Beiträge von Linde66

    Dein Mann ist derjenige, der sich um seine Risikominimierung Gedanken machen sollte.

    Muss der Urlaub wirklich sein?

    Gibts Rückzugsmöglichkeiten?

    Was sind die Trigger?

    Was tun bei Craving?

    Also bei mir klingeln ziemlich laut die Alarmglocken, weil ich hier gelernt habe: Nur nicht trinken reicht nicht.

    Zitat

    Ich habe ihm wegen dem Urlaub gesagt, dass ich mit den Kindern alleine fahren möchte. Er hätte dann Zeit und könnte sich um sich kümmern. Seinen Vorschlag, ihm sein Portemonnaie, Schlüssel, usw. im Urlaub abzunehmen, fande ich nicht so prickelnd. Ich habe ihm rückgemeldet, dass das nicht meine Aufgabe wäre und ich nicht die ganze Zeit Angst haben möchte, dass er da wieder trinkt.

    Das hast du vor 6 Stunden geschrieben. Gilt das nicht mehr?

    Nur weil ein Arzt etwas sagt, was du gern hören möchtest?

    Nicht böse gemeint, wenn ich das so schreibe.

    Lieber Gruß, Linde

    Was für eine Art Urlaub ist denn geplant?

    Für Frischtrockene ist Urlaub höchste Alarmstufe.

    Die Minibar im Zimmer ist gefüllt, am Pool gibts eine Bar, Essen ist all inclusive, alle drumherum trinken nur er darf nicht, oooch, ein Bierchen wird doch erlaubt sein....

    Bitte überdenkt das nochmal. Wenn der Arzt nicht selber trockener Alkoholiker ist, hat er ja keine eigenen Erfahrungen mit dem Risiko. Und es geht ja um Risikominimierung.

    Liebe Grüße, Linde

    Du kannst einfach so, komplett ohne die Zitate antworten.

    Einfach ganz unten in das leere Feld reinschreiben.

    Wenn du z. B. "Hallo Linde" davor schreibst, dann weiß ich, daß ICH gemeint bin und du dich auf meinen letzten Beitrag beziehst.

    Und so wird es gleich übersichtlicher auf dem Handy.

    Lieber Gruß, Linde

    Ich finde es gut, daß du sowas nicht als Angriff nimmst, sondern einfach hinschaust.

    Wichtig ist immer mal den Fokus neu zu justieren:

    Bin ich noch schwerpunktmäßig bei mir (und meinen Kindern) oder zu 95 Prozent beim trinkenden Angehörigen?

    Das mit dem Promillerechner ist mir auch aufgefallen.

    Liebe Grüße, macht euch einen schönen Mittag bei dem Wetter. :)

    Hallo Kaffeetante,

    wie gehts deinen Kindern? Um die ging es doch eigentlich? Hast du den Kopf frei für sie?

    Bzw. kannst du den Kopf wieder freimachen für sie?

    Momentan scheint es egal ob der Schwiegervater trinkt oder nicht trinkt, ob er da ist oder nicht da ist? Deine ganze Energie ist an SEIN Thema gebunden?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Dini,

    du hast dich in einem anderen Thema beklagt, daß du deine Antworten bekommst.

    Aber hier in deinem Thema sind doch schon viele Antworten.

    Komm doch erst einmal in Ruhe hier in der Selbsthilfegruppe an. Du bist gerade mal 24 Stunden angemeldet...

    Ein Schritt nach dem anderen.

    LG, Linde

    Zitat

    Es wäre gut, wenn ich ihm sagen würde, wo meine Grenzen sind und das er nüchtern zurück kommen könnte.

    Du kannst Grenzen aber auch anders aufzeigen: Indem du sie einfach schaffst.

    Also aufhören zum 1000. mal zu reden, sondern einfach mal machen.

    Du kannst dich trennen, umziehen, dir ein Leben aufbauen.

    Und wenn er in einem Jahr stabil ist, findet ihr euch vielleicht wieder.

    Mach doch mal DEIN Ding, unabhängig von seinem Pegelstand.

    Wenn "alles" passt, gibts auch ein Wiedersehen. Aber bis dahin vergeht ja auch deine Lebenszeit....

    Liebe Grüße, Linde

    Guten Morgen Dini,

    du hast alles richtig gemacht.

    Aber nachts um 2 Uhr sind nicht so viele Leute online.

    Du bekommst im Laufe des Tages sicher noch mehr Antworten.

    Wenn du den Bewerbungslink kurz ausgefüllt hast, wirst du freigeschaltet und dann kannst du dich im Forum richtig austauschen.

    Lieber Gruß, Linde

    Zitat

    Er wirkt oft nur genervt und redet davon, wie toll und frei das Leben doch früher war. (Da konnte er eben noch viel feiern und trinken gehen)

    Also wenn du dich langfristig tatsächlich trennen willst, finde ich das eher einen Vorteil. Dann klammert er vielleicht nicht. Aber das weiß man vorher nie, wie sich die Leute verhalten, wenn es wirklich soweit ist.

    Das mit den Finanzen ist ein guter Ansatzpunkt. Da kannst du wirklich aktiv werden in der nächsten Zeit. Ich würde ihm aber absolut nichts davon sagen. Mach das in aller Ruhe für dich.

    Liebe Grüße, Linde

    Meinen Kindern zuliebe schaffe ich es zum Glück noch meine Kontakte zu pflegen und unter die Leute zu gehen.

    Das ist richtig gut so! Darauf kannst du aufbauen!

    Überleg mal, wem davon du dich in einer ruhigen Minute anvertrauen kannst. Brainstorming machen... Herumfragen.... Wer kennt sich womit aus...? Vier Augen sehen mehr als zwei...

    Die Finanzangelegenheiten kannst du z. B. mit deiner Bank besprechen oder mit dem Berater von der Bausparkasse, wenn du einen Termin ausmachst. Einfach mal beraten lassen, ohne im was davon zu sagen.

    Das ist keine Heimlichkeit, sondern Selbstfürsorge.

    Zitat

    Ich habe so große Angst vor dem Leben nach der Trennung. Dass es mir mit den Kindern zu viel wird

    So manche Veränderung macht erst mal Angst und Zweifel. Aber wenn man einen Schritt nach dem anderen macht, gehts eigentlich. Alleinerziehend zu sein ist kein Zuckerschlecken, aber du hast ja dann eine Riesenlast weniger. Aktuell ist ja viel Energie gebunden.

    Liebe Grüße, Linde

    Zitat

    Natürlich kann ich diesen einen "Aha-Moment" nicht herbeizaubern, aber ich kann vielleicht helfen, dass es kleine "Aha-Momente" gibt.

    Und darüber vergeht deine Lebenszeit.

    Möchte sie denn Hilfe?

    Zitat

    Dann kann ich ja zumindest mal versuchen, mit den Mitteln, die mir da an die Hand gegeben werden, meiner Mutter etwas zu helfen, auf den richtigen Weg zu kommen

    Du bist doch aber nicht ihre Therapeutin. Und woher weiß man, was der richtige Weg für den anderen ist?


    Das klingt jetzt vielleicht hart. Aber ich bin selber EKA und habe das alles durch, was du beschreibst. Dieses Ohnmachtsgefühl auf der einen Seite. Aber auch das Gefühl helfen zu müssen und helfen zu können. Und irgendwann der gefühlsmäßige Absturz, daß man eben NICHTS tun kann und im Endeffekt auch nicht zuständig ist. Die Eltern sollten für ihre Kinder da sein und nicht umgekehrt. In alkoholkranken Familien drehen sich die Verantwortlichkeinten um, immer mit dem Totschlagargument, Alkoholismus ist doch eine Krankheit. Da muß man helfen, da kann man helfen.

    Was für "normale" Krankheiten gilt und funktioniert, ist bei Suchterkrankungen völlig anders.

    Bitte schau auf dich, daß du nicht in den Burnout kommst.

    Viele liebe Grüße, Linde

    Was kann ich denn konkret für mich und die Kinder tun?

    Auch mit Kindern und finanziellen Schwierigkeiten gibts doch Wege.

    Ich würde jetzt nichts provozieren. Also schauen, daß es nicht eskaliert, einfach um dich und die Kinder zu schützten. Vom Schreien zum Prügeln ist nur ein kurzer Weg, wenn Alkohol im Spiel ist. Das sollte man im Hinterkopf haben, bei allem was man macht. Lass ihn einfach sein Ding machen und geh im aus dem Weg.

    Mir fällt ein, daß du dich bei dir in der Nähe beraten lassen kannst, z. B. Suchtberatungsstelle, Frauenberatungsstelle o. ä., die beraten ja auch Angehörige! Evlt. kannst du beim Hausarzt nach Telefonnummern fragen, was es für Anlaufstellen in deiner Region gibt. Mutter-Kind-Kur wäre auch eine Idee.

    Wäre es eine Option, zu deinem Elternhaus zurückzukehren? Vielleicht auch nur vorübergehend?

    Gut daß du dich hier angemeldet hast! Schau unbedingt darauf, daß er nichts davon mitbekommt, daß du in einer online-Selbsthilfegruppe bist! Also PC-Verlauf löschen, Handy nicht herumliegen lassen, ausloggen, kein leicht zu erratendes Paßwort nutzen.

    Liebe Grüße, Linde

    Ich habe schon davon gehört, daß es Altersheime gibt, die eine Art "betreutes Trinken" praktizieren. Dort bekommen die alkoholkranken Bewohner 3 x täglich Alkohol. Was sie dazwischen konsumieren ist ihre Sache. Jeder hat das Recht sich zu Tode zu trinken. Aber jede Pflegeeinrichtung hat Hausrecht und kann auf ihrem Gelände Alkohol verbieten und z. B. nur zu feierlichen Anlässen erlauben.

    Ich weiß nicht, ob das deine Frage beantwortet?

    Hallo Bolle,

    aaaah, jetzt bist du da! :)  :thumbup:

    Du brauchst hier kein Tagebuch zu führen... Aber steig ruhig ein bißchen mehr ein.

    Denn es gibt genug frisch Trockene, die von jemandem aus 1. Hand wissen wollen, wie man auf 8 Jahre Trockenheit kommt...

    Gleich mal meine 1. Frage:

    Wie ist es gekommen, daß du zuerst trocken und dann zufrieden trocken wurdest? War das eine reine Zeit-Sache oder hast du aktiv an den Stellschrauben gedreht?

    Lieber Gruß, Linde