch gelingt. Man könnte sich schon fast an diesen Zustand gewöhnen.

    Heute freue ich mich ganz besonders auf einen "Begegnungstag" einer Einrichtung unseres Erzbistums. Unter dem Motto "Gott gab uns Atem, damit wir leben" werden wir uns u.a. mit unserer Atmung beschäftigen und dem Körper auf vielfältige Weise Gutes tun. Bei früheren Veranstaltungen dieser Art sind wir bei schönem Wetter auch in den gegenüberliegenden Park gegangen, wo wir mitten auf der Wiese mit der ganzen Gruppe einen Reigentanz aufgeführt hatten. Damals war das Thema *Dem Frühling entgegen* Ich gebe zu, dass es mich beim ersten Mal ziemlich Überwindung gekostet hat, vor den Augen vieler z.T.äußert verwunderter Passanten einen Reigentanz aufzuführen Aber es war eine tolle Erfahrung, die Mut gemacht hat, mal über den eigenen Schatten zu springen und etwas Ungewöhnliches zu tun, ohne sich um die Reaktionen der anderen zu kümmern. Wie oft bremsen wir uns * selbst aus :roll: "

    Zum Mittagessen bringt jeder traditionell immer etwas mit, dass wir dann zum Mittagessen miteinander teilen. Auch dies ist immer wieder eine sehr schöne Erfahrung. Für das Mittagessen werde ich "Kichererbsensalat" mitbringen. Eine Erfindung aus "RoteLampes kreativer Küche" (mit Tomaten, Gurken, Frühlingszwiebeln, Paprika und glatter Petersilie (und natürlich Kichererbsen) - mit einer schönen Knofelsauce. Ist gerade fertig geworden und steht in einer Schüssel zur Mitnahme bereit.

    Auf die Veranstaltung bin ich übrigens vor Jahren durch ein kleines Programmheft gekommen, das auf dem Broschürentisch meiner Selbsthilfeorganisation ausgelegen hat. Ich nahm es mit und war erstaunt, wie reichhaltig das Angebot dieser Einrichtung ist. Da bedauere ich manchmal sehr, dass ich zu wenig Zeit habe, alles "mitzunehmen". Das Frauenseminar wird übrigens auch von dort angeboten.

    Die Veranstaltungen sind entweder kostenlos oder kosten eine geringe Gebühr, so dass auch Menschen, die finanziell schlecht gestellt sind, eine gute Freizeitalternative haben. Für Getränke -Kaffe und Wasser, Säfte,ec.- wird immer ein Schweinchen aufgestellt, das jeder nach seiner Möglichkeit "füttern" kann.

    Ich bin jedenfalls schon ganz gespannt und freue mich auf den Tag.

    Ich wünsche allen einen wunderschönen kreativen Samstag - lass Euch inspirieren :wink:

    RoteLampe

    Guten Abend, liebe Espoir

    Gönne Dir nach der anstrengenden Arbeitswoche einfach mal ein bißchen Ruhe, stelle Deine Uhr auf Entschleunigung und genieße in den nächsten Tagen die Sonne, die uns auch hoffentlich noch einige Zeit mit der Intensität der letzten Tage verwöhnt.

    Ich wünsche Dir ein heiteres und erholsames Wochenende 8)

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Liebe Backmaus,

    auch Dir herzlichen Dank für das Feedback. Ich habe ebenfalls heimlich im stillen Kämmerlein zu Hause getrunken und geglaubt, keiner habe es gemerkt. Ein fataler Irrtum :twisted:

    Ich wünsche Dir ein erholsames Wochenende mit ganz viel Sonnenschein 8)

    RoteLampe

    Hallo zerfreila,

    es freut mich, dass Du aus meinen heutigen Überlegungen etwas für Dich mitnehmen konntest.
    Ich habe bei Dir gelesen, dass Dich heute ebenfalls maritime Vergleiche inspiriert haben. Für mich ist der Vergleich mit einem Schiff sehr anschaulich, bei dem wir wieder mit klarem Verstand den Kurs bestimmen und dessen Steuer wir selbst fest in der Hand haben. Ich habe den größten Teil meiner Kindheit und Jugend an der Nordsee verbracht und mich zieht es immer wieder ans Meer :wink:

    Liebe Grüße,
    RoteLampe

    Hallo Bernd,

    "Abschied nehmen" hat immer etwas mit Loslassen zu tun. Du lässt Altes, Bekanntes und Liebgewonnenes zurück und weißt nicht, was Dich erwartet.

    Für mich persönlich ist "Aufbruchstimmung" positiv besetzt - voller Spannung und Erwartung auf das Neue, das auf Euch wartet. Bei mir setzt dieser Zustand gerade sehr viel Energie frei 8)

    Ich wünsche Dir viel Glück,

    RoteLampe

    Während ich am Anfang meiner Abstinenz noch ohne Ziel mit meinem kleinen schwankenden Schiffchen voller Angst auf dem Ozean der Ungewissheit losgerudert war, lichtet sich nun der Nebel und es formieren sich wieder neue Lebensziele.

    Mit zunehmender Klarheit und begleitet von ersten Lichtstrahlen kommt allmählich wieder "Land in Sicht" und mein kleines Schiffchen ist wieder auf einem guten Kurs. Mir ist bewusst, dass sich immer wieder Stürme erheben werden, die das ruhige Fahrwasser aufpeitschen werden. Sie können das Schiff beuteln und von seinem Kurs abzubringen versuchen. Dann werde ich das Steuer fest in der Hand halten und mit klarem Kopf gegensteuern. Ich bin die Steuerfrau meines Lebensschiffchens, das möchte ich nie wieder vergessen :twisted:

    In stürmischen Zeiten möchte ich von meiner positiven Energie zehren, die ich aus dem bereits Erreichten ziehen kann. Ich durfte selbst erfahren, dass nach Schatten wieder Licht kommt und werde auf keinen Fall durch den erneuten Griff zum Alk zulassen, dass die Gespenster der Vergangenheit wieder die Oberhand über mein Leben gewinnen.

    Sie haben im Hier und Jetzt ihren Einfluss verloren. Für die Zukunft werde ich dafür Sorge tragen, dass dies so bleibt. Jeden Tag aufs Neue.

    Merkwürdig, zu welchen Gedankengängen ein paar achtlos weggeworfene Schnapsfläschchen führen können. Für mich waren sie heute so wichtig, dass ich sie hier festhalten wollte. Vielleicht kann der eine oder andere damit auch etwas anfangen.

    RoteLampe

    Hallo,

    Wie so oft gingen mir heute morgen auf der Fahrt durch die Morgenröte des beginnenden Tages wieder viele Gedanken durch den Kopf. Ausgelöst wurden sie durch eine Ansammlung kleiner Schnapsfläschchen, die jemand auf den Sitzen an der Bahnhaltestelle zurückgelassen hatte.

    Ich habe nochmal an die Zeit zurückgedacht, als der tägliche Kampf um das Stehenlassen des ersten Glases während der ersten Zeit meiner Trockenheit mich unheimlich viel Energie gekostet hat. Ich habe mir für jeden Tag ohne Alk einen gelben Punkt in meinen Kalender gemacht und wollte diese Kette auf gar keinen Fall wieder unterbrechen.

    Inzwischen dreht sich nicht mehr alles gedanklich um Alkohol, obwohl das Thema im Hintergrund wie ein Film mitläuft und mich weiter zu Achtsamkeit im Sinne der Grundbausteine anhält. Vor einiger Zeit habe ich damit angefangen, den Denkradius von gelben Punkten für einzelne Tage auf Wochen auszudehnen - irgendwann werden es hoffentlich Monate und Jahre sein, in denen ich dankbar registrieren werde, dass sich wieder ein Geburtstag frei von Suchtmitteln nähert.

    Doch bis dahin werde ich meine Energie, die mich zuvor der tägliche Kampf gegen und mit dem Alkohol gekostet hat, für meine Trockenheitsarbeit einsetzen. Die Arbeit an diversen "Baustellen", die ich zusätzlich zu meinem recht anspruchsvollen Fulltimejob täglich leiste, hat mich in der letzten Zeit des öfteren an meine körperlichen Grenzen gebracht. Statt die Warnsignale des Körpers wie früher zu ignorieren und mit Alk zu betäuben, fahre ich nun viel öfter mit halber Kraft und setze auf Entschleunigung, bis ich das Gefühl habe, dass meine Akkus wieder aufgeladen sind. Obwohl ich Routine nicht gerne mag, sind tägliche Rituale wie "feste" Essenszeiten und regelmäßige Trinkpausen (wie beim Wandern) für mich wichtig geworden und geben meinem Tag die für mich notwendige Struktur.

    Nachdem ich vor 8 Monaten auch die letzten Hintertürchen für den Wiedereintritt des Alkohols in mein Leben versiegelt habe, fügen sich viele kleine Mosaiksteinchen in meinem Leben wieder zu einem sinnvollen und positiven Neuen.

    Liebe Yvonne,

    Danke, dass Du hier den Sinn der Selbsthilfegruppen noch einmal für uns zusammengefasst hast.

    Vielleicht ist es auch hilfreich für diejenigen, die noch am Überlegen sind, ob der Besuch einer SHG sinnvoll ist und ob sie so etwas "brauchen".

    Ich sehe das Forum ebenfalls als gute Ergänzung zu meiner realen SHG, die ich wöchentlich besuche.

    Die Sonne schaut ganz bestimmt in den nächsten Tagen auch bei Dir in der Schweiz vorbei 8)

    Dir eine angenehme Nachtruhe,

    RoteLampe

    Guten Abend, liebe Yvonne

    Dem Bedürfnis meines Körpers nach Ruhe und "Kürzer treten" habe ich auch heute den ganzen Tag Rechnung getragen.

    Ich habe mir die Arbeit so eingeteilt, dass ich heute Mittag meine Pause draußen an der frischen Luft machen konnte. Ich habe mich auf eine Bank in der Sonne gesetzt, die Augen geschlossen und die angenehme Wärme auf meinem Gesicht genossen 8) Dabei konnte ich wunderbar meine Gedanken ziehen lassen und fühlte mich nach dieser kurzen Zeit schon wesentlich entspannter.

    Vorhin habe ich mit meiner Tochter mein erstes :roll: dickes :roll: Eis in diesem Jahr gegessen. Es hat köstlich geschmeckt! Schön auch, dass schon wieder viele Straßencafés ihre Tische draußen stehen haben und zu einem Cappuccino im Freien einladen.

    Meinen Sprachkursus heute Abend habe ich ebenfalls ausfallen lassen. Was nützt es, wenn ich dort sitze und merke, dass der Kopf an diesem Abend nicht mehr aufnahmefähig ist!? So werde ich die Osterferien, in denen der Kursus nicht stattfindet, dazu nutzen, in aller Ruhe Versäumtes nachzuholen, denn schließlich möchte ich die Sprache ja lernen...

    Ich stelle wieder einmal fest, dass mit zunehmender Trockenheit die Achtsamkeit mir selbst gegenüber wieder steigt. Nachdem ich jahrelang ziemlich rüden Raubbau an meinem Körper betrieben habe, ignoriere ich meine "roten Lampen" nicht länger. Ich bin sehr dankbar, dass mein Körper auf den jahrelangen Alkoholkonsum nicht mit Erkrankungen reagiert hat. Nun bekommt er die Pflege und Aufmerksamkeit, die er verdient - dazu gehört im Moment eben viel Ruhe.

    Wenn Körper, Geist und Seele nicht im Einklang sind, bin auch ich nicht mit mir im Reinen...

    Einen entspannten Tagesausgleich wünscht
    RoteLampe

    Hallo,

    Trotz des superschönen Frühlingswetters war mein Tag von einer lähmenden Müdigkeit geprägt, die ich so gar nicht von mir kenne.

    Ich könnte im Stehen einschlafen und werde nun auch gleich mein Bett aufsuchen.

    Heute habe ich das erste Mal unsere SHG alleine moderiert und es hat alles gut geklappt. Selbst darüber kann ich mich heute Abend nicht so recht freuen, bin zu müde :roll:

    Nachdem ich in der letzten Zeit etwas auf der "Überholspur" gefahren bin, muss ich nun dringend den Motor drosseln, bevor mein Körper mir die rote Karte zeigt. Jetzt ist erst einmal Entspannung, Schlaf und Entschleunigung angesagt.

    Ich wünsche einen erholsamen Schlaf,

    RoteLampe

    Moin Ossiman,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Du bist zwar ein Neuling hier im Forum, aber schon lange auf dem Weg der Trockenheit unterwegs! Sicherlich können wir alle von Deinen Erfahrungen profitieren.

    Einen Gruß an die Nordseeküste sendet

    RoteLampe

    Hallo Backmaus,

    Vielleicht hast Du auch mal Lust, Deine kreative Ader auszuprobieren?

    Ich hätte tatsächlich nicht mit diesem Ergebnis gerechnet und werde mich immer gerne an den Tag erinnern, an dem ich diesen Ring mit eigenen Händen geschaffen habe - da stört es auch nicht, dass der nicht ganz perfekt ist :wink:

    Ich wünsche Dir eine kreative neue Woche,

    RoteLampe

    Hallo Espoir,

    in den letzten Tagen habe ich öfter an Alk gedacht, aber nicht wehmütig, sondern eher im Vergleich von "gestern" und "heute".

    Ich hatte in der letzten Zeit einige Erlebnisse, die mich früher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur Rotweinflasche hätten greifen lassen. In der Rückschau habe ich mir vorgestellt, wie ich früher damit umgegangen bin und wie es mir danach ging und wie ich in ähnlichen Situationen heute mit klarem Kopf agiere.

    Mir hilft dieser Vergleich, denn er bestärkt mich immer wieder, dass ich heute auf der richtigen Spur bin. Insofern ist es auch meiner Meinung nach legitim, den Gedanken an Alkohol zuzulassen und nicht zu verdrängen.

    Dir wünsche ich eine gute Woche,

    RoteLampe

    Liebe Backmaus,

    komme eben aus meinem vierstündigen Kurs und bin echt erstaunt über das Ergebnis :)

    Da dies mein erster Kurs war, bin ich ohne Erwartungshaltung dorthin gegangen und wollte mich einfach so inspirieren lassen. Das Werk entwickelte sich während der Arbeit:

    ich habe 18 Gramm Silber zu einem breiten Ring verarbeitet. Den breiten recht dicken Silberstreifen aussägen war ziemlich viel Arbeit, wobei ich etliche Sägeblätter gehimmelt habe :roll: Das Biegen des kompakten Materials kostete auch ziemlich viel Kraft. Sodann wurde der Reif zusammengelötet, kam ins Säurebad und wurde von mir mit dem Schmiedehammer bearbeitet. Dadurch bekam er eine interessante Struktur. Er sah schon ganz gut aus, aber mir fehlte noch der letzte Pfiff.

    Mit Hilfe der Goldschmiedin setzte ich einen Silberstift, auf den wir eine Perle arbeiteten (Perle anbohren hat sie gemacht) Die Süßwasserperle wurde zum Schluss noch mit Spezialkleber fixiert und muss nun 24 h trocknen.

    Herausgekommen ist ein sehr originelles Stück, das durch seine klare Form und die Struktur auf dem Silber besticht. Von so einem Ergebnis hätte ich nicht mal geträumt....

    Wir waren zu Dritt, so dass jeder von uns individuelle Unterstützung erhalten konnte. Ich überlege schon, woran ich mich das nächste Mal wagen kann...

    Dir noch einen schönen Abend,
    RoteLampe

    Moin Legolas,

    vielleicht schaust Du ja doch noch mal hier rein:

    wie sieht es heute bei Dir aus?

    Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Du kannst ihn heute anders gestalten als den gestrigen. Wenn Du willst, findest Du hier im Forum -mentale- Unterstützung. Mit diesem Wind im Rücken kannst Du ein Stück weiter auf Deinem Weg kommen...

    Ich wünsche Dir für heute die Kraft, das erste Glas stehen zu lassen und dem Tag eine andere Wende zu geben.

    RoteLampe

    Hallo,

    Dies hatte ich heute morgen schon an anderer Stelle für mich festgehalten:

    trotz einer Stunde "weniger" Schlaf (habe zumindest meinen Hauptwecker gestern Abend noch überlistet und auf die "neue Zeit" -man achte auf die Doppeldeutigkeit - eingestellt) fühle ich mich erholt und ausgeschlafen.

    Die Trägheit, die mich gestern so in ihrem Bann gehalten hatte, hat sich wieder getrollt und ich habe gemerkt, wie wichtig solche Erholungsphasen nach einer -zumindest mentalen- Anstrengung sind. Es war eben nicht so, dass ich da mal eben locker nach Berlin gedüst bin und das Ding durchgezogen habe. Es war wohl doch eher wie ein neuer Berg, den es zu bezwingen galt....

    Eben komme ich von einem Spaziergang mit unserem bewegungsfreudigen Hundi zurück - diesen Spaziergängen kann ich immer wunderbar meine Gedanken fließen lassen und in mich hineinhören.

    Mein Grundgefühl ist positiv - dankbar, weder enthusiastisch noch euphorisch. Ich fühle eine Weite in mir, Helligkeit und Wärme, die langsam von meinen Organen und Zellen Besitz ergreift, durch meinen Körper strömt und wohl auch nach außen strahlt. Schwer zu beschreiben, aber so fühlt es sich in mir an. Meine Sinne sind aufmerksam für die Dinge, die sich um mich herum und in der Natur abspielen. Während noch vor kurzem nur zaghafte Knospen an den Bäumen zu sehen waren und grüne Spitzen eher verhalten aus dem Erdreich lugten, schießt und sprießt nun alles mit unheimlicher Kraft hervor.

    Die Natur hat sich zu einer Modenschau unterschiedlicher Grünnuancen verabredet, wenngleich momentan eher noch die Tendenz zu "leicht bekleidet" den Trend angibt. Auch die Vögel singen schon sehr viel kräftiger, als wollten sie sich gegenseitig überstimmen. Ich erinnere mich an ein Interview mit einem Ornithologen, der kürzlich im Radio davon sprach, dass die unterschiedlichen Vogelarten auch "ihre" Zeit haben, in der sie anfangen zu singen. Sie singen also nicht alle gleichzeitig, auch wenn es so scheint. Zumindest war mir das bisher nicht so aufgefallen Auch dies gehört zu meiner wieder neu aufblühenden Achtsamkeit nicht nur mir selbst gegenüber, sondern auch im Hinblick auf die Dinge, die mich umgeben. Dies alles geschieht mit Freude und Leichtigkeit, ohne die Bodenhaftung zu verlieren.

    Ich werde nachher an einem vierstündigen Goldeschmiedekurs teilnehmen und bin schon sehr gespannt, was dabei alles herauskommen kann :wink:

    Einen schönen Sonntag wünscht
    RoteLampe

    Hallo Bernd,

    Danke für die Blumen - die Vase hättest Du aber nicht wieder mitnehmen müssen :P

    Schön, dass Du Dich mit mir in Geduld üben willst - geteiltes Leid ist halbes Leid und die Freude nachher doppelt groß!!

    Dir auch ein erholsames Restwochenende,

    RoteLampe

    Hallo liebe Espoir

    Danke für Dein Feedback! Auch alle Kollegen und Bekannten, die mich nach dem Verlauf des gestrigen Gesprächs gefragt hatten, haben mir ein positives Gefühl vermittelt.

    Die Chancen stehen 1:3 - sollte die Wahl auf eine andere Bewerberin fallen, so habe ich für mich die Erkenntnis gewinnen können, dass ich mich ab nun auch wieder an größere Projekte herantrauen kann. Daran habe ich vor einiger Zeit nicht mal im Traum gedacht :oops: Was auch immer sich in dieser Angelegenheit tun wird, für mich ist es eine typische Win-Win Situation.

    Offensichtlich habe ich die seelische Anspannung der letzten Tagen stark unterschätzt, denn ich fühle mich nach der gestrigen Anstrengung heute total schlapp (die Anstrengung hatte ich gestern auch erst wahrgenommen, als sie wieder vorbei war). Aber schließlich muss sich der Sportler nach erbrachter Leistung ebenfalls Zeit nehmen, sich zu regenerieren. Warum gestehe ich mir selbst das nicht zu?

    Als eher leistungsorientiertem Menschen fällt es mir immer noch schwer, den Tag einfach mal so herumgammelt zu verbringen. Daseinsberechtigung ohne sichtbar erbrachte Leistung - eine Baustelle, die es noch zu beackern gilt. Doch ich bleibe auch da am Ball.

    Dir wünsche ich ebenfalls ein geruhsames Restwochenende 8)

    Lieben Gruß,
    RoteLampe