Beiträge von Linde66

    Hallo Erik,

    herzlich Willkommen bei uns.

    Das einzige, was du noch nicht versucht hast, ist den Kontakt abzubrechen. Vielleicht kommt er dann an seinen Tiefpunkt und geht von sich aus zum Arzt und läßt sich helfen.

    Tu dir das nicht an, ihn durch Kalte Entzüge zu begleiten. Das sprengt alles, was man als Laie im Ernstfall tun kann.

    Er will wohl momentan keine Hilfe und von außen kann man nix machen. Dieses Ohnmachtsgefühl kennen viele von uns hier aus eigener leidvoller Erfahrung.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte klicke als nächstes auf diesen Link und fülle kurz das Formular aus. Dann wirst du fürs Forum freigeschaltet und dein Thema gleich in den Angehörigenbereich verschoben, o.k.?

    Dort unterstützen sich die Angehörigen gegenseitig bei solchen schwierigen Entscheidungen.

    Viele liebe Grüße, Linde

    Hallo Lolo,

    herzlich Willkommen hier bei uns!

    Hier findest du ganz bestimmt jede Menge hilfreiche Geschichten zum Nachlesen, wie andere Frauen in ähnlichen Situationen gehandelt haben. Es geht ja darum zu handeln, denn nur so kann es dir langfristig besser gehen.

    Wenn du wartest, oder dich nur auf ihn konzentrierst oder wenn du ihn als deinen einzigen "Patienten" behandelst und darauf wartest, daß er sich ändert... , dann kann sein, daß sich eben nichts für dich ändert oder es einfach nur immer schlimmer wird.

    Eine Heirat oder gar ein Kind wird auf gar keinen Fall die Situation verbessern. Eher verschlimmern. Denn dann hat er dich "im Sack", ums mal so auszudrücken. Du bist noch immobiler als eh schon. Und er kann tun und lassen was er will. Schreiende Kinder werden auch gerne als Anlaß genommen um zu saufen. Ich würde mit einem nassen Alkoholiker keine Sekunde daran denken, ein Kind in die Welt zu setzen.

    Trennung oder Abwarten? Du warstest doch schon ca. 4 Jahre, daß es sich ändert. Tut es aber nicht. Bitte vertraue deiner Wahrnehmung und lasse dich nicht einlullen.


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    Hier ist der Bewerbungslink für dich. Bitte einfach das Textfeld ausfüllen, absenden, dann können wir dich fürs Forum freischalten und dein Thema gleich in den Angehörigenbereich verschieben, o.k.?

    Viele liebe Grüße und es ist gut, daß du dir Hilfe für dich selber gesucht hast! Du bist mit so einer Situation echt nicht alleine. Ich wünsche dir einen hilfreichen Erfahrungsaustausch!

    Linde

    Guter Spruch. :)

    Das ist alles jetzt sehr emotional. Auszug an Weihnachten, gleich 2 emotionale Großereignisse.

    Hilf deinen Kindern, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Du musst nicht gegen deine Mutter kämpfen. Gib lieber die Energie in solche kurzen klärenden Gespräche mit deinen Kindern. Denen kann man sagen, daß die Großeltern aufgewühlt sind und deswegen alles etwas aufgeheizt ist. Es geht nicht um Schuld. Es ist ganz normal, daß Kinder (also du) irgendwann daheim ausziehen.

    Viele liebe Grüße, Linde

    Hallo Anita,

    herzlich Willkommen hier bei uns. :)

    Wenn du den Link von Alex anklickst und ausfüllst, wirst du fürs Forum freigeschaltet.

    Hier habe ich einen weiteren Link für dich mit Informationen über Gewalt in der Beziehung.

    Bitte lass dich nicht schlagen. Es ist deine Entscheidung, dich schlagen zu lassen.

    Wenn er dich die ganze Zeit schon schlecht behandelt hast, was meinst du was passiert, wenn du ihm jetzt versuchst, seinen geliebten Alkohol madig zu machen? Glaubst du, er freut sich und geht zur Entgiftung? Oder schlägt er dich wieder?

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19

    Viele liebe Grüße, Linde

    Zitat

    Ich kann aus Erfahrung reden. Meine 3 großen Kinder sind mit einem alkoholiker groß geworden und die jetzigen 2 leben mit ihm zusammen... und wenn ich mich vor 30 jahren getrennt hätte dann wäre es so gewesen. Jetzt sind wir 35 jahre verheiratet und 37 jahren zusammen...wir leben auch nur noch neben einander her. wir unterhalten uns auch nur noch das nötigste.

    Gesundheitlich ist er sehr angeschlagen.

    3 große und jetzt 2 kleine Kinder erlernen, wie man entweder zum Alkoholier oder zum Co-Abhängigen wird.

    Irgendwie ist das ziemlich traurig. Hoffentlich machen sie ihren Weg.

    Denn ob sich irgendwann in 4 Jahren mal was grundsätzlich ändern wird, wer weiß. Das wird ja von Jahr zu Jahr schwerer. Dann seid ihr 41 Jahre zusammen...

    Für mich als EKA (= erwachsenes Kind eines Alkoholikers) sind die Entscheidungen der Mütter, in der Suchtstruktur Jahre oder Jahrzehnte drin auszuhalten, manchmal schwer zu lesen. Ich erinnere mich dann an früher. Da gingen für uns Kinder quälende Jahre um und keiner hat unser Leid gesehen oder uns da rausgeholt. Wir haben alle unseren Hau weg davon.

    Grüße, Linde

    Hallo Christina,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Es ist nicht einfach, wenn die Mutter trinkt.

    Wir haben einen Bereich speziell für die Fragestellungen von EKA (=Erwachsene Kinder von Alkoholkranken). Du bist mit dem Thema nicht alleine.

    Damit wir dich fürs Forum freischalten können, klicke bitte den Link hier an und fülle kurz das Schreibfeld aus. Dann wirst du freigeschaltet und dein Thema gleich an Ort und Stelle im Forum verschoben, o.k.?

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    Viele liebe Grüße, Linde

    Hallo achelias, hallo Aloha,

    ich mag den Satz auch nicht.

    Wenn die Hoffnung zuletzt stirbt, dann ist bis dahin schon viel zu viel anderes gestorben...

    Wieso unnötigerweise an destruktiven Familienverhältnissen und Beziehungen festhalten? Dabei bleibt sooo viel auf der Strecke. Und man hat ja nur ein Leben.

    Man kann nur immer wieder Mut machen, aus der Opferhaltung, dem Karussell, der Abwärtsspirale auszusteigen und sein Leben endlich in die eigenen Hände zu nehmen und lebenswert zu gestalten. Dazu hat man jedes Recht. Selbst wenn man aus noch so schlimmen Verhältnissen kommt, man darf sein Leben in die Hand nehmen und man darf glücklich sein.

    Ich freu mich, wenn Leute hier ihre Geschichten aufschreiben. Klar ist manches allein beim Lesen kaum auszuhalten, weil es so quälend langsam zu gehen scheint. Aber um so schöner, wenn Schritt für Schritt sich das neue Leben erobert und stabilisiert wird. :thumbup:

    Also aufhören passiv zu hoffen, sondern stattdessen aktiv tun.

    Liebe Grüße, Linde

    Zitat

    Ich hoffe es ist okay, dass ich gerade so aktiv schreibe.

    Hallo Veru,

    alles ist besser als trinken. Du kannst 20 Beiträge oder mehr am Tag schreiben, egal. Alles was dir hilft!

    Wäre es eine Überlegung für dich, erst einmal nicht mehr alleine einkaufen zu gehen?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Ladybird,

    der Besuch der Familienhilfe ist eine große Chance für dich und dein Baby.

    Nichts spricht dagegen, in dem Gespräch vollkommen ehrlich zu sein.

    Nur so kann dir wirklich geholfen werden.

    Wenn du den Konsum deines Partners verharmlost oder verschweigst oder vertuschst, dann verbessert sich auch nichts.

    Rede offen, so wie hier bei uns auch, und frage nach Hilfen. Du bist ja mit dem Problem eines trinkenden Partners nicht alleine. Es gibt leider viele betroffene Mütter.

    Viele liebe Grüße und alles Gute für das Gespräch heute! :):thumbup:

    Linde

    Zitat

    ich würde ihm anbieten mitzukommen mit der Bedingung keinen Alkohol zu trinken...wenn er das nicht will (können tut das jeder) soll er zu Hause bleiben und nichts trinken, auch kein alkoholfreies Bier....

    Wenn er Alkoholiker ist und plötzlich mit dem Trinken aufhört, dann macht er einen Kalten Entzug mit den lebensgefährlichen Risiken.

    Bitte niemanden dazu motivieren, einen Kalten Entzug zu machen.

    Außerdem ist es völlig unrealistisch, daß alle um ihn herum sich mit teurem Champagner und Wein beglücken und er soll trocken daneben sitzen? Das wird nicht funktionieren.

    LG, Linde

    Hallo Lena,

    ja, deine Bewerbung ist angekommen, du kannst jetzt loslegen.

    Das ist interessant was du da schreibst mit den alten Verletzungen.

    Ich überlege gerade, wie das bei mir ist bzw. war. Wenn ich etwas Schlimmes Jahre später quasi nochmal erlebe, dann kommt es mir schlimmer vor. Irgendwie doppelt. Ich kann es schlecht erklären. Wie wenn die alte Last sich noch zusätzlich auf die neue draufsetzt.

    Die 2. Erfahrung erscheint einem dann immer aus dem Blickwinkel der ersten Erfahrung. Dann ist gut, wenn man die Zeiten sortiert: was gehört wo hin...? Ist etwas gleich, ist etwas anders? Kann ich beim zweitenmal vom erstenmal profitieren?

    Du hast ja eine Trennung hinter dir, was ja einiges an Erfahrung mit sich bringt. Keine Ahnung, ob du etwas davon in der jetzigen Situation anwenden kannst. :? Bruder ist nochmal ganz anders, irgendwie näher dran. Also bei mir ist das so. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Aber die Ohnmacht und Hilflosigkeit ist so oder so ein schlimmes Gefühl.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Lena,

    herzlich Willkommen hier bei uns im Forum.

    Es tut mir so leid, was euch da belastet. Es ist so grausam.

    Aber die Sucht kann vom Alkoholiker nur gestoppt werden, wenn er selber wirklich will.
    Für jeden ist sein Tiefpunkt anders. Hoffentlich bekommt er die Kurve.

    Ihr habt sehr viel für ihn getan. Aber wenn er von sich aus nicht mitmacht, könnt ihr ihn von außen nicht umstimmen. Dieses Ohnmachtsgefühl ich furchtbar. Ich kenne es, zwar nicht wegen meines Bruders, aber anderer Angehörigen. Es ist eine sehr schwere Situation.

    Bitte schau auf dich. Ich glaube es ist furchtbar schwer, sich von seinem eigenen Bruder abzugrenzen. Du bist ja nicht aus Stein. Aber bitte schau auf dich, damit du nicht unter der Last zusammenbrichst. Immer mal den Abstand verändern und schauen, daß bei all dem Leid in der Familie dein eigenes Leben nicht aus den Fugen gerät.


    Bitte klicke den Link an, den ich hier einkopiere. Dann einfach das Schreibfeld ausfüllen. Wir schalten dich dann zeitnah fürs Forum frei und verschieben dein Thema in den richtigen Bereich, ok.?

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    Lieber Gruß, Linde