Beiträge von Alpenrose

    Hallo Sabine,

    herzlich willkommen hier!

    Freut mich für dich, dass Du selbst Deine Abhängikeit erkannt hast.
    Auch ich hatte so ein Trinkverhalten wie Du und bin froh, dass ich den Ausstieg rechtzeitig geschafft habe.
    Ich bin zwar schon ein paar Jährchen :wink: älter als Du, doch ich habe erst so etwa in Deinem Alter angefangen mehr oder weniger regelmäßig zu trinken.
    Als ich erkannt hatte, dass es mir schwer fällt auf den täglichen Rotwein zu verzichten wußte ich, dass ich abhängig bin.
    Diese Erkenntnis und die Annahme der Krankheit für mich, war der erste wichtige Schritt in die Abstinenz.
    Nun heißt es, ständig weiter dran zu bleiben an der Arbeit für eine dauerhafte Trockenheit.
    Mir hat der Austausch hier im Forum und dabei als erstes die Beachtung der sog. "Trockenbausteine" geholfen.
    Diese findest Du hier:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Alles Gute für Dich
    Gruß
    Alpenrose

    Hallo Yvonne,

    habe vorhin vergessen, Dich zu fragen, ob es Dir wieder besser geht.

    Du wirst sehen, wir überwinden diese Tiefs. :wink:

    Wie der Maulwurf wühlen wir uns da raus. 8)

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    P.S. Du hast recht, ich sollte mich mehr mitteilen, doch leider mach ich vieles immer noch erst mal mit mir selber aus.

    Liebe Yvonne, liebe Ingeliesi,

    vielen Dank für Eure guten Wünsche.

    Hab mal überlegt, dass es mir, seitdem ich mit dem Trinken aufgehört hatte, rundherum so richtig gut ging.

    Dass da was kommen könnte, das sich störend auf meine Zufriedenheit auswirkt, habe ich momentan eigentlich gar nicht erwartet.
    Irgendwann mal, ja, aber nicht jetzt.

    Doch vielleicht soll ich dadurch aufmerksam gemacht werden, dass ich trotz Trockenheit mein weiteres Leben nicht auf einer rosaroten Wolke verbringen kann.

    Darum werde ich also diese Prüfung annehmen, an der Lösung mitarbeiten und dann schaun ma mal.

    Eine gute Zeit und
    liebe Grüsse
    Alpenrose

    Hallo,

    zurzeit wird meine Geduld auf die Probe gestellt und zwar wegen meiner aktuellen Krankengeschichte.

    Nach Röntgenaufnahmen und Kernspintthomographie hat sich nun herausgestellt, dass eine OP vorerst nicht in Frage kommt, da sowohl der eingeklemmte Nerv als auch die Rückenschmerzen von den verschobenen Wirbeln der Halswirbelsäule verursacht werden.
    Jetzt soll mit Traktion, Massage und spezieller Gymnastik versucht werden, eine Besserung zu erreichen.
    Das heißt, es wird eine langwierige Sache.

    Da ich mich früher kaum mit Krankheiten rumplagen musste, habe ich auf diesem Gebiet wenig Geduld.
    Für mich galt immer: Spritze rein, Pflaster drauf und gut ist’s. 8)

    Nun weiß ich inzwischen ja, dass ich noch eine andere Krankheit habe, nämlich die Alkoholabhängigkeit. Da diese unheilbar ist und somit sozusagen eine “unendliche Geschichte“, habe ich gelernt, mich in Geduld zu üben.
    Das wird mir hoffentlich auch helfen, mit den anderen Problemen gelassener umzugehen.

    LG
    Alpenrose

    Das ist mir schon klar, dass nicht der “böse Alkohol“ schuld sein kann.

    A b e r, es könnte doch der überall freie Zugang dafür verantwortlich gemacht werden,
    oder das böse Umfeld, die schlimmen Umstände oder allein schon das "traurige" Leben an sich.
    Gründe ließen sich schon auch bei uns Alkoholikern finden, um die Sauferei zu rechtfertigen.

    Ab dem Zeitpunkt der Erkenntnis meiner Sucht, war mir jedoch klar, dass nur ich allein die Verantwortung habe, mich aus der Sucht zu befreien und zwar ohne wenn und aber.

    Bin ich dazu nicht bereit, werde ich immer Gefahr laufen, rückfällig zu werden.

    Die Schuldfrage sollte bei der Loslösung aus jeglicher Sucht nicht die Arbeit an mir selbst behindern.

    Das ist meine Meinung dazu.

    LG
    Alpenrose

    Hallo Karsten,

    falls es das Thema "Schuldfrage" nicht schon gibt, habe ich nichts dagegen, dazu einen neuen Thread zu eröffnen, würde aber Pandora den Vortritt lassen, da sie ja den Anstoß dazu gegeben hat.

    Du könntest ja dann unsere beiden Antworten reinkopieren.

    Gruß
    Alpenrose

    P.S. Würde vielleicht in die Rubrik "Allgemeines" passen.

    Hallo Pandora,

    Du schreibst:

    Zitat

    am anfang ist das erst ein lernprozess und die zeit sollte gegeben werden.das es nicht der böse alkohol ist oder der böse partner,da muss man erst mal hinter kommen,es ist nicht immer einfach.

    Und da sehe ich den Unterschied in der Suchtbearbeitung bei Alkoholikern und Co-Abhängigen.
    Ich habe kaum einen Alkoholiker, der wirklich trocken werden will, hier erlebt, welcher (auch am Anfang) die Schuld dem bösen Alkohol gegeben hat.

    LG
    Alpenrose

    Hallo dagmar007,

    Da in letzter Zeit einige Themen hier zur Diskussion gestellt wurden, die sowohl uns im Alkoholikerbereich als auch die Co-Abhängigen betroffen haben, habe ich mich, um die Antworten besser verstehen zu können in einige Threads hier eingelesen.

    Wenn ich nun folgendes bei Dir lese:

    Zitat

    Jetzt aber mal Hand auf's Herz: Wieviele Alkoholiker schaffen es ihre Papiere im Griff zu haben? Ist zumeist nicht schlimm, denn irgendwie manövriert man/frau sich ja wieder aus engen Situationen weil es im Regelfall ja nur die eine oder andere Lapalie ist und wir als Co (ich durch mein Bleiben beim Partner) diesem keine größeren Belastungen zumuteten.

    So kann ich nur aus meiner Sicht dazu sagen, dass ich zu Zeiten als ich noch getrunken habe, nicht nur die Verwaltung meiner Papiere, sondern sehr wohl auch meine Finanzen und alles, was sonst noch ein selbständiges Leben ausmacht, voll im Griff hatte.

    Warum ich Dir das sage?

    Weil ich denke, dass nicht immer der Alkoholiker “Schuld“ hat, dass ein Co ihm alles abnimmt. Es kann doch durchaus auch so sein, dass der betreffende Co-Partner alles übernimmt, um damit seine Sucht auszuleben.

    Das sind nur mal meine Gedanken dazu, die ich wiedergeben möchte und zwar frei von jeglicher Schuldzuweisung.

    Sollte ich das falsch sehen, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

    Gruß
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    da ich mich nicht zu den angesprochenen Mitgliedern der sog. “Unterhaltungsplattform“ zähle, möchte ich meine Ansicht hier mitteilen.

    Ich finde es jedenfalls bedauerlich, dass sich Leute, wie z.B. Spedi, sehr zurückgezogen haben. Da kamen klare Aussagen und ich konnte mir wichtige Informationen für meinen Weg in ein trockenes Leben rausziehen.

    Wenn ich dagegen hier immer wieder lese, es sei z.B. nicht notwendig, sein Umfeld über die Alkoholkrankeit zu informieren und Umwege diskutiert werden, dann hilft mir das nicht weiter. Dazu kann ich nur sagen: gerade den offenen Umgang mit meiner Krankheit habe ich gleich in meinen ersten Tagen hier im Forum von den Langzeittrockenen gelernt.
    Das hat mir, wie vieles andere, bisher sehr geholfen und da ich es auch für mich so umgesetzt habe, konnte ich dies auch so weitergeben.

    Im Übrigen zähle ich mich ja noch zu den “Frischlingen“ und beteilige ich mich auch nicht so sehr am allgemeinen Austausch, sondern lese dafür mehr (gerade auch in älteren Threads), um wichtige Anhaltspunkte zu finden und mitzunehmen, was für mich wichtig ist.

    Ich will weitergehen auf dem geraden trockenen Weg und das teile ich auch regelmäßig in meinem Thread mit, in der Hoffnung, dass mich erfahrene Mitglieder dann auch direkt darauf hinweisen, sollte ich mal von diesem Weg abkommen.
    Dabei bitte ich um klare Aussagen, keine Beschönigungen und auch keine Streicheleinheiten, denn die kann ich mir im privaten Bereich holen.

    LG
    Alpenrose

    Hallo S.Käferchen,

    finde es sehr gut, dass Du diesen Thread angestoßen hast.
    Die unterschiedlichen Meinungen dazu haben mir gezeigt, dass jeder mal seine Handhabung bezüglich des Austausches hier überprüfen sollte.

    Ich würde mir wünschen, dass auch bei uns im Alkoholikerbereich darüber diskutiert wird, da ja sicher nicht alle hier im Co-Bereich lesen.

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo Yvonne,

    lieb von Dir, dass Du immer an meinen Freuden und nun auch an meinem aktuellen "Leiden" Anteil nimmst.

    Früher habe ich alle Unannehmlichkeiten immer mit mir alleine ausgemacht.
    Mein Umfeld habe ich nun letzte Zeit ganz schön überrascht, indem ich mein Unbehagen wegen der Sache raus gelassen habe.
    Aber ich habe gelernt, Frust rein fressen ist schädlich für die Trockenheit, also muss er raus.
    Hier nur kurz dazu:
    Die Bandscheibenvorfälle an zwei Halswirbeln habe ich schon seit über 10 Jahren. Ursache war berufsbedingt (täglich bis zu 10 Stunden und mehr im Büro am PC, meist in schlechter Haltung). Doch seit ich nicht mehr arbeitete, hatte ich kaum noch Probleme. Aber vor kurzem gings wieder los und dummerweise ist ein Nerv in Höhe des Ellbogens eingeklemmt und verursacht die Taubheitsgefühle in einigen Fingern.
    Nun sagt der Orthopäde: operieren und der Neurologe meint noch abwarten und dabei schonen d.h. Ellbogen nicht aufstützen bzw. Unterarm nicht auflegen.
    Ich warte nun schon 4 Wochen, es ändert sich nichts und das nervt mich. :roll:

    Alkohol als Option steht nicht zur Debatte. Dann schon lieber etwas zickig sein. 8)

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo zusammen,

    So, nun habe ich mich von meinem “Krankenbett“ wieder erhoben und war heute bei strahlendem Sonnenschein den ganzen Tag beim Skifahren.
    Die Erkältung ist seit Montag weg und die Geschichte mit dem eingeklemmten Nerv wird mich eh noch länger verfolgen, da noch nicht feststeht, ob operiert werden muss.
    Da die Schmerzen im Halswirbelbereich aber überwiegend beim Stehen oder Sitzen auftreten, hab ich mir gedacht, ich versuch es mal mit ausgiebiger Bewegung und es hat geklappt.
    Dass zudem außerdem einige Finger der linken Hand taub sind, hat mich beim Skifahren nicht wirklich behindert.

    Ich fühle mich jedenfalls heute wieder viel besser, denn rumhängen ist für mich Bewegungsfanatiker nun mal gar nichts. :roll:

    Als ich da heute bei einer Mittagspause mit meiner Saftschorle in der Sonne saß, habe ich beobachtet, wie viele Skifahrer an anderen Tischen Bier, Wein oder auch Schnaps getrunken haben.
    Dass dieses sehr gefährlich auf der Piste sein kann, musste ich vor einigen Jahren selbst einmal schmerzlich erfahren. :?
    Nur gut, dass es damals kein anderer dabei zu Schaden gekommen ist.

    Bin ich froh, diese Saufereien hinter mir zu haben.

    Habe gleich heute Morgen bei den ersten Schwüngen schon den Unterschied zu früher gemerkt. Kein flaues Gefühl vom Vorabend im Magen, keine weichen Knie, einfach ein super Feeling. :D

    Also wieder eine positive Erfahrung.

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo Lütze,

    aha, heute mal in Etappen sozusagen als Mehrteiler! :lol:

    Hab dir ja schon mal geschrieben, dass ich Deine ganze Geschichte mitverfolgt habe, weil ich es einfach toll finde, wie Du Deinen Weg gehst.

    Vor allem ist es gut, dass Du Dich hier so öffnen kannst.
    Bei mir ist es so, ich arbeite doch das meiste mit mir alleine auf.

    Dein Weg gibt auch mir die Zuversicht, zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe, wenn ich konsequent weitermache.

    Ich wünsche Dir auch für die Zukunft mit Deiner Familie alles Gute.

    LG
    Alpenrose

    P.S. Der Titel deines Threads trifft eigentlich nicht mehr zu, denn ganz am Anfang bist Du ja nun wirklich nicht mehr!

    Hallo Kerstin,

    erstmal willkommen hier im Forum!

    Zu Deinem Rückfall gleich nach derTherapie habe ich mir Gedanken gemacht.

    Du schreibst:

    Zitat

    mit den therapeuten dort konnte man über solche wie das ich es als verlust sehe, nix mehr zu trinken und das ich die ganze zeit daran gedacht habe, nach der therapie noch mal eins zu trinken nicht sprechen, dann hiess es sofort "unmotiviert" bzw. es wurde angedroht, die therapie zu beenden. Also hab ich brav das gesagt, was die hören wollen, denn mit therapieabbbruch wäre mir auch nicht gedient gewesen.

    Für wen hast Du denn die Therapie gemacht, wenn Du Dir schon während der Zeit dort vorgenommen hast, danach wieder was zu trinken?

    Nur mit dem Gedanken, die Therapeuten zufriedenzustellen und selbst nicht überzeugt zu sein, ein absolut trockenes Leben führen zu wollen, stelle ich mir vor, ist so eine Kur "für die Katz".

    Ich kann kann dazu nur sagen, dass ich keine bezahlte Kur für mich in Anspruch genommen habe. Doch ich hatte ab dem Zeitpunkt der Erkenntnis, dass ich vom Alkohol weg will, nur noch den Gedanken:
    Ich will nie mehr trinken und darum muß ich selbst was dafür tun.

    Dir wünsche ich, dass Du nun hier im Forum Hilfe annehmen kannst, um die notwendigen Veränderungen für Dich anzugehen.

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Hallo Lena,

    ganz so dramatisch würde ich das nicht sehen.

    In unserer noch recht jungen Trockenheit können solche Gedanken schon noch aufblitzen.

    Dinge, die wir jahrelang in immer der gleichen Form gehandhabt haben, lassen sich halt nicht so schnell total aus dem Gedächtnis löschen.

    Ist mir auch schon passiert, als ich nach einem Spaziergang in der Kälte auf dem Heimweg war und mir plötzlich heißer Glühwein einfiel. :?

    Ist schon komisch, denn ich hatte in dem Moment gar kein Bedürfnis nach Alkohol und doch kam mir das Wort in den Sinn.

    Der Schreck, denn man dabei bekommt, ist ja auch heilsam für die Zukunft.

    Mir ist es aber auch schon passiert, dass mich am Sonntagabend plötzlich das komische Gefühl beschlich, mich geistig auf meine Arbeit am Montag einstellen zu müssen und das, wo ich nun schon bald 3 Jahre aus dem Berufsleben raus bin. :x

    Das nur zu den alten Gewohnheiten.

    Nun hast Du ja Deinen “Notfallkoffer“ dementsprechend erweitert und das ist gut so

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    P.S. Habe gerade noch gesehen, dass Du bei mir warst. Lieb von Dir, dass Du an mich gedacht hast.

    Hallo zusammen,

    verhalte mich zurzeit etwas ruhig, da ich momentan ein gesundheitliches Problem habe, welches nichts mit Alkohol zu tun hat.
    Außer dieser Geschichte habe ich mir noch eine saubere Erkältung eingefangen, wie ich sie seit fast 10 Jahren nicht mehr hatte.

    Das alles beeinträchtigt meinen täglichen Bewegungsdrang momentan ganz gewaltig. :(

    Da bin ich schon froh, dass die Distanz zum Alkohol inzwischen soweit fortgeschritten ist und trotz notgedrungener Untätigkeit kein Bedürfnis zu Trinken aufkommt.

    Habe mal die Veränderungen der letzten 7 Monate Revue passieren lassen und festgestellt, mit dem Ablegen der alten Gewohnheiten hat sich meine Abstinenz gut stabilisiert.

    Gerade die geänderte Gestaltung meiner Abende, wo ich gewohnheitsmäßig Rotwein trank, (ganz unabhängig davon, wie der Tag gelaufen war), haben mich enorm weitergebracht auf meinem Weg.

    So, nun werde ich mich weiter “pflegen“ und freue mich auf heute Nachmittag, da bekomme ich Besuch. :D

    Lieben Gruß
    Alpenrose

    Ja gibts denn hier keine Männer unter den trocken gewordenen Alkoholikern, die da dazu speziell was sagen könnten? :roll:

    Hallo Souldrinker,

    erstmal herzlich willkommen hier!

    Ich bin "leider" auch nur eine Frau, kann mich aber den Ansichten meiner Vorschreiberinnen voll anschließen.

    Nur eines kann ich Dir aus meiner Sicht sagen:
    Nicht nur unsere Psyche, auch unser Körper muß erst wieder daran gewöhnen, dass er verstärkt auf Reize reagiert, wenn die Abstumpfung durch den Alkohol plötzlich wegfällt.
    Auf längere Sicht betrachtet, bringt das Vorteile. :)

    Gruß
    Alpenrose