Beiträge von Linde66

    Hallo Margo

    Zitat

    Ich muß mir die meiste Zeit das Schlimmste vorstellen

    Mußt du wirklich?


    Zitat

    können uns so gut helfen, verrutschen jedoch auch leicht ineinander.

    Zitat

    Alles dreht sich in meinem Kopf um meine Mutter - nicht meine Mutter, wie sie jetzt ist, sondern wie dieses Kind sie kannte... Alles was ich tue muß durch diese Mutterrepräsentation gebilligt werden.

    Kann das sein, daß das was miteinander zu tun hat? Ich frag einfach mal.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Margo,

    herzlich Willkommen bei uns EK's. Wir sind eine ziemlich bunte Angelegenheit. EK-Sein hat viele Facetten.

    Ich habe mal vor längerem einen Thread eröffnet über den Unterschied für das EK, ob es der Vater oder die Mutter ist/war, der bzw. die trinkt. Allein da ergaben sich viele Facetten. Dann noch die eigene Identität als Mann oder Frau. Und die ganze Familienkonstellation drumherum... Es ist in Ordnung so wie du bist. Es gibt so viele verschiedene Biographien. Heute können wir sie selber weiterschreiben...

    Margo, die ersten 14 Lebensjahre sind sooo intensiv. Es ist gut, daß du in Kontakt zu deinem inneren Kind bist. Ja klar darf es hier reden! Und du schreibst und liest.

    Unsichtbar werden und erstarren hat dich überleben lassen! Jetzt bist du hier und du bist sehr reflektiert. Das ist ein gutes Werkzeug in deinem Werkzeugkoffer.

    Nun komm erst mal in Ruhe an...

    Du hast alle Zeit der Welt bunt und lebendig und Ich zu werden.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Asketin,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Du wirst es nicht erfahren, wenn du nicht den ersten Schritt machst.

    Alles andere wird sich daraus ergeben.


    Was hast du denn für erste Schritte geplant?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Bicaje,

    hier ist das öffentlich lesbare Internet. Ist dir das bewußt?

    Du schreibst hier die real-life Namen von dir selbst und sogar deinen Kindern rein.


    Wenn jemand was fragt, muß man nicht unbedingt antworten.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Lütze,

    bei solch einem einschneidenden Erlebnis ist es manchmal gut, paar Termine mit einer/m Traumatherapeut/in zu machen. Damit das keine postraumatische Belastungsstörung wird. Im Gespräch mit einem speziell ausgebildeten Therapeuten kann so ein erlebtes Ereignis gut integriert werden.

    Es gibt da ganz spezielle Herangehensweisen die man erlernen kann, um damit umzugehen. Damit das Trauma den Alltag nimmer überschattet.


    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Naemi,

    in der alkoholkranken Familie drehen sich oft die Rollen um. Da werden die Kinder zu Eltern und die Eltern zu Kindern.

    Zitat

    kann mir niemand erzählen dass es für mich besser ist mich schlecht zu fühlen weil ich meine mutter nicht in ihrer selbsständigkeit unterstützt habe.


    Sollte es nicht umgekehrt sein, daß die Eltern die Kinder auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen und begleiten?

    Es ist NICHT DEINE AUFGABE. Dein Job bist DU.

    Du darfst dich wohlfühlen, auch wenn es ihr schlecht geht. Das ist Ihrs.


    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Katharina,

    erst mal herzlich Willkommen hier im Forum und speziell bei uns Erwachsenen Kindern.

    Gut, daß du ein wenig Abstand zu dem ganzen hast.

    Leider ist es so, daß wir unseren Müttern nicht helfen können, wenn sie unsere Hilfe nicht annehmen wollen. Es ist schwer, das so zu akzeptieren.

    Das mit deinem Bruder ist ähnlich. Wie willst du von außen da ansetzen, wenn er das nicht möchte? Druck von außen macht nur Gegendruck.

    Schreib dir alles von der Seele. Du kannst dich hier sortieren und schauen, wie DU mit deinem Leben trotz dieser Biographie gut klarkommen kannst. Als EK hat man nämlich auch viel FÜR sich gelernt und Stärken gewonnen die man FÜR SICH anwenden kann.

    Liebe Grüße, Linde