Hallo Frank,
herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. ![]()
Viele Grüße, Linde
Hallo Frank,
herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. ![]()
Viele Grüße, Linde
Hallo MB,
aus meiner Erfahrung heraus kenne ich das so: Einmal Fremdgänger, immer Fremdgänger. Ich konnte nie wieder Vertrauen fassen. Irgendwann habe ich mich nur noch geekelt und vor allem Angst gehabt, daß er mich mit irgendetwas ansteckt.
Paß auf dein Geld, dein Handy, deinen PC und deine Papiere auf.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Ute,
das sind ja schöne Nachrichten für dich! ![]()
Liebe Grüße, Linde
Hallo Zoi,
ich finde das gar nicht wirr, was du schreibst.
Ich kenne das so ungefähr auch. Und ich erinnere mich genau an den gefühlsmäßigen Spagat beim Kontakt-Runterfahren. Das "muß" "man" einfach mal eine Zeit lang aushalten, dann wird es leichter. So meine Erfahrung.
Ich habe muß und man in Anführungszeichen gesetzt, weil man nix müssen muß, und in ich-Botschaften schreiben sollte statt dem verallgemeinernden "man". Aber es hat gerade so gepaßt. ![]()
Mir ging es im Nachhinein gesehen so, daß ich beim Kontaktabbruch sogar körperliche Symptome hatte bzw. bekam, wenn von Elternseite Kontakt aufgenommen wurde, obwohl ich das ja nicht wollte. Das ging von Magenschmerzen, Herzrasen, Schwächegefühl in den Beinen, Zittern, Stimme weg, usw. usw.
Dazu ständig der innere Dialog: Es ist richtig und wichtig was ich da für mich mache.- Aber das kann ich doch nach der langen Zeit nicht bringen. Aber die armen Eltern, ohne mich kommen die doch gar nicht klar. Oder ich bin egoistisch oder ich spinne oder oder oder...
Nicht groß drüber nachdenken. Den inneren Dialog quasseln lassen wie Regenprasseln, das vorübergeht. Das gehört meiner Erfahrung nach dazu. Diese inneren elternloyalen Stimmen werden ruhiger und die eigene Stimme wird deutlicher und vor allem konstant deutlicher. Dauert ne Weile.
Lieber Gruß und schreib einfach weiter deine Wirrnis heraus. Ich finde die sogar ziemlich sortiert.
Linde
Hallo Colibri,
ich habe ganz gute Erfahrungen gemacht mit Kaffee- und Kuchen-Gesprächen. Also keine bedeutungsschwangeren Termine ausgemacht mit der Ansage: Jetzt aber will ich "es" wissen... Sondern einfach mich mit den alten Leutchen zu Kaffee und Kuchen hingesetzt und zugehört, was so an Erinnerungen hochkommt. Das hat vieles geklärt bei mir, ohne daß ich speziell bohren mußte.
Lieber Gruß, Linde
Den Griesbrei vom Vortag mit dem Löffel ausgestochen und dann in Butter ausgebacken. Dazu Apfelmus. ![]()
ZitatEr schlägt mich auch nicht!! Das möchte ich nur dazusagen! Er hat mir nur eine auf den Kopf gegeben. Und zu Beginn eben, hat er mich mal gestossen und mir nachgetreten, aber sonst nichts.
Treten, stoßen und eine auf den Kopf geben, das ist häusliche Gewalt. Ich wünsche dir, daß du wütend werden kannst. Wenn man endlich wütend werden kann, dann kommt man in Kontakt zu seiner Kraft. Und die wiederum kann man für sich selber einsetzen. So gings mir jedenfalls. Ich wurde unfaßbar wütend auf den Täter und die diversen Mitwisser. Und kam so in Kontakt mit meiner Kraft. Statt sie gegen den Täter zu richten habe ich sie für mich genutzt, das ist viel effektiver und fühlt sich gut an.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Hanni,
das erste, was ich vorhin gedacht habe als ich gesehen habe, daß du geantwortet hast, war: Gott sei Dank sie lebt noch.
Wenn er gerade nichts trinkt, ohne Arztbesuch, dann ist er mitten im Kalten Entzug. Hier im Forum gibt es den Satz: Nur nicht trinken reicht nicht.
Das mit den Chancen ist so eine Sache. Was machst DU während seiner Trinkpause? Warten? Oder aktiv selber für dich Pläne schmieden? Hast du Verwandte, z. B. eine Tante, Oma, o.a.? Es wäre gut, einen Plan B zu haben, wenn er wieder anfängt. Das klingt mir alles extrem angespannt bei euch daheim. Wie ein eingesperrter Tiger, der gerade nichts zu fressen hat, jederzeit auf dem Sprung zum Zuschlagen.
Welche Diagnose er hat oder nicht hat, ist das wirklich wichtig? Wichtig ist ganz konkret das, wie er handelt bzw. nicht handelt. Wenn er von dominantem Vater zu devotem Jammerer pendelt, stellst du dir so dein Leben vor? Für mich wäre jemand instabiles kein Partner, egal ob nass oder trocken.
Schau bitte sicherheitshalber, daß du deinen Dienstrechner sicherst.
Ich möchte dich nicht mit den Fragen nerven. Die sind mir einfach in den Sinn gekommen.
Viele Grüße,
Linde ![]()
P.S. Bitte schau, daß er auf gar keinen Fall hier mitlesen kann. Vermutlich würde er dich oder sich wiedererkennen. Also am PC immer ausloggen, den Verlauf löschen bzw. ein Paßwort eingeben, z. B. eine Buchstaben-Zahlen-Kombination und nicht den Namen des Hundes o.ä.
ZitatStirb, du dreckige ....., ich möchte dich anschlatzen, du .... bitte stirb einfach!!
Nimm deine ganze Kraft zusammen und informiere dich. Man kann ihn des Hauses verweisen lassen oder selber auf Abstand gehen. Es gibt Typen, die nicht drauf warten, daß die Frau bitte bitte von selber stirbt. Die helfen einfach nach.
Hallo Hanni,
Willkommen im Forum.
Du bist erst 34 und lebst mitten in einer Hölle, so kommt es mir beim lesen vor.
Mir ist es kalt den Rücken runtergelaufen, als ich deinen Beitrag gelesen habe. Ich mußte die ganze Zeit an die Kinder denken, die die Gewalt seit Jahren miterleben. Ich bin selber EK, also erwachsenes Kind mit etlichen alkoholkranken Verwandten im unmittelbaren Umfeld. Für mich war das als Kind die Hölle. Ich bin mit Dauermagenkrämpfen vor Angst aufgewachsen. Glaub mal nicht, daß die nichts mitbekommen, wenn du sie ins Bett bringst. Mein Bruder und ich haben uns in den Schlaf gequält, teilweise mit stundenlangem hin und her wiegen und dabei den Kopf an die Wand schlagen oder mit Bettnässen.
Ich würde da SOFORT raus und ihn erst mal machen lassen. Wenn er es wirklich ernst meint, dann geht er zum Arzt, macht eine ordentliche Entgiftung und stellt sein Leben konsequent auf alkoholfrei um. Und tut was gegen seine Gewaltaktionen. Entschuldigen reicht da nicht. Es gibt spezielle Therapien für gewaltbereite Täter. Kann ja nicht sein, daß er dich und die Wohnung auseinander nimmt. Irgendwann ist die Hemmschwelle weg und es geht an die Kinder, kenne ich so aus eigener Erfahrung.
Kannst du deine Finanzen sortieren und dein Zeug regeln? Damit er nicht an dein Geld rankommt? Ich glaube, daß es primär nicht darum gehen sollte, ob ihr noch eine Chance habt, sondern ob er aktuell seine Chance nutzt. Du mußt nicht dich selber von ihm abhängig machen. Für die Haustiere gibt es immer eine Lösung und sei es nur vorübergehend, die muß man nicht als Vorwand nehmen, um zu bleiben. Zumal es die Kinder gibt, die sicherlich mehr darunter leiden, wie die beiden Hunde. Stell dir vor, sie lernen JETZT durchs Zugucken. Und was sehen sie? Gewaltexzesse, Unberechenbarkeit und Sauferei auf der einen Seite und auf der anderen Seite dich. Aushalten, Co-Verhalten, hoffen, warten, sich alles gefallen lassen, sich quälen lassen. Die Kinder ins Bett bringen, statt wirklich in Sicherheit. Bei mir und meinem Bruder wurden damals die Weichen gestellt in unsere eigenen Suchtkarrieren. Hat lange gedauert, mich als Erwachsene da einigermaßen rauszuarbeiten.
Die Kraft kommt wieder, wenn du sie für dich selbst nutzt und nicht mehr zum Aushalten.
Lieber Gruß, Linde
Es gibt immer einen Weg, wenn DU das haben willst. Aber das jetzt auf den Hausarzt und sein Budget zu schieben? Nee.
Wie du schon schreibst: VOR deinem Rückfall ging es deiner Leber noch gut.
Hallo Jonathan,
ich bin kein Fan von Telefondiagnosen.
Aus deinem Vorstellungsthread weiß ich, daß du arge Probleme aktuell hast. Eine Laboruntersuchung bzw. ein Ultraschall könnten eine genaue Diagnose stellen. Willst du denn nicht selber wissen, wie es mit deinen Organen aussieht und was du aktuell für dich tun kannst?
Tag 3 bedeutet, daß du mitten im Kalten Entzug bist. Vielleicht wäre es sinnvoll, bei der Suchtberatungsstelle nach einem Arzt zu fragen, der sich speziell auskennt und dich begleiten kann. Manche hier gehen anfangs jeden Tag zum Arzt, wenn sie einen ambulanten Entzug machen, einfach um auf der sicheren Seite zu sein.
Den "Rat" deines Hausarztes finde ich grenzwertig.
Lieber Gruß, Linde
Ja.
Nichts spricht gegen einen Arztbesuch. Geh einfach hin und pack dein Thema auf den Tisch. "Weitgehend weg" ist nix, worauf ich mich verlassen würde.
Lieber Gruß, Linde
Hallo lieber Bernd,
ich drücke dir die Daumen, daß du dein Aquarium schnell wieder fit bekommst, damit es den Fischen gut geht.
Ich finde, du kannst gut Gefühle ausdrücken, jedenfalls schriftlich. ![]()
Schön daß deine Kinder den Kontakt zu dir aufgenommen haben. Das freut mich riesig für dich.
Grüße, Linde
Hallo 514,
Willkommen hier bei uns.
Viele Grüße und dir einen schönen Abend. ![]()
Linde
Huhu Pleja,
mit leichtem Gepäck reist es sich leichter. Ich mag auch klare, "leere" Wohnungen. Meine ist total gemütlich, aber nicht diese zugestellte Gemütlichkeit, sondern sie ist klar, es hat viele Quadratmeter leere Wände und Böden und trotzdem ist sie heimelig. Schwer zu beschreiben.
Mir tut das gut, die Augen können sich ausruhen. Anders wie wenn sie pausenlos zig Einzelheiten anschauen müssen. Bei mir passiert viel durch die Farbwahl, die in jedem Zimmer anders ist. Außerdem gibt es Lampen, Pflanzen, Bilder und Bücher u. ä., die Akzente setzen. Das hört sich beim Nachlesen nach schöner Wohnen an, ist es aber nicht. Ich habe ja total wenig Geld, aber irgendwie ist es mir trotzdem in den letzten drei Jahren gelungen, es mir heimelig zu machen.
Dadurch, daß ich in meinem Leben schon x mal umgezogen bin, habe ich jedesmal Ballast abwerfen können. So wurden die Wohnungen von mal zu mal leerer. Ich merkte, woran ich wirklich hänge und was daher mit "muß".
Und was ich verschenken oder verkaufen kann. Loslassen macht Spaß!. ![]()
Und es stellt sich mit der Zeit ein auf einem selber rückwirkendes Freiheitsgefühl ein. Eben daß man jederzeit weggehen k ö n n t e. Das finde ich wichtig. Daß einem die Dinge, die man um sich herum ansammelt, nicht bremsen.
Aber da konnte ich einen interessanten Aspekt bei mir entdecken, nämlich daß ich mein ehemals vieles Hab und Gut als Ausrede dafür genommen habe, eine Situation gar nicht verändern zu können... Ätsch, da habe ich mich durchschaut!
Und wieder etwas zum Sperrmüll gestellt...
Die Wohnsituation kann viel Energie binden. Wenn du sie veränderst, kann Energie wieder freiwerden. Allein der Gedanke daran kann Energie frei werden lassen. Und all diese Energie steht dir dann ja wieder zur Verfügung. Um Altes zu intensivieren oder um Neues auszuprobieren, z. B. eine berufliche Veränderung. Ich kann gut nachempfinden, daß einem das wie ein Berg vorkommt. Das ging mir schon oft so. Aber wenn ich mich aus der energiefressenden, erstarrten Situation quasi selber entlassen habe, da kam eigentlich jedesmal die Kraft wieder zurück. Da war ich lustigerweise überrascht, wieviel Energie ich eigentlich habe. ![]()
Liebe Grüße, Linde ![]()
Guten Morgen Poster,
herzlichen Glückwunsch zu deinem Trockengeburtstag! Stimmt, die Zeit vergeht. Gut, wenn sie nicht nur vergeht, sondern mit Leben und Sinn gefüllt wird. ![]()
Lieber Gruß, Linde
Hallo Mandelbaum,
zum Thema EK gibt es hier im Forum einen hilfreichen Thread: Merkmale für ein EK. Mir hat das Lesen und Schreiben darin sehr geholfen.
Viele Grüße, Linde
Hallo Mandelbaum,
herzlich Willkommen hier.
Du hast dir einen wunderschönen Namen ausgesucht, ich sehe gerade Mandelbaumblüten vor mir...
Ich bin keine Alkoholikerin, sondern EK.
ZitatMeine Eltern waren mit sich beschäftigt und ich wusste nie, was mich zuhause erwartet.
Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Auch daß erwartet wurde, alles mit sich selber auszumachen. Probleme "durften" nie nach außen getragen werden, bzw. es gab doch angeblich gar keine Probleme...
Ich glaube, daß man nichts aushalten muß, absolut nichts. Es gibt immer Wege, sich entweder aus einer Situation rauszunehmen oder aber die Situation zu ändern. Ich mußte in meinem Leben, vor allem als Kind und Jugendliche genug aushalten, das will ich nie wieder.
Deswegen bin ich aktiv geworden und mit der Zeit auch aktiver unter Leute gegangen. Damit meine ich keine reale SHG, sondern 2 Volkshochschulkurse besuchen und eigene Aktivitäten im Naturschutz machen. Mir ist es wichtig, mich nicht nur mit dem Thema EK und Alkoholismus zu beschäftigen, sondern zunehmend mit dem "ganz normalen Leben". Als Gesprächspartner für Probleme gehe ich nach wie vor zur Therapie. So muß ich auch keine Freundschaften mit Problemthemen belasten.
Warum probierst du das mit der Gruppe nicht einfach einen Abend aus? Vielleicht passt es ja doch oder du merkst, daß du lieber was völlig anderes machen willst, z. B. Sport mit anderen Leuten oder ähnliches.
Liebe Grüße, Linde
Hallo Matthias,
ich kann dir ein wunderbares Buch empfehlen: Zehn Hoch: Dimensionen zwischen Quarks und Galaxien. Es ist schon älter, aber genial gemacht. Ist auch für Kinder spannend zu entdecken. Und wenn sie älter werden, können sie in die Physik und Biologie dahinter eintauchen.
Wie kommst du mit deiner Hand zurecht?
Lieber Gruß, Linde