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Bleib dran...
Liebe Grüße, Linde
Beiträge von Linde66
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Hallo Lavendelfuchs,
ich bin keine Alkoholikerin, aber habe andere Baustellen. Mit einer dieser Baustellen (Eßsucht) war ich vor bald 20 Jahren in einer realen SHG. Mir die Geschichten der anderen Menschen anhören zu "müssen", hat mich dermaßen runtergezogen, durcheinandergebracht, belastet, getriggert..., daß ich jedesmal danach Eßanfälle hatte. Damit war das Thema Selbsthilfegruppe für mich erledigt. Ich wollte ja nicht, daß es mir nach den Terminen schlechter geht als vorher.2008 entdeckte ich das Internet (Spätzünder
) und bald danach das Forum. Ich bin EK (erwachsendes Kind einer alkoholkranken Mutter) und habe schnell gemerkt, daß mir das online lesen und schreiben leichter fällt als reale SHG-Aktivitäten. Hier kann ich triggernde Tagebücher außen vor lassen, hier kann ich zu jeder Tageszeit reinkommen, hier lenken mich keine Dialekte, Kleidung, Frisuren usw. ab. (Wobei das ja auch alles zu einer Person dazugehört.).Viele Leute hier nutzen reale und online - SHG parallel. Ich finde es gut, wenn man sich jegliche Hilfe mit ins Boot nimmt, um aus der Suchtspirale rauszukommen. Aber man muß halt schauen, womit man am besten klarkommt und da dann tiefer einsteigen und an sich arbeiten. Für den einen ist das online, den anderen reale und für den nächsten ist es eine Kombi aus online und realer SHG bzw. Beratungsstelle. Das kann sich im Laufe der Zeit auch mal ändern.
Vielleicht habe ich jetzt bissel am Thema vorbeigeschrieben...

Aber wenn dich jegliches Telefonat zum Saufdruck führt, dann würde ich mich jetzt nicht fragen, warum das so ist, sondern erst mal eine Weile aufhören zu telefonieren. Vielleicht kannst du mit der Beratungsstelle emails schreiben? Schau daß es dir gut geht, stabilisiere dich.
LG, Linde -
Liebe Iwona,
es tut mir sehr leid, daß du die Reise absagen mußtest.
Du hast dir eine zufriedene Trockenheit erarbeitet, das merkt man bei dir immer beim Lesen.
Sogar wenn es wie jetzt gerade eine frustrierende Situation gibt.Viele Grüße, Linde
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Liebe Iwona,
ich freue mich von dir zu lesen!
Du sprühst ja vor Lebendigkeit.Herzlichen Glückwunsch zum 11. Trockengeburtstag! Das ist sooo toll!
Dein Urlaubsziel würde mich auch interessieren. Ich kenne das nur von Bildern oder Filmen.
Wenn du magst, berichte uns darüber!
Viele liebe Grüße, Linde
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Hallo Liesa,
ich habe dein Thema verschoben.Glückwunsch zu Tag 11. Bleib dran!

Lieber Gruß, Linde -
Zitat
Für ihn war das nicht verständlich,wie ich es erkennen kann,ob er getrunken hat.
Ich wußte als Kind bereits mit 10 oder 12 Jahren genau über den Alkoholpegel meiner Mutter Bescheid. Man hat doch seine Sinnesorgane, also Nase, Augen, Ohren. Ich war wie ein menschliches Alkoholmeßgerät: Ich merkte die kleinsten Nuancen ihrer Verhaltensänderungen.Lieber Gruß, Linde
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Hallo liebe Tina!
Herzlichen Glückwunsch zum 12. Trockengeburtstag!
Ich möchte dir an der Stelle einfach mal ein dickes Danke sagen.
Lieber Gruß, Linde -
Hallo liebe Ohrenbärin (toller Name!
)
Jetzt hat es ja perfekt geklappt mit deinem Thread hier im offenen Bereich!Lieber Gruß, Linde
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Hallo Correns,
ich überprüfe das nochmal.
Bis dahin nehme ich meinen Beitrag oben raus und poste ihn bei hansjürgen in seinem Vorstellungsthread.
Grüße, Linde -
Hallo Correns,
seit der Forenumstellung am 12.05.2018 ist der Vorstellungsbereich von jedem lesbar. Seit 2 Jahren sind ausschließlich die geschützten Forenbereiche (grüne Überschriften), fürs www unsichtbar.
Viele Grüße, Linde -
- edit, Linde
Beitrag in deinen Vorstellungsthread verschoben. - -
Liebe LindeKannst du eventuell ein neues Wochenthema eröffnen ... die Sucht in meiner Familie ... oder so ?
Ich bin ja abgekommen vom Thema, habe angefangen von der Veränderung die bei mir stattgefunden hat, zu schreiben, im Laufe der Trockenheit bzgl. Alkoholkonsum um mich. Und bin bei meinem Sohn gelandet, weil er der einzige ist, den ich in letzter Zeit Alkohol konsumieren gesehen habe.

LG, Dana
Hallo,
angeregt durch die Diskussion in dem vorigen Wochenthema, kam der Wunsch von Dana nach einem eigenen Thread für das Thema "Sucht in meiner Familie".Stimmt, man kann als EK aufwachsen, selber alkoholkrank und dann trocken werden - und co-abhängiges Verhalten gegenüber suchtkranken/suchtgefährdeten Familienmitgliedern zeigen....
Stimmt schon, Alkoholismus ist eine Familienkrankheit. Ich weiß nicht, ob man aus heiterem Himmel suchtkrank werden kann, wenn man nicht iiiiirgendwo in der eigenen Biographie irgendwelche Suchtstrukturen vorgelebt bekommen hat. Da werden EK's selber Alkoholiker oder eßsüchtig oder sonstwas. Da werden trockene Alkoholiker co-abhängig gegenüber ihren suchtkranken Angehörigen oder gegenüber ihrer Firma oder dem Verein, gibts alles. Oft kann man Suchtstrukturen generationenübergreifend nachverfolgen, da gehen einem Kronleuchter auf.
Aber selbst wenn in der eigenen Familie "der Wurm drin ist", soll man sich nicht davon entmutigen lassen, sondern seinen Weg ins suchtstrukturfreie Leben verfolgen.
Ich bin zutiefst davon überzeugt, daß in mir drin etwas angelegt ist, was VOR dem erlernten Familienchaos war, so eine Art Basisprogramm, was schon die Steinzeitmenschen hatten. (ja, haltet mich für gaga
) Irgendwas in mir drin ist absolut gesund und weiß genau wo es lang geht. Ich brauche es nur zuzulassen. Und mich vom Chaos fernzuhalten, sofern ich es nicht verändern kann. Und wer kann schon eingefahrene Familienstrukturen verändern...? Kann man vergessen. Man kann sich selber entwickeln, wenn man sich nicht immer wieder von den kranken Seilschaften einwickeln läßt.LG, Linde
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Toivo, du setzt einem in Erstaunen.

1. Du rennst nach der Bandschreiben-Physio 5 (!) km nach Hause.
2. Du siehst eine Schraube nach der anderen auf dem Weg liegen. (Ich habe noch nie eine Schraube auf einem Weg liegen sehen...) und das bringt dich auf neue Gedanken.
3. Kerzen gießen, super, tolles Hobby!Der Kopf wird frei, wenn man in Bewegung kommt.
Lieber Gruß, Linde -
Hallo,
ich bin gespannt, was Hansjürgen antwortet. Wie er darauf kommt, daß Doro kurz vorm Rückfall ist.
Er ist ja 23 Jahre trocken. Vielleicht hat er Antennen und bekommt was mit, was kürzer trockene nicht sehen?
Da ich Doro seit Jahren hier im Forum kenne (soweit man das kann), schätze ich sie nicht als kurz vorm Rückfall ein.Aber grundsätzlich finde ich es absolut richtig, es bei jemandem anzusprechen oder nachzufragen, wenn einem etwas auffällt. Dafür ist die SHG auch da. Wenn man länger hier schreibt und sich auf einmal Verhaltensänderungen einschleichen, dann darf schonmal nachgefragt werden, was los ist. Wenn dann jemand schlimmstenfalls mit Rechtschreibfehlern nachts um 3 wirres Zeug schreibt... ist es ziemlich eindeutig. Aber oft hören Langzeittrockene bzw. User die sich hier länger kennen, schon viel früher das Gras wachsen.
Es ist ja nicht böse gemeint, wenn man angesprochen wird, ob man noch trocken ist oder ob es gerade brennt. Sowas ist ja eine Chance selber genau hinzuschauen, was es damit auf sich hat, wenn jemand einem anspricht.
Ich weiß noch, wie ich selber mal hier jemanden angesprochen habe, weil ich ein ganz komisches Gefühl hatte. Ich fragte mich: darf ich das jetzt? geh ich zu weit? usw. Dann habe ich es trotzdem gemacht.
Viele Grüße, Linde
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Hallo Doro,
herzliches Beileid zu deinem Verlust.
Deine Biographie reicht locker für 3 oder 4 Leben...
Hoffentlich kehrt Ruhe ein und bessere Zeiten, auch wenn einem das gerade strange vorkommt.
Liebe Grüße, Linde -
Wenn das ein reiner Psychiater ist, dann halte ich das für "zu wenig". Denn die Entgiftung sollte von einem Allgmeinmediziner oder Internisten begleitet werden.
Wo kommt der Alkohol her, wenn er eigentlich entgiftet? Das paßt doch alles nicht zusammen...
Ich finde es furchtbar, was dir da aufgebürdet worden ist. -
Zitat
ich bin halt der Meinung, dass Sauf - Anleitungen , auch wenn nur zitiert, nichts hier zu suchen haben.
Hallo,
das finde ich auch, daher habe ich es rausgenommen.
Sicher ist sicher.Wenn es schonmal vorgekommen ist, daß User ihre früheren Exzesse bis ins Einzelne beschrieben haben, haben wir das ebenfalls rausgenommen, nicht daß ein anderer beim Lesen Schmacht bekommt.
Liebe Grüße, Linde
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Hallo lia,
ich war wegen einer anderen Sache vor vielen Jahren eine Weile in einer realen SHG und bin nach jedem Termin ein Nervenbündel gewesen. All die vielen schrecklichen Geschichten! Man kann ja die Ohren nicht zuklappen!
Hier im Forum kann ich Threads, User oder Beiträge "ignorieren", sprich: stehenlassen.
Klar lese ich viel und kann inzwischen gut bei mir bleiben. Und wenn mich was anpiekt denke ich, hey, warum piekt mich das jetzt an?, statt: warum geht die/der jetzt auf mich los? War aber ein Prozeß.
Nee, eine reale Gruppe könnte ich nicht ertragen. Hier im Forum kann ich rein, wann immer ich möchte. Ich kann Lesepausen machen, ich kann Texte 5 x lesen (bis ich sie kapiert habe
) usw. usw.Grüße, Linde

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Hallo, es ist die Mischung der Beiträge, die man bekommt... Jeder schreibt ja aus seiner eigenen Erfahrung heraus. Manches davon piekt einem an, anderes streichelt einem das Köpfchen usw. usw. Aber man weiß vorher nie so genau, was einem weiterbringt. Wie gesagt: es ist die Mischung der Antworten, die man bekommt. Viele User lesen gerne mal ihre alten Threads und entdecken Antworten, die sie Jahre später ganz anders einsortieren können.
Hört nicht auf zu schreiben. Hier kann man quasi lernen, auch mal was einfach so stehen zu lassen.
Liebe Grüße, Linde -
Ich habe in einem Buch gelesen, dass die Autorin immer alkoholfreies Bier im Kühlschrank hatte und das auch zu Partys mitgenommen hat.
Sie hatte immer Wein und Sekt getrunken. Fand ich nachvollziehbar und ich habe nun auch immer alkoholfreies Radler im Kühlschrank.
Meist trinkt es dann mein Mann... ich selbst habe eines getrunken in den letzten 26 Tagen (oder 27? ich zähle schon gar nicht mehr wirklich)Aber ich denke, das geht, wenn man kein alkoholisches Bier getrunken hat.
Für mich war es schwierig mit meinem Mann da zu sitzen, wenn er Wein trinkt. Geht aber inzwischen auch. Wobei er sehr viel weniger trinkt...
Macht wohl nicht so viel Spass alleine
Ich glaube auch, dass jeder seinen Weg finden muss... Es gibt kein Patentrezept.
Aber halt auch Try and Error sollte vermieden werden.Hallo Jessica,
wie weit ist es wohl vom "alkoholfreien" Bier zum alkoholhaltigen Bier?
Wie schnell ist man rückfällig, wenn das Zeug griffbereit in der Bude steht und der Partner vor deinen Augen trinkt?
Und wieso nimmst du dir eine Autorin zum Vorbild, die mit ihrem alkoholfreien Bier auf Partys geht?
Für mich klingt das wie Ausreizen was geht, wie das Spiel mit dem Feuer und irgendwie verharmlosend.
Der Ablauf, also Dose kaufen, Dose öffnen, ansetzen, trinken, ist ja identisch. Und der Geschmack ja auch. Das kann das Suchtgedächtnis triggern und man rennt in die nächste Tankstelle und holt sich ein "richtiges"...Ich weiß nicht, wie tief du schon dringesteckt hast. Aber wenn man nicht wirklich Abstand vom Alk gewinnt, ist der Weg zurück in die Sucht bzw. tiefer rein in die Sucht nicht weit.
Wäre es für dich vorstellbar, daß du zwecks Risikominimierung mehr Sicherheitsabstand herstellst?
Lieber Gruß, Linde