Hallo Leevje,
finde ich gut, daß du die Leidensgeschichten in Klammern gesetzt hast und die Lebensgeschichten dadurch mehr in den Fokus rücken. Wege ins Leben finden und gehen, Schritt für Schritt.
Liebe Grüße, Linde
Hallo Leevje,
finde ich gut, daß du die Leidensgeschichten in Klammern gesetzt hast und die Lebensgeschichten dadurch mehr in den Fokus rücken. Wege ins Leben finden und gehen, Schritt für Schritt.
Liebe Grüße, Linde
Hallo einefets03,
"man" kann alles essen.
Aber ein trockener Alkoholiker, der trocken bleiben möchte, tut alles für die Risikominimierung.
Warum also etwas austesten, was vielleicht harmlos daher kommt, aber den Alkohol im Namen trägt? Es kann schon die Verpackung triggern und löst eventuell Gedanken nach mehr und "richtigem" Wein aus.
Grüße, Linde
Hm, aber Leidensgenossin möchte ich gar nicht sein. ![]()
Geht ja um einen Perspektivenwechsel und Schritte in Richtung Leben.
Hallo Noty,
ich finde es gut, daß und wie du gangbare Schritte planst.
Grüße, Linde
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es besser ist, mich extern begleiten zu lassen, eben um eine Beziehung nicht mit dem Alten zu überfrachten. Für mich war es wichtig, daß ich einen Ort habe, wo ich "es" aussprechen und dortlassen kann. Das ist für mich bei der Therapeutin und vor allem hier im Forum, was ja meine Selbsthilfegruppe ist.
"Retten, schützen, bergen, löschen" steht seitlich auf den Feuerwehrautos drauf, fällt mir gerade ein. Und das geht ja immer. Wann immer es dran ist, kann man sich kümmern. Ich bin 45 und habe JETZT Themen, die vor paar Jahren unaussprechlich, unantastbar für mich waren, so schmerzhaft und aufwühlend. Jetzt schreibe ich und sortiere und lasse die alten Gefühle zu und los...
Das Leben ist ja kein Block. Sondern aneinandergereihte Minuten, Tage, Orte, Begegnungen. So gesehen wird das mit dem Retten etwas leichter machbar.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Santos,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Zitatdass ich damit kein Problem hab wenn er Sonntagsabends zu einem guten Film ein glas Wein trinkt oder so - solang er es unter Kontrolle hat.
Gerade das ist für einen Alkoholiker unmöglich. Der Kontrollverlust ist eben Zeichen der Suchterkrankung. Er schafft vielleicht eine mehr oder weniger lange Trinkpause, dann MUSS er wieder trinken. Kontrolliertes Trinken ist für einen Alkoholiker nicht mehr möglich. Es bleibt dann nicht wie bei nicht-suchtkranken Menschen bei einem Glas.
Nun hast du viel über ihn geschrieben. Eine Prognose, wie sich das alles entwickeln wird, kann leider niemand geben. Du spürst den Unterschied zu früher.
Vielleicht bekommt er die Kurve und macht eine erneute Entgiftung. Aber das kann niemand wissen. Und es wäre gut, wenn du unabhängig von ihm planst.
Besteht die Möglichkeit für dich, in eine WG zu ziehen, falls es dir zu viel wird?
Lieber Gruß, Linde
Hallo Leben,
herzlich Willkommen hier im EK-Bereich. ![]()
Einiges kommt mir bekannt vor, was du schreibst. Das mit dem erweiterten Forenzugang für den geschützten Bereich ist eine gute Idee. Im Tagebuchbereich kann man "ans Eingemachte" gehen, ohne daß das www mitlesen kann.
Du hast an anderer Stelle geschrieben, daß du Konflikte teils Jahre voraussagen kannst. Das kenne ich so ungefähr. Wie ein Schachspieler kann ich Entwicklungen und deren mögliche Alternativen über x Ecken vorhersehen. Ich habe als Kind in einem Alkoholikerhaushalt eine Über-Wachheit für mein Umfeld entwickelt, einfach um da mittendrin irgendwie durchzukommen. Als Erwachsene kam und komme ich mir manchmal vor, wie wenn mein "Standgas" zu hoch justiert wäre. Immer wach, immer alles wahrnehmen, rasend schnell Schlüsse ziehen, schnell reagieren... das ist auch sehr anstrengend und heute, wo ich ja Abstand habe, ist die alte Überlebensstrategie z. T. überflüssig.
Warum nicht sich eine Wegstrecke lang therapeutisch begleiten lassen? Ist doch o.k. Und begleiten lassen ist ja nicht gleichbedeutend, daß du Blabla zu hören bekommst. Du redest ja selber und kannst da DEIN Ding draus machen.
Ich würde mich freuen, wenn du in den geschützten kommst.
LG, Linde (EK)
Hallo Leevje,
herzlich Willkommen hier im Forum. ![]()
Das Lesen der anderen Threads und das selber schreiben kann dir gut dabei helfen, dich innendrin zu sortieren. Mit der Zeit kristallisiert sich dann heraus, wo du hin willst und wie du das umsetzen kannst.
Ich wünsche dir einen intensiven Austausch hier!
LG, Linde
Hallo Notyetaname,
finde ich prima, daß du den Schwung mitgenommen und gleich einen Thread hier im offenen Forumsbereich eröffnet hast.
Ich wünsche dir hier einen intensiven Erfahrungsaustausch!
Drängeln, schieben, ziehen, beknien war das nicht. Einfach klare Worte. Und das wichtigste hast du ja selber gemacht, du hast die Worte aufgenommen und bei dir vor Ort umgesetzt. Weiter so.
Einen schönen Sonntag wünsche ich dir.
Grüße, Linde
Hallo Günni,
wie geht es dir mit dem Nichtrauchen?
Lieber Gruß, Linde ![]()
Hallo Schmetterlingsfee,
wenn er trinkt, geht es dir schlecht und wenn er gerade nicht trinkt, hast du Angst, daß er wieder anfängt.
Also geht es dir mit ihm eigentlich immer schlecht.
Du selber könntest damit anfangen etwas für dich zu tun, daß du nicht mehr weinen mußt.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Dorid,
dann mal Glückwunsch zu 3 Wochen! ![]()
Wie ist es dir eigentlich bei der Begegnung mit deinem Vater gegangen? War das Treffen inzwischen?
Lieber Gruß, Linde
Hallo Uwe,
da du hier unter deinem realen Namen angemeldet bist, möchte ich dich nochmal besonders darum bitten darauf zu achten, daß du hier nicht über Dritte schreibst.
Gruß, Linde
Guten Morgen lieber Günni!
Ich wünsche dir von Herzen alles, alles Gute zum Geburtstag! ![]()
Viele Grüße, Linde
Hallo,
bitte in Zukunft das Wort "Kopfkino" benutzen.
Danke.
Linde
Hallo anima,
wer ist denn der/die Vertraute deiner Mutter? Freundin, Nachbarin, Schwester, Pfarrer, Hausarzt...? Hat sie gleichaltrige oder ältere Ansprechpartner? Du mußt nichts kompensieren, was sie nicht selber von sich aus an Kontakten pflegt.
Es ist doch in Ordnung, wenn du deine Grenzen spürst. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als mein Großvater gerade ein paar Minuten zuvor gestorben war und der Rest der Familie schweigend im Wohnzimmer saß oder stand und niemand, wirklich niemand der Erwachsenen brachte es fertig, die Großmutter zu umarmen oder ihre Hand zu halten. Ich nahm das wahr - und konnte es auch nicht. Mir war bewußt, daß hier etwas gerade ziemlich schief läuft und es in nicht dysfunktionalen Familien wahrscheinlich anders verlaufen würde. Ich war 10 oder 12, ich weiß es nicht mehr. Manchmal ist es so, daß Menschen die vermeintlich einfachsten Dinge nicht hinbekommen.
Wenn dein Vater oder du sie hätten umarmen können, dann hättet ihr es ja getan. Jeder ist in seinem eigenen Film und wenn das Nicht-Umarmen von außen gleich aussah, so hatte jeder von euch seine ganz eigene Geschichte, die dahinter steckt.
Wie ist das denn mit deiner eigenen Trauer und deinem eigenen Bedürfnis nach Trost und Zuwendung? Du wirst deine Oma verlieren. Deine Oma. Sooo viele Gedanken, andere zu helfen und zu trösten, da bist du ganz weit weg von dir? Und wonach ist dir? Möchtest du bei deiner Oma sein?
Du könntest deiner Mutter vielleicht einfach sagen, wie es dir selber geht. Nicht bewerten, einfach nur sagen, daß du in dem Moment sie nicht umarmen konntest. Vielleicht könnt ihr gemeinsam ein paar Minuten in den Garten oder spazieren gehen oder eine Tasse Kaffee trinken. Man muß auch nicht immer reden, gemeinsam schweigen kann sehr tröstlich sein. Oder sie fragen, was ihr jetzt im Kopf herum geht. Man muß manchmal gar nichts tun, es reicht, daß es dich gibt.
Grüße, Linde
ZitatIch will ihm helfen für ihn da sein und sitze hier herum.
Noch 3 Wochen dann bin hier wieder raus, Gott sei Dank.
Hallo Wolfgang,
es hört sich ein wenig nach "Strafbank" an und nicht danach, daß du in der Klinik etwas für DICH tun möchtest. Das ist deine Entscheidung. Wieso sitzt du denn deine Zeit nur ab?
Selbst wenn die Klinik dir nicht täglich 5 Termine, sondern nur einen anbietet, warum sitzt du die Zeit nur ab? Jetzt ist es dein Freund, dann ist es deine reale SHG, mal ist es deine Familie, denen du alle helfen mußt ... Wann geht es dir denn mal um DICH?
Lieber Gruß, Linde
Hallo schnuffig,
finde ich gut, wie du den Zusammenhang wahrgenommen hast.
Grüße, Linde
Hallo Matthias,
die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt z. Zt. 82 J. bei Frauen und 77 J. bei Männern. Einer der Faktoren, warum Männer im Durchnitt früher sterben ist, daß viele nicht zur Krebsvorsorge gehen. Oder nur zum Arzt gehen, wenn Krebs, andere Krankheiten oder Unfallfolgen schon richtig weh tun und viel Schaden angerichtet haben. Heldentum zahlt sich nicht wirklich aus.
Ich finde es ja schön, wenn du so gesund bist und keine Praxis von innen siehst.
Ich möchte aber an der Stelle nochmal deutlich darauf hinweisen, daß ein Kalter Entzug, also eine Alkoholentgiftung im stillen Kämmerlein ohne ärztliche Begleitung, eine lebensgefährliche Angelegenheit ist.
Jahrelanger Alkoholkonsum hat zudem meist Spuren hinterlassen an den Organen. Auch da ist man auf der sicheren Seite, wenn man beim Hausarzt durchgecheckt und gegebenenfalls unterstützt wird.
Wenn so leicht flapsig darüber geschrieben wird, nicht in eine Praxis zu gehen, kann das Wasser auf den Mühlen derer sein, die gerade den nächsten Kalten Entzug vor sich selber rechtfertigen wollen.
Gruß, Linde
Hallo Speranza, hallo Blue Cloud,
ich fand es nicht gut, daß ihr hier über einafets03 schreibt. Und mit Ironie, Sarkasmus o. ä., so möchte selber ja auch keiner angesprochen werden.
Bitte hier jetzt den Thread wieder einafets03 überlassen. Danke.
Gruß, Linde