Beiträge von Linde66

    Hallo liebe iwona,
    heute habe ich in der Zeitung gelesen, daß Mädchen, die HEUTE geboren werden, rein theoretisch eine Lebenserwartung von 90 Jahren haben. :shock: Ganz schön lange.
    In der Steinzeit vor paar Zehntausend Jahren war man mit 25 Jahren schon uralt.

    Ich mochte Hannelore Elsner auch sehr gerne! Ich liebe ihren Film Kirschlüten Hanami. Der hätte einen Oscar verdient.

    Ich habe keine Angst vorm Sterben, eher Angst vorm Leben. Gegen das Sterben kann ich ja nichts machen, aber ich kann versuchen mein Leben lebendiger zu gestalten. Das fällt mir oft schwer, aber ich bleibe dran.
    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Aiko,
    das klingt traurig. Aber jetzt weißt du woran du bist und kannst entsprechend den Umgang planen.
    Andererseits habe ich hier schon oft gelesen, daß Frischtrockene sich im Laufe der Zeit noch ziemlich verändern. Aber das heißt ja nicht, daß man als Angehörige sich davon abhängig machen sollte, sondern daß man selber entscheidet, wie man weiterleben will und was dafür tut. Und das machst du ja.
    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Risu,
    das sind ja gute Nachrichten! :) Ich freu mich für dich!
    Mir ist dein Thread-Titel aufgefallen, der heißt ja durchhalten.
    Das klingt so nach anstrengendem Zähnezusammenbeißen.
    Aber vielleicht assoziiere ich was falsches damit.
    Wie ist es bei dir inzwischen, es ist Tag 153 :D, hälst du durch, oder fühlt es sich lebendig an? Manche verändern ja daheim überhaupt nix und andere krempeln ihre Wohnung und ihr ganzes Leben um.
    Liebe Grüße, Linde :)

    Hallo Knoller,
    dein schlechtes Gefühl ist eine gute Alarmanlage.
    Alles, was dich auch nur ein klein bißchen an Alkohol erinnert, sei es auch nur die Flasche, füttert dein Suchtgedächtnis. Halte da lieber großen Abstand! Das Risiko ist viel zu groß.

    Was ist das für ein feierlicher Anlaß? Ich frage, weil da vermutlich andere Leute sind, die "ganz normal" trinken? und du mittendrin?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Carl Friedrich,
    ich will nicht in diesselbe Kerbe hauen.
    Ich frage mal als EK (Erwachsenes Kind). Es geht um den Geruch. Ich habe als Kind IMMER den Geruch meiner Mutter gecheckt und mich ganz oft geekelt und abgestoßen gefühlt.
    Du magst zwar keine Piccolos. Aber wenn jemand die getrunken hat, dann riecht er auf eine ganz bestimmte Weise aus dem Mund. Wie gehst du damit um? Ich meine, du bekommst ja nicht unbedingt mit, wenn deine Frau was getrunken hast, nimmst sie in den Arm und küsst sie, hoffe ich jedenfalls. :) Aber was, wenn sie dann nach Alkohol riecht?
    Lieber Gruß, Linde


    Lieber Gruß, Linde

    Oh Mann Bianca, das ist ja alles furchtbar! Und es geht schon sooo lange! :shock:
    Ich habe sicherheitshalber die genauen Geburtsdaten gelöscht, damit du nicht identifiziert werden kannst, falls das hier zufällig jemand liest, der euch kennt.

    Hallo destiny,
    die Wirklichkeit ist ganz schön krass, wenn man sie ohne Watte anschaut. :shock:
    Wie lange das schon geht und wie dein Alltag davon beeinträchtigt wird, krass.
    Hinschauen, vernetzen, austauschen - und deine Pläne umsetzen. Bleib einfach dran.
    Lieber Gruß, Linde :)

    Hallo Klaudia,
    immer wenn es zwischen einem Paar körperlich brutal wird, bekomme ich beim Lesen Beklemmungen. Bist du dir sicher, daß das schon dein Tiefpunkt ist? Denn du bist ja immer noch dort. Wartest du auf einen "richtigen" Faustschlag ins Gesicht? Wo ist deine Schmerzgrenze? Scheinbar ist sie ja noch nicht erreicht. Wenn du von außen auf euch draufkuckst, dann würdest du gehen, oder? Es gibt ihn nicht ohne Alk und Brutalität, körperlich und verbal. Es ist eine Illusion zu glauben, daß er sich ändern wird. Wie war deine Geschichte bis vor dieser Beziehung? Klar ist man nicht gern allein, aber sowas tut ja nicht wirklich gut, egal wie alt man ist.
    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Nordmann,
    Glückwunsch zu 52 Tagen ohne und herzlich Willkommen hier im Forum! :)
    Damit dein Beitrag in Pentas Thread nicht untergeht, habe ich ihn abgetrennt und dir hier ein eigenes Thema eröffnet.
    Ich wünsche dir einen hilfreichen Erfahrungsaustausch!

    Lieber Gruß und dir auch ein gutes Wochenende, Linde

    Hallo einfach sein,
    es tut mir leid, daß du so durcheinander bist. :? Aber wer wäre das nicht, wenn die Mutter stirbt.
    Ich kann dein Gefühlschaos nachfühlen.
    Wir hatten hier vor Jahren mal einen Thread, wie es ist, wenn die Mutter trinkt bzw. wenn der Vater trinkt.
    Wenn ich mich recht erinnere, war es für die meisten EK viel verstörender, wenn die Mutter der trinkende Elternteil ist. Es ist schwer im Leben Fuß zu fassen, weil man irgendwie zu wenig von all dem bekommen hat, was man von einer nichttrinkenden Mutter vielleicht bekommen hätte.
    All deine Gefühle dürfen so sein, Trauer, Wut, Schuld, Erleichterung... und noch viele mehr.
    Ich hatte Zeiten, da hat mir die Vorstellung geholfen, daß ich von meiner Mutter eine wirklich wichtige Sache bekommen habe: mein Leben. Mehr hat sie mir damals nicht geben können, als ich sie so gebraucht habe. Mit der Zeit und viel therapeutischer Aufarbeitung konnte ich Frieden schließen, mein Leben annehmen und zu leben beginnen. Mir hat Biographiearbeit geholfen, also rauszukriegen, warum meine Mutter getrunken hat. Und überhaupt die ganze Familiengeschichte, denn Alkoholismus, andere Süchte und auch Co-Abhängigkeiten in einem Familiensystem sind wie ein Mobile, alles hängt mit allem zusammen, vieles wiederholt sich in anderem Gewand über Generationen.
    Das so einordnen zu können hat vieles bei mir relativiert. Aber wie gesagt, es war ein langer, teils quälender Prozeß.

    Zitat

    eher trauere ich um die Mutter, die ich eh nie hatte... Und darum, dass dieses Thema jetzt wirklich "erledigt" ist

    Laß die Trauer zu. Es kann einem regelrecht erschlagen, wenn einem die Endgültigkeit des Todes bewußt wird. Was auch immer man noch sagen, regeln, erfahren wollte, all das geht plötzlich nicht mehr. Das ist eine harte Zäsur. Es sind noch so viele offene Enden in all dem Gewirr.
    Laß dir Zeit und schreibs raus.
    LG, Linde

    Zitat

    Ich habe meine drei Kinder, die mich lieben und mich unterstützen...


    Hallo Emmaleah13,
    dich zu unterstützen ist kein Job für Kinder.
    Wenn sie das indirekt, einfach durch ihr Hiersein tun, ist es o.k.
    Aber es wäre gut, wenn du erwachsene Menschen findest, die dich unterstützen.
    Es ist dein Job, deine Kinder zu unterstützen und nicht umgekehrt.

    Ich formuliere das mal bissel krass, denn ich bin in einer Alkolikerfamilie aufgewachsen und wurde zu einem gut funktionierenden EK bzw. Co.
    Spätestens mit 12 hatten sie mich soweit, daß ich dachte, ich wäre für das Wohl und Wehe aller Erwachsenen um mich herum zuständig.
    Verliere das mit den Zuständigkeiten bitte nicht aus den Augen.
    Denn leider drehen sich in Alkoholikerfamilien die vermeintlichen Zuständigkeiten gerne mal um.
    Die Kinder meinen, wenn sie sich ruhig, brav, lieb oder sonstwie verhalten, dann hört der Papa auf zu saufen oder die Mutter auf zu weinen. Ihre eigenen Gefühle ordnen sie unter und werden zu gut funktionierenden Co's, die um die Befindlichkeiten der Eltern kreisen.
    LG, Linde

    Hallo Bianca,
    mach dir mal keinen Kopp wer an was Schuld oder nicht Schuld ist.
    Das sind alles Fragen, die man irgendwann mal drüber nachdenken kann.
    Wichtig wäre ein Plan konkret für deinen Alltag. Was du möchtest und wie du das hinkriegen kannst und wer dir vor Ort bei helfen kann.
    Ich weiß nicht, ob du härter mit ihm sein müsstest. Im Endeffekt bringt das ja auch nichts. Was ich hier schon so gelesen habe, ist es den meisten Alkoholikern ab einem Punkt völlig egal, wie sich ihre Frauen verhalten, denn sie finden immer irgendwelche Gründe, warum die Frauen angeblich Schuld sind und sie deswegen trinken müssen...
    Schau in Ruhe was dir dein Bauch sagt, in welche Richtung du willst.
    Liebe Grüße, Linde

    Zitat

    Wenn man nicht sofort ganz aufhören kann, soll man es mit dem kontrollierten Trinken versuchen.

    Hallo coup,

    in einem anderen Zusammenhang könnte es Sinn ergeben.

    Wenn man aufhören möchte und einen Termin zur Entgiftung hat, dann soll man auf gar keinen Fall alleine daheim im stillen Kämmerlein ohne ärztliche Begleitung einen Kalten Entzug machen. Das könnte zu schlimmsten Entzugserscheinungen führen, z. B. zu Krampfanfällen.

    Daher raten wir immer, daß die Leute bis zum stationären Entgiftungstermin bzw. bis zur ärztlich begleiteten ambulanten Entgiftung ihr übliches Level weitertrinken.

    Also nicht runtertrinken, nicht ausschleichen, nicht urplötzlich aufhören - sondern wie üblich bis zum Termin weitertrinken! Ein Kalter Entzug kann nämlich tödlich verlaufen.

    Nur in diesem Zusammenhang macht der obige Satz Sinn. Aber unabhängig davon ist für einen Alkoholiker "kontrolliertes Trinken" unmöglich. Der Kontrollverlust ist ja eines der Zeichen für Alkoholismus.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo,
    da sich dieses Jahr leider keine weiteren Leute gefunden haben, machen wir keinen offenen Chat.

    Wir wünschen euch einen guten Jahreswechsel!

    Falls jemand Saufdruck bekommt, schreibt in eurem Thread oder im Vorstellungsbereich.
    Es sind ja fast durchgehend User online, die gegebenenfalls antworten können.

    Viele Grüße, euer Forenteam