Beiträge von Linde66

    Hallo Broti,

    dein xy möchte dies, dessen Arzt möchte das.

    Was möchtest du?

    Hast du Bedenken, daß du da zu sehr mit hineingezogen wirst?

    Nur weil der Arzt das will, mußt du da nicht hin, wenn du das Gefühl hast, da drückt jemand deine Co-Knöpfe.

    Vielleicht kannst du den Arzt ja vorab kurz anrufen und fragen, worum es bei dem geplanten Gespräch gehen wird.

    Viele Grüße, Linde

    Zitat

    Daher denke ich es ist für beide das Beste sich zu trennen, sie kann leben und er hat hoffentlich dann seinen Tiefpunkt!


    Hallo Nicole,

    genau diesen Satz kannst du auf DICH übertragen:

    "Daher denke ich, es ist für mich das Beste mich von ihnen zu trennen, ich kann dann leben und die beiden haben dann hoffentlich ihren Tiefpunkt."

    Lieber Gruß,

    Linde

    Hallo bloona,

    warum bist du denn da überhaupt hingegangen? Und wieso Party Nr. 2 auch noch "überstehen"? Es geht doch nicht darum Risiken zu überstehen, sondern darum sie zu minimieren.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo lieber Robi,

    ich habe gerade mal nach deinem Alter geschielt. Bei mir ist es so, daß zwischen 40 und 50, wo ich ja gerade unterwegs bin :lol: , genau solche Fragen aufgekommen sind. Vielleicht liegt es einfach am Alter, daß man dem Leben nochmal eine Wende geben möchte, neue Ziele anpeilt, andere Inhalte sucht?

    Viele Grüße, Linde :)

    Hallo Hiob,

    das Telefon würde ich unangetastet lassen. Es ist wichtig. Auch deine Kinder sollten jederzeit Zugang zu einem funktionierenden Telefon haben, wenn mal was ist. Deine Frau auch, falls sie mal selber den Notarzt rufen muß. Nicht immer ist gerade ein funktionierendes Handy griffbereit.

    Man weiß nicht, wie es rechtlich zu würdigen wäre, wenn du den Telefonanschluß stilllegst "um es ihr ungemütlich zu machen" und sie deswegen vielleicht keinen Notruf absetzen kann. Bitte bedenke, daß hier in diesem Forenbereich das www mitlesen kann.

    Grüße, Linde

    Hallo Marion,

    ich war mal vor paar Jahren auf dem Canstatter Wasen. Da torkelten schon um 14 Uhr die Besoffenen herum, überall lagen leere Getränkebecher vom Vorabend, der Alkoholgeruch hing über den Gassen. Ich fand es einfach furchtbar.

    Grüße, Linde

    Hallo teddamitzu,

    er beißt dich?! :shock:

    Das ist ja voll eklig und widerwärtig. Körperliche Gewalt geht echt gar nicht! :evil:

    Ich wünsche dir, daß deine Grenze bald erreicht ist.

    Die Energie, die du ins Überleben steckst, könntest du auch ins Leben stecken. Der Austausch mit den anderen Angehörigen kann dich gut dabei unterstützen, neue Wege zumindest in Erwägung zu ziehen.

    Lieber Gruß,

    Linde

    Hallo Marci,

    Willkommen zurück.

    Finde ich gut, daß du stationär gegangen bist.

    Was hast du sonst noch aktuell geplant, abgesehen von dem Therapieplatz? Ich meine bei dir zuhause bis es soweit ist.

    Schreibe ruhig ausführlicher, dann bekommst du konkretere Unterstützung vom Forum.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Frank,

    ich tu zwischendurch während dem Laufen und vor allem danach immer dehnen. Dann habe ich keinen Muskelkater, weder in den Waden noch auf den Schienbeinen. Wichtig beim Dehnen sind sanfte Dehnungen, die etwas gehalten werden und einige Wiederholungen. Nichts was wehmacht und keine ruckartigen Bewegungen.

    Ich finde es gut, daß du dich nicht durch irgendwas durchquälst, sondern gut auf dich aufpaßt.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Mia,

    mit Tischen kann man vieles machen. Sie zum Beispiel abschleifen und neu lackieren. Oder sie umstellen. Oder eine Vase mit Sonnenblumen darauf stellen.

    Auf den Tisch hauen stelle ich mir sehr anstrengend vor und die Hürde, es vermeintlich tun zu müssen, bevor das eigentliche Leben beginnen kann, wirkt lähmend.

    Als ich damals gegangen bin, hatte ich einfach gar keine Kraft mehr, da stellte sich die Frage nach dem auf den Tisch hauen nicht. Ich habe den Kontakt einschlafen lassen. Keine Anrufe mehr, Besuche auch nicht, irgendwann die Postkartenschreiberei zu Geburtstagen und Weihnachten eingestellt. Der Prozeß ging über fünf Jahre. Ich hatte lange das schmerzhafte Gefühl, als zögen dünne Metalldrähte wie Marionettenstrippen an mir, obwohl ich die Marionettenspieler fern von mir wußte.

    Das war keine einfache Zeit. Denn erschien mir so unnatürlich, es fühlte sich so verkehrt an. Ich weiß noch, wie mir noch viel früher als Jugendliche einmal aufgefallen ist, daß die allermeisten Klassenkameraden nur weg wollten von den "Alten" zuhause, nix wie raus wollten. Und ich dagegen sehnte mich nur nach einem: einem liebevollen Elternhaus. Ich wollte nicht weg, im Gegenteil, ich wollte endlich einmal wirklich heimkommen können und Eltern haben. Und nicht diese kranke Konstruktion.

    Ich bin gegangen ohne auf den Tisch zu hauen, dafür hätte ich gar keine Kraft mehr gehabt, ich war fertig. Ich habe dann angefangen, für mich zu sorgen, mich um mich zu kümmern. Habe endlos Bücher gelesen, meine Interessen entwickelt, meine Hobbies erobert, habe Therapie gemacht usw. usw. Habe die Kraft für mich genommen. Ein zäher, schmerzhafter Prozeß voller Ängste, Zweifel, Übersprungshandlungen. Sicher habe ich nicht immer gute Entscheidungen getroffen. Mit der Zeit ist das Vertrauen und die Selbstverständlichkeit gewachsen, daß es in Ordnung ist, mich um mich und nicht um die Eltern zu kümmern.

    Es war nicht wichtig, daß die Eltern wissen, wie es mir ging. Klar wäre es schön gewesen, wenn es sie interessiert hätte. Wichtig war, daß ich kapiert habe, daß ICH zuständig bin für mich und niemand anderes. Denn da lag bei mir die Täuschung. Lange noch als Erwachsene hatte ich diesen nie gestillten Hunger in mir, daß die Eltern zuständig sind für mein Wohl und Glück. Sind sie aber nicht mehr. Ich bin ja über 18 und putzmunter. Das war ein schmerzhaftes Aufwachen, da lag nämlich die Ent - Täuschung: Nicht ich wurde enttäuscht, sondern ich unterlag lange der Täuschung der von mir selber falsch zugeordneten Verantwortlichkeiten.

    Neulich hatte ich ein Aha-Erlebnis, jemand sagte so ungefähr zu mir: Geh raus und plücke dir eine Blume. Das habe ich gemacht...

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Andreas,

    schön daß du dich wieder meldest!

    Der Countdown läuft und in 10 Tagen bekommst du gratuliert! :D

    Du machst dir selber das schönste Geschenk, einen klaren Kopf. Wie sieht dein Tag aus, was hast du alles verändert inzwischen, daß es dir jetzt so gut geht?

    Viele Grüße, Linde