Hallo Melina,
ich freu mich, daß du wieder da bist.
Lieben Dank für die Grüße! ![]()
Linde
Hallo Melina,
ich freu mich, daß du wieder da bist.
Lieben Dank für die Grüße! ![]()
Linde
Hallo EineUnterVielen,
ein EKA ist ein Erwachsenes Kind einer/s Alkoholikers/in.
DEN Potzblitz-Aha-Effekt kenn ich noch gut, grins.
Liebe oxalis,
dieser oben angepinnte Thread soll eine Sammlung zum Nachlesen werden für die einzelnen Merkmale eines EK's.
Vielleicht postest du deinen Beitrag im Forum, dann kann auch ein Austausch erfolgen. ![]()
Liebe Grüße, Linde
Hallo Joshy,
herzlich Willkommen hier.
Ich kann deine Erschöpfung gut verstehen!
Ihr seid glaube ich schon auf einem sehr guten Weg. Ja klar tut das furchtbar weh zuzusehen, wie er mit sich umgeht.
Deswegen ist es wichtig eben NICHT zuzusehen, sondern Abstand zu halten.
Abstand aus 2 Gründen: Zum einen daß ihr euch stabilisiert und wieder zu Kräften kommt und eben nicht ins Verderben gezogen werdet. Und zum anderen ist es die beste Hilfe für einen Alkoholiker die Nichthilfe.
Erst wenn er an seinem absoluten persönlichen Tiefpunkt angelangt ist, dann hat er eine Chance aufzuwachen und sich wirklich Hilfe zu holen von Fachleuten. Diese Einsicht muß aus ihm selber herauskommen. Und wenn man ihm immer wieder die Verantwortung für sein Handeln abnimmt oder abpuffert, dann spürt er ja keine Notwendigkeit, mit seiner Sauferei aufzuhören.
Es ist gut, daß sich deine Schwester jetzt psychologisch begleiten läßt. Sowas sind ja sehr belastende Situationen, da sind Gespräche sehr hilfreich, entlastend und unterstützend.
Wenn du mal hier durchliest, es sind aktuell wie es der Zufall will einige User in deinem Alter hier. Der Erfahrungsaustausch in so einer Situation kann vielleicht dabei helfen, für sich selber eine gute, lebbare Linie zu finden.
Lieber Gruß, Linde
Hallo Petra,
mach dir keinen Kopf wegen Satzbau und Grammatik. Jeder schreibt hier in seinem ganz eigenen Stil, da klingt was Menschliches mit rein und das ist gut so.
Ich bin richtig, aber am falschen Ort, umgeben von Menschen die mir nicht gut tun.... So konnte ich das irgendwann für mich sehen.
Ich bin richtig! Und heute wähle ich mir mein Umfeld und ich entscheide über den Abstand zu der Herkunftsfamilie.
Das mit dem "rumschleppen" und der "kindlichen Verantwortung" wurde uns großen EK's antrainiert, über Jahre antrainiert, als wir noch kleine Kinder waren. In der alkoholkranken Familie drehen sich die Verantwortlichkeiten um. Die Eltern leben ihre Verantwortung nicht, sie geben sich ab an den Alkohol. Und damit der Laden brummt übernimmt das Kind die Verantwortung, es wächst da in eine Rolle rein, die nix mit Kindheit zu tun hat.
Liest du gern? Gibt paar gute Bücher genau über das EK-Thema. Meld dich einfach.
Fühl dich mal ordentlich durchgewuschelt! ![]()
Gruß, Linde
Hallo Anett,
wie wäre es, wenn du dieses undefinierbare Rußzeugs meistbietend bei e*ay versteigerst
und dir dafür BIENENWACHS holst?
Riecht gut, rußt nicht, die meisten Imker haben genug davon... Oder du kaufst es dir wie Blockschokolade. Bienenwachskerzen selber gießen ist ein Fest für die Sinne. Das Wachs an den Händen fühlt sich so wunderbar an und es riecht einfach toll.
Lg, Linde
Hallo Petra,
herzlich Willkommen hier im Forum bei den EK!
In einer Alkoholikerfamilie aufzuwachsen mach ja was mit einem Kind. Da entwickeln sich Muster, die einem teils sehr lange begleiten, ohne daß man ahnt, wo sie herkommen...
Treibt dich aktuell etwas um, daß du dich hier angemeldet hast?
Lieber Gruß, Linde
Hallo Chrissi,
du hast sicher auch einen Vertrauenslehrer/in? Dort kannst du dich auch hinwenden und dich anvertrauen.
Du mußt da nicht alleine durch. Nimm bitte Hilfe an.
Lg, Linde
Hallo Chrissi,
ich tu das mal hier in deinen Thread zum antworten.
Zitat von Chrissi92...ich befinde mich gerade wieder in einer ähnlichen Situation. Meine Eltern sind auch beide Alkoholiker und meine Mutter sucht ständig fadencheinige Gründe für ihr trinken. Ihr Vater (mein Opa) ist auch Alkoholiker. Meine Oma ist an dem Kummer über ihre Ehe sehr zeitig zerbrochen. sie starb mit nur 47 Jahren. Meine Mutter nimmt dies nun immernoch als Grund zu trinken, gibt aber ihrem Mann (meinem Stiefvater) und ihrem eigenen Vater für alles die Schuld. Leider ist der auch Alkoholiker. Er trinkt jeden Tag während meine Mutter Quartalstrinkerin ist. Diese Trinkgelage kann ich nur beenden, indem ich in die körperliche Auseinandersetzung mit ihr gehe, für mich heisst das, ich fässele mich an sie mit Handschellen und halte mich an ihr fest, bis ich sie zum nichtrinken zwinge, ich weiss, dass das nicht der beste Weg ist, aber sie neigt dazu sich selbst und andere zu verletzen. Ihre Begründung ist dann dafür auch, dass wir ihr das Leben versaut haben, insbesondere ihr Mann, deshalb hat sie ja jetzt auch ein Recht zu trinken, nach allem, was sie durch gemacht hat. (Job+Fahrerlaubnis weg etc.)
Das mit den Therapien habe ich aufgegeben, sie hat Psychologie studiert, kennt sich deshalb bestens mit allem aus, und weiss, dass man sie nicht zwangseinweisen kann, außerdem hält sie eine Therapie für nicht notwenidg, da sie ja das Recht zu trinken hat.
Aber ihr habt schon recht, dass entschuldigen der eigenen Vergangenheit ist kein Grund!
LG Chrissi
Chrissi,
du hast keine Chance gegen ihre Sucht!!
Wenn sie saufen will, dann kannst du es nicht verhindern.
Hol dir so schnell wie möglich Hilfe an die Seite.
Du bist zwar schon 19, aber mit dieser Situation völlig überfordert.
Es ist erschütternd zu lesen, was du meinst tun zu müssen und was du tust.
Ich kann dich sehr gut verstehen, daß du die Hölle auf dich nimmst, um sie daran zu hindern zur Flasche zu greifen.
ABER: erst wenn sie ihren eigenen persönlichen Tiefpunkt erreicht hat, dann kann sie mit fachkundiger Hilfe von Ärzten u. Therapeuten ihre Sucht stoppen. Durch deine Fesselungsaktionen bewirkst du nichts. Körperliche Auseinandersetzungen und Zwang bewirken nichts. Der Rückfall ist vorprogrammiert. Die Zeit verschiebt sich nach hinten.
Hör bitte damit auf. Zu deiner eigenen Sicherheit. Deiner körperlichen und deiner seelischen Sicherheit.
Du bist keine Therapeutin. Du bist kein Arzt. Du bist ein EK. Es ist ihre Entscheidung und wir EK tun uns schwer diese Lebensentscheidungen unserer Eltern zu akzeptieren. Wir könnnen nicht helfen, wenn sie Hilfe nicht wollen. Weder deine Mutter will Hilfe, meine Mutter will auch keine... leider ist das so.
Sie wird ohne innere Einsicht weitersaufen egal was dir noch einfällt. Und du kannst daran kaputtgehen wenn du nicht damit aufhörst dich an sie zu fesseln. Es ist zu viel.
Du mußt deine Mutter nicht ausnüchtern und nichts für sie regeln. Du mußt ihr nichts abnehmen und auch nicht für sie denken oder handeln. Sie ist erwachsen! Es ist ihre Entscheidung.
Kannst du kurzfristig woanders unterkommen?
HOL DIR BITTE HILFE!
Wen du fragen kannst:
die Polizei (keine Angst, die haben Fachleute für sowas, oft sind es Frauen, wenn nicht frag nach einer Frau wenn dir das lieber ist)
die Suchtberatungsstelle
das Jugendamt
Es geht hier um DICH!
Lieber Gruß, Linde (EK)
Lokalkrimis lesen und wirklich jeden Busch und Straßenzug kennen... ![]()
Hallo Steffi,
du bist nicht bescheuert sondern zeigst Zeichen von Co-Abhängigkeit.
Wie möchtest du denn nun weitermachen?
Lieber Gruß, Linde
Hallo Trillian,
dein Brief ist genau richtig.
Fühl dich mal umarmt. ![]()
Schlaf gut, Linde
Hallo Sonnenstrahl,
das mit den Bereichen empfand ich mal ähnlich. Mir hat geholfen, die Bereiche in kleine Unterbereiche zu gliedern. Dann fand ich sehr wohl Bereiche, die in Ordnung waren, selbst wenn ich zuvor den Unterbereich nochmal in neue Unterbereiche aufdröseln mußte... ![]()
Du kannst schreiben und tust es und du hast damit einen Ausgang aus dir selber heraus gefunden. Dadurch kannst du loslassen, sortieren, klären, nachspüren, ordnen.
Du hast angefangen einen Weg zu gehen. In Schritten.
Du schaust genau hin, selbst wenn es ein schmerzhafter Prozeß ist.
Du spürst, daß du Rückhalt brauchst jetzt und nimmst die Unterstützung hier im Forum bzw. demnächst in der Klinik an.
Du setzt deine heutigen Krankheitssymptome in Bezug zu deinem Umfeld und deiner Biographie.
Du triffst für dich Entscheidungen.
Du läßt nach und nach los, was und wer dir nicht gut tut. Und du läßt zu, daß da eine Lücke entsteht. Und nach und nach füllst du diese Lücke mit Menschen und Inhalten, die dir gut tun, da bist du mitten dabei, auch das ist ein längerer Prozeß.
Das hört sich alles sehr gesund und in Ordnung an. ![]()
Lg, Linde
Hallo Kim,
da sprichst du was an, diesen persönlichen Tiefpunkt. Den braucht es wohl, damit sich der Alkoholiker SELBER auf den Weg macht. Da kann man von außen nichts machen, nichts sagen, nichts tun.
Mach deins, leb dein Leben. Es ist auch völlig überflüssig ein schlechtes Gewissen zu haben. Du läßt ja niemandem mit einem gebrochenen Bein im Park liegen. Alkoholismus kann vom Betroffenen gestoppt werden, wenn er/sie es möchte für sich und sich ärztlich begleiten läßt. Wir Kinder sind weder Ärzte noch Therapeuten, das mußte ich lernen.
Ja, meine Mutter ist Alkoholikerin solange ich denken kann. Ihre Mutter war es auch, alle Geschwister meiner Mutter sind Alkoholiker. Väterlicherseits war mein Großvater Alkoholiker. Mein Vater ist co-abhängig. Und seine Brüder sind Alkoholiker, einer trocken, einer nass.
Lg, Linde
Hallo Schlafender Schutzengel,
ich antworte dir mal hier.
Meine Müdigkeit kam, weil ich mich über sehr lange Zeit darin erschöpfte Dinge für andere zu tun. Mich selbst habe ich hintangestellt und wurde immer kraftloser.
Es ist unmöglich, die trinkenden Eltern zu retten. Ihr Alkoholismus ist ihre Lebensentscheidung, die in ihrer Biographie begründet liegt. Ich ahne inzwischen, warum sich meine Mutter für die Flasche entschieden hat, das ist aber ihre Sache und ich habe diese Entscheidung zu respektieren. Wenn sie wollte könnte sie ihre Erkrankung zum Stillstand bringen, ärztlich begleiteter Entzug, Therapie, Nachsorge usw., will sie aber nicht. Meine Eltern sind auch so etwa in dem Alter wie deine Eltern. Die haben sich so eingerichtet, auch miteinander.
Mein Vater ist Co-abhängig, schafft Flaschen bei, schafft Leergut weg, sammelt die herumliegende Frau auf und trägt sie mit 70 irgendwie ins Bett und macht den Dreck weg. Und erzählt uns Kindern, daß "es" ja gar nicht so schlimm ist. Auch seine Sicht der Dinge habe ich zu akzeptieren.
Und wenn ich es 100mal "besser" weiß, ich kann nicht IHR Leben leben, ich selber kann es für mich besser machen, suchtstrukturfrei.
Wenn du magst, lies mal die 13 Seiten 'Merkmale für ein EK', von vielen EK hier im Forum zusammengetragen. Ich konnte mich in sehr vielem wiederfinden. https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic16098.html
Lieber Gruß, Linde
Hallo Kim,
worauf ich hinaus will ist, daß es völlig egal ist, wie wir Kinder uns verhalten. Gegen die Sucht haben wir keine Chance. Es ist an unseren Müttern, da was zu unternehmen. Das können wir ihnen nicht abnehmen und wir können es nicht forcieren oder beeinflussen. Mir hat es immer unglaublich weh gemacht, daß ich sie nicht "erreichen" konnte, völlig wurscht wie ich mich verhalten habe. Mal hab ich medizinisch geredet, mal provoziert, mal mit Engelszungen geredet, gebittet, gebettelt, gedroht, aggressiv geworden............. völlig wurscht. Sie ist unerreichbar in ihrer Sucht.
Irgendwann, hat aber paar Jahre gedauert, da kam ich darauf:
Wenn es eh wurscht ist, wie ich mich verhalte, dann verhalte ich mich ab sofort so, wie es FÜR MICH gut ist!
Da wuchs eine gesunde Form des Egoismus in mir. Das war gut so. Denn ansonsten hätte ich bis ans Ende meiner Tage meine Befindlichkeit von ihrem Pegelstand abhängig gemacht! Und das kann's ja echt nicht sein... ![]()
Lg, Linde
Hallo Kim! ![]()
Heute war dein Tag "mal wieder gut" in Anführungszeichen.
Das hört sich an, als ob DEINE Tage Pegelstand-abhängig sind.
Sind sie das wirklich? Es sind doch DEINE.
Dir darf es gut gehen, selbst wenn es den Drumherums nicht gut geht.
Lg, Linde
Hallo Uschi,
gibt so Montage...
Das mit dem vom Weg abkommen, das kann dir keiner von außen sagen. Wie fühlt es sich denn für dich selber an?
Gibt ja verschiedene Wege auf der Insel, seinen, euren, deinen.
Ich drück dich mal,
Lg, Linde
Hallo!
Geht's um Miesmuscheln?
Nach einigen Normandie-Urlauben habe ich diverse Zubereitungen "durch".
Und meine absoluten Lieblinge sind Muscheln in Curry-Sahne-Sauce, fragt mich bitte nicht nach dem Rezept, keine Ahnung.
Aber diese sämige, zarte, ganz leicht scharfe Sauce, die hat was... mmmh. Ich denke mal die war ohne Alkohol, ich habe weder was rausgeschmeckt noch auf der Karte gelesen.
Lg, Linde
Hallo Manfred,
hast du dich inzwischen im Dorf eingelebt? Vielleicht brennt ja heut deine Kerze, ich hab grad an letztes Jahr gedacht.
Liebe Grüße und einen schönen Advent.
Linde
Hallo LaChela,
das was du zuletzt ansprichst, das war bei mir der Knackpunkt. Ich habe unglaublich gerne gelernt, ich war immer wie ein Schwamm am Aufsaugen.
Was ich aber nie gelernt habe war, mir neue Ziele zu setzen und wenn ich denn eines hatte, wie ich da hinkomme... ![]()
Mutlos und ängstlich habe ich n i c h t s gemacht. Wie innerlich erstarrt.
Denn Sinn selber definieren und dann in Bewegung kommen, da habe ich Jahrzehnte für gebraucht. Hm. Handlungsfähig werden und tun was Meins ist... Es wird, es wird, grins.
Das mit der e-mail hört sich spooky an.
Ja mach mal, oder pflanz ein Bäumchen irgendwo. Dir fällt genau das richtige ein.
Lg, Linde