Beiträge von Linde66

    Hallo Alyssa,

    Willkommen bei den EK. :D Danke für deine ausführliche Vorstellung.

    Zitat

    Das einzige was ich ihr wirklich übel nehme, ist dass sie nichts tut um an der Situation etwas zu ändern. ... Ich habe ihr schon oft gesagt, dass sie sich einfach trennen soll, aber sie tut es nicht.

    Was tust DU, um an deiner Situation etwas zu ändern? Warum ziehst DU nicht einfach aus? :wink: Ich frage absichtlich etwas provozierend, ist nicht böse gemeint. Ich möchte darauf hinaus, daß genau wie du deine Gründe hast (kein Bafög, Vollzeitstudium), deine Mutter ebenso ihre Gründe hat, in der Situation drin zu bleiben. Da seid ihr quitt und eigentlich braucht keiner dem anderen etwas übel zu nehmen. Wessen Gründe wichtiger sind, schwerer wiegen oder unverrückbarer sind, das ist schwer zu sagen und eigentlich auch nicht entscheidend.

    Es ist halt schwierig, wenn man sein eigenes Wohl und Wehe und Werden von den Entscheidungen anderer abhängig macht. Da können Jahre vergehen, die tun einfach nix, und es geht einem immer noch schlecht, zumindest suboptimal. Während man andererseits mit einem Sprung ins kalte Wasser das Schwimmen lernen könnte, auf zu neuen Ufern oder so... Ich meine damit, daß es in deiner Situation vielleicht helfen könnte, wenn du dich bei der Studienberatung mal informierst, was es für Möglichkeiten gibt bzgl. der Finanzen. Wenn du kein Bafög bekommst, steht dir von deinen Eltern Unterhalt zu. Wie das genau läuft, weiß ich nicht, aber das kann dir sicher eine Beratungsstelle weiterhelfen. Du könntest in eine WG ziehen. Wir haben einige junge Studenten hier im Forum, die in ähnlicher Lage waren und ausgezogen sind in eine WG. Klar muß man Abstriche machen, vielleicht sogar jobben, aber raus ist raus, erst mal Abstand.

    Gibt es bei dir eine Beratungsstelle an der Uni, wo du mal hören kannst, was es für Hilfen gibt? Vielleicht kannst du dich für ein Stipendium bewerben?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Tini,

    ich kann es verstehen. Bei mir gab es eine ähnliche Phase.

    Man muß dann aber aufpassen, nicht co vom Co zu werden: Wenn schon nicht die Rettung des Alkoholikers gelingt, dann wenigstens die Rettung des Co.... und darüber selber co werden. Schwieriges Thema. Man kommt an seine Grenzen.

    Bei mir hat sich das mit der Zeit so entwickelt, daß ich auch die Entscheidungen meines Vaters akzeptieren kann. Ich werte das auch nicht mehr. Ich kann ja nur mein Gärtchen hegen und pflegen, nicht das der anderen. Also halte ich mich raus und lasse sie ihr Leben leben, auch wenn da in meinen Augen teils völlig irrationale oder kranke Dinge geschehen.

    Lieber Gruß, Linde :)

    Hallo Tini,

    ich habe vor einiger Zeit erfahren, daß meine Mutter schon vor meiner Geburt begonnen hat zu trinken, d. h. inzwischen ü47 Jahre ihren Spiegel trinkt. Kaum zu fassen. Inzwischen kann ich es ohne innere Aufregung als ihre Entscheidung sehen. Das mit der Trauerarbeit kenne ich.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo zerfreila,

    ich konnte mir gar nicht vorstellen, daß du rauchst, bei all deinen Aktivitäten. :shock: Unvernebelte Spaziergänge und mit dem Rad unterwegs sein finde ich einfach schön. Irgendwie schließt sich für mich Naturgenuß und Rauchen aus, wobei, ich habe nie geraucht und weiß nicht, wie es ist zu rauchen. Ich freu mich für dich!

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Fatima,

    unterschätze nicht, wie du als Vorbild für deinen Sohn wirkst. Allein das kann ihm schon helfen. Wenn du aufhörst, um die Eltern zu kreisen, dann wirkt das auf ihn wahrscheinlich auch schon wie eine Befreiung. Und das Gespräch wird er suchen, wenn es für ihn soweit ist und nicht, wenn du ihn für eine Familientherapie anmeldest, zu der die Eltern gar nicht dazukommen wollen.

    Könntest du dir vorstellen, deine Eltern einfach mal machen zu lassen? Dich absolut nicht mehr einzumischen? Dann hättest du Zeit und Energie für dich.

    Bei mir hat das damals klick gemacht, als ich den Zusammenhang kapiert habe, daß meine Mutter mehr trinkt, wenn ich sie darauf angesprochen habe. Also habe ich es gelassen. Sofort ist ihr Spiegel wieder gesunken. Sie trinkt immer noch, das schon. Es ist ihre Entscheidung. Meine Entscheidung ist, daß ich den Abstand verändern kann.

    Du kannst deinem Jungen vorleben, daß man den Abstand verändern darf. Und daß es einem selber gut gehen darf, obwohl es den alkoholkranken Familienangehörigen schlecht geht. Und daß man sich Freunde und Gesprächspartner außerhalb der Familie suchen darf.

    Schau auf mögliche Co-Anteile gegenüber deinem Vater und auch gegenüber deinem Sohn.

    Hast du dich mal beraten lassen wegen einer Trennung/Scheidung?

    Lieber Gruß und einen schönen Sonntag!

    Linde

    Hallo Lena,

    vielleicht schnippelst du dir eine Schüssel voll Karotten, Apfelstücke, Paprikastreifen usw. usw. und nimmst sie mit. Dann hättest du etwas gesundes zu knabbern dabei. Wäre das etwas für dich?

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Cappucina,

    Willkommen hier im offenen Forum.

    Wenn du möchtest, schau dir mal den in diesem Forenbereich oben angepinnten Thread "Merkmale für ein EK" durch. Viele der Eigenschaften dort kommen dir wahrscheinlich bekannt vor.

    Zitat

    Aber die Liebe ist wie Wasser in einem Plastikbeutel, so gefangen. Aber doch voller Wellen, wenn man sie anstösst, und bereit, sich zu ergießen, wenn nur jemand mit dem richtigen Werkzeug reinpiekst.

    Ich kenne das. Aber es war für mich genau so ungut, wie das völlige zumachen. Denn wenn jemand das richtige Werkzeugt hat, reinpiekst und ich darauf anspringe, dann kann ich auch leerlaufen. Die Gefahr besteht, daß dann nur noch eine Hülle übrigbleibt und all meine Liebe bei jemand anderem landet und ich mich darüber selber vergesse.

    Wie geht es dir inzwischen?

    Lieber Gruß, Linde

    Zitat

    sie meint das er die entgiftung nicht radikal machen soll sondern mal anfangen den alk zu reduzieren und dann gegebenfalls mit medis.


    Hallo Angy,

    das ist lebensgefährlich. Schon das "Runtertrinken" oder reduzieren kann lebensgefährliche Entzugserscheinungen hervorrufen. Entweder er trinkt weiter oder er entgiftet gleich unter ärztlicher Aufsicht. Alle Experimente dazwischen sind gefährlich. Der Rat dieser Therapeutin (wenn sie das tatsächlich so gesagt haben sollte) ist medizinisch gesehen Unsinn. Kann durchaus sein, daß er dir das so erzählt, um dir vorzutäuschen, daß er aktiv geworden ist.

    Das heißt nun nicht, daß du sofort bei ihm anrufen und ihm das sagen sollst. Das wäre co. Es ist SEIN Job, sich um eine sichere Entgiftung zu kümmern.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Zero,

    Willkommen im offenen Forenbereich. :D

    Das ist völlig o.k., wenn du das hier reinschreibst, denn es geht dir ja im Kopf herum.

    Wird die OP von derselben Ärztin gemacht, bei der du aktuell gewesen bist?

    Wenn nicht, dann wäre es wichtig, daß du sagst, daß du trockener Alkoholiker bist. Nicht daß die dir mit einem alkoholischen Desinfektionsmittel im Gesicht herum tupfen. Es gibt Alternativen, da hilft einfach ansprechen.

    Ob vielleicht Kühlen gegen die Schmerzen danach hilft? Also so ein Kühlgelkissen, was man im Kühlschrank vorkühlen kann? Einfach fragen.

    Wünsche dir alles Gute für deinen Termin!

    Grüße, Linde

    Hallo Einzige Tochter,

    Willkommen im offenen Bereich. :)

    Der Vorstellungsbereich dient der Vorstellung und ist öffentlich nicht einsehbar. Jetzt bist du ja freigeschaltet fürs Forum und der eigentliche Erfahrungsaustausch kann richtig losgehen! :wink:

    Viele Grüße und wenn du Fragen hast, einfach stellen.

    Linde