Beiträge von Linde66

    Hallo Melli,

    herzlich Willkommen hier in der SHG. :)

    Wenn du gerne liest, hier ein Link zu einem unserer Artikel:

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Melde dich gerne bei Fragen.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Grit,

    herzlich Willkommen hier bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Deine Vorstellung hat mich sehr berührt, vor allem das hier:

    Zitat

    alle Träume geplatzt. Viele vergeudete Jahre. Ich habe das Lachen verlernt und bin irgendwie nicht mehr unbeschwert. Aber wenn ich es jetzt nicht tue werde ich selber krank.


    Das ist eine sehr klare Bilanz.

    Ich drücke dir sooo die Daumen, daß du wieder lachen kannst und dir ein unbeschwertes Leben aufbauen kannst. Den Anfang hast du gemacht! Sehr mutig. :thumbup:

    Ich gebe dir hier unseren Bewerbungslink, bitte einfach anklicken und ausfüllen. Dann wirst du freigeschaltet und kannst im Forum schreiben.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Sandy,

    ich drücke dir die Daumen, daß du irgendwo einen Ansatzpunkt findest. Der muß ja gar nicht groß sein. Irgendwas, was du nur für dich machst. Mit der Zeit wird es leichter und selbstverständlicher bei sich zu blieben.

    Mir helfen Körperübungen, gibts genug im Internet zu sehen. Also Übungen, die mir meine Körpergrenzen bewußt machen. Da fühle ich mich gleich ganz anders. Das sind so minimale Veränderungen, die aber im Kopf einiges bewirken.

    Alles was er redet soll dich wieder "auf Spur" bringen.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Borussia,

    wie gehts dir mit der Essenszubereitung? Hat das was bei dir ausgelöst?

    Zitat

    Heute koche ich für jemand anderes und habe dafür einen guten "Ersatz" für Rotwein gefunden. Ich nahm Traubensaft und fügte ein wenig Balsamicoessig hinzu. So erhählt man die Süße und gleichzeitig die Säure eines Rotweins in einer Sauce, ohne den Geschmack selber zu imitieren.

    Der Satz ist mir aufgefallen. Du bereitest ein Gericht zu, das "eigentlich" mit Rotweinsoße gekocht wird.

    Es sieht so ähnlich aus, es schmeckt im Ergebnis so ähnlich.

    Macht das etwas mit deinem Suchtgedächtnis?


    Bitte versuche dich gerade jetzt am Anfang der Trockenheit auf die Stabilisierung deiner Trockenheit zu fokussieren und nicht darauf, welche SHG wie arbeitet. Es ist gut, wenn du dir jegliche Hilfe suchst, die dir dabei hilft, aber das Vergleichen bringt nichts. Nimm von jeder Gruppe das, was dir hilft.

    Und wie in jeder SHG, egal ob online oder real gilt: Was im Raum gesagt worden ist bleibt im Raum. Von daher schreibe bitte nicht so ausführlich über deine Gruppenstunden. Es ist kein Problem hier im Forum die diversen realen Gruppen zu benennen die es gibt, aber bitte keine Interna und keine Vergleiche.

    Der Fokus des Erfahrungsaustausches hier sollte auf der eigenen Trockenheitsarbeit liegen.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo,

    man hat ja nicht nur "die" Mutter verinnerlicht, sondern die Mütter, um es mal so zu formulieren.

    Mir hat diese Sicht geholfen. Als EKA habe ich klar als erstes auf Vater und Mutter geschaut, irgendwann auf die Großelterngeneration. Dann kam Hörensagen dazu von NOCH früher... Dann gelesen über generationenübergreifende Traumata. Dann über Kriegs- bzw. Nachkriegstraumata und wie die unbearbeiteten Pakete von Generation zu Generation weitergereicht werden. Das ist das eine.

    Das andere ist, sich in noch größere Zeiträume einzusortieren. In jedem von uns steckt das Wissen von zig Generationen, von 30 000 Jahren Homo sapiens. Das ist eine Menge Gepäck. Darin finden sich nicht nur dysfunktionale Muster, sondern eben auch gute Bewältigungsstragegien. Darin gibts nicht nur Schatten aus der Vergangenheit, sondern auch Sternstunden der Erkenntnis. (Jetzt gehts poetisch mit mir durch... :lol: ).

    Ich habe irgendwann mich einfach dem Fluß anvertraut, ich habe Vertrauen in meinen Prozeß gehabt. Hinschauen, durchatmen. Manchmal kommen die Antworten von alleine, wenn man aufhört, die Fragen nochmal und nochmal zu stellen.

    Einfach darauf vertrauen, daß alles in einem drin ist was man braucht um klarzukommen, Kinder zu haben, lebendig zu sein.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Veru,

    ich sehe gerade, daß du schon ewig nicht mehr bei dir geschrieben hast. Ich meine speziell das Thema 'eigene Suchterkrankung' und keine überflüssigen Nebenkriegsschauplätze.

    Die Trockenheit sollte der Schwerpunkt des Erfahrungsaustausches sein.

    Wie gehts dir denn aktuell? Konntest du dich im letzten Vierteljahr weiter stabilisieren?

    Lieber Gruß, Linde

    Ich trinke jeden Tag Hafermilch. Das ist nicht wirklich Milch, denn die vertrage ich nicht. Aber in Hafermilch kann man auch Kakao reinmachen. Schmeckt mir sehr gut.

    Was ich auch mag ist Bouillon, also Gemüsebrühe, ohne Nudeln. Möglichst dünn! Ich nehme immer viiiiel mehr heißes Wasser, als auf der Packung steht. Ich mag den würzigen Geschmack. Bouillon trinke ich gerne abends.

    Hallo Musicus,

    das hier IST dein Thema aus dem Vorstellungsbereich!

    Es wird ins offene Forum an Ort und Stelle verschoben, damit du dort nicht nochmal bei Null anfangen musst.

    Jetzt kann hier der Erfahrungsaustausch einfach nahtlos weitergehen!

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo alle,

    in der Zeit, in der man sich mit dem Ton bzw. dem rauhen Ton eines Beitrages beschäftigt, könnte man sich auch mit dem Inhalt des Beitrages beschäftigen.

    Oder man könnte sich damit beschäftigen, warum man meint, andere User vor anderen Usern schützen, retten, helfen, für sie sprechen zu müssen. Geht das in Richtung Co-Verhalten? Nehme ich dem anderen die Selbstwahrnehmung und die Selbstverantwortung ab? Was für den einen genau richtig ist, ist für den anderen zu soft oder zu hart. Wieso meine ich, das genau richtige Maß für andere zu kennen?

    Man kann hier lernen sich zu fokussieren, auch mal etwas stehen bwz. wirken zu lassen, sich rauszuhalten, sich einzubringen, für sich selber die Verantwortung zu übernehmen usw.

    Es besteht jederzeit die Möglichkeit Beiträge mit dem Ausrufezeichen-Button zu melden.

    Unterm Strich ist das hier eine bewährte SHG und wie in jeder SHG ist es ein Kommen und Gehen. Da ist jeder in der Eigenverantwortung.

    Gründe und Anlässe zum Wegbleiben werden vorgebracht, seit SHGs erfunden wurden.

    Nix ist fix. Und nix passt für jeden für immer. Daher gibts hier gar nicht den Anspruch, es allen rechtmachen zu wollen.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Angik,

    trinke auf jeden Fall weiter bis du am Dienstag beim Arzt bist, sonst kommst du in den Kalten Entzug.

    Und falls du nix mehr runter bekommst, dann eben vorher zum Arzt gehen... In dem Fall den Anrufbeantworter deines Hausarztes abhören. Der hat sicher aufgesprochen, wer am Pfingstwochenende die Vertretung für ihn macht.

    Lieber Gruß, Linde

    Guten Morgen Borussia,

    ich kenne ähnliche Inszenierungen aus meiner Kindheit. Lange Jahre hatte ich das verdrängt, dann mit Beklemmung und schwerem Herzen in meiner SHG bearbeitet. Inzwischen ist es Teil meiner Biographie, kein schöner, aber ich mache was daraus.

    Sich vor oder an bestimmten "bedeutungsschwangeren" Tagen oder Anlässen unbehaglich zu fühlen, kommt mir auch bekannt vor.

    Ich würde an deiner Stelle nicht warten, daß das Gefühl sich von alleine ändert, sondern ich würde vorbauen. Also heute anfangen, dir für Freitag etwas anderes vorzunehmen. Dann kommst du aus dem alten Opfergefühl raus. Ohne Chance aus den Fängen der Erwachsenen rauszukommen und ausgestellt und begafft zu werden, das macht ein schlimmes Ohnmachtsgefühl. Manche erleben nur einmal im Leben sowas wie Kontrollverlust, manche immer wieder. Das sitzt dann auf der Festplatte...

    Aber heute kannst du das in die Hand nehmen und dir was anderes vornehmen, vielleicht genau an dem Tag in deine reale Gruppe gehen. Als ich deinen Beitrag vorhin zum erstenmal gelesen habe, dachte ich spontan: Den Freitag bewußt mit Fahrrad, Fitness oder Schwimmbad verbringen, eben um den eigenen Körper als kraftvoll und handlungsfähig zu erleben. Ich kann nur von mir sagen, daß ich mich nicht aus meinem biographischen Misthaufen rausgearbeitet habe, um mich immer noch wie damals zu fühlen. Daher ist Eigeninitiative angesagt.

    Grüße, Linde

    Huhu,

    rufe doch mal anonym in der Suchtberatungsstelle an.

    Dort kannst du dir Ärzte in deiner Region nennen lassen, die sich speziell mit Suchterkrankungen auskennen. Da wärst du gut aufgehoben. Hausarzt geht natürlich auch. Einfach loslegen. Wir begleiten dich. Wir sind 24 Stunden online und du kannst jederzeit schreiben.

    So wie dir gings vielen hier im Forum!! Leg los, wir nehmen deine Beiträge ernst und hier brauchst du dich auch nicht zu schämen. Und beim Arzt auch nicht.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Hera,

    die Vorstellung auf dem heißen Stuhl zu sitzen und sich gleich 3 Leuten gegenüber zu outen? - Hattest du daran gedacht? Vielleicht geht das auch anders.

    Wem von den Dreien stehst du denn am nächsten? Deiner Schwester?

    Vielleicht einfach in einem ruhigen Moment ein paar Worte mit ihr reden und schauen, wie es verläuft?

    Also nicht alle auf einmal, sondern rantasten?

    Lieber Gruß, Linde