Beiträge von Linde66

    Hallo, du hast auf jeden Fall einen großen Schritt gemacht und hast dich in den für dich sicheren Bereich gebracht. Das ist schon mal sehr viel wert. Kümmer dich um dich. Das habe ich auch lernen müssen.

    Ich habe zwar den Absprung immer noch nicht geschafft aber für mich einen Ruheort geschaffen.


    Fühl dich ganz doll gedrückt 😘

    Hallo Findus,

    das hattest du in einem 10 J. alten Thread gepostet. Der Threadersteller ist schon ewig nicht mehr hier.

    Wie ist es dir ergangen seit dem 1. Januar? Ist dein Ruheort sicher?

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Findus,

    hier wurde vor über 10 Jahren zuletzt geschrieben. Manfred1 war zuletzt 2014 hier online.

    Ich schließe mal diesen Thread hier, bitte nicht wundern.

    Liebe Grüße, Linde

    ... und schon bist du freigeschaltet. Dein Thema ist jetzt im EKA-Bereich. EKA = Erwachsene Kinder von Alkoholikern.

    Du kannst jetzt überall im Forum schreiben, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht bei den neuen Usern mit den orangeroten Namen.

    Forenleitung
    3. März 2009 um 11:52

    Wenn du magst, schau dir mal diesen Thread durch. Die Beiträge sind alle von EKA und vielleicht findest du dich in dem ein oder anderen wieder.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch,

    Linde

    Die HALT-Regel:


    H - Hungry - Hunger vorbeugen - Gut essen! Und auch das Trinken nicht vergessen!

    A - Angry - Ärger vorbeugen oder abbauen.

    L - Lonely - Sich in der SHG oder nahen Menschen anvertrauen. Nicht einsam bleiben.

    T - Tired - Bei Müdigkeit sofort dagegen wirken. Sich Ruhe gönnen, genügend schlafen bei Erschöpfung

    HALT-Gefühle sind starke Gefühle, die Suchtdruck auslösen können. Daher ist es wichtig, dass ich sie erkenne und frühzeitig dagegen wirke oder sie gar nicht erst entstehen lasse.

    Hallo liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

    parallel zu unserem Thread "Fragen an einen Alkoholiker" im Angehörigenbereich, haben wir ab sofort den Thread "Fragen an die Angehörigen" hier im Alkoholikerbereich.

    Hier können Alkoholiker allgemeine Fragen an die Angehörigen bzw. Co-Abhängigen stellen.

    Wir wünschen euch einen hilfreichen Austausch,

    euer Forenteam.

    Hallo in die Runde,

    unser Forum ist sehr groß und alle können - eigentlich - überall schreiben. Es gibt aber einige sinnvolle Ausnahmen.

    Ab sofort ist dieser Thread hier primär für Angehörige gedacht als ein Ort, an dem man für sich selbst Begriffe wie Co-Abhängigkeit, Helferitis u. ä. klären kann.

    Wichtig sind aber unsere Forenregeln: Bitte schreibt hier in unserer SHG nur über eure eigenen Erfahrungen und diskutiert keine externe Texte oder Theorien.

    Wir wünschen den Angehörigen hier in ihrem Thread einen hilfreichen Austausch.

    Euer Forenteam.

    Hallo R/no,

    möchte dir noch von Herzen zu deinem 1. Jahr gratulieren. Fürs kommenden Jahr wünsche ich dir ein Quentchen mehr gesunden Egoismus. Nimm dich wichtig, mach klare Ansagen, trau dich - das wollte ich dir beim Lesen immer mal wieder zurufen. Aber ich halte mich raus, denn ich bin EKA. Was ich hier über die Jahre mitbekommen habe ist, daß Kompromisse langfristig nicht immer die beste Wahl sind.

    Mir gefällt, wie intensiv zu den Austausch hier für dich nutzt.

    Viele Grüße, Linde (EKA)

    Vor ziemlich genau einem Jahr hast du dich hier angemeldet und nach Wegen aus der 4jährigen Beziehung zu einer Alkoholikerin suchst. Jetzt sind es 5 Jahre. Manche User hier sind 20, 30 Jahre im Hamsterrad. Es liegt an dir. Du hast alles in dir, was du brauchst. Nur umsetzen und konsequent bleiben. Oder leidest du gerne? Manchmal gibts ja sowas wie Krankheitsgewinn, also irgendwelche Vorteile aus einer eigentlich untragbaren Situation?

    Lieber Gruß, Linde

    Du würdest dir ein Universum von Co‘s basteln, die alle synchron um den Alkoholiker kreisen?
    Wenn einer allein ihn nicht trocken bekommt, dann vielleicht alle zusammen?

    Das wird nicht funktionieren.

    Mein Bruder und ich sind ja beide EKA. Er hat über die Jahre seinen eigenen Weg gefunden. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber manches deutet darauf hin, daß er meinen Weg da raus anfangs weder begriffen noch gutgeheißen hat. Aber heute ist es gut wie es ist.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten, keine anderen Menschen zu instrumentalisieren, um beim Alkoholiker etwas zu erreichen.
    Wenn ich um - zu - Gespräche aufgedrückt bekomme, bin ich weg. Ich lasse mich nicht instrumentalisieren. Auch nicht für ein hehres Ziel.

    Ich bin in dieser Sache innerlich kein Kind mehr.

    Ein sehr starker Satz.

    Nur so kann es gehen. Klar, man ist rein technisch gesehen immer das Kind seiner Eltern. Ich habe gerade jetzt wieder an den Feiertagen gemerkt, wie anders es sich gegenüber früher anfühlt. Ich bin nicht mehr das ihnen ausgelieferte Kind. Und meine innere Haltung ist wohl im Außen deutlich spürbar.

    Jahrelang wurde immer mal angetestet und auf meine alten Knöpfe gedrückt, aber inzwischen wirke ich wohl so erwachsen, daß sie mich auch entsprechend behandeln.

    Und wenn nicht? Auch nicht schlimm, denn Zitat: Ich bin in dieser Sache innerlich kein Kind mehr. :)

    Kannst du das mit dem Katalysator nochmal erklären? Das habe ich nicht verstanden.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Mausezahn,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum. Du hattest dich bereits für die Teilnahme beworben. Ich habe dich gerade freigeschaltet und in den EKA-Bereich (erwachsene Kinder) verschoben. Jetzt kannst du dich im Forum austauschen, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den Usern mit den orangeroten Namen.

    Ich bin auch EKA und mir kommt vieles bekannt vor, was du schreibst. Mir sind zwei Sätze aufgefallen.

    grenze mich ab

    Das habe ich auch gemacht und mit jedem Kilometer mehr und mit jeder Woche, jedem Monat mehr hat das besser geklappt. Es war nicht einfach und es hat sich vollkommen verkehrt angefühlt, aber nur so konnte ich verhindern im Elternhaus unterzugehen.

    Ihnen irgendwann ein Enkelkind schenken?

    Äm, wir sind nicht mehr in den 50er Jahren, wo die Töchter ihren Eltern ein Enkelkind schenken müssen, um einen Stammhalter vorzuhalten. Die Zeiten sind echt vorbei.

    Bitte versuche den Fokus auf dich zu lenken, gerade was solche für dich sehr persönlichen Lebensentscheidungen angeht. Es ist in allererster Linie dein Kind und das Kind deines Partners.

    Viele liebe Grüße,
    Linde :)

    und ich fragte mich: wie wäre es wohl, wenn ich jetzt die Tür schließen und wirklich einfach meine Ruhe hätte? Mein Kind ins Bett bringen, und dann Zeit für mich, alles ohne Anspannung und Angst?

    Wie wäre es?

    Wenn du dir das mal ausmalst und es sich gut anfühlt, dann könntest du anfangen dich zu informieren.

    Es ist machbar. Klar, es ist viel Streß und Einsatz, aber es ist machbar. Viele Frauen hier haben sich auf den Weg gemacht. Und mit der Zeit kommt die Kraft zurück, weil sie nicht mehr an das destruktive und negative Umfeld gebunden ist.

    Liebe Grüße, Linde