Beiträge von Linde66

    Hallo Feli,

    du könntest gehen und aus der Ferne, aus deiner sicheren Wohnung heraus, das Gute in ihm sehen... wenn du das dann noch möchtest.

    Ich bin EKA und habe mit spätestens 8 den Durchblick gehabt, wo wann wieviel getrunken wurde. Es war beklemmend daheim, es hat komisch gerochen und ich durfte keine Freundinnen mit zum Spielen heimbringen, bzw. die wollten nach einem Besuch nicht wiederkommen.

    Man kann sich aus so vielen Gründen trennen. Du mußt da gar keine großen Worte machen und dich rechtfertigen. Einfach "es paßt halt nicht mehr", fertig. Kannst du zu deinen Eltern oder Großeltern? Geschwister?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Daisy,

    wenn du so viele Gefühle rüberbringst wie nur in den wenigen Beiträgen hier schon, dann wird das ein sehr gefühlvoller Brief. Man darf als Kind, also als EKA, traurig, wütend und was sonst noch alles sein.

    Zitat

    Ich versuchte meinem Vater nichts vorzuwerfen, ich redete mit ihm, setzte ihn nicht unter Druck, ich wußte, er kann nicht aufhören bzw. will es auch gar nicht.

    Ich vergab ihm, daß es so ist wie er ist. (klingt vielleicht doof, doch so habe ich es für mich empfunden).

    Hallo achelias,

    das war bei mir und meiner Mutter auch. Ich habe ihr alles vergeben, was je schief gelaufen ist. Ich habe damit Frieden geschlossen. Es ist wie es ist. Über die Jahre habe ich von den Eltern und anderen Verwandten sooo viele Informationen über "früher" zusammengetragen, so eine Art Familienbiographie gemacht. Da kamen furchtbare Sachen zum Vorschein. Alkoholismus zieht sich durch mehrere Generationen, betrifft oft alle Geschwister einer Generation. Nicht umsonst heißt es 'Familienkrankheit' Alkoholismus.

    Ich ließ und lasse meine Mutter ihr Ding machen. Es ist ihr Leben. Sie ist im hohen Alter vor wenigen Jahren umständebedingt doch trocken geworden, das sehe ich als Geschenk. Aber die Suchtstruktur ist tief in der ganzen Familie verankert, aber nicht jeder setzt sich damit auseinander.

    Daisy, dir darf es bei aller Schwere drumherum aber auch gut gehen. Du darfst dein Leben leben.

    Viele liebe Grüße, Linde

    Hallo Grinsekatze,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Hier tauschen sich viele Frauen aus, die in einer ähnlichen Lage sind wie du.

    Klar gibts Worte für dich.

    Deine Bewerbung zur Freischaltung ist eingegangen. Du wirst zeitnah freigeschaltet und dein Thema in den Angehörigenbereich verschoben.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Daisy,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Hier schreiben etliche EKA's, also erwachsene Kinder von alkoholkranken Eltern.

    Das Forenteam
    5. Januar 2022 um 17:09

    Ich weiß nicht, ob du diesen Link schon entdeckt hast. In diesem Artikel findet sich einiges an Tipps und weiterführende Links.

    Wenn du den Brief schreiben möchtest, schreibe ihn für dich. Also weil es dir für dich selber wichtig ist. Klar hofft man, wenn man seiner Mama einen eindringlichen Brief schreibt, daß sie dann "aufwacht" und zum Hausarzt geht und dort eine Entgiftung beginnt. Aber leider kommt es oft anders.

    Ich bin selber auch EKA. Du hast etwas von Besuchen bzw. Telefonaten geschrieben. Mir hat es geholfen, daß ich mir angewöhnt habe, ausschließlich nur noch am frühen Vormittag mit meiner Mutter Kontakt zu haben. Also so ungefähr zwischen 8 und 10 Uhr. Danach..., das wollte ich mir ersparen. Ich hatte es ja eh nicht in der Hand, sie zum Aufhören zu bewegen. Also habe ich geschaut, daß es MIR gut geht. Und da war Abstand und Uhrzeiten mein Mittel der Wahl.

    Hier ist unser Bewerbungslink für die Freischaltung. Bitte nur ganz kurz (ungefähr: "ich bin EKA und habe mich schon im Vorstellungsbereich gemeldet") ausfüllen, dann wirst du zeitnah freigeschaltet und dein Thema an die richtige Stelle im Forum verschoben.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Viele liebe Grüße, Linde

    Hallo MissMo,

    auch von mir herzliches Willkommen hier bei uns im Forum.

    Bitte klicke als nächstes diesen Link an und fülle nur kurz das Formular aus. Dann wirst du zeitnah freigeschaltet und dein Thema gleich in den Angehörigenbereich verschoben.

    Du bist mit so einer Situation echt nicht alleine. Viele Frauen geht es ähnlich und es müssen schwierige Entscheidungen getroffen werden. Das Gute ist, daß man sich hier gegenseitig unterstützen kann. Einfach durchs Lesen und auch Aufschreiben sortieren sich die eigenen Gedanken und man kann ins Handeln kommen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG, Linde

    Hallo Claudia,

    herzlich Willkommen.

    Ja, hier schreiben einige Eltern von alkoholkranken erwachsenen Kindern.

    Wichtiger als Asyl im Elternhaus wäre ein Besuch beim Hausarzt, damit eine ärztlich begleitete Entgiftung eingeleitet werden kann. Aber die Frage ist, ob er überhaupt aufhören möchte.

    Bei seiner Freundin ist er wohl genau deswegen rausgeflogen. Wenn er bei dir untergekommen ist, muß er ja eigentlich gar nichts ändern, aus seiner Sicht...?

    Ich glaube dir aufs Wort, daß es schwierig ist, dem eigenen Kind gegenüber Nein zu sagen. :?

    Deine Bewerbung fürs Forum ist eingegangen und wird zeitnah bearbeitet.

    Dann kannst du dich auch mit den anderen Angehörigen austauschen!

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Lea,

    ich habe mal alles editiert, was du über deinen Freund geschrieben hast. Da sind höchst persönliche, teils strafrechtlich relevante Dinge dabei.

    Ist dir bewußt, daß hier das öffentliche Internet ist?

    Dein Freund hat Persönlichkeitsrechte, die du gerade verletzt.

    Niemand hier in der SHG muß all diese Details über ihn wissen.


    Bitte konzentriere dich auf deine Co-Abhängigkeit.

    Viele Grüße, Linde

    Zitat

    neulich sagte mein Sohn:"Wenn du getrunken hast, bist du immer so wütend, Papa." Und ermeibte:"Das hat dir deine Mutter eingeredet."

    Wow, Respekt vor deinem Sohn! Daß er sich traut seinen Vater anzusprechen.

    Es ist aber furchtbar, daß sein Vater ihm seine Empfindungen abspricht und es abtut als von dir eingeredet.

    Kinder dürfen nein sagen, sie dürfen ihre Empfindungen spüren und formulieren. So werden sie zu starken Erwachsenen. Aber leider ist es oft wie in deinem Beispiel, daß Kindern ihre Gefühle abgesprochen, kleingeredet oder als falsch dargestellt werden. Die Weichen werden sooo früh gestellt. Um so besser, wenn man = Frau rechtzeitig aufwacht und diese Alarmzeichen wahrnimmt.

    Hast du die Situation mit deinem Sohn geklärt? Das wäre glaube ich viel wichtiger als mit deinem Mann zu reden.

    Viele liebe Grüße, Linde

    Hallo Claudia,

    bitte schreibe nicht so ausführlich über deinen Partner. Solche Details wie oben von dir beschrieben werden gelöscht, um seine Persönlichkeitsrechte zu schützen.

    Einfach künftig etwas allgemeiner schreiben bzw. mehr über dich als über ihn, dann paßt das. Schließlich bist du wegen dir hier, damit es dir besser geht. So ganz genau müssen wir hier nicht wissen, wie er aussieht usw.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Claudia,

    wenn das sowas wie dein Tiefpunkt für dich ist, dann gehts jetzt bergauf. Das kann dein Wendepunkt sein.

    Wir fragen die Alkoholiker hier manchmal: Was bist du bereit für deine Trockenheit zu tun? Übertragen: Was bist du bereit zu tun, daß es dir besser geht? Denn DU hast das ja in der Hand. Nicht er.

    Es ist DEINE Entscheidung, dein Leben. Und es gibt 100%ig einen Menschen, für den du nicht die Rettung sein mußt. Liebe sollte einfach sein, im Gleichgewicht, fröhlich, ernst, all sowas. Aber doch keine solche Qual. Nur für ein bißchen Sex und der Hoffnung, daß er nächstesmal nicht mehr so schlimm zuschlägt?

    Lieber Gruß, Linde